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	<title>Kalapodi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:49:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalapodi&amp;diff=2350184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mushushu: /* Weblinks */ +Commonscat</title>
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		<updated>2025-07-28T19:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Ortsgemeinschaft Kalapodi&lt;br /&gt;
|Name-el=Τοπική Κοινότητα Καλαποδίου&amp;lt;br /&amp;gt;(Καλαπόδι)&lt;br /&gt;
|Region=[[Mittelgriechenland]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Fthiotida]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde=[[Lokri (Gemeinde)|Lokri]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirk=[[Atalandi (Gemeindebezirk)|Atalandi]]&lt;br /&gt;
|Höhe=350&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt=(Durchschnitt)&lt;br /&gt;
|Fläche=37,390 km²&lt;br /&gt;
|Einwohner=444&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|LAU=27040103&lt;br /&gt;
|Postleitzahl=&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl=&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|lat_deg=38|lat_min=38|lat_sec=0&lt;br /&gt;
|lon_deg=22|lon_min=53|lon_sec=0&lt;br /&gt;
|Bild=Evangelismou tis Theotokou-Kalapodi.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Kirche &amp;#039;&amp;#039;Evangelismou tis Theotokou&amp;#039;&amp;#039; in Kalapodi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalapodi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Καλαπόδι}} {{N.Sg.}}) ist ein Ort in [[Mittelgriechenland]]. Er liegt in der Nähe des größeren Ortes [[Atalandi]] in der Gemeinde [[Lokri (Gemeinde)|Lokri]] und ist vor allem durch seine archäologische Stätte bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiligtum ==&lt;br /&gt;
Das Heiligtum wurde in der [[Mykenische Kultur|mykenischen Zeit]] gegründet und scheint ohne Unterbrechung bis in die [[Römische Kaiserzeit]] in Benutzung gewesen zu sein. Deshalb ist der Ort von großer Bedeutung für die Erforschung der sogenannten [[Dunkle Jahrhunderte (Antike)|Dunklen Jahrhunderte]] auf dem griechischen Festland. In der [[Archaik|archaischen Zeit]] wurden zwei Tempel errichtet, von denen der nördliche wahrscheinlich dem Gott [[Apollon]] gewidmet war, der südliche dessen Schwester [[Artemis]]. 480 v. Chr. wurde das Heiligtum durch die [[Perserreich|Perser]] zerstört; nur der nördliche Tempel wurde danach wieder aufgebaut. Die zugehörige Ortschaft blieb bis in die [[Spätantike]] besiedelt, die jüngsten Fundmünzen stammen aus der Zeit [[Justinian I.|Justinians]] (6. Jahrhundert n. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte steht unter der Aufsicht der 14. [[Ephorie für Prähistorische und Klassische Altertümer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologische Forschungen ==&lt;br /&gt;
Kalapodi wurde zwischen 1972 und 1982 unter der Leitung von [[Rainer Felsch]] ausgegraben. Seit 2004 werden die Forschungen als Projekt des [[Deutsches Archäologisches Institut Athen|Deutschen Archäologischen Instituts Athen]], zunächst unter der Leitung von [[Wolf-Dietrich Niemeier]], danach von [[Katja Sporn]], fortgeführt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem südlichen Tempel und seinen Vorgängerbauten, die nach neuesten Erkenntnissen mindestens bis in das 14. Jahrhundert v. Chr., wenn nicht sogar in die [[Mittelhelladikum|mittelhelladische Zeit]] zurückreichen. [[Votivgabe|Weihgeschenke]] von der prähistorischen bis in die römische Zeit geben außerdem Aufschluss über die Entwicklung des Kultes. Die Ergebnisse dieser Grabungen deuten darauf hin, dass das Heiligtum von Kalapodi das lange gesuchte Apollon-[[Orakel]] von [[Abai (Griechenland)|Abai]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sebastian Prignitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Identifizierung des Heiligtums von Kalapodi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 189, 2014, 133–146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Apollo-Tempel fanden sich Reste von Wandmalereien. Sie sind in [[Seccomalerei|a secco]] ausgeführt und zeigen zwei Hopliten-Armeen die sich im Kampf gegenüberstehen. Die Malereien datieren in die zweite Hälfte des siebten vorchristlichen Jahrhunderts. Griechische Wandmalereien aus dieser Zeit sind ansonsten ausgesprochen selten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dimitris Plantzos]]: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Painting in Ancient Greece&amp;#039;&amp;#039;, Athen, 2018, ISBN 978-618-5209-20-9, S. 67–69, Abb. 66–67&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kampagne im Sommer 2009 wurden die Arbeiten in einem von der [[Gerda Henkel Stiftung]] geförderten Filmprojekt namens &amp;#039;&amp;#039;L.I.S.A.video&amp;#039;&amp;#039; aufgezeichnet. Die Aufnahmen wurden in zehn Folgen auf [[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung|L.I.S.A.]], dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurden durch [[geophysikalische Prospektion]]en zahlreiche Überreste von baulichen Strukturen im Umland des Heiligtums entdeckt. Künftige Ausgrabungen sollen klären, in welchem Verhältnis diese Bauten zum Heiligtum standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Felsch u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kalapodi. Ergebnisse der Ausgrabungen im Heiligtum der Artemis und des Apollon von Hyampolis in der antiken Phokis&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Philipp von Zabern, Mainz 1996–2007, ISBN 3-8053-1802-2 (Band 1) und ISBN 978-3-8053-3771-7 (Band 2).&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Niemeier: &amp;#039;&amp;#039;Das Orakelheiligtum des Apollon von Abai/Kalapodi. Eines der bedeutendsten griechischen Heiligtümer nach den Ergebnissen der neuen Ausgrabungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Trierer Winckelmannsprogramme.&amp;#039;&amp;#039; Heft 25). Harrassowitz, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-447-10708-2.&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Prignitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Identifizierung des Heiligtums von Kalapodi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 189, 2014, S. 133–146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dainst.org/projekt/-/project-display/25884 Kalapodi-Projekt] des Deutschen Archäologischen Instituts&lt;br /&gt;
* [http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/videos_projects_watch.php?nav_id=931 Filmdokumentation „Das Orakel-Rätsel – Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)“] bei [[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung|L.I.S.A.]]&lt;br /&gt;
* [http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/videos_projects_watch.php?nav_id=3760 Filmdokumentation „Ewige Götter – Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)“] bei [[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung|L.I.S.A.]]&lt;br /&gt;
* [http://chronique.efa.gr/index.php/fiches/voir/168/ Grabungen in Kalapodi] im Archiv der [[École française d’Athènes]] und [[British School at Athens]] (englisch, französisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://users.hol.gr/~kallapodi/ Verein der Freunde des kulturellen Erbes von Kalapodi, Fthiotida (Σύλλογος Φίλων Πολιτιστικής Κληρονομίας Καλαποδίου Φθιωτίδος)] (griechisch) (aktuell nicht online) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4436837-9|VIAF=234762622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Mittelgriechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiligtum (antikes Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lokri, Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mushushu</name></author>
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