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	<title>Kalabarbohne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:35:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kalabarbohne&amp;diff=776274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc Taxon: /* Etymologie */ rs</title>
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		<updated>2024-09-10T08:21:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Etymologie: &lt;/span&gt; rs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kalabarbohne&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Physostigma venenosum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Hutton Balfour|Balf.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Physostigma&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Phaseoleae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Köhler&amp;#039;s Medizinal-Pflanzen in naturgetreuen Abbildungen mit kurz erläuterndem Texte (Plate 177) (8231754827).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalabarbohne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottesurteilbohne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Physostigma venenosum&amp;#039;&amp;#039;), ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Schmetterlingsblütler]] (Faboideae). Sie ist in [[Westafrika]] beheimatet und vor allem auf Grund ihrer Giftigkeit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Physostigma venenosum-3.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalabarbohnen sind [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]] [[Kletterpflanze]]n mit [[Verholzung|verholzendem]] [[Baum#Stamm|Stamm]] ([[Liane (Pflanze)|Lianen]]), die eine Länge von bis zu 15 Meter erreichen. Der Stammdurchmesser beträgt bis zu 5 Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständigen und gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind unpaarig, dreiteilig gefiedert. Die [[Blättchen]]spreiten sind eiförmig und zugespitzt. Die ganzrandigen Blättchen sind kurz gestielt und es sind kleine [[Nebenblatt|Nebenblättchen]] und Nebenblätter vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seitenständigen, gestielten und herabhängenden, vielblütigen [[Traube|traubigen]] [[Blütenstand|Blütenstände]] sind lang. Die zickzackförmige [[Rhachis]] ist mit knöllchenförmigen Knoten übersät. Die [[Tragblatt|Tragblätter]] fallen in einem frühen Stadium der [[Anthese]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die typischen, bis 2,5 Zentimeter langen [[Schmetterlingsblüte]]n sind schneckenartig eingerollt. Schiffchen und Flügel der Blüten sind dunkelpurpurfarben. Die Fahne ist gefaltet, zurückgebogen und von hellerer Färbung. Schiffchen und Flügel sind fast vollständig von der Fahne verdeckt. Das Schiffchen ist an der Spitze spiralig verdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stempel (Botanik)|Stempel]] hat einen gestielten [[Fruchtknoten]] mit einem schlanken [[Griffel (Botanik)|Griffel]], der mit dem Schiffchen gebogen ist. Er ist oben auf der Innenseite bartartig behaart. Der Griffel hat eine geweitetes, dreieckiges, flügelartiges Anhängsel hinter der [[Narbe (Botanik)|Narbe]]. Es ist ein [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dicken, braunen und bespitzten [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] sind bis zu 15–17 Zentimeter lang. Jede Frucht enthält zwei oder drei [[Same (Pflanze)|Samen]]. Die tief schokoladenbraunen Samen sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter schwach nierenförmig mit abgerundeten Enden. Die Oberfläche ist glatt und teilweise glänzend. An der Stelle, wo der Samen an der [[Plazenta (Botanik)|Plazenta]] angewachsen war, bleibt eine längliche, rinnige Narbe zurück ([[Hilum]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grieve2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. Grieve |url=https://botanical.com/botanical/mgmh/c/calbea05.html |titel=Calabar Bean |werk=botanical.com |abruf=2011-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte schwimmen und die Ausbreitung der [[Diaspore]]n findet so [[Hydrochorie|hydrochor]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Sie ist in einem kleinen Gebiet am [[Golf von Guinea]] und im Mündungsdelta des Calabar-Flusses ([[Cross-River-Ästuar]]), im Bundesstaat [[Cross River (Bundesstaat)|Cross River]] in [[Nigeria]], [[Endemit|endemisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lloyd 1897, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist beispielsweise in Indien und Brasilien ein [[Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grieve2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalabarbohne wächst an Flussufern, häufig sogar im flachen Wasser, im [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]], wo sie an Bäumen rankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe der Samen ==&lt;br /&gt;
Die Samen der Kalabarbohne sind sehr stark giftig. Die Giftstoffe finden sich ausschließlich in den [[Same (Pflanze)|Samen]] und dort fast ausschließlich in den [[Kotyledonen]]. Alle anderen Pflanzenteile sind ungiftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lloyd1897&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwirkstoffe der Samen sind: 0,3–0,5 % [[Alkaloide]] mit 0,15 % [[Physostigmin]], [[Geneserin]], als Haupt und Nebenalkaloide [[Eseramin]], und [[Physovenin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früher [[Calaborin]] genannte Bestandteil stellt eine Mischung von Spaltprodukten dar. Eine Identität mit [[Isophysostigmin]] konnte nicht bestätigt werden, es wurden aber die zwei Nebenalkaloide [[Calabatin]] und [[Calabacin]] identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiftungserscheinungen: Die Wirkung der Kalabarbohnen beruht auf deren Gehalt an Alkaloiden. Das Physostigmin und das [[Physovenin]] hemmen die [[Acetylcholinesterase]], während [[Geneserin]] und [[Eseramin]] unwirksam sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einstäubung einer zu großen Dosis von Physostigmin in den Bindhautsack traten ein mit starkes Unwohlsein, Schweißausbruch, Zittern der Glieder und beschleunigte Herztätigkeit auf. Am nächsten Tag waren die Symptome abgeklungen, jedoch zeigten sich als weitere Folgen Entzündung und Katarrh der ganzen Luftwege, Membranen an den Bindehäuten beider Augen und am Kehlkopf und dementsprechend trat Heiserkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiftungen mit Physostigmin sind selten bekannt geworden, es wurde aber eine Vergiftung durch Injektion mit Physostigminsulfat beschrieben. Einige Minuten nach Verabreichung der Injektion stellten sich Krämpfe in den Armen und Beinen ein, und im Gesicht traten Muskelzuckungen auf. Im Laufe einiger weiterer Minuten wurde der Patient blau, die Atmung wurde Immer schwächer, ½ Stunde nach der Injektion hörten Atmung und Herztätigkeit ganz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen der Kalabarbohne enthalten [[Stärke]] (48 Prozent), [[Schleimstoffe]], [[Proteine]] (23 Prozent), [[Fette]] (2,3 Prozent) und [[Salze]] (hauptsächlich [[Pottasche]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen enthalten etwas mehr als 1 Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Calabar Bean |Sammelwerk=Encyclopædia Britannica |Auflage=11. |Ort=London |Datum=1911 |Sprache=en |Online=[[s:en:1911 Encyclopædia Britannica/Calabar Bean|wikisource]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an [[Alkaloide]]n. Bedeutend ist das [[Indolalkaloid]] Physostigmin, das von [[Julius von Jobst|Julius Jobst]] und [[Oswald Hesse]] im Jahr 1864 aus einer Kalabarbohne isoliert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|9|20|21|Hesse, Oswald|Grete Ronge|130596558}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später 1865 isolierten [[Amedee Vee]] und [[Manuel Leven]] den Stoff unabhängig davon und nannten ihn &amp;#039;&amp;#039;Eserin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Harnack]] und [[Ludwig Witkowski]] entdeckten im Jahr 1876 ein zweites Alkaloid in der Kalabarbohne und nannten es [[Calabrin]]. Calabrin ist dem [[Strychnin]] nicht unähnlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt; Diese beiden Gifte finden sich ausschließlich in den Samen der Pflanze und dort fast ausschließlich in den [[Kotyledone]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Extrakte aus der Kalabarbohne ({{laS|&amp;#039;&amp;#039;Semen Calabar&amp;#039;&amp;#039;}} oder &amp;#039;&amp;#039;Semen Physostigmatis&amp;#039;&amp;#039;) wurden in der Vergangenheit in der [[Augenheilkunde]] als [[Miotikum]] zur Pupillenverengung eingesetzt. In der europäischen Medizin wird sie erstmals im Jahr 1855 als Miotikum erwähnt. Auch ist Physostigmin ein wirksames [[Antidot|Gegengift]] bei [[Atropin]]-Vergiftungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard Madaus]] |Titel=Calabar. Physostigma venenosum, Calabarbohne. Leguminosae |Sammelwerk=Lehrbuch der Biologischen Heilmittel |Datum=1938 |Online=https://www.henriettes-herb.com/eclectic/madaus/physostigma.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalabarbohnen wurden auch als [[Cholinergikum]] ([[Parasympathomimetikum]]) eingesetzt, da Physostigmin als ein [[Acetylcholinesterase]]-Inhibitor wirkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alex Proudfoot |Titel=The early toxicology of physostigmine: a tale of beans, great men and egos |Sammelwerk=Toxicological Reviews |Band=25 |Nummer=2 |Datum=2006 |Seiten=99–138 |Sprache=en |Online=[https://www.ebitki.com/?hid=2703 abstract]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der erste Europäer, der an Kalabarbohnen gelangte, war im Jahr 1846 [[William Freeman Daniell]]. Zuvor wurden die Bohnen von den Eingeborenen als Geheimnis gehütet und nicht an Weiße weitergegeben. Der jeweilige König oder Stammesführer hatte das [[Monopol]] auf die Bohnen. Wilde Exemplare wurden ausgerissen und die Bohnen waren sehr teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bohnen wurden vor allem von den [[Efik (Volk)|Efik]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rosalind I. J. Hackett |Titel=Religion in Calabar: the religious life and history of a Nigerian town |Verlag=Walter de Gruyter &amp;amp; Co |Datum=1989 |ISBN=3-11-011481-X |Seiten=38ff |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=sZMGD7vbluYC |Seite=38}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet aber augenscheinlich auch gehandelt, da von ähnlichen Ritualen mit Kalabarbohnen auch aus Nord-Nigeria&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. H. M. Kirk-Greene |Titel=On Swearing. An Account of Some Judicial Oaths in Northern Nigeria |Sammelwerk=Africa: Journal of the International African Institute |Band=25 |Nummer=1 |Datum=1955 |Seiten=43–53 |Sprache=en |JSTOR=1156895}}&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet wird. Die Bohne wurde mutmaßlichen Verbrechern verabreicht um ein [[Gottesurteil]] herbeizuführen. Etwa die Hälfte der Personen starb sehr schnell an dem Samen, was als Beweis für die Schuld desjenigen angesehen wurde. Musste sich der Delinquent jedoch übergeben, würgte den Samen heraus und überlebte, galt er als unschuldig. Musste er sich nicht übergeben, bekam lediglich Durchfall und überlebte, galt er als schuldig und wurde als [[Sklaverei|Sklave]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bloße Androhung dieser Form des Gottesurteils galt als so abschreckend, dass die Beschuldigten häufig, auch bei Unschuld, lieber gestanden und eine Wiedergutmachung leisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Rituale sind aus [[Madagaskar]] bekannt, wo die giftige Nussfrucht von &amp;#039;&amp;#039;[[Tanghinia venenata]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet wurde. Auch in [[Sierra Leone]] gab es einen vergleichbaren Ritus. Hier wurde ein giftiger Tee aus der Rinde von &amp;#039;&amp;#039;[[Erythrophlaeum guineense]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Verwendung der Kalabarbohnen lag in einer Form des [[Duell]]s. Hierbei wurde ein Same in zwei Hälften geteilt und von beiden Teilnehmern gegessen. Nicht selten verstarben allerdings beide Kontrahenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Physostigma venenosum&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1860 von [[John Hutton Balfour]] [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]]. Es ist die [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Physostigma]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Internationaler Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen|wissenschaftliche Name]] der Art &amp;#039;&amp;#039;venenosum&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Latein]]ischen und bedeutet giftig. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Physostigma&amp;#039;&amp;#039; ist aus dem [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]] φυσα (&amp;#039;&amp;#039;phýsa&amp;#039;&amp;#039;) = Blase und στιγμα (&amp;#039;&amp;#039;stígma&amp;#039;&amp;#039;) = Narbe zusammengesetzt, was in der flügelartige Verlängerung hinter der [[Narbe (Botanik)|Narbe]] begründet liegt, die bei einigen Arten der Gattung blasenartig ausgeprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Trivialname]] Kalabarbohne hat ihren Namen nach ihrem Standort am [[Calabar (Fluss)|Calabar-Fluss]]. Diese Art wird auch Gottesurteilsbohne genannt, was in den kulturgeschichtlichen Ritualen begründet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Die Informationen im Kapitel Beschreibung entstammen, wenn nicht anders angegeben, den Quellen: Lloyd 1897 und Felter &amp;amp; Lloyd 1898 sowie Robert Bentley, Henry Trimen 1880. Für das Kapitel Inhaltsstoffe der Samen diente, wenn nicht anders angegeben, Felter &amp;amp; Lloyd 1898 als Hauptquelle. Für das Kapitel Kulturgeschichte wurde wiederum, wenn nicht anders vermerkt, Lloyd 1897 verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[John Uri Lloyd]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Physostigma venenosum (Calabar)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=The Western Druggist&lt;br /&gt;
   |Ort=Chicago&lt;br /&gt;
   |Datum=1897-06&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.swsbm.com/ManualsOther/Physostigma-Lloyd.PDF&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Harvey Wickes Felter, John Uri Lloyd&lt;br /&gt;
   |Titel=Physostigma&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=King’s American Dispensatory&lt;br /&gt;
   |Auflage=18.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ohio Valley Co.&lt;br /&gt;
   |Ort=Cincinnati&lt;br /&gt;
   |Datum=1898&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.henriettes-herb.com/eclectic/kings/physostigma.html}}&lt;br /&gt;
* [[Robert Bentley (Botaniker)|Robert Bentley]], [[Henry Trimen]]: &amp;#039;&amp;#039;Medical Plants.&amp;#039;&amp;#039; Vol. II, J. &amp;amp; A. Churchill, 1880, Nr. 80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Physostigma venenosum|Kalabarbohne (&amp;#039;&amp;#039;Physostigma venenosum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lloyd1897&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=John Uri Lloyd&lt;br /&gt;
 |Titel=Physostigma venenosum (Calabar)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=The Western Druggist&lt;br /&gt;
 |Ort=Chicago&lt;br /&gt;
 |Datum=1897-06&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Online=https://www.swsbm.com/ManualsOther/Physostigma-Lloyd.PDF&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lutz Roth, [[Max Daunderer]], Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen – Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie, allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete Auflage, Sonderausgabe. Nikol, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phaseoleae (Tribus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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