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	<title>Kajen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kajen&amp;diff=2411891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder am 4. November 2025 um 19:56 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Namen einer Straße in Hamburg. Für Hafenanlagen siehe [[Kai (Uferbauwerk)|Kaianlagen]]. Für die indonesische Stadt in Zentraljava siehe [[Kajen (Zentraljava)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kajen-2010.JPG|mini|Blick auf die Kajen 2004, im Vordergrund das Nikolaifleetsperrwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kajen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden bzw. wurden im Raum Oldenburg-Bremen-Hamburg [[Kai (Uferbauwerk)|Kaianlagen]] für die Schiffsbe- und -entladung bezeichnet. In Hamburg wurden die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kajen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im 14. Jahrhundert gebaut. Die Kajen befanden sich zwischen den Mündungsbereichen des [[Nikolaifleet]]s und des [[Alsterfleet]]s; die zugehörigen Straßen &amp;#039;&amp;#039;Buten-Kajen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Binnen-Kajen&amp;#039;&amp;#039; verliefen von 1562 bis 1887 zwischen der Hohen Brücke/[[Deichstraße (Hamburg)|Deichstraße]] und dem [[Rödingsmarkt]]. Dies entspricht auch der Lage der heutigen etwa 150 Meter langen Straße &amp;#039;&amp;#039;Kajen&amp;#039;&amp;#039; am [[Binnenhafen (Hamburg)|Hamburger Binnenhafen]], die etwa seit 1900 diesen Namen trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verlagerung des Hamburger Hafens in den Mündungsbereich der [[Alster]] im 13. Jahrhundert und dem weiteren Ausbau des Binnenhafens im 14. Jahrhundert wurden die Kajen als Deich mit Schiffsanlegeplatz bei der Hafenausfahrt angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Christian Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, 2. aktualisiert Ausgabe, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh München 1997, ISBN 3-577-14443-2, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung auf damaligen Karten war &amp;#039;&amp;#039;Lütke Dyk&amp;#039;&amp;#039;, seit 1465 findet sich die Bezeichnung Kajen mit der Bedeutung von „Uferplatz“ oder „Hafendamm“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hanke: Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte, Hamburg 2006, ISBN 3-929229-41-2, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Ausbau der Stadtbefestigung ([[Neuer Wall]]) 1530 bezog man die [[Reede]] in den Bereich der [[Festung]]slinie ein, sie lag damit hinter dem [[Liste ehemaliger Stadttore in Hamburg#Schaartor|Schaartor]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Stenen Hövede&amp;#039;&amp;#039; (Steinhöft), einer vom Schaartor nach Süden verlängerten Steinmauer mit [[Schießscharte]]n. Nach dem erneuten Festungsbau der [[Hamburger Wallanlagen]] trug man 1626 den Deich ab und bebaute das Gelände mit Häuserreihen, so dass zwei enge Gassen entstanden, die &amp;#039;&amp;#039;Buten-Kajen&amp;#039;&amp;#039; am Wasser und dahinter gelagert die &amp;#039;&amp;#039;Binnen-Kajen&amp;#039;&amp;#039;, die auch als &amp;#039;&amp;#039;Achter de Kajen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cms.prima-support.de/uploads/ausgaben/ea/2011_21/ea_02.pdf Plattdüütsch Eck: Bi de Mühren] (PDF; 258&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anlage der Hafenbecken auf dem [[Großer Grasbrook|Großen Grasbrook]] ab 1860 und insbesondere mit Errichtung des [[Freihafen]]s, dem Bau der [[Speicherstadt]] und des [[Zollkanal]]s ab 1883 wandelte der außerhalb der Zollfreigrenze liegende Umschlagplatz seine Bedeutung. Die engen Häuserzeilen wurden 1887 abgebrochen, die gewonnene Fläche in den Hafenrand-Straßenzug einbezogen und die Uferkante zur [[Hochwasserschutz]]anlage umgebaut. Nach der letzten Erhöhung im Jahr 2010 liegt die Schutzhöhe zwischen 7,60 Meter und 8,68 Meter über [[Normalnull]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/2068620/data/dl-erlaeuterungsbericht.pdf Freie und Hansestadt Hamburg - Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer: &amp;#039;&amp;#039;Hochwasserschutz für Hamburg - Erhöhung der Deiche - Binnenhafen / Schaartor&amp;#039;&amp;#039;, Planfeststellungsantrag vom 18. November 2008] (PDF; 896&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördliche Rand der Kajen wurde zwischen 1953 und 1955 mit fünf siebengeschossigen Gebäuden, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kontorhausgruppe Kajen&amp;#039;&amp;#039; des Architekten [[Otto Paradowski]], neu bebaut. Das Ensemble steht seit 1997 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/contentblob/3947934/d5de7746bf144a5ef781e565b4a2e76e/data/denkmalliste-hamburg-mitte.pdf Denkmalliste Hamburg-Mitte] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB) ID 11869-11871.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kajen-um-1600.jpg|Kajen am Binnenhafen zwischen Alsterfleet und Nikolaifleet, um 1600&lt;br /&gt;
Datei:HH-Riefesell-12-Binnenhafen-30-10-1885.JPG|Kajen am Binnenhafen, Zeichnung von 1885&lt;br /&gt;
Datei:Butenkajen.jpg|Butenkajen vor dem Abriss 1887&lt;br /&gt;
Datei:Binnenkajen.jpeg|Binnenkajen vor dem Abriss 1887&lt;br /&gt;
Datei:Karte niderhafen 1880.jpeg|Lage von Binnen- und Buten-Kajen am Binnenhafen, um 1880&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kajen (Hamburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafeninfrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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