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	<title>Kaitzbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:03:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaitzbach&amp;diff=672906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-04-04T07:14:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Kaitzbach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Kaitzbach&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Dresden]], [[Sachsen]], Deutschland&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 11.92&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL4 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  / 0.035 / &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL4-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &lt;br /&gt;
| QUELLE= oberhalb des Bades von [[Kleinnaundorf (Freital)|Kleinnaundorf]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50.9967220&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 13.6845172&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= am [[Terrassenufer]] unterhalb des östlichen Endes der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] in die [[Elbe]] (nicht mehr sichtbar)&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51.053684&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 13.746334&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= HugoBuerknerPark2.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Kaitzbach zwischen den seitlichen Rückhaltebecken des {{nowrap|Hugo-Bürkner}}-Parks oberhalb von Strehlen&lt;br /&gt;
| BILD1= Kaitzbach bruecke, mockritz - d.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= Sandsteinbrücke im Dorfkern von Mockritz&lt;br /&gt;
| BILD2= Kaitzbach, mockritz - dd.jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG= Kaitzbach in Mockritz&lt;br /&gt;
| BILD3= 20220610.Mündung-Kaitzbach.-011.jpg&lt;br /&gt;
| BILD3-BESCHREIBUNG=Mündung des Kaitzbachs&lt;br /&gt;
| BILD4=Coschütz (Dresden) Brunnenhaus 4.jpg&lt;br /&gt;
|BILD4-BESCHREIBUNG=4. Brunnenhaus am Kaitzbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaitzbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Kaiditzbach&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;H. Aster: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss von Dresden im Jahr 1778, mit der neu projectirten und erbauten Feldbefestigung&amp;#039;&amp;#039;. copirt 1842. In: [[Otto Richter (Archivar)|Otto Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Geschichte Dresdens 1521–1898&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1898&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein im Süden [[Dresden]]s gelegener linker Nebenfluss der [[Elbe]]. Seine Länge beträgt gegenwärtig 11,92 Kilometer, die mittlere Durchflussmenge beläuft sich auf etwa 35 Liter pro Sekunde. Benannt wurde er nach dem Dorf und jetzigen Dresdner Stadtteil [[Kaitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HugoBuerknerPark1.jpg|mini|hochkant|links|Die beiden schwimmfähigen „Parkmöbel am Kaitzbach“ {{Coordinate |NS=51.021398 |EW=13.765493 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Parkmöbel am Kaitzbach |dim=5 |type=landmark}} von [[Joachim Manz]] im [[Hugo-Bürkner-Park]] befinden sich in einer begrünten Wanne, die dem Kaitzbach im Rahmen des [[Hochwasserschutz in Dresden|Dresdner Hochwasser&amp;amp;shy;schutzes]] als Flutbecken dient.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerstin Franke-Gneuß Skulptur Innere Mitte Dresden.JPG|mini|hochkant|links|Auf dem Kreisel des Gustav-Adolf-Platzes erinnerte die „Innere Mitte“ {{Coordinate |NS=51.030112 |EW=13.760414 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Innere Mitte (Kaitzbach) am Gustav-Adolf-Platz |dim=5 |type=landmark}} von [[Kerstin Franke-Gneuß]] an das unterirdische Flussbett zwischen [[Wasaplatz]] und [[Großer Garten (Dresden)|Großem Garten]], bevor sie 2017 verkehrs&amp;amp;shy;planungs&amp;amp;shy;bedingt (ebenfalls kaitzbachnah) nach [[Altstrehlen]] {{Coordinate |NS=51.02747 |EW=13.76238 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Innere Mitte (Kaitzbach) |dim=5 |type=landmark}} versetzt wurde.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunstwerk &amp;quot;Haltepunkte&amp;quot; von BKH Gutmann, welches den Verlauf des Kaitzbaches markiert.jpg|mini|hochkant|links|Westlich des [[Georgplatz (Dresden)|Georg&amp;amp;shy;platzes]] markiert das mehrteilige Kunstwerk „Haltepunkte“ {{Coordinate |NS=51.046728 |EW=13.741306 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Haltepunkte [1] (Kaitzbach) |dim=1 |type=landmark}} {{Coordinate |NS=51.047103 |EW=13.741054 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Haltepunkte [2] (Kaitzbach) |dim=1 |type=landmark}} von [[B.K.H. Gutmann]] den ursprüng&amp;amp;shy;lichen Verlauf des Kaitzbachs in der Nähe des [[Neues Rathaus (Dresden)|Neuen Rathauses]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hampel-Bachdenkmal.jpg|mini|hochkant|links|Nördlich des [[Pirnaischer Platz|Pirnaischen Platzes]] deutet [[Angela Hampel]]s stählerne Halbkugel „Treibgut“ {{Coordinate |NS=51.049776 |EW=13.743704 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Treibgut (Kaitzbach) |dim=1 |type=landmark}} auf einen weiteren Punkt des Verlaufs.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christa Donner - Mnemosyne - Musensteine 9.jpg|mini|hochkant|links|Der neunte und letzte von [[Christa Donner]]s „Musensteinen“ {{Coordinate |NS=51.051049 |EW=13.746021 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Musenstein 9 |dim=1 |type=landmark}} befindet sich nahe dem Rathenauplatz vor dem [[Reichsbank (Dresden)|Gebäude der ehemaligen Reichsbank]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden - Beleuchteter Kaitzbachverlauf bei Nacht.jpg|mini|hochkant|links|„Aqualux“ {{Coordinate |NS=51.052861 |EW=13.746282 |region=DE-SN |text=ICON2 |name=Aqualux (Kaitzbach) |dim=50 |type=landmark}} von [[Kirsten Kaiser]] – Neun bei Nacht beleuchtete Acrylglas&amp;amp;shy;segmente auf der Wiese am früheren [[Gondelhafen (Dresden)|Gondelhafen]] am [[Hasenberg (Dresden)|Hasenberg]] markieren den Verlauf des Kaitzbachs an der [[Neue Synagoge (Dresden)|Neuen Synagoge]] kurz vor der Mündung in die Elbe.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaitzbach entspringt 190 Meter westlich des ehemaligen Freibades von [[Kleinnaundorf (Freital)|Kleinnaundorf]] bei 261 m NN. Er fließt Richtung Osten durch den Kaitzgrund und Kaitz (hier Zufluss des [[Zschauke]]baches) nach [[Mockritz (Dresden)|Mockritz]]. Kurz vor dem Naturbad Mockritz nimmt er den von links kommenden Schäferbach auf. Kurz vor der Gemarkungsgrenze mit [[Leubnitz-Neuostra]] mündet der von rechts kommende [[Nöthnitzbach]] in den Kaitzbach. Von hier aus fließt er weiter durch die Dresdner Stadtteile Leubnitz-Neuostra und [[Strehlen (Dresden)|Strehlen]]. Teile seines Laufes sind unterirdisch gelegt, so am [[Bahnstrecke Pirna–Coswig|Bahnhof Strehlen]]. Danach erreicht er in dieser Form den [[Großer Garten (Dresden)|Großen Garten]], wo er sich verzweigt. Seit 2008 wurde ein Teil des Kaitzbaches freigelegt und der Hochwasserschutz verbessert. Früher floss der Kaitzbach in die Kanalisation. Nun fließt der Bach sichtbar im Großen Garten und versickert am Rodelbergbrunnen. Der alte Verlauf wird südlich an der Parkseite des [[Zoo Dresden|Dresdner Zoos]] entlang geleitet, der andere Zweig speist den [[Carolasee]] und den mit ihm verbundenen [[Neuteich (Dresden)|Neuteich]] im nördlichen Teil des Großen Gartens. Als &amp;#039;&amp;#039;Kaitzbach-Flutgraben&amp;#039;&amp;#039; verlässt das kanalartig ausgebaute Gewässer an der Stübelallee den Großen Garten, wo es unterirdisch in nördliche Richtung abgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerke, Rat zu Dresden, Vermessungsamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Plan von Dresden 1912&amp;#039;&amp;#039;. 1912&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaitzbach fließt durch die Parkanlage [[Bürgerwiese]] in der [[Pirnaische Vorstadt|Pirnaischen Vorstadt]], wo er zeitweilig die Wasseranlagen im Park des nicht mehr erhaltenen [[Blüherpark#Garten der Sekundogenitur|Prinzen-Palais]] speiste. In der Bürgerwiese mündete ein kleiner Wasserlauf in den Kaitzbach, der vom Elbtalhang am [[Zellescher Weg|Zelleschen Weg]] unterhalb von [[Räcknitz]] aus seinen Verzweigungen Wasser heranführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen Ende der Bürgerwiese speiste der Kaitzbach den künstlich angelegten und 1849 zugeschütteten &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdenteich (Dresden)|Jüdenteich]]&amp;#039;&amp;#039; am heutigen [[Georgplatz (Dresden)|Körnerdenkmal]] und mündete in den vormaligen Festungsgraben der alten Stadt. In weiter zurückliegenden Jahrhunderten verzweigte er sich im Bereich der mittelalterlichen Stadt kanalartig und war neben einigen Röhrenleitungen (Wasser der [[Weißeritz]] und des [[Leubnitzbach|Heiligen Borns]]) die Hauptwasserversorgung Dresdens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz Ebert (Geologe)|H. Ebert]], [[Rudolf Grahmann|R. Grahmann]], [[Kurt Pietzsch|K. Pietzsch]] |Hrsg=Sächsisches Finanzministerium |Titel=Erläuterungen zu Geologischen Karte von Sachsen im Maßstab 1:25 000 |TitelErg=Nr. 66 Blatt Dresden |Auflage=3. |Ort=Leipzig |Datum=1934 |Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Behrisch (Aufnahme), Julius Keyl (Stich): &amp;#039;&amp;#039;Plan von Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Königliche Polizei Direction zu Dresden (Hrsg.), Dresden 1863&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Christian August Hasse: &amp;#039;&amp;#039;Dresden und die umliegende Gegend bis Elsterwerda, Bautzen, Herrnhut, Rumburg, Aussig, Töplitz, Freyberg und Hubertsburg. Erster Theil&amp;#039;&amp;#039;. Zweite vermehrte Auflage. Dresden 1804, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des [[Neues Rathaus (Dresden)|Rathauses]] und am früheren [[Brühlscher Garten|Brühlschen Garten]] ist der Verlauf nur noch unterirdisch vorhanden. Nahe der [[Neue Synagoge (Dresden)|Synagoge]] wird der Verlauf durch nachts leuchtende Glaselemente angezeigt. Der Kaitzbach mündet am [[Terrassenufer]] unterhalb des östlichen Endes der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] in die Elbe. Er ist einer der wenigen [[Liste von Nebenflüssen der Elbe|in die Elbe mündenden Bäche]], deren Lauf zunächst parallel zur Elbe und zudem im Kaitzgrund nach Südosten, also elbaufwärts, gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Initiative der [[Dresdner Sezession 89]] entstand ab dem Jahr 2000 der &amp;#039;&amp;#039;WasserKunstWeg Mnemosyne&amp;#039;&amp;#039;, der den Kaitzbach an seinem innerstädtisch nicht mehr sichtbaren Verlauf künstlerisch begleitet. Eine Besonderheit stellen [[Christa Donner]]s neun „Musensteine“ dar (nach den Töchtern der [[Mnemosyne (Mythologie)|Mnemosyne]]), die dem &amp;#039;&amp;#039;WasserKunstWeg&amp;#039;&amp;#039; nicht nur seinen Namen gaben, sondern von der Kaitzbachquelle bis zum innerstädtischen [[Rathenauplatz (Dresden)|Rathenauplatz]] in der Nähe der Mündung verteilt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz |Titel=MNEMOSYNE: WasserKunstWeg der Dresdner Sezession ’89 e.&amp;amp;thinsp;V. |Ort=Dresden |Datum=2009 |Online={{Webarchiv |url=http://www.dresden.de/media/pdf/kulturamt/Aktuell_Mnemosyne_e.pdf |text=dresden.de |wayback=20150109152344}} |Format=PDF |KBytes=2100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus Grabungsfunden ist eine frühe [[Slawen|slawische]] Besiedlung des Kaitzgrundes (unterhalb von [[Coschütz (Dresden)|Coschütz]]) nachgewiesen. Der Ursprung des Dorfes Kaitz ist ein slawischer [[Rundling|Rundweiler]]. In der Zeit um 1200 befanden sich am damals auch Grundbach (vor allem der Oberlauf des Baches) genannten Fließ etwa fünf Wassermühlen, die teilweise bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Bestand hatten. Die erste am Wasserlauf und noch zu [[Cunnersdorf (Bannewitz)|Cunnersdorf]] gehörende Mühle war die &amp;#039;&amp;#039;Ehrlichsmühle&amp;#039;&amp;#039;, später nach der Nutzung Guts-, Knochen- oder [[Liste von Mühlen in Dresden#Liste von Mühlen am Kaitzbach und Nöthnitzbach|Kuchenmühle]] genannt. Sie wurde zwischen 1953 und 1955 beim Anlegen der Absetzbecken für die Uranaufbereitungsanlage (Fabrik 95) der [[Wismut (Unternehmen)#Lagerstätte Freital/Dresden-Gittersee|Wismut AG]] abgerissen. Die Reste verschwanden unter dem [[Absetzbecken (Bergbau)|Absetzbecken]] der Fabrik. Die weiteren drei Mühlen lagen alle auf Kaitzer Flur. Die mittlere davon war die &amp;#039;&amp;#039;Adamsmühle&amp;#039;&amp;#039;, die im Weiteren nach ihren späteren Besitzern auch Claus-, Walters- oder Herrmannsmühle hieß. Diese musste 1955 bei der Erweiterung des östlichen Dammes des Absetzbeckens weichen. Die nächste weiter talwärts liegende Mühle war die Köhler- oder &amp;#039;&amp;#039;Zschachlitzmühle&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1955 als Vorsichtsmaßnahme abgerissen. Man fürchtete eine Zerstörung bei einem eventuellen Dammbruch der Uranaufbereitungsanlage (Fabrik 95) der Wismut AG. Im weiteren Verlauf des Baches (Bewohner des Kaitzgrundes sagen „die Bach“), etwa 330 m oberhalb der Einmündung des Zschaukebaches in den Kaitzbach in [[Altkaitz]], liegt die Grundmühle, später &amp;#039;&amp;#039;Hofemühle&amp;#039;&amp;#039;. Zu Beginn des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war der Salzkassenverwalter Walter Lehmann deren Besitzer. Letztere ist eine der Keimzellen des [[Amtslehngut Kaitz|Amtslehngutes]] und damit des Dorfs Kaitz und auf dem Grundstück Altkaitz&amp;amp;nbsp;6 zu großen Teilen erhalten. Auf [[Mockritz (Dresden)|Mockritzer Flur]] befand sich schließlich unterhalb des Münzteichs die &amp;#039;&amp;#039;Mockritzer Mühle&amp;#039;&amp;#039;, später ein Ausflugslokal (Münzteichweg 23).&lt;br /&gt;
Eine weitere Mühle am Kaitzbach – die &amp;#039;&amp;#039;Strehlener Mühle&amp;#039;&amp;#039; – stand in Strehlen (Dohnaer / Mockritzer Straße). Die Wassermühle in der Dohnaer Straße&amp;amp;nbsp;18 (Dresden-Strehlen) wurde 1870 zur [[Dampfmühle]] umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/1429162 Bleistiftzeichnung von Max Eckardt], [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1682 speiste der Kaitzbach ein Jahrhundert lang ein großes Gondelbecken im [[Blüherpark]] und wurde zwischen 1783 und den späten 1920er Jahren durch diesen Bereich umgeleitet. Während der [[Schlacht um Dresden]] im August des Jahres 1813 gehörte der Kaitzgrund mit seinen Hängen und umgebenden Höhen zu den wichtigen strategischen Lagen und war aus diesem Grunde mehrfach hart umkämpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Kaitzgrund zu einem beliebten Naherholungsgebiet der Dresdner. Das führte zu einer großen Zahl von Ausflugsgaststätten. Nach 1930 wurde in Kleinnaundorf der Teich der sich an der damaligen Hauptstraße, heute Steigerstraße, befand in ein Freibad umgebaut. Das beliebte Bad wurde 1995 geschlossen. Die Anlagen wurden abgerissen und der ursprüngliche Teich wiederhergestellt. Ein 1850 am Ende der Cunnersdorfer Straße in der Flur Großburgk am Kaitzbach erbautes Wohnhaus wurde 1882 als Talschänke bekannt. Auch hier speist der Kaitzbach einen Teich zur Karpfenzucht. Das Lokal wurde 1956 geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1887 wurde am Kaitzbach zwischen Talschänke und Cunnersdorfer Straße erstmals ein Wasserwerk erwähnt. In der Äquidistantenkarte Sachsen, Section Dresden erscheint dazu ein Gebäude an der Stelle des heute als Ruine erhaltenen Technikgebäudes. Im Jahr 1890 wird an der Stelle des heute als Ruine erhaltenen Brunnenwärterhauses Cunnersdorfer Straße 45 ein Gebäude mit Brunnen errichtet. Im Zeitraum zwischen 1910 und 1915 werden die Brunnenhäuser 1 und 3 errichtet. Sie dienten der Felsenkeller Brauerei zur Wasserversorgung. Zwischen 1925 und 1930 wurden weitere drei Brunnenhäuser errichtet. 1924 wurde auf den Mauern des alten Brunnenwärterhauses ein neues Gebäude als ständigen Wohnsitz des Brunnenwärters errichtet. Der Brunnen 2 wurde schon Ende der 1950er Jahre aufgegeben und das Brunnenhaus abgerissen. Er lag nur ca. 200 Meter vom Schlammteich entfernt. Die Brunnenhäuser 4 und 5 sind heute noch in Betrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde vor dem Zufluss des Nöthnitzbaches das [[Naturbad Mockritz]] (damals Familienbad Dresden-Mockritz) eröffnet. Zu dieser Zeit wurde auch mit dem damals radioaktiven, angeblich heilenden Wasser des Baches geworben. 19289 wurde der durch das Bad fließende Kaitzbach kanalisiert. Das Bad wurde 2011 umfassend saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwikidd.de/wiki/Freibad_Mockritz |titel=Freibad Mockritz |werk=[[Stadtwiki Dresden]] |sprache=de |abruf=2022-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1953 wurde das Kaitzbachtal durch zwei Dämme abgeriegelt um die Aufbereitungsrückstände der Fabrik 95 der Wismut AG/SDAG aufzunehmen. Der Süddamm erreichte eine Höhe von 22 Metern und der Norddamm 37,5 Meter. Beide Dämme liegen am Fuß 630 Meter auseinander. Der Kaitzbach wurde nur übertunnelt. Da die Sohle des Absetzbeckens nicht abgedichtet wurde, gelangten säurehaltige und radioaktive Abwässer in den Kaitzbach. Eine weitere Belastung mit eisenhaltigen und radioaktiven Wässern stellte die Einleitung der Grubenwässer des Bergbaubetriebes Willy Agatz im Bereich der Talschänke dar. Die anfallende Wassermenge betrug im Durchschnitt 48 m³/h. Durch die zunehmende Zerstörung des Kaitzbachtunnels unter dem [[Schlammteich]] durch aggressive Wässer der Aufbereitungsrückstände drohte ein Durchbruch der radioaktiven Schlammmassen. Im Jahr 1960 wurde deshalb für den Kaitzbach mit dem Bau eines 805,7 Meter langen Umleitungsstollns begonnen, der im Mai 1961 in Betrieb genommen wurde. Zwischen 1974 und 1988 diente der Schlammteich als Mülldeponie der Stadt Dresden. Von 1989 bis 1993 wurde die Deponie mit Kraftwerksasche abgedeckt. Im Zuge der Sanierung des Betriebsgeländes der Fabrik 95 und nachfolgend Betriebsgelände des VEB Reifenwerkes ab 1993 wurde auch der große Schlammteich saniert und 2012 der Öffentlichkeit übergeben. Auf dem ehemaligen Schlammteich entstand der Aussichtspunkt Kaitzer Höhe und am Fuß des Süddammes wurde der dort ehemals vorhandene Teich wieder ausgeformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gondelteich Carolasee im [[Großer Garten (Dresden)|Großen Garten]] wird vom Kaitzbach gespeist. Anfang der 1990er Jahre wurde dieser Teich in einer aufwändigen Aktion von radioaktiv kontaminiertem Schlamm des Kaitzbaches befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Kaitzbach auf alten Kartenwerken&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin:10px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grosser garten 1863.jpg|Verlauf des Kaitzbaches am Großen Garten und Bürgerwiese um 1863&lt;br /&gt;
 Kaitzbach jüdenteich - dresden.jpg|Jüdenteich und Kaitzbach um 1759 am Stadtwall nahe der [[Kreuzkirche (Dresden)|Kreuzkirche]] (Karte [[gesüdet]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In &amp;#039;&amp;#039;Dresden&amp;#039;&amp;#039; mieteten meine Eltern die erste Etage des Tepmannschen Hauses, das &amp;#039;&amp;#039;vor dem [[Seetor (Dresden)|Seetore]]&amp;#039;&amp;#039; in der „Halben Gasse“ gelegen war.[…] diese führte ihren Namen mit der Tat, denn sie erfreute sich nur einer Reihe Häuser, die eben deswegen freie Aussicht auf die gegenüberliegenden Gärten gewährten.[…] Aus dem Hofe trat man in den Garten, der &amp;#039;&amp;#039;von der Katzbach&amp;#039;&amp;#039;, einem schmalen, aber tiefen Wasser durchschnitten war. Diesseits des Wassers war ein ausgedehntes Gemüsewesen, jenseits Wiesen, Obstbäume und Gebüsch.[…] daneben führte ein Pförtchen aufs Feld hinaus und zu den Höhen von Räcknitz und [[Plauen (Dresden)|Plauen]].&lt;br /&gt;
 |Sprache=de&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Wilhelm von Kügelgen]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=Jugenderinnerungen eines alten Mannes&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Kügelgen: &amp;#039;&amp;#039;Jugenderinnerungen eines alten Mannes&amp;#039;&amp;#039;. Köhler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochwasser ==&lt;br /&gt;
Die unteren Lagen des Kaitzgrundes galten immer als hochwassergefährdet. Die Bürger von Kaitz und Altmockritz erwarteten früher alle sieben bis zehn Jahre ein größeres Hochwasser mit einer Durchflussmenge von 750 bis 1500 Liter pro Sekunde. Eines der größeren gab es im August 1984, hervorgerufen durch einen Sturzregen sowie das von der damaligen [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] betriebene großflächige Rapsfeld am Hang südlich von Kaitz in Richtung [[Nöthnitz (Bannewitz)|Nöthnitz]] mit einem hohen Abflusswert, da glattflächig gedrillt wurde. In den Gärten am Kaitzbach stand damals das Wasser hüfthoch und, nachdem es abgeflossen war, der Schlamm 10 bis 15 Zentimeter. Nach weiteren zwei Wochen war der blühende Raps einen Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Hochwasser in Mitteleuropa 2002#Sachsen|August-Hochwassers im Jahr 2002]] trat der Kaitzbach bei einer maximalen Durchflussmenge von 2000 Liter pro Sekunde über die Ufer und richtete in [[Altmockritz]] und [[Strehlen (Dresden)|Strehlen]] schwere Schäden an ([[Hochwassermarke]] am Grundstück Altmockritz 2). Im Großen Garten verursachte er damals eine größere Überflutung. Aus diesem Grund wurden im Zuge des Baus der [[Bundesautobahn 17]] seit dem Jahr 2002 [[Hochwasserschutz in Dresden|Maßnahmen zum Hochwasserschutz]] getroffen. Dazu gehörten die Bereinigung, Befestigung und teilweise Verlegung des Bachbettes, die Ergänzung der Uferbepflanzung sowie die Anlage von Überlauf- und [[Tosbecken]] und von bepflanzten Zonen im Verlaufe des Baches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Teilstücke der unterirdisch verlaufenden Bereiche des Bachs sind 2006 im Stadtteil Strehlen wieder offengelegt worden. Das in der Nähe des [[S-Bahn Dresden|S-Bahn]]-Haltepunkts Strehlen endende Teilstück ist durch seine landschaftliche Eingliederung (neu gebaute Brücke, neues Tosbecken, Natursteinbefestigungen der Ufer mit Geländern) eine Ergänzung der Naherholungszone dieses Stadtteils geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Geschichtsverein Kaitz e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kaitzbach von der Quelle bis nach Kaitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kaitz 1206–2006, Eine Chronik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Geschichtsverein Kaitz e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Belastung des Kaitzbaches durch Bergbau und Uranerz-Aufbereitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Kai Tempel: &amp;#039;&amp;#039;Dörfer in Dresden von A – Z.&amp;#039;&amp;#039; Hille, Dresden 2007, ISBN 978-3-939025-09-2.&lt;br /&gt;
* Landeshauptstadt Dresden: &amp;#039;&amp;#039;Stadtkarte 2007 – Oberirdische Gewässer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Günter Albrecht, Frank Frenzel: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaitzbach in Dresden: Ein Weg mit dem Wasser.&amp;#039;&amp;#039; Hille, Dresden 2002, ISBN 3-932858-63-8.&lt;br /&gt;
* Frank Frenzel, [[Silke Reichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Bachbilder und andere Ideen. Ergebnisse und Perspektiven planerischer Tätigkeit entlang des Kaitzbachs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;WasserKultur. Urbanität-Technik-Ökologie&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift des BMFT-Forschungsprojektes WasserKultur, Nr. 5/6, Kassel 1996, 35–39.&lt;br /&gt;
* Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt; &amp;#039;&amp;#039;Glück Auf, Dresden, Von der Kohle zum modernen Gewerbe in Coschütz/Gittersee&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2015, ISBN 978-3-95498-184-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://stadtplan.dresden.de/getImage/image.ashx?w=500&amp;amp;id=1865799&amp;amp;k=D5CC70831E7789542995F9A42FDA6F62 &amp;#039;&amp;#039;Gewässersteckbrief Kaitzbach&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 6,3&amp;amp;nbsp;MB), Landeshauptstadt Dresden, 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fluss in Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
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