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	<title>Kaitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:24:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaitsch&amp;diff=1115482&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NordNordWest: akt.</title>
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		<updated>2026-01-01T16:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;akt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Kaitsch (Kötsch)&lt;br /&gt;
|BILD= &amp;lt;!-- aus der Ferne mit Blick auf den Berg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|HÖHE= 497.3&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 9.8&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Spaal]]&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Ilm-Saale-Platte]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/53/35/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 11/21/54/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-TH&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[#Carolinenturm|Carolinenturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kötsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|497.3|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher [[Muschelkalk]]-Berg des [[Landkreis Weimarer Land|Landkreises Weimarer Land]] im zentralen [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
Der Kötsch ist mit 497 m Höhe die zweithöchste Erhebung im [[Landkreis Weimarer Land]]. Direkt über den Gipfel verläuft die Grenze der Gemarkungen Blankenhain und Kiliansroda. Auf einem Plateau steht der 26&amp;amp;nbsp;m hohe Aussichtsturm &amp;#039;&amp;#039;Carolinenturm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaitsch1.jpg|mini|links|Carolinenturm auf dem Kaitsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Berg liegt im Norden der [[Ilm-Saale-Platte]] (im engeren Sinne), nah der nordöstlichen Nahtstelle zur [[Jenaer Scholle]], und erhebt sich je etwa 15&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Weimar]] und westlich von [[Jena]]. Er befindet sich im Städtedreieck von [[Bad Berka]], [[Magdala]] und [[Blankenhain]]. Westlich des Kaitsch liegt das Dorf [[Saalborn]], südlich die Stadt Blankenhain, östlich [[Großlohma]] und nördlich [[Mechelroda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den höchsten Bergen seiner Umgebung zählend, bricht sein Massiv nach Nordwesten steil zum Tal der [[Ilm (Saale)|Ilm]] ab und nach Südwesten in einer [[Schichtstufe]] zum [[Buntsandstein]] des [[Tannrodaer Waldland]]es. Nach Südosten fällt er nur allmählich ab. Steigt man auf den Carolinenturm, so erreicht man die höchste Stelle im Landkreis Weimarer Land, während die Höhe am Fuße des Turms vom [[Riechheimer Berg]] mit 513,2&amp;amp;nbsp;m ü. NN übertroffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaitsch ist bewaldet ([[Mischwald|Kiefernmischwald]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiliansroda Weithin sichtbare Höhe mit allmählichem Abfall nach Nordwest und Ost und etwas steilerem Hang nach Südost Kötsch,Wallburg.jpg|mini|Auf dem Plateau des Kötsch]]&lt;br /&gt;
Den Namen „Kötsch“ oder „Kaitsch“ leiten Sprachkundler vom slawischen Wort „Katsch – Wald“ ab. Vor etwa tausend Jahren war die Gegend germanisch-slawisches Grenzgebiet. Die slawischen Bewohner bauten auch die [[Wallburg]] auf dem Plateau, die den umliegenden Siedlungen als Fluchtburg diente. Die Reste des ovalen Ringwalls sind heute noch erkennbar, im Südosten und Osten sogar als doppelter Wall. In der Mitte befand sich eine Opferstätte. Bei den Schachtarbeiten für das Fundament des Turmes fand man eine verrostete Streitaxt und große Tierknochen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://carolinenturm.de/index.php?id=11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Carolinenturm ==&lt;br /&gt;
Der Carolinenturm ist ein 26&amp;amp;nbsp;m hoher [[Aussichtsturm]], der 1909 zu Ehren der früh verstorbenen [[Großherzog]]in [[Caroline Reuß zu Greiz|Caroline von Sachsen-Weimar-Eisenach]] (1884–1905) aus Kalksandstein errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.carolinenturm.de/ Der Carolinenturm auf dem Kötsch] auf www.carolinenturm.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn man die 106 Stufen bis zur Aussichtsplattform erklommen hat, bietet sich ein guter Fernblick auf Weimar, [[Kiliansroda]], Mechelroda, [[Mellingen (Thüringen)|Mellingen]], das [[Thüringer Becken]], bei guten Sichtverhältnissen bis zum [[Kyffhäuser]] und [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Im Süden ist die Kette des [[Thüringer Wald]]es erkennbar. Er ist mit zwei benachbarten Aussichtstürmen – dem [[Paulinenturm]] und dem [[Hainturm]] – über den 26 Kilometer langen &amp;#039;&amp;#039;Drei-Türme-Wanderweg&amp;#039;&amp;#039; verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bad-berka.de/tourismus/ausflugsziele/mittleres-ilmtal/ |titel=Mittleres Ilmtal - Tourismus |werk= |hrsg=Stadtverwaltung Bad Berka |datum= |abruf=2021-01-21 |sprache= |archiv-datum=2021-06-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210618200630/https://www.bad-berka.de/tourismus/ausflugsziele/mittleres-ilmtal/ |offline=ja |archiv-bot=2025-09-24 03:45:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Geschichte&lt;br /&gt;
Der Kötsch bildete auf Grund seiner exponierten Lage einen Hauptpunkt bei der ersten Landesvermessung der thüringischen Staaten im Jahr 1851. 1888 wurde ein [[trigonometrischer Punkt]] der Gardekavalleriebrigade Potsdam für die [[Preußen|preußische]] [[Landesvermessung]] gesetzt und darüber ein hölzerner Beobachtungsturm errichtet. Später wurde der Turm vom [[Thüringerwald-Verein]] zum Aussichtsturm umgebaut, musste jedoch – da baufällig – 1904 abgerissen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://carolinenturm.de/index.php?id=7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 entstand ein Turmbauverein, um einen Gedächtnisturm zu Ehren der kurz zuvor verstorbenen, jungen und bei der Bevölkerung beliebten Großherzogin Caroline von Sachsen-Weimar-Eisenach zu errichten. Die Bausumme von 18.000 Mark kam bei landesweiten Sammlungen dank der Spenden von Vereinen und Bürger zusammen. Die Steine für den Bau des Turmes stammen aus dem Kalksteinbruch in Mechelroda. Grundsteinlegung war am 28. Juni 1908, festliche Einweihung am 7. November 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur DDR-Zeit dem Verfall preisgegeben, hat die Kötschberggemeinde e.V. ab 1987 Aussichtsturm und Umgebung schrittweise saniert und neu gestaltet. Fenster und Dach wurden erneuert, das Bergplateau mit Rasenplätzen, Sitzgruppen, einem Spielplatz und einem Wissenspfad touristisch aufgewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://carolinenturm.de/index.php?id=10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmut Stabe: &amp;#039;&amp;#039;Türme im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Entdecken, Besuchen, Erwandern.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 2005, ISBN 3-930687-46-1&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|975291947}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* https://www.carolinenturm.de/, abgerufen am 21. Oktober 2021&lt;br /&gt;
* [https://carolinenturm.de/Vermessung-und-Wallanlage.html Digitales Aufmass Carolinenturm], abgerufen am 21. Oktober 2021&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20161220213237/http://www.ouvert-online.info/fileadmin/medien/Filme/Carolinenturm.webm Der Carolinenturm im Quattrocopter-Video], 3:11 Minuten (87 MB), archivierter Link, abgerufen am 21. Oktober 2021&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/turmgeschichten-1984?start=527 Porträt des Carolinenturms in der DDR-Fernsehsendung &amp;#039;&amp;#039;Turmgeschichten&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1984]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Blankenhain)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mellingen (Thüringen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NordNordWest</name></author>
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