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	<title>Kaisten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-24T02:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die Aargauer Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Schweiz. Zum gleichnamigen Ortsteil der fränkischen Gemeinde Wasserlosen siehe [[Kaisten (Wasserlosen)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Kaisten 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Kaisten AG.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2019-Kaisten-Post-Volg.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfzentrum von Kaisten&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Laufenburg|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Laufenburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4169&lt;br /&gt;
| PLZ = 5082&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH KAI&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.54033&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.04443&lt;br /&gt;
| HÖHE = 333&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 18.09&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Oliver Brem&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.kaisten.ch/aktuellesinformationen/1886258 |titel=Ersatzwahl Gemeindeammann |abruf = 2025-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.kaisten.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈχæiʃdə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Zehnder |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau |Sammelwerk=Argovia |Band=Band 100 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1991 |ISBN=3-7941-3122-3 |Seiten=218–221}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Laufenburg]] und liegt am [[Hochrhein]] an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]], im Nordosten der Region [[Fricktal]]. Flächenmässig ist Kaisten die fünftgrösste Gemeinde des Kantons. 2009 wurde das benachbarte [[Ittenthal]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] Kaisten liegt am Zusammenfluss dreier Bäche, knapp zwei Kilometer südlich des [[Rhein]]s. Das Dorfzentrum befindet sich dabei in einer [[Klus (Tal)|Klus]] zwischen der Chinzhalde ({{Höhe|434|CH|link=true}}) im Westen und dem Heuberg ({{Höhe|558|CH}}) im Osten, zwei Hügeln des [[Tafeljura]]s. Südlich der Klus erstreckt sich ein über dreieinhalb Kilometer langes Tal, an dessen Ende das Dorf [[Ittenthal]] liegt. Das Tal ist auf drei Seiten von Tafeljurahügeln umgeben, vom Kaistenberg ({{Höhe|501|CH}}) und dem Frickberg ({{Höhe|650|CH}}) im Westen, vom Moos ({{Höhe|622|CH}}) im Süden und vom [[Schinberg]] ({{Höhe|722|CH}}) im Osten, wobei der Schinberg mit seinem schmalen Grat eher untypisch für die Gegend ist und mehr einem Hügel des [[Faltenjura]]s ähnelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1049 und 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorfzentrum zweigt vom Haupttal aus ein zwei Kilometer langes Seitental nach Osten ab. In diesem liegt Oberkaisten, ein einstmals getrennter Weiler, der mittlerweile mit der Hauptsiedlung zusammengewachsen ist. Das Seitental wird im Osten durch den Sulzerberg ({{Höhe|524|CH}}) begrenzt. Nördlich der Klus erstreckt sich zum Rhein hin das flache Kaisterfeld, dessen westlicher Teil vom Hardwald bedeckt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1809 [[Hektar]]en, davon sind 810 Hektaren bewaldet und 185 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höchste Stelle liegt auf dem Gipfel des Schinbergs, die tiefste auf {{Höhe|290|CH}} am Rhein. Nachbargemeinden sind [[Laufenburg AG|Laufenburg]] im Osten, [[Böztal]] und [[Frick]] im Süden, [[Oeschgen]] im Südwesten sowie [[Eiken]] und [[Sisseln]] im Westen. Kaisten grenzt im Norden an die deutschen Gemeinden [[Murg (Landkreis Waldshut)]] und [[Laufenburg (Baden)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um Kaisten war bereits früh besiedelt. Einzelfunde stammen aus der [[Bronzezeit]], und es wurde ein [[Hügelgrab]] der [[Hallstattzeit]] entdeckt. 1967 kamen bei Bauarbeiten ein [[Römisches Reich|römischer]] Ziegelbrennofen sowie Ziegelstempel der [[Legio XXI Rapax]] und der [[Legio XI Claudia]] zum Vorschein. Zwischen 259 und 277 hielten die [[Alamannen]] das Gebiet südlich des Rheins besetzt, bis sie von den Römern zurückgedrängt wurden. Der Rhein bildete die Nordgrenze des Römischen Reichs, am Flussufer entstand ein Wachtturm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Hartmann, Hans Weber |Titel=Die Römer im Aargau |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1985 |ISBN=3-7941-2539-8 |Seiten=176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 400 zogen sich die Römer endgültig über die Alpen zurück. Bald darauf besiedelten die Alamannen die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Keiston&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1282. Der Ortsname stammt vom [[spätlatein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;(praedium) Cagistinacum,&amp;#039;&amp;#039; was «dem Cagistinus gehörendes Landgut» bedeutet. Daraus entwickelte sich das [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] &amp;#039;&amp;#039;Chegistinacha&amp;#039;&amp;#039; und schliesslich über Kontraktion des Vorderglieds sowie Abfall des [[Suffix]]es der heutige Ortsname.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Grösster Grundbesitzer war das adlige [[Damenstift Säckingen]]. Die Landesherrschaft lag bis 1386 bei den Grafen von [[Habsburg-Laufenburg]] und ging dann an die ältere Linie der [[Habsburg]]er über. Diese verpfändeten nach dem [[Waldshuterkrieg]] von 1468 das gesamte [[Fricktal]] an [[Haus Burgund|Burgund]]. Als die Burgunder von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] während der [[Burgunderkriege]] vernichtend geschlagen worden waren, kam Kaisten 1477 wieder unter österreichische Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] im Jahr 1491 gehörte Kaisten zu [[Vorderösterreich]] und war Teil der [[Kameralherrschaft Laufenburg]] (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]). Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]], ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährige Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, warf das Dorf in seiner wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Kaisten-LBS H1-015045.tif|mini|links|Luftansicht (1953)]]&lt;br /&gt;
1797 wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen [[Frankreich]]s und [[Österreich]]s. Am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1802 wurde Kaisten eine Gemeinde im Distrikt Laufenburg des [[Kanton Fricktal|Kantons Fricktal]], der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss; damit war Kaisten schweizerisch geworden. Seit dem 19. März 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit spielte die [[Eisenwerk|Eisenverhüttung]] eine wichtige Rolle, bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch die Ziegelei. Der einst bedeutende [[Weinbau]] kam um 1880 wegen der [[Reblaus]]-Epidemie fast vollständig zum Erliegen. In der Folge nahm die Bevölkerungszahl ab und begann erst ab 1900 wieder zu steigen, wenn auch sehr langsam. Ab Mitte der 1960er entwickelte sich Kaisten von einem Bauern- zu einem Industriedorf, als die chemische Industrie aus [[Basel]] im Kaisterfeld grosse Produktionsanlagen errichtete. Die Bevölkerungszahl hat sich seither fast verdoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 wurde das benachbarte [[Ittenthal]] eingemeindet. Nachdem im November 2008 die Gemeindeversammlungen einen entsprechenden Beschluss gefasst hatten, wurde dieser Entscheid am 8.&amp;amp;nbsp;Februar 2009 an der Urne bestätigt. In Kaisten sprachen sich 589 Stimmberechtigte für die Fusion aus, 271 dagegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aargauer Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;Von nun an gemeinsam durchs Gemeindeleben.&amp;#039;&amp;#039; 8. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Kaisten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche steht etwas über das Dorf erhöht am Fusse des Fasnachtsberges. Die heutige Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Michael stammt aus dem Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts (der Turm trägt die Jahreszahl 1716), ein Vorgängerbau wurde 1443 erstmals urkundlich erwähnt. Im Innern befinden sich eine spätbarocke Kanzel, die Kreuzigungsgruppe, die Strahlenmadonna sowie Skulpturen in den Nischen der Seitenaltäre. Im Jahr 2017 wurde die letzte Innenrenovation abgeschlossen. An der Strasse nach Laufenburg steht die [[Wendelinskapelle (Kaisten)|Wendelinskapelle]]. Auf dem Fasnachtsberg steht die Lourdeskapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Ortsteil Ittenthal gibt es mit der Kirche St.&amp;amp;nbsp;Maria einen [[Sakralbau|sakralen Bau]]. Ursprünglich als [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] erbaut, wurde sie im Jahr 1706 zu Ehren von Mariä Vermählung geweiht. 1932 erreichte die Kirche mit dem Anbau ihre heutige Form. 1952 wurde der damalige hölzerne [[Dachreiter]] durch den heutigen betonierten [[Glockenturm]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kaisten.ch/_docn/2197246/Informationstafeln_Ortsteil_Ittenthal.pdf |titel=Informationstafeln Ortsteil Ittenthal |werk= |hrsg=Ortsbürgerkommision Kaisten |datum= |abruf=2020-12-21 |sprache=Deutsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vom Laufenburger [[Erwin Rehmann]] gestaltete Brunnen mitten im Dorf Kaisten ist ein beliebter Treffpunkt und im Sommer eine Bademöglichkeit für Kinder. Wegen der Nachbarschaft zum ehemaligen Restaurant Eichhörnli wird er umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Eichhörnli-Brunne&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kaisten, Kirche St. Michael 1.JPG|Südseite St.&amp;amp;nbsp;Michael&lt;br /&gt;
Datei:Kaisten, Innenansicht der Kirche St. Michael.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:2019-Kaisten-Post-Volg.jpg|Volg, Post, Pfarrhaus und Kirche&lt;br /&gt;
Datei:2019-Kaisten-Dorfschulhaus.jpg|Primarschulhaus&lt;br /&gt;
Datei:2019-Kaisten-Sporthalle-Hofstatt.jpg|Sporthalle Hofstatt&lt;br /&gt;
Datei:2019-Kaisten-Kreisschule.jpg|Kreisschule Regio Laufenburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Gelb rotes Rebblatt mit Stiel und Zweig.» Auf dem Gemeindesiegel von 1811 ist noch ein Lindenblatt abgebildet. Da dieses jedoch ein Symbol für das gesamte Fricktal ist, wechselte die Gemeinde 1872 zum Rebblatt. Mit der Zeit wurde aus dem einzelnen Blatt ein ganzer Rebstock, wodurch das Wappen immer mehr demjenigen von [[Zeiningen]] glich. 1960 erklärte die Gemeindeversammlung das einzelne Rebblatt als verbindlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger |Titel=Gemeindewappen Kanton Aargau |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau |Ort=Buchs |Datum=2004 |ISBN=3-906738-07-8 |Seiten=188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 875 || 1189 || 994 || 1031 || 1160 || 1177 || 1338 || 1634 || 1666 || 2054 || 2559 || 2754&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4169}} Menschen in Kaisten, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4169}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 50,1 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 16,7 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 33,2 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 93,5 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,4 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 1,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], je 0,6 % [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Englische Sprache|Englisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-09 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-Kaisten-Gemeindehaus.jpg|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Laufenburg zuständig. Kaisten gehört zum [[Schlichtungsbehörde|Friedensrichterkreis]] X (Mettau).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja |archiv-bot=2025-09-24 02:47:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit September 2001 ist Kaisten mit dem namensgleichen [[Kaisten (Wasserlosen)|Kaisten]] in Unterfranken freundschaftlich verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kaisten.ch/dl.php/de/20041213103101/urkunde.pdf |titel=Partnerschaftsurkunde Kaisten-Kaisten |hrsg=Gemeinde Kaisten |datum=2001-09-02 |abruf=2019-05-09 |format=PDF, 1,3&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304031631/http://www.kaisten.ch/dl.php/de/20041213103101/urkunde.pdf |archiv-datum=2016-03-04 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Kaisten gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 860 Arbeitsplätze, davon 12 % in der Landwirtschaft, 59 % in der Industrie und 29 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-09 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[BASF]] besitzt ein Werk für die Produktion von Antioxidations- und Lichtschutzmitteln. Im internationalen Stromverbund spielt Kaisten eine bedeutende Rolle; auf dem Gemeindegebiet befindet sich seit 1957 ein von [[Swissgrid]] betriebenes [[Umspannwerk]], in dem nicht weniger als zehn [[Hochspannungsleitung]]en zusammentreffen («[[Stern von Laufenburg]]»).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swissgrid.ch/de/home/operation/power-grid/star-of-laufenburg.html |titel= Stern von Laufenburg |hrsg=[[Swissgrid]] |datum=2018 |abruf=2019-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten vor allem in den grösseren Gemeinden der Umgebung, teilweise auch in der Agglomeration [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einiger Bedeutung ist heute noch der [[Weinbau]]. Am Südhang des Heubergs, in Oberkaisten und in Ittenthal war im Jahr 2018 eine Fläche von insgesamt 4,8 Hektaren mit Reben bestockt. Angebaut werden elf verschiedene Sorten, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-19 |format=PDF, 2,4 MB |archiv-datum=2019-06-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190618104210/https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-09-24 02:47:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kaisten ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Knapp einen Kilometer nördlich des Dorfes verläuft dem Rhein entlang die [[Hauptstrasse 7]] zwischen [[Basel]] und [[Winterthur]]. Durch das Dorf selbst verläuft die Kantonsstrasse 462 von [[Laufenburg AG|Laufenburg]] nach [[Frick]]. Ittenthal wird durch die Kantonsstrasse 464 erschlossen. Die Anschlüsse Eiken und Frick der Autobahn [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] sind je fünf Kilometer entfernt. Der Anschluss an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt durch drei [[Postauto]]linien, die vom [[Bahnhof Laufenburg]] aus via Frick nach [[Bahnhof Aarau|Aarau]] (Linie 135), [[Ittenthal]] (Linie 144) und [[Bahnhof Stein-Säckingen|Stein-Säckingen]] (Linie 143) führen. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Frick über Kaisten und Laufenburg nach [[Eiken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Kaisten verfügt über einen [[Kindergarten]] mit drei Abteilungen und eine [[Primarschule]]. Das Primarschulhaus von Ittenthal wurde im Rahmen der Gemeindefusion aufgegeben. Die [[Bezirksschule]], die [[Sekundarschule]] und die [[Realschule]] können im Laufenburger Schulzentrum Blauen besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien befinden sich in [[Aarau]] ([[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]]); aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium auch in [[Muttenz]] ([[Kanton Basel-Landschaft]]) oder in [[Basel]] absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Traugott Fricker]] (1902–1981), Lehrer, Heimatforscher und Bühnenautor (Ehrenbürger)&lt;br /&gt;
* [[Werner Winter (Dompteur)|Werner Winter]] (1924–2001), Raubtierdompteur&lt;br /&gt;
* [[Beny Rehmann]] (1936–2014), Trompeter und Bandleader&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaisten AG}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kaisten.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Kaisten]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1741|Kaisten|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kaisten.ch/_docn/2739020/Heimatweg_Sud.pdf Kaisten.ch: Heimatweg Süd]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Laufenburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4320954-3|VIAF=245798988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1282]]&lt;/div&gt;</summary>
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