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	<title>Kaiserworth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaiserworth&amp;diff=1458972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Geschichte und Beschreibung */</title>
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		<updated>2025-07-26T01:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte und Beschreibung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das historische Gebäude in Goslar. Zum gleichnamigen Hotel in Hannover siehe [[Geschäftshaus Neuhaus]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Goslar asv2022-06 img06 Kaiserworth.jpg|mini|hochkant=1.4|Das Gildehaus Kaiserworth]]&lt;br /&gt;
Das historische Gildehaus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaiserworth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht am Marktplatz (&amp;#039;&amp;#039;Am Markt 3&amp;#039;&amp;#039;) in [[Goslar]] in Niedersachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goslar Kaiserworth Detail 2005.jpg|mini|hochkant=1.4|Hölzerne Kaiserfiguren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 01.jpg|150|Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 02.jpg|150|Abundantia|Herkules}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprüngliche Nutzung ===&lt;br /&gt;
Dieses ehemalige Gebäude der Gewandschneider wurde im Jahre 1494 auf den Grundmauern des ersten Gildehauses aus dem Jahre 1274 erbaut. Der mittelalterliche Verband der Fern- und Großkaufleute nannte sich in Goslar „Worthgilde“ und war die wichtigste ratsfähige [[Gilde (Kaufleute)|Gilde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eindrucksvolle [[Spätgotisch|spätgotische]] Bau mit seinen sechs zum Marktplatz geöffneten Arkaden sowie einem Schmuckerker und Fassadenfiguren zeugt von dem Reichtum der Besitzer und der Stadt in jener Zeit. Auf diesen Umstand verweisen insbesondere die Figuren der „[[Abundantia (Mythologie)|Abundantia]]“, der Göttin des Überflusses, und des unter ihr hockenden „Dukatenmännchens“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baubeschreibung ===&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist ein [[Giebel- und traufständig|traufenständiges]], zweigeschossiges Bauwerk mit hohem [[Satteldach]]. In der Mittelachse des Obergeschosses ist ein polygonaler [[Erker]] angesetzt, der sich im Dachbereich als Türmchen mit geschweifter [[Haube (Architektur)|Haube]] fortsetzt. Das Dachtürmchen, wie auch die [[Dachgaube]]n sind nicht ursprünglich. Sie wurden später aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Halle im Erdgeschoss öffnet sich mit sechs [[Arkade]]n zum Markt. Sie bot Platz für Verkaufsstände. An der Ostseite befinden sich die steinernen Plastiken des [[Herakles|Herkules]] und der Abundantia mit dem Dukatenmännchen darunter. In den Nischen zwischen den Fenstern des Obergeschosses stehen [[barock]]e Holzfiguren von acht Kaisern. Sie ruhen auf Konsolen mit figürlichem Schmuck und sind von [[Baldachin]]en bekrönt. Während der Regentschaft der dargestellten Kaiser (919 bis 1138) wurde Goslar im Jahre 922 gegründet und erreichte im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit seiner Stadtmauer das Ausmaß der heutigen Altstadt, eine nahezu seit 700&amp;amp;nbsp;Jahren unveränderten Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Steinplastiken sind ursprünglich, während die hölzernen Kaiserfiguren sich erst seit 1684 nachweisen lassen. Die Kaiserfiguren, so spottete [[Heinrich Heine]], „sehen aus wie gebratene Universitätspedelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler|Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]], Bremen, Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von [[Gerd Weiß]] u.&amp;amp;nbsp;a. Deutscher Kunstverlag, München 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor sollen dort Gestalten der antiken Mythologie gestanden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolfiguren ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dukatenscheißer0.jpg|Dukatenmännchen&lt;br /&gt;
Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 04.jpg|&lt;br /&gt;
Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 05.jpg|&lt;br /&gt;
Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 06.jpg|&lt;br /&gt;
Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 07.jpg|&lt;br /&gt;
Reich geschmückt, das Haus Kaiserworth 09.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung und Bedeutung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Goslar asv2022-06 img34 Kaiserworth.jpg|mini|hochkant=1.4|Interieur des Hauses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jacques Carabain 003 (26254127898).jpg|mini|hochkant=1.4|&amp;#039;&amp;#039;Markttag in Goslar&amp;#039;&amp;#039;, Ölgemälde mit Kaiserworth und [[Rathaus Goslar|Rathaus]] (rechts) von [[Jacques Carabain]] um 1890]]&lt;br /&gt;
Das Haus wurde seit 1831 als [[Gasthaus]] und [[Hotel]] betrieben. Wegen des benachbarten Hotels „Römischer Kaiser“ wurde es 1836 von „Die Worth“ zu „Kaiserworth“ umbenannt, womit eine Aufwertung beabsichtigt war. Das Gebäude ist seit Ende 2022 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goslarsche.de/lokales/goslar_artikel,-kaiserworth-das-sagt-der-eigent%C3%BCmer-zur-schlie%C3%9Fung-_arid,2749338.html |titel=„Kaiserworth“: Das sagt der Eigentümer zur Schließung |werk=[[Goslarsche Zeitung]] |datum=2023-01-21 |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goslarsche.de/lokales/Goslarer-Kaiserworth-Eigentuemer-unter-der-Lupe-426634.html |titel=Goslarer „Kaiserworth“: Eigentümer unter der Lupe |werk=[[Goslarsche Zeitung]] |datum= |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Ende 2024 gehörten das Kaiserworth und das sich in direkter Nähe befindliche [[Brusttuch (Goslar)|Brusttuch]] dem umstrittenen Berliner Immobilieninvestor Ioannis Moraitis&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakob Blume, Lars-Marten Nagel |url=https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-krise-trotz-existenzkrise-verius-fonds-verlaengerte-kredite-ueber-100-millionen-euro/100002775.html |titel=Trotz Existenzkrise: Verius-Fonds verlängerte Kredite über 100 Millionen Euro |werk=[[Handelsblatt]] |datum=2023-12-12 |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Peter |url=https://taz.de/Immobilieninvestor-Ioannis-Moraitis/!6018051/ |titel=Untergang am Hafenplatz |werk=[[Die Tageszeitung]] |datum=2024-07-04 |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis der Goslarer Unternehmer [[Hans-Joachim Tessner]] mit seiner Tessner-Stiftung beide Gebäude kaufte. Für Sanierung und Wiedereröffnung der Hotels sollen Millionen investiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goslarsche.de/lokales/tessner-kauft-kaiserworth-goslar-626047.html |titel=Goslar: Millionen-Investition und Hoffnungsschimmer nach langem Leerstand |werk=[[Goslarsche Zeitung]] |datum=2024-12-19 |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der [[Rammelsberg]] auch wurde der Marktplatz Goslars und damit auch das ehemalige [[Gilde (Berufsverband)|Gildehaus]] Kaiserworth 1992 zum Teil des [[UNESCO-Weltkulturerbe]]s ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Worth&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Für das Wort „Worth“ existieren drei Deutungen&lt;br /&gt;
* Hausplatz, Grundstück (Werner Hillebrand, Goslar)&lt;br /&gt;
* Werder, ein von Gewässern umgebenes erhöhtes Land (Hotel Kaiserworth)&lt;br /&gt;
* [[Warft|Warft, Wurt]], ein Besiedlungshügel auf Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werner Hillebrand: Goslar, Deutscher Kunstverlag, München, S. 17, 34, ISBN 3-422-00086-0&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler|Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]], Bremen, Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von [[Gerd Weiß]] u.&amp;amp;nbsp;a. Deutscher Kunstverlag, München 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 548.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaiserworth}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goslar.de/stadt-und-verwaltung/aktuelles/blog-der-oberbuergermeisterin/blog/blog-eintrag-vi Blog Eintrag III: Ein Geschenk für unsere Stadt – Die Rückkehr der Kaiserworth] auf goslar.de vom 31. März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS|NS=51.906122|EW=10.428831|type=landmark|dim=50|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1480er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Harz|Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Goslar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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