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	<title>Kaisersesch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaisersesch&amp;diff=137829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-15T16:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Verbandsgemeinde Kaisersesch COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/13/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/8/22/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kaisersesch in COC.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Cochem-Zell&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Kaisersesch&lt;br /&gt;
|Höhe              = 410&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56759&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02653&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07135045&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HSK&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Römerturm 2&amp;lt;br /&amp;gt;56759 Kaisersesch&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-kaisersesch.de/ www.stadt-kaisersesch.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gerhard Weber&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaisersesch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Landkreis Cochem-Zell]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Kaisersesch]], der sie auch angehört. Kaisersesch ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=http://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0713502045&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2020-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Kaisersesch liegt am Rande der [[Eifel]], zwischen Ost- und [[Vulkaneifel]], etwa zwölf Kilometer nördlich der [[Mosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Neben vorrömischen [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] im südwestlich der Stadt gelegenen Waldgebiet Langheck und einem römischen Brandgräberfeld im Bereich der heutigen Bahnhofstraße lässt auch die heute noch sichtbare Trasse der römischen Straße zwischen [[Andernach]] und [[Trier]], der so genannte „Römerwall“ in der Langheck, auf frühere Siedlungstätigkeiten schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1051 und 1056 wurde der Ort Esch erstmals in Schenkungsurkunden erwähnt, die allerdings als unsicher bzw. verfälscht gelten&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Beyer, Leopold Eltester, Adam Goerz u.&amp;amp;nbsp;a.: Mittelrheinisches Urkundenbuch / Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preußischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, Ausgabe Coblenz, 3 Bände 1860–1874. Band 1, Nr. 335: „Kaiser Heinrich III. bestätigt die Schenkungen der Königinn Richeza von Polen an die Abtei Brauweiler. 1051, den 18. July.“ und Band 1, Nr. 343: „Die Königinn Richeza von Polen beschreibt die, von ihr der Abtei Brauweiler geschenkten Güter. 1056.“&amp;lt;/ref&amp;gt;. Esch war seit 1294 als Gerichtsort Teil von [[Kurtrier]] und später Sitz des [[Amt Kaisersesch|Amtes Kaisersesch]]. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] wurde die Stadt 1689 von den Franzosen fast vollständig zerstört. Ab 1794 stand Kaisersesch unter [[Linkes Rheinufer|französischer Herrschaft]], 1815 wurde der Ort auf dem [[Wiener Kongress]] dem [[Königreich Preußen]] zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 war zwischen [[Hambuch]] und [[Illerich]] im Pommerbachtal eine [[Wiederaufbereitungsanlage]]&amp;amp;nbsp;(WAA) geplant. Nach neun Monaten zog die [[Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen]] (DWK) alle Pläne zurück. Statt bei Kaisersesch sollte nun die [[Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf|Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf]] (Bayern) gebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter Junker |url=http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/mittelmosel_artikel,-Gegen-den-WAAhnsinn-Neun-Monate-die-die-Eifel-bewegten-_arid,394744.html |titel=Gegen den „WAAhnsinn“: Neun Monate, die die Eifel bewegten |werk=Rhein-Zeitung |datum=2012-03-13 |abruf=2017-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 beabsichtigte das Land Rheinland-Pfalz, im Kaisersescher Industriegebiet eine [[Müllverbrennung|Verbrennungsanlage]] für Sondermüll zu errichten. Auch hier musste der Plan letztlich wegen des erheblichen Widerstandes aus der Bevölkerung aufgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1970er Jahre entstand eine zeitweise bis zu 350 Arbeitsplätze bietende Spanplattenfabrik im heutigen Industriegebiet östlich von Kaisersesch. Das ehemalige Werk Rhenodur, dann Rhenowest und zuletzt [[Glunz AG]] (durch deren Übernahme ab 1998 zur [[Sonae Arauco Deutschland|Sonae Arauco Deutschland GmbH]] gehörend) wurde Ende des Jahres 2009 mit seinerzeit noch 320 Mitarbeitern geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.material-technik.de/news/news/glunz-schliest-werk-kaisersesch Glunz schließt Werk Kaisersesch]. In: material+technik möbel, 18. Juni 2009 (Abgerufen am 31. März 2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|KLD-345218|Spanplattenfabrik Kaisersesch| Abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Station der [[Autobahnpolizei]] wurde 2012 geschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/vulkaneifel/die-polizei-verabschiedet-sich-von-kaisersesch_aid-5664242 |titel=Die Polizei verabschiedet sich von Kaisersesch |hrsg=[[Trierischer Volksfreund]] |datum=2012-10-05 |abruf=2023-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der ehemals 48 Hektar Fläche einnehmende, seit Mitte der 1960er Jahre betriebene [[Standortübungsplatz]] der [[Bundeswehr]] (StOübPl Kaisersesch) wurde im März 2013 aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/poc/kdoskb?uri=ci%3Abw.skb_kdo.terraufg.lkdorp&amp;amp;de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB040000001001%7C96ZF2B724DIBR |titel=Information zur Entscheidung zum künftigen Bedarf an Standortanlagen der Bundeswehr |hrsg=Streitkräftebasis |datum=2013-11-25 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131004235703/http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/a/kdoskb/!ut/p/c4/HYvBCsIwEET_aDctRdGboQhevWh7kbSJYWmahHWrFz_exJnhwTAMjlgczZu8EUrRBLzjMNNx-sBrmR6LTSCO2WxPD6E0znirF-tgTtFJpbgoVOjZSGLIiSXUZWMuC5DFQTW9Vp36qyn5HnbjudX7tusv-op5XU8_IrQm7A!!/ |archiv-datum=2013-10-04 |abruf=2017-11-15 |kommentar=Aufzugebende Standortanlagen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum allgemeinen Wegfall dieses Prädikats 2016/2020 galt Kaisersesch als staatlich anerkannter [[Fremdenverkehrsgemeinde|Fremdenverkehrsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrechte ===&lt;br /&gt;
Das vom Trierer Erzbischof [[Balduin von Luxemburg]] befestigte&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-57813-20121128-2 |Stadtbefestigung Kaisersesch |Abruf=2017-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dorf Esch erhielt 1321 von König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IV. dem Bayern]] ([[Römisch-deutscher Kaiser]] ab 1328) Marktrecht und sonstige Freiheiten nach dem Frankfurter [[Stadtrecht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landeshauptarchiv Koblenz, 1A 3001&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Stadtrechte gingen nach den [[Koalitionskriege]]n und der französischen Herrschaft verloren – gleichwohl verblieb der bald nach der Stadtrechtsverleihung (1339: &amp;#039;&amp;#039;Keysers-Esch&amp;#039;&amp;#039;) geführte Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Kaisers-&amp;#039;&amp;#039; im Ortsnamen. Am 22. November 1997 erhielt Kaisersesch die Stadtrechte zurück.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2016 |Seiten=187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisersesch Jüdischer Friedhof6734.jpg|links|mini|Kaisersesch Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisersesch historischer Ortskern (bearb Sp).jpg|mini|hochkant=1.3|Historischer Ortskern, Kirche]]&lt;br /&gt;
Vermutlich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ließen sich Juden in Kaisersesch nieder. Zur Synagogengemeinde gehörten in den 1930er Jahren auch [[Düngenheim]], [[Hambuch]], [[Illerich]] und [[Müllenbach (bei Mayen)|Müllenbach]]. Die Größe der jüdischen Gemeinde belief sich 1885 auf 31, 1925 auf 29, 1932 auf 50 und im Jahr 1939 noch auf 27 Mitglieder. Wann die örtliche [[Synagoge]] bezogen wurde, ist unbekannt. 1938 wurde das Gebetshaus an der Ecke Koblenzer Straße und Balduinstraße verwüstet, später wurde es als Wohnhaus umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-57777-20121126-2|Synagoge Kaisersesch|zusatz=Bethaus „Judenschule“, heute Wohnhaus| Abruf=2017-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Jüdischer Friedhof (Kaisersesch)|jüdische Friedhof „auf der Klopp“]] wurde von 1920 bis 1942 belegt und ist heute noch erhalten.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Kaisersesch&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=4000&lt;br /&gt;
|werte=(2012,3052)(2015,3146)(2020,3172)(2024,3256)&lt;br /&gt;
|quelle=[https://www.statistik.rlp.de/themen/bevoelkerung/daten/bevoelkerungsfortschreibung statistik.rlp.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20121125 kaisersesch schoeffensiegel 3.JPG|mini|hochkant|Gerichtssiegel des Schöffengerichts Kaisersesch]]&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Kaisersesch besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, sowie dem [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Stadtrat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|UBL]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4 || 8 || 8 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-kaisersesch.de/index.php/buergerservice-verwaltung/stadtrat/25-stadtrat-neu.html] www.stadt-kaisersesch.de, Stadtrat (abgerufen am 5. August 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 || 10 || 6 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1350204500.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 4 || 12 || 4 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 3 || 11 || 5 || 1 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 3 || 12 || 4 || 1 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;UBL = Unabhängige-Bürger-Liste für Kaisersesch und die VG Kaisersesch e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Gerhard Weber (CDU) wurde am 27. November 2012 Stadtbürgermeister von Kaisersesch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blick-aktuell.de/Kaisersesch/Stadtbuergermeister-Gerhard-Weber-vereidigt-1289.html |titel=Stadtbürgermeister Gerhard Weber vereidigt |werk=Blick Aktuell (Pressemitteilung) |hrsg=Krupp Verlags GmbH, Sinzig |datum=2012-12-06 |abruf=2020-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 77,98 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1350000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Kaisersesch, Verbandsgemeinde, 16. Ergebniszeile |abruf=2020-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 konnte er sich bei einer Wahlbeteiligung von 56,4 % mit 67,2 % der Stimmen gegen den [[Einzelbewerber]] Achim Steffes durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1350204500 |titel=Kaisersesch, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annika Wilhelm |url=https://www.rhein-zeitung.de/lokales/kreis-cochem-zell/gerhard-weber-bleibt-stadtbuergermeister-von-kaisersesch-ein-buergermeister-ist-nur-so-gut-wie-sei_arid-2662111.html |titel=Gerhard Weber bleibt Stadtbürgermeister von Kaisersesch |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-06-10 |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
(ab 1974 Ortsbürgermeister, ab 1997 ehrenamtlicher Stadtbürgermeister)&lt;br /&gt;
* 1974–1984: Walter Laux&lt;br /&gt;
* 1984–1994: Erich Mieden&lt;br /&gt;
* 1994–2009: Werner Lutz&lt;br /&gt;
* 2009–2012: Josef Wältermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtwappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In silber ein durchgehendes rotes Kreuz, im ersten Winkel ein sechsstrahliger schwarzer Stern über liegendem schwarzen Halbmond.&lt;br /&gt;
|Quelle      = {{Internetquelle |url=https://www.stadt-kaisersesch.de/index.php/kultur-ausgehen/geschichte-kultur/6-das-stadtwappen.html |titel=Das Stadtwappen |hrsg=Kaisersesch |abruf=2020-03-03}}&lt;br /&gt;
|Begründung  = Das 1954 der damaligen Gemeinde Kaisersesch vom rheinland-pfälzischen [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Innenministerium]] verliehene Wappen geht auf ein altes Schöffensiegel des [[kurtrier]]ischen Amtsortes Kaisersesch von 1502 zurück. Das Kreuz nimmt auf die kurtrierische Landesherrschaft Bezug und die in rheinischen Siegeln nicht selten vertretenen Symbole Stern und Halbmond verweisen wohl auf einen Gerichtsort, vielleicht aber auch auf ein Marienpatronat.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Römischer Straßendamm in der Langheck (so genannter „Römerwall“), im Verlauf teilweise identisch mit einer mittelalterlichen [[Landwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Cochem-Zell: Landschaft an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S.&amp;amp;nbsp;121&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der alte Postkutschenweg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot;&amp;gt;Wander- u. Freizeitkarte Moseltal, ISBN 978-3-933671-16-5&amp;lt;/ref&amp;gt; über [[Landkern]] nach Cochem ist im Gelände (südlich der A&amp;amp;nbsp;48, ostwärts der L&amp;amp;nbsp;98) gut erkennbar und kann bewandert werden.&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius (Kaisersesch)|Katholische Pfarrkirche St. Pankratius]] von 1898 bis 1900 (Architekt [[Lambert von Fisenne]]) mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem schiefen Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dkml2025&amp;quot;&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Cochem-Zell |Stand=2026 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Altes Gefängnis“ im historischen Ortskern, ehemaliges kurtrierisches Amtshaus (Burgmannenhaus) mit mittelalterlichem Kern, heute Heimatmuseum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dkml2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der im Jahr 2000 errichtete Depeschenreiterbrunnen auf dem Alten Postplatz erinnert an die Zeit der [[Postillion]]e, Postkutschen, [[Depesche]]nreiter und an die [[Thurn und Taxis|Thurn-und-Taxis’sche]] Poststation von 1725 in Kaisersesch. Er ist ein Werk des Steinmetzbetriebs Johannes Schmitz aus Zettingen nach einem Entwurf von Franz Moog (1926–2012), Mayen. Oben auf dem Brunnenstock steht die von Moog entworfene Bronzeskulptur eines Reiters mit [[Vergolden|vergoldetem]] Posthorn. Moogs Tonmodell wurde von dem Bonner Bildhauer und Kunstgießer Friedemann Sander abgeformt und in seinem Betrieb in Bonn gegossen. Über der Brunnenschale sind rundum Wappen als Zeichen der Geschichte der Stadt angebracht, unter anderem eine Königskrone, die an Königin [[Richeza (Polen)|Rizecha]] erinnert, die 1051–1056 erstmals den Ort Esch in einer Schenkungsurkunde erwähnte, das 1554 erstmals erwähnte Gerichtswappen und das Stadtwappen.&lt;br /&gt;
* An der Station des Jakobswegs hinter der Kirche steht der 2009 eingeweihte Pilgerbrunnen mit einer Bronzeskulptur. Die Figur stellt einen Pilger dar, der Rast macht, die Schuhe abgelegt hat und im Brunnenwasser die Füße kühlt. Sie ist ein Werk des in Köln lebenden Bildhauers Hans-Günther Obermaier (* 1943) aus dem Jahr 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Kaisersesch]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilder ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;200px&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kaisersesch, Turm Kirche St. Pankratius, Balduinstraße (2019-10-14 Sp).JPG|Turm von St.&amp;amp;nbsp;Pankratius&lt;br /&gt;
 Kaisersesch, Pilgerbrunnen 2 (2020-07-20 Sp).JPG|Pilgerbrunnen an der Kirche, Station des Jakobswegs&lt;br /&gt;
 Kaisersesch, Depeschenreiterbrunnen (2019-10-14 c Sp).jpg|Depeschen&amp;amp;shy;reiter&amp;amp;shy;brunnen&lt;br /&gt;
 Kaisersesch, Depeschenreiterbrunnen, Detail 1 (2020-07-20 Sp).JPG|Postillon auf der Brunnen&amp;amp;shy;säule&lt;br /&gt;
 Kaisersesch, Depeschenreiterbrunnen, 3 Wappen.jpg|Wappen am Brunnen&lt;br /&gt;
 Kaisersesch, Kirche St. Pankratius; Südost (2020-09-07 Sp r).jpg|St. Pankratius, Blick von Südosten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr {{Anker|Bahnhaltepunkt}} ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisersesch station 2015 IV.jpg|mini|Bahnhaltepunkt Kaisersesch]]&lt;br /&gt;
Kaisersesch besitzt einen [[Haltepunkt]] an der [[Eifelquerbahn]]. Zwischen Kaisersesch und [[Andernach]] verkehren zwei Regionalbahnlinien (RB 23 und RB 38) der [[DB Regio]] mit Anschluss in Andernach in Richtung [[Köln]] oder [[Koblenz]]. Die Linie RB 38 verkehrt über Andernach bis [[Koblenz Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten wurden über mehrere Jahre [[Uerdinger Schienenbus|Schienenbusse]] und Dampfzüge auf der Eifelquerbahn über [[Ulmen (Eifel)]] und [[Bahnhof Daun|Daun]] nach [[Bahnhof Gerolstein|Gerolstein]] angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eifelquerbahn.de/ Betriebsende Eifelquerbahn]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort bestand Anschluss an Regionalzüge auf der [[Eifelstrecke]] nach Köln und [[Trier Hauptbahnhof|Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaisersesch liegt unmittelbar an der [[Bundesautobahn 48]] und wird von der Landesstraße L&amp;amp;nbsp;98 [[Mayen]]–[[Cochem]] durchquert.&lt;br /&gt;
Der Postkutschenweg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot; /&amp;gt; verlief über [[Landkern]] nach Cochem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Höfer]] (1913–1997), Journalist und Fernsehmoderator&lt;br /&gt;
* [[Peter Kremer (Schriftsteller)|Peter Kremer]] (1901–1989), Heimatschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Oswald Mathias Ungers]] (1926–2007), Architekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Margret Wensky&lt;br /&gt;
   |Titel=Städte und Freiheiten bis 1500&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Geschichtlicher Atlas der Rheinlande]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=VI.2&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7749-3562-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=50–51}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ursula Reuter&lt;br /&gt;
   |Titel=Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Geschichtlicher Atlas der Rheinlande]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=VIII.8&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7749-3524-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=53}}&lt;br /&gt;
* [[Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Cochem-Zell&amp;#039;&amp;#039; (Denkmalverzeichnis Kreis Cochem-Zell, 29. Dezember 2011), 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cochem-Zell: Landschaft an der Mosel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 46./&amp;#039;&amp;#039;Archäologie an Mittelrhein und Mosel.&amp;#039;&amp;#039; Band 17.). Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1953-2, S.&amp;amp;nbsp;121–125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-kaisersesch.de/ Internetpräsenz der Stadt Kaisersesch]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.harryw.de/Juden/inhalt.html |text=Die Geschichte der Juden in Kaisersesch |wayback=20030628023519}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13502045}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Cochem-Zell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4500009-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1321]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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