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	<title>Kaisermühl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T02:13:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaiserm%C3%BChl&amp;diff=2023802&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: /* Quellen */ Verlinkung</title>
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		<updated>2026-05-01T00:44:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kaisermühl&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Müllrose&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/14/52/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/27/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1962-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15299&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033606&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaisermühl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der Gemeinde [[Müllrose]] südöstlich von [[Berlin]] im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Oder-Spree]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Kaisermühl ist seit 1962 ein Gemeindeteil von Müllrose und liegt östlich des Ortes sowie am ehemaligen [[Friedrich-Wilhelm-Kanal|Friedrich-Wilhelm-Graben]]. Im Ort fließt die [[Alte Schlaube]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutshaus Hotel Kaisermuehl.JPG|mini|hochkant|Hotel Kaisermühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiche Muellrose Kaisermühl.JPG|mini|Eiche in Kaisermühl, gepflanzt 2. Mai 1872]]&lt;br /&gt;
Die [[Wassermühle]] bestand schon 1275.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Willich155&amp;quot;&amp;gt;Cornelia Willich: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Landes Lebus. Mit einem siedlungsgeschichtlichen Beitrag von Rolf Barthel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 8; gleichzeitig &amp;#039;&amp;#039;Berliner Beiträge zur Namenforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Weimar 1994, ISBN 3-7400-0918-7, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;Kaisermühl&amp;#039;&amp;#039; führt jedoch zurück auf „&amp;#039;&amp;#039;Gore Keyser auf der Bretmühle zu Melrase&amp;#039;&amp;#039;“ 1495&amp;lt;ref&amp;gt;Berghaus, Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts oder geographisch-historisch-statistische Beschreibung der Provinz Brandenburg,&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Brandenburg 1854–1856, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im [[16. Jahrhundert]] wurde ein [[Kupfermühle (Hüttenwerk)|Kupferhammer]] errichtet, welcher jedoch nach kurzer Zeit aufgegeben wurde. Die Wassermühle bestand jedoch weiter, das heutige Hotel Kaisermühle entspricht in seiner Architektur und Gestaltung dem Aussehen der Mühle von 1680. Zu den sechs Einwohnern von 1707 wurden um 1720 [[Büdner]] angesiedelt. Die Mühle war 1745 mit zwei [[Mahlmühle|Mahl-]] und einem [[Sägewerk|Schneidegang]] ausgestattet. Es gab inzwischen 13 Büdner und vier Jahre später war die Einwohnerzahl um das Zwanzigfache angewachsen. Im Jahre 1801 wurde das Kolonistenhaus erwähnt, es gab ein Forsthaus und einen [[Krugrecht|Krug]]. Durch die günstige Lage am Kanal siedelten sich einige [[Handwerk]]er und [[Binnenschifffahrt|Schiffer]] an. 1854 hatte die Mühle nur noch einen Mahl- und einen Schneidegang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle, das Gut und der Ort hatten eine Größe von 310 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] und 90 [[Rute (Einheit)|Quadratruten]]. Sie unterstanden zu dieser Zeit dem [[Amt Biegen]]. Zum Ort gehörte seit 1864 auch eine [[Ziegelei]]. So wuchs die Einwohnerzahl stark an, 1931 wurden 37 Wohnhäuser mit 49 Haushaltungen erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 gab es erste Bestrebungen, den kleinen Ort einzugemeinden. Der Widerstand der Einwohner war derartig, dass man von dieser Idee 1949 absah. Als die Abteilung [[Kommunalpolitik]] des Landesverbandes der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] Brandenburg feststellte, dass der unliebsame Name &amp;#039;&amp;#039;Kaisermühl&amp;#039;&amp;#039; noch immer bestand, wurde der [[Gemeindeverwaltung]] unterbreitet, sich in &amp;#039;&amp;#039;Neu-Mühle&amp;#039;&amp;#039; umzubenennen. Diese ließ das Schreiben unbeantwortet und so verlief die Umbenennung „im Sande“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Neitmann]], [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1953)|Wolfgang Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; 2009, ISBN 978-3-598-23204-6, S. 217&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals lebten etwa 320 Einwohner in Kaisermühl, 2006 zählte man nur noch 57. Zu Kaisermühl gehörten neben &amp;#039;&amp;#039;Ernstwinkel&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1950 auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] &amp;#039;&amp;#039;Am Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Am Kanal&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Willich155&amp;quot; /&amp;gt;. Die Eingemeindung erfolgte letztendlich doch im Jahre 1962. Die [[Enteignung]]en trafen 1946 auch die Kaisermühler, von den fast 170 [[Hektar]] Fläche, [[Acker|Äcker]], Wiesen, aber vor allem Wald, gingen jedoch nur 26 Hektar an zwei [[Umsiedler]] und zwei Hektar an einen Altbesitzer, der Rest wurde den umliegenden Gemeinden zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht ein Friedhof im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 30. Juni 1993 war die [[Postleitzahl (Deutschland)|Postleitzahl]] O 1203, seit dem 1. Juli 1993 ist es die 15299.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Tourismus==&lt;br /&gt;
=== Verkehr === &lt;br /&gt;
Kaisermühl liegt südlich der [[Bundesautobahn 12]], die von [[Frankfurt (Oder)]] nach [[Berlin]] verläuft, und ist über Müllrose zu erreichen. Außerdem ist der Ort über die [[Bundesstraße 87|Bundesstraßen 87 und 87n]], Abfahrt Müllrose, sowie über den Kanal, der direkt an Kaisermühl vorbeiführt, erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolonistenhaus Muellrose.jpg|mini|Denkmalgeschütztes Kolonistenhaus]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Wald und am Wasser, für Ausflüge in die Umgebung bestens geeignet. Im Hotel finden Musikliebhaber ein ganzjähriges Konzertprogramm. Ein denkmalgeschütztes [[Kolonist|Kolonistenhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|LOS}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zeugt von der Ansiedlungszeit, und Naturliebhaber finden alte [[Eiche]]n, welche bereits seit mehreren hundert Jahren wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Eine [[Grundschule]] und eine [[Oberschule (Brandenburg)|Oberschule]] befinden sich in Müllrose, weiterführende Schulen gibt es in Frankfurt (Oder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Historisches Ortslexikon für Brandenburg]]. Teil VII: Lebus. Bearb. von [[Peter P. Rohrlach]]. Weimar: Böhlau, 1983, Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Müllrose}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaisermuhl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Müllrose)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Schlaubetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oder-Spree)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oder-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Land Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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