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	<title>Kaiserling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaiserling&amp;diff=27309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michileo: BKH</title>
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		<updated>2024-10-21T15:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kaiserling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Amanita caesarea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Giovanni Antonio Scopoli|Scop.]]&amp;lt;!--1772--&amp;gt;) [[Christian Hendrik Persoon|Pers.]]&amp;lt;!--1801--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wulstlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Amanita&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Wulstlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Amanitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Amanita caesarea cropped.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kaiserling (&amp;#039;&amp;#039;Amanita caesarea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaiserling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Amanita caesarea&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaiserpilz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orangegelber Wulstling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Pilze|Pilz]]art aus der [[Familie (Biologie)|Familie ]] der [[Wulstlingsverwandte]]n (Amanitaceae), der schon seit der Antike den Ruf eines außergewöhnlich wohlschmeckenden [[Speisepilz]]es genießt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amanita caesarea 190; DSC 0642.jpg|links|mini|Jung ist die Art vollständig vom [[Velum universale]] umschlossen. Wenn der Pilz wächst, bricht es auf und bleibt als [[Volva]] an der Stielbasis zurück.]]&lt;br /&gt;
Der Kaiserling ist ein [[Blätterpilz]] mit in Hut und Stiel gegliederten Fruchtkörpern. Der Hut wird etwa 7 bis 15, in Ausnahmefällen 18&amp;amp;nbsp;Zentimeter breit. Jung zunächst keulig bis eiförmig und von einem dicken weißen [[Velum (Mykologie)|Velum universale]] eingehüllt, schirmt der Hut im Alter auf. Seine Oberfläche ist leuchtend orangerot gefärbt und zum Hutrand hin häufig gelblich ausblassend, feucht etwas schmierig, in trockenem Zustand seidig glänzend, glatt und am Rand gerieft. Vom Velum bleiben nur selten einige weiße Fetzen auf der Hutoberfläche zurück. Der zitronen- bis goldgelbe Stiel wird etwa 8 bis 15&amp;amp;nbsp;Zentimeter lang und 2 bis 3&amp;amp;nbsp;Zentimeter stark; zur Spitze hin verjüngt er sich etwas, an der Basis ist er dagegen knollig verdickt. Seine Oberfläche ist unter der dauerhaften, hängenden, oberflächlich gerieften, unterseits glatten, goldgelben [[Annulus (Mykologie)|Manschette]] fein-faserig-flockig. Der Stiel steckt in einer sackartigen, lappigen, dickhäutigen, weißen bis grauweißen [[Volva]]. Die Lamellen sind jung hellgelb und verfärben sich mit zunehmender Reife nach goldgelb. Das Sporenpulver ist weiß. Das ansonsten weiße Fleisch zeigt unter der Huthaut eine gelbe Farbe. Der Geruch ist angenehm, der Geschmack  mild und nussartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amanita caesarea 190; DSC 0616.jpg|links|mini|Lamellen und Stiel des Kaiserlings sind gelb gefärbt, was ihn von allen anderen mitteleuropäischen [[Wulstlinge|Wulstlingen]] unterscheidet.]]&lt;br /&gt;
Der giftige [[Fliegenpilz]] ist eine sehr viel häufigere rothütige europäische Amanita-Art. Er unterscheidet sich oft durch weiße Velum-Schuppen auf der Huthaut, welche jedoch auch leicht abgewischt oder von Regen abgewaschen werden können. Stiel und Lamellen sind beim Kaiserling ausgeprägt gelb bis weißlich-gelb und zumindest beim frischen Fliegenpilzfruchtkörper weiß. Weiterhin hat der Kaiserling eine freie und gut entwickelte, aufrechte Volva; beim Fliegenpilz sind die Volva-Reste dagegen als Kränze anliegender Warzengürtel ausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser 1983, Seite 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zellmaterial des Velum universale finden sich beim Fliegenpilz aufgeblähte Hyphenelemente und Sphaerocysten.&amp;lt;ref&amp;gt;Breitenbach, Kränzlin, 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hahn&amp;quot;&amp;gt;C. Hahn, S. Raidl und L. Beenken 2000 in Zeitschrift für Mykologie, Band 66/2, Seite 173, https://www.dgfm-ev.de/sites/default/files/ZM662173Hahn.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann der Kaiserling, besonders jung, mit dem [[Orangegelber Scheidenstreifling|Orangegelben]] und dem [[Rotbrauner Streifling|Fuchsigen Scheidenstreifling]] verwechselt werden. Diese haben jedoch weiße Lamellen und Stiele, außerdem niemals einen Ring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Kaiserling ist ein [[Mykorrhiza]]pilz, der mit [[Eichen]], [[Buchen]], [[Pinus|Kiefern]] und [[Esskastanie]]n vergesellschaftet sein kann. Er ist stark wärmeliebend und wächst in lichten Wäldern und Gebüschen. In Mitteleuropa wächst er auf schwach bis stark sauren, frischen Böden, die nur gering mit Basen versorgt sind. Die Fruchtkörper erscheinen vom Sommer bis in den Herbst, sofern es vorher ausreichend [[Niederschlag]] gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Kaiserling kommt in der [[Holarktis]] in den mediterranen bis warm-gemäßigten Zonen vor: in Europa, im Kaukasus, in Japan, Ostasien, in Nordamerika (Mexiko bis Kanada) sowie in Nordafrika (Marokko und Algerien). In Europa kommt er im Süden von Spanien, auf Korsika, in Italien, auf der Balkanhalbinsel sowie in Mitteleuropa von Südfrankreich bis Ungarn und Tschechien, selten bis Südpolen vor. Nördlich der Alpen ist die Art selten. In Deutschland kommt der Kaiserling unstet vor. Fundstellen gibt es in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen, in seltenen Fällen wurde die Art auch in Sachsen gefunden. Breitenbach und Kränzlin gehen davon aus, dass die Vorkommen nördlich der Alpen auf Verschleppungen aus römischer Zeit zurückgehen, da er vor allem entlang der alten Römerstraßen vorkäme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amanita hemibapha 01.jpg|miniatur|hochkant|Der Tibetische Kaiserling (&amp;#039;&amp;#039;Amanita hemibapha&amp;#039;&amp;#039;) ist Typusart einer weiteren Artengruppe.]]&lt;br /&gt;
Weltweit sind zahlreiche ähnliche Arten bekannt. Die genauen Verwandtschaftsverhältnisse sind bisher jedoch noch nicht geklärt. Dabei besteht die Artengruppe um den Kaiserling aus fünf Arten. Die Gruppe um den ähnlichen [[Tibetischer Kaiserling|Tibetischen Kaiserling]] (&amp;#039;&amp;#039;Amanita hemibapha&amp;#039;&amp;#039;) umfasst rund 40 Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.amanitaceae.org/?Amanita%20caesarea Amanita caesarea]&amp;#039;&amp;#039; bei Amanitaceae.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der in Mitteleuropa aufgrund der klimatischen Bedingungen sehr selten fruktifizierende Pilz ist seit der Antike ein sehr geschätzter Speisepilz, der südlich der Alpen und im [[Dreiländereck]] bei [[Basel]] gelegentlich auch als Marktpilz gehandelt wird. &lt;br /&gt;
Nach Anlage 1 zur [[Bundesartenschutzverordnung]] ist der Kaiserling &amp;#039;&amp;#039;besonders geschützt&amp;#039;&amp;#039; und darf daher in ganz Deutschland nicht gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Amanita caesarea|Kaiserling (&amp;#039;&amp;#039;Amanita caesarea&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kaiserling}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pilzfotopage.de/Agaricales/slides/Amanita_caesarea.html Bilder auf pilzfotopage.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze II.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3281-8.&lt;br /&gt;
* Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Blätterpilze.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Entolomataceae, Pluteaceae, Amanitaceae, Agaricaceae, Coprinaceae, Bolbitiaceae, Strophariaceae.&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 1995, ISBN 3-85604-040-4.&lt;br /&gt;
* Thomas Lehr: [https://www.fundkorb.de/?Fundkorb___Amanita_caesarea_%28Scop.%3AFr.%29_Pers. &amp;#039;&amp;#039;Amanita caesarea (Scop.:Fr.) Pers.&amp;#039;&amp;#039;], auf fundkorb.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wulstlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michileo</name></author>
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