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	<title>Kaiserhöfe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:38:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaiserh%C3%B6fe&amp;diff=1264229&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-09-15T10:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin, Mitte, Unter den Linden, Kaiserhoefe.jpg|mini|Blick auf die heutigen Kaiserhöfe]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaiserhöfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein historisches [[Gebäudeensemble]] am Boulevard [[Unter den Linden]] 26–30 in [[Berlin]] in der [[Dorotheenstadt]]. Sie entstanden aus zwei nacheinander (1912 und 1914) und von verschiedenen Architekten errichteten Büro- und Geschäftshäusern. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schwer beschädigt, wurden die Gebäude nach dem Wiederaufbau in den 1950er Jahren vielfältig genutzt. Nach gründlicher [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] zu Beginn des 21. Jahrhunderts unter Einbau einer Passage zur Mittelstraße dienen sie inzwischen wieder mehreren mittelständischen Unternehmen. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Kaiserhöfe&amp;#039;&amp;#039; ist keine historische Bezeichnung, sondern entstammt der Vermarktungsstrategie des neuen Eigentümers. Der Baukomplex steht unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot;&amp;gt;{{LDLBerlin|09075015|Baudenkmal Bankgebäude Unter den Linden 26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2 um 1937.jpg|miniatur|Ursprüngliches Bankgebäude und &amp;#039;&amp;#039;Mercedes-Palast&amp;#039;&amp;#039; um 1937 (linke Bildhälfte)]]&lt;br /&gt;
Die [[Hypothekenbank]] &amp;#039;&amp;#039;[[Preußische Central-Bodenkredit-AG]]&amp;#039;&amp;#039; erwarb 1913 das Grundstück Unter den Linden 26 und beauftragte die Berliner Architekten [[Richard Bielenberg]] und [[Josef Moser (Architekt)|Josef Moser]] mit dem Bau eines repräsentativen Bankgebäudes. Der Entwurf des fünfgeschossigen Baus war im Stil des [[Späthistorismus]]. Das fünfachsige Gebäude wurde mit [[Werkstein]] verkleidet, das Erdgeschoss erhielt Rundbogenöffnungen und die übrigen Stockwerke wurden mit Kolossal[[pilaster]]n und [[Korinthische Ordnung|korinthischen]] [[Kapitell]]en gegliedert. Das abgesetzte Obergeschoss ist als [[Attika (Architektur)|Attika]] ausgebildet. Unterhalb der Fenster und an den Balkonbrüstungen schmücken Reliefs mit Symbolen für Handel und Gewerbe die Fassade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BK Brl&amp;quot;&amp;gt;Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Berlin, Band I.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag, Berlin 1984, Seite 182 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Büro- und Geschäftshaus Unter den Linden 28–30 wurde 1912–1913 errichtet; Bauherr und Eigentümer war die [[Daimler-Motoren-Gesellschaft]] (ab 1926: Daimler-Benz AG), in deren Auftrag die Berliner Architekten [[Alfred Klingenberg (Architekt)|Alfred Klingenberg]] und [[Fritz Beyer]] ein [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistisches]] Gebäude entwarfen. In den Etagenhöhen passten sie es dem Nachbarhaus an, wählten jedoch [[Toskana|toskanische]] Säulen mit ionischen [[Kapitell]]en. Darauf ruht ein über die gesamte Gebäudebreite gezogenes [[Gebälk]] mit ägyptisierenden [[Fries]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09075016|Baudenkmal Unter den Linden 28/30, eh. Daimler-Motoren-Gesellschaft}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abschließend gab es das Attikageschoss mit vier Standbildern, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und beim Wiederaufbau nicht ersetzt wurden. Das auch als &amp;#039;&amp;#039;Mercedes-Palast&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mercedes-Haus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Gebäude wurde 1926 von der Hypothekenbank erworben und mitgenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Nutzungen nach den Kriegsschäden ==&lt;br /&gt;
Die beiden stark kriegsbeschädigten Gebäude wurden in der DDR-Zeit in alter Form wiederaufgebaut und in der Nutzung mit dem benachbarten [[Haus der Schweiz]] zusammengefasst. Als neue Nutzer zogen ein:&amp;lt;ref&amp;gt;Wochenzeitschrift &amp;#039;NBI&amp;#039; Nr. 40/4, Seite 39&amp;lt;/ref&amp;gt; der Stoff[[Laden (Geschäft)|laden]] „Vitrine“, ein Unterwäsche-Fachgeschäft, die Boutique „Sibylle“, die Außenhandelsbank der DDR, (ab den 1970er Jahren) die [[Britische Botschaft in Berlin|Britische Botschaft]], die Tunesische Botschaft und eine Filiale der [[SAS Scandinavian Airlines]]. Nach dem Zusammenbruch der DDR wurden alle Verkaufseinrichtungen geschlossen, die Büroräume standen größtenteils leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ab 1990 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-02-26 Berlin Kaiserhöfe 1.JPG|mini|hochkant|Innenhof mit dem rekonstruierten Brunnen (2010)]]&lt;br /&gt;
Das internationale Immobilienkonsortium &amp;#039;&amp;#039;Meermann-Chamartín&amp;#039;&amp;#039; erwarb den Komplex schließlich und ließ ihn bis 2008 von dem Berliner Architekturbüro [[Rüthnick Architekten]] für rund 23 Millionen [[Euro]] denkmalgerecht sanieren, umbauen und gleichzeitig mit moderner Technik ausstatten. Die Nutzfläche wurde auf rund 13.500 Quadratmeter erhöht und schrittweise an gewerbliche Mieter vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ruethnick-architekten.de/index.php?op=projekte&amp;amp;eid=15&amp;amp;count=-1&amp;amp;margin=0 Rüthnick Architekten], Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neugestaltete Passage über zwei Innenhöfe, die Unter den Linden mit der Mittelstraße verbindet, zeigt sowohl historische, mit weißen [[Klinker]]n verblendete Fassaden als auch einen modernen Baukörper, der ein Quergebäude ersetzt, das nicht mehr vorhanden war. Besonders erwähnenswert sind eine nach historischen Vorlagen [[Rekonstruktion (Architektur)|rekonstruierte]] Brunnensäule und eine Marmorbüste [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms II.]] als &amp;#039;&amp;#039;Namenspatron&amp;#039;&amp;#039; der Höfe. Im Erdgeschoss fand die Originalausstattung des in Ostberlin gut bekannt gewesenen Tabakwarenladens &amp;#039;&amp;#039;Cigarren Junghans&amp;#039;&amp;#039; an der [[Chausseestraße]] einen neuen Platz. Mit dem Unternehmen [[Berlin Story Verlag]] wurde bereits ein neuer Mietvertrag abgeschlossen. Aus der Periode der Nutzung als Bankhaus gibt es im ersten Obergeschoss einen historischen [[Tresor]]raum, der restauriert wurde und nun besichtigt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/des-kaisers-neue-hoefe/1175632.html |autor=[[Lothar Heinke]] |titel=Des Kaisers neue Höfe |hrsg=Tagesspiegel |datum=2008-02-27 |zugriff=2010-03-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer L. Hein, Steffen Pletl, Werner F. Rinsche: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserhöfe. Unter den Linden – Mittelstraße.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Story-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86855-001-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Kaiserhöfe Berlin}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kaiserhoefe-unterdenlinden.de/home_de.html Website mit ausführlichen Informationen über die Kaiserhöfe Berlin]&lt;br /&gt;
* [http://www.ruethnick.com/portfolio/kaiserhofe-unter-den-linden-berlin/ Projekt auf der Website von Rüthnick Architekten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/31/2.2/N|EW=13/23/16.8/E|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7639399-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaiserhofe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unter den Linden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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