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	<title>Kaien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MalikaStevenson: Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch</title>
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		<updated>2025-09-30T01:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD= Rehetobel Kaien Bodensee von Südwesten (ETH-Bibliothek).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick von Westen auf Rehetobel und zum Kaien&lt;br /&gt;
|HÖHE= 1122&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= CH&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Kanton Appenzell Ausserrhoden]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 47.432385&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|755.810|255.560||koor=B|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9.504116&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|755.810|255.560||koor=L|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH-AR&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 3.1&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 145&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= Sitz&lt;br /&gt;
|SCHARTE= Passhöhe Kaien&lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist sowohl ein Berg als auch eine Siedlungslandschaft und ein [[Passübergang]] im [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appenzeller Vorderland]] in der [[Schweiz]]. Der Berggipfel ({{Höhe|1122|CH}}), der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaienspitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und lokal &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stobetebüel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, ist die am weitesten im Norden liegende Erhebung mit einer Höhe von über 1000 Metern in den [[Appenzeller Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der seit dem 17. Jahrhundert in den Quellen bezeugte [[Ortsname|Siedlungs]]- und [[Oronym|Bergname]] &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039; ist vom [[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutschen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Ghei&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung «Gehege, eingehegter Wald» abgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.ortsnamen.ch/de/record/1004283/ |titel=Kaien |hrsg=Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stefan Sonderegger (Germanist)|Stefan Sonderegger]] |Titel=Appenzeller Namenbuch. Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell |Band=2 |Ort=Frauenfeld |Datum=2013 |Seiten=983f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war somit ursprünglich ein [[Flurname]] in der im Spätmittelalter urbanisierten Zone. Der Name wird im [[Ostschweizer Dialekt|Appenzeller Dialekt]] noch fast unverändert als &amp;#039;&amp;#039;Gheie&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region hat der Rastplatz auf dem Kaienspitz den Namen &amp;#039;&amp;#039;Stobetebüel&amp;#039;&amp;#039; erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://appenzellerland.ch/files/appenzellerland.ch/media/Downloads/PDFs/Wandertipp/AMP_Weisse%20Aussichten%20auf%20dem%20Kaienspitz.pdf |titel=Weisse Aussichten auf dem Kaienspitz |hrsg=Appenzell Tourismus |format=PDF |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das schweizerdeutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Stubete&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Besuch bei befreundeten Personen&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [https://digital.idiotikon.ch/p/lem/195207 Stubete] im [[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerischen Idiotikon]], abgerufen am 1. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als &amp;#039;&amp;#039;Stobete&amp;#039;&amp;#039; im Appenzeller Brauchtum eine traditionelle Zusammenkunft, die oft mit Verpflegung und [[Volksmusik|musikalischer Unterhaltung]] verbunden ist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://appenzellerland.ch/de/informieren/typisch/braeuche-tradition/alpstobete.html |titel=Alpstobete |hrsg=Appenzellerland Tourismus |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Büel&amp;#039;&amp;#039;, von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;buhil&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Flurname, der markante Hügel oder Berge bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/ein-haufiger-name-im-hugeligen-land-ld.1045139 |titel=Der Flurname «Bühl»: Häufig im hügeligen Land |werk=[[St. Galler Tagblatt]] |datum=2018-08-14 |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.ortsnamen.ch/de/record/6019268/tgnb |titel=ortsnamen.ch |werk=Thurgauer Namenbuch |hrsg=ortsnamen.ch |abruf=2024-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergkuppe Kaien.jpg|mini|links|Bergkuppe «Kaienspitz»]]&lt;br /&gt;
Die [[Kuppe|Bergkuppe]] des Kaienspitz bildet die höchste Stelle im Gebiet der Gemeinde [[Rehetobel]] und liegt zwei Kilometer östlich des Dorfes. Der 400 Meter nordöstlich gelegene Nebengipfel ({{Höhe|1115|CH}}) befindet sich in der Gemeinde [[Grub AR|Grub]]. Der nächstgelegene höhere Berg &amp;#039;&amp;#039;Sitz&amp;#039;&amp;#039; 3,1&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich des Kaien gehört schon zur südöstlichen Bergkette der Appenzeller Alpen hoch über dem St. Galler Rheintal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechs Kilometer lange und etwa zwei Kilometer breite Bergmassiv des Kaien erstreckt sich von der Schlucht der [[Goldach (Bodensee)|Goldach]] im Westen in ostnordöstlicher Richtung bis zum Tal des [[Gstaldenbach]]s, der seine Quelle am Kaien hat, in der Gemeinde [[Heiden AR|Heiden]]. Auf der Nordseite begrenzen die Täler des [[Landgraben (Goldach)|Landgrabens]], der ein Zufluss der Goldach ist, im Westen und des [[Steinlibach|Mattenbachs]] im Osten den Berg. Südlich von Rehetobel liegt der Graben des Moosbachs, der am Südhang des Kaien und südwestlich des gleichnamigen Passübergangs entspringt. Die steilen, zumeist bewaldeten Berghänge werden von kleinen Bächen entwässert, die in tiefen Runsen zu den Talbächen abfliessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geoportal.ch/ktar/map/160?y=2755928.00&amp;amp;x=1255526.00&amp;amp;scale=25000&amp;amp;rotation=0 Gewässernetz]. Geoportal des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Abgerufen am 16. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Tobel bei Gstalden tritt eine mineralhaltige Quelle zu Tage, die im [[Appenzeller Heilbad]] von Rechstein genutzt wird&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heilbad.ch/baederlandschaft.html |titel=Appenzeller heilbad |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und früher auch zur Herstellung von Getränken der Marke &amp;#039;&amp;#039;Unterrechsteiner Mineralwasser&amp;#039;&amp;#039; diente. Das bewaldete Areal &amp;#039;&amp;#039;Gupfloch&amp;#039;&amp;#039; am Graben des [[Kaienbach]]s (im Oberlauf auch &amp;#039;&amp;#039;Gigerenbach&amp;#039;&amp;#039; genannt) nordwestlich des Kaienspitz ist als kantonales [[Naturwaldreservat]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldreservat «Goldachtobel», Reservatsnummer 160_AR_018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungslandschaft ==&lt;br /&gt;
An den Bergflanken liegen zwischen den Wäldern in Rodungsgebieten Weideflächen und Einzelhöfe, die beim Landesausbau seit dem späten Mittelalter entstanden. Die höchste [[Alm (Bergweide)|Bergweide]] erreicht von Westen den Gipfel des Kaienspitz, auf dessen Nordseite ein Waldstück erst im 20. Jahrhundert abgeholzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&amp;amp;center=2755564.87,1255668.81&amp;amp;z=9.303&amp;amp;bgLayer=void&amp;amp;topic=swisstopo&amp;amp;layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1920&amp;amp;catalogNodes=swisstopo&amp;amp;timeSlider=1920 |titel=Landeskarte der Schweiz |hrsg=[[Swisstopo]] |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Grünland]] am Kaien wird für die intensive Viehwirtschaft mit Milch- und Fleischproduktion genutzt. Die Landwirtschaftsbetriebe in den höheren Zonen von Rehetobel und Grub sind gemäss dem schweizerischen Produktionskataster dem Gebietstyp «Bergzone II» zugeordnet, wo die gegenüber den Betrieben im Flachland erschwerten Produktionsbedingungen durch Direktzahlungen und andere Beiträge ausgeglichen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Bosshard |Hrsg=Kanton Appenzell Ausserrhoden |Titel=Projekt Landschaftsqualitätsbeitrag Appenzell Ausserrhoden LQ-AR. Projektbericht |Ort=Herisau |Datum=2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/instrumente/grundlagen-und-querschnittsthemen/landwirtschaftliche-zonen.html |titel=Landwirtschaftliche Zonen |hrsg=Bundesamt für Landwirtschaft |datum=2020-01-07 |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Streusiedlung]]en tragen unter anderem Namen wie &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oberkaien&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ausserkaien&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Roterkaien&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gigeren&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gupf AR|Gupf]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oberrechstein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Höchi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oberhöchi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&amp;amp;center=2755715.17,1256170.11&amp;amp;z=7.673&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;topic=swisstopo&amp;amp;layers=&amp;amp;catalogNodes=swisstopo &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039;] auf der [[Landeskarte der Schweiz]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bauernhof|Bauernhäuser]] am Kaien entsprechen einem Bautyp der traditionellen [[Appenzeller Bauernhaus|Appenzeller Architektur]]. Das Kreuzfirsthaus besteht aus einem [[Giebel- und traufständig|giebelständigen]] Wohnhaus, dessen Fassade durch Fensterbänder gegliedert ist, und einem quer dazu angebauten Stall. Einige ehemalige Weideflächen, vor allem im Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Gigeren&amp;#039;&amp;#039;, sind nach der Aufgabe der Bewirtschaftung durch [[Vergandung]] wieder zugewachsen und erneut zu Wald geworden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kaien Bauernhaus.jpg|Kaien&lt;br /&gt;
 Oberkaien Bauernhaus.jpg|Oberkaien&lt;br /&gt;
 Roterkaien Bauernhaus.jpg|Roterkaien&lt;br /&gt;
 Bauernhaus Ausserkaien.jpg|Haus in Ausserkaien&lt;br /&gt;
 Silageballen beim Bauernhaus Gigeren.jpg|Haus Gigeren&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Im [[Geologie|geologischen]] Aufbau besteht der Berg aus mächtigen [[Sandstein]]- und vereinzelten [[Konglomerat (Gestein)|Nagelfluhschichten]] der [[Molassebecken|Unteren Süsswassermolasse]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Saxer]] |Hrsg=Schweizerische Geologische Kommission |Titel=[[Geologischer Atlas der Schweiz]] 1:25&amp;#039;000. Blatt 1075 Rorschach |Ort=Bern |Datum=1965}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die bei der [[Gebirgsbildung]] der [[Alpen]] zu schräg aufragenden Schuppen verschoben wurden. In den bei Rehetobel aufgeschlossenen Sandsteinbänken wurden fossile Pflanzenreste gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&amp;amp;center=2755667.26,1256769.47&amp;amp;z=6.853&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;topic=ech&amp;amp;layers=ch.swisstopo.geologie-geologischer_atlas&amp;amp;featureInfo=default |titel=Geologischer Atlas der Schweiz |hrsg=[[Swisstopo]] |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Berghängen liegen [[Moräne]]n aus verschiedenen Epochen des [[Eiszeitalter]]s und an einigen Stellen, vor allem in bewaldeten Bachrunsen und bis fast zur Gipfelhöhe des Kaien, sind [[Findling]]e aus den Alpen verstreut. Während der Berg in der [[Riß-Kaltzeit|Risseiszeit]] wohl vom Eisstrom des [[Rheingletscher]]s für eine lange Zeit zugedeckt war, wobei er seine abgerundete Gestalt erhielt, ragte er in mehreren Phasen der [[Würm-Kaltzeit|letzten Eiszeit]] als äusserster Vorsprung der Appenzeller Voralpen über die Eisoberfläche hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Saxer |Hrsg=Schweizerische Geologische Kommission |Titel=[[Geologischer Atlas der Schweiz]] 1:25&amp;#039;000. Blatt 1075 Rorschach |Ort=Bern |Datum=1965 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Keller, Edgar Krayss |Titel=Geologie und Landschaftsgeschichte des voralpinen Appenzellerlandes |Ort=Herisau |Datum=1991 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Tobel des Kaienbachs entstand eiszeitlich aus einer [[Kar (Talform)|Karmulde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Keller, Edgar Krayss |Titel=Geologie und Landschaftsgeschichte des voralpinen Appenzellerlandes |Ort=Herisau |Datum=1991 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bergsattel &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|966|CH}}) bildet einen [[Knotenpunkt (Verkehr)|Knotenpunkt]] im [[Liste der Kantonsstrassen im Kanton Appenzell Ausserrhoden|Strassennetz des Kantons Appenzell Ausserrhoden]]. Mehrere Strassen laufen von verschiedenen Seiten zur Passhöhe, die auch &amp;#039;&amp;#039;Scheidweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Mundartlich für&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Scheideweg}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt wird: Die [[Hauptstrasse 463]] verbindet den Westen des Kantons Appenzell Ausserrhoden über den Pass mit den östlichen Ortschaften des Bezirks Vorderland und mit [[Rheineck SG|Rheineck]] im [[Kanton St. Gallen]]. Die Kantonsstrasse&amp;amp;nbsp;35 führt vom Kaien aus gegen Westen nach Rehetobel und in die Goldachschlucht und die Kantonsstrasse&amp;amp;nbsp;50 gegen Osten nach [[Oberegg AI|Oberegg]] und an die [[Hauptstrasse 445]], die von [[St. Gallen]] nach [[Diepoldsau]] im [[St. Galler Rheintal]] verläuft. Der hohe Bergsattel, wo es öffentliche Parkplätze und Gasthäuser gibt, ist ein Ausgangspunkt für Bergwanderungen. Von 1876 bis 1987 bestand das Postbüro &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039;, eine der kleinsten [[Die Schweizerische Post|Poststellen der Schweiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Eggenberger |url=https://appenzell24.ch/news/vor-25-jahren-verschwand-das-restaurant-scheidweg-rehetobel/ |titel=Vor 25 Jahren verschwand das Restaurant «Scheidweg» Rehetobel |werk=appenzell24.ch |datum=2021-04-24 |abruf=2024-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Platz finden manchmal am Ende der Sömmerungszeit auf den höheren [[Alm (Bergweide)|Bergweiden]] nach dem [[Almabtrieb|Alpabzug]] [[Viehschau]]en statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Säntis vom Kaien aus gesehen.jpg|mini|Blick über die Appenzeller Voralpen zum [[Säntis]]]]&lt;br /&gt;
Der Kaien bietet als höchster [[Aussichtspunkt]] in der Nähe des [[Bodensee]]s eine gute Sicht auf die umliegende Landschaft. Nur die Blickrichtung gegen Südosten ist durch den Wald auf dieser Seite der Bergkuppe etwas eingeschränkt. In der Nähe sind das Appenzeller Land, die Berggruppe des [[Alpstein]] und der nur fünf Kilometer entfernte Bodensee und darüber hinaus Gebiete des [[Thurgau]], des [[Hegau]] in [[Baden-Württemberg]], der Aussichtsberg [[Pfänder]] bei [[Bregenz]] und die [[Allgäuer Alpen]] zu sehen. Im Süden geht der Blick zum [[Rätikon]] und im Westen zum [[Säntis]] und zahlreichen anderen Bergen bis zum [[Pilatus (Bergmassiv)|Pilatus]] in der [[Zentralschweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 bestieg [[Julius Scholz]] aus [[Berlin]], der später als Professor und Alpinist und einer der Gründer des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]] bekannt wurde, auf einer Alpenreise auch den Kaien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas unterhalb des Berggipfels befindet sich das 1952 gebaute &amp;#039;&amp;#039;Kaienhaus&amp;#039;&amp;#039; der [[Naturfreunde]] der Region [[Rorschach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaienhaus.ch/ |titel=Naturfreunde Region Rorschach Kaienhaus |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen Rehetobel und dem Kaienspitz steht an aussichtsreicher Lage das &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus zum Gupf&amp;#039;&amp;#039; (Gourmetrestaurant).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gupf.ch/landwirtschaft-geschichte |titel=Gasthaus zum Gupf |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordhang des Kaien wurde im 20. Jahrhundert als [[Wintersportgebiet|Skigebiet]] bekannt. In schneereichen Wintern waren früher lange Abfahrten im freien Gelände, mit einer Gegensteigung bei [[Grub SG|Grub]], bis zum Bodensee hinunter möglich. Von der Hauptstrasse 445 zwischen Grub und Halten ({{Höhe|845|CH}}) aus erschliesst ein [[Skilift]] das offene Gebiet bei der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039; an der Gemeindegrenze zu Rehetobel ({{Höhe|1065|CH}}), einen halben Kilometer vom Berggipfel entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://skiliftgrub-kaien.ch/ |titel=Skilift Grub-Kaien |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Skipisten liegen am Schattenhang auf den Weideflächen von Grub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Seiten führen [[Wanderweg]]e auf den Kaien. Die nationale Wanderroute Nr.&amp;amp;nbsp;3 «[[Alpenpanorama-Weg]]»,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-3/etappe-1 |titel=Alpenpanorama-Weg Etappe 1: Rorschach – Trogen |hrsg=[[SchweizMobil]] |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die regionale Wanderroute Nr.&amp;amp;nbsp;22 «[[Kulturspur Appenzellerland]]»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-22 |titel=Kulturspur Appenzellerland Route Degersheim – Rheineck |hrsg=[[SchweizMobil]] |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Mountainbike-Route&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://appenzellerland.ch/de/erleben/wandern-bewegen/sommer/e-bike-touren/kleine-vorderland-rundtour.html |titel=Kaien-Route |hrsg=Appenzellerland Tourismus |abruf=2024-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; überqueren den Bergrücken. Die Ortschaften in der Umgebung des Berges sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von St. Gallen aus besteht eine [[Postauto]]verbindung nach Rehetobel und zum [[Parkplatz]] auf dem Passübergang &amp;#039;&amp;#039;Kaien&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oev-info.ch/sites/default/files/fap/2022/pdf/80.121.pdf |titel=80.121 Heiden - Rehetobel - St. Gallen - Engelburg |format=PDF |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine andere Buslinie aus St. Gallen bedient Haltestellen in Grub und bei der Talstation des Skilifts, und von Rorschach aus führt die [[Rorschach-Heiden-Bergbahn]] bis in die Ortschaft am Bergfuss im Osten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Postauto Haltestelle Kaien.jpg|Postauto auf dem Kaienpass&lt;br /&gt;
 Gasthaus Scheidweg Kaien.jpg|Gasthaus «Scheid&amp;amp;shy;weg» auf dem Passübergang&lt;br /&gt;
 Gasthaus zum Gupf Rehetobel.jpg|Gasthaus «zum Gupf»&lt;br /&gt;
 Wegweiser Kaienspitz.jpg|Kaienspitz&lt;br /&gt;
 Ruehüsli Stobetebüel Inschrift.jpg|Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Stobetebüel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Mountainbike Kaien-Route.jpg|Kaien-Route&lt;br /&gt;
 Kaienhaus.jpg|Kaienhaus der Naturfreunde&lt;br /&gt;
 Kaien Aussicht auf St. Gallen im Nebelmeer.jpg|Aussicht vom Kaien auf die Stadt St. Gallen im Nebelmeer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Raphaela Moczynski&lt;br /&gt;
   |Titel=Kompass Wanderführer Bodensee&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dumont Reiseverlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-99044-192-3&lt;br /&gt;
   |Seiten=204&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=yDQuDwAAQBAJ |Seite=204 |Hervorhebung=Kaien 1120m Berg}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://map.schweizmobil.ch/?lang=de&amp;amp;showLogin=true&amp;amp;bgLayer=pk&amp;amp;season=summer&amp;amp;resolution=2.5&amp;amp;E=2756952&amp;amp;N=1255987&amp;amp;trackId=3969454&amp;amp;photos=yes&amp;amp;logo=yes Topografische Karte des Gebiets] map.schweizmobil.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Appenzell Ausserrhoden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rehetobel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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