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	<title>Kai Kaus II. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:29:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kai_Kaus_II.&amp;diff=752432&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-05-21T13:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Izz ad-Din Kai Kaus II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaikaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{trS|II.&amp;amp;nbsp;İzzedin Keykavus}}; † um [[1279]] auf der [[Krim]]) war der älteste Sohn des rumseldschukischen Sultans [[Kai Chosrau&amp;amp;nbsp;II.]] von [[Konya|Ikonion (Konya)]] und einer griechisch-byzantinischen Prinzessin von [[Nikäa]]. Von 1246 bis 1257 regierte er das [[Sultanat der Rum-Seldschuken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sultan in Anatolien ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mongolensturm|Einfall der Mongolen]] ([[Schlacht vom Köse Dağ]] 1243), die die Rum-Seldschuken zu besiegten Vasallen degradiert hatten, brach eine Hungersnot in den verwüsteten Landstrichen Anatoliens aus, und nach dem Teilungsplan seines Vaters sah sich Kai Kaus&amp;amp;nbsp;II. mit rivalisierenden Thronansprüchen seiner beiden jüngeren Halbbrüder konfrontiert. [[Kılıç Arslan&amp;amp;nbsp;IV.]] (1248–1265), Kai Chosraus&amp;amp;nbsp;II. Sohn mit einer Türkin, riss mit mongolischer Hilfe von [[Sivas]] aus die Osthälfte des Sultanats an sich und krönte sich 1240 in [[Kayseri]] selbst zum Sultan. Ihrer beider jüngster Halbbruder [[Kai Kobad&amp;amp;nbsp;II.]] (1249–1257) war Kai Chosraus&amp;amp;nbsp;II. Sohn mit der Georgierin Tamar –&amp;amp;nbsp;Tochter der Königin [[Rusudan]]&amp;amp;nbsp;– und stand in [[Malatya]] direkt unter mongolischer Herrschaft, er wurde später in [[Erzurum]] von seinen eigenen Emiren ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kai Kaus II. erneuerte daraufhin das Bündnis mit Nikäa, das sein Vater 1243 mit [[Johannes III. (Byzanz)|Johannes&amp;amp;nbsp;III.]] geschlossen hatte, und konnte Kılıç Arslan 1254 zunächst in Kayseri überrennen und gefangen nehmen. Vor einer erneuten mongolischen Invasion, gewaltiger noch als jene von 1243, blieb Kai Kaus&amp;amp;nbsp;II. jedoch nur die Flucht zu seinen griechischen Verbündeten nach Nikäa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kılıç Arslan wurde 1256 neuer Sultan in Kayseri. Doch als er die Tributzahlungen einstellte, intervenierten die Mongolen erneut, während zeitgleich Kai Kaus II. wieder in Konya einzog. Am Vorabend ihres finalen Angriffs auf das [[Abbasiden]]-[[Kalifat]] in [[Bagdad]] setzte [[Möngke Khan]] 1257 nach Kai Kobads&amp;amp;nbsp;II. Tod die beiden noch lebenden Brüder als Teilherrscher ein, um die anatolische Flanke zu befrieden, und beide Brüder mussten sich 1260 mit Hilfstruppen am mongolischen Feldzug [[Hülegü]]s nach Syrien beteiligen. Nach der mongolischen [[Schlacht bei ʿAin Dschālūt|Niederlage in Palästina]] gegen die [[Mameluken]] unter [[Baibars I.|Baibars]] aber bekämpften sie sich erneut, und wieder musste Kai Kaus&amp;amp;nbsp;II., der auf die Mameluken gesetzt hatte, vor einer erneuten mongolischen Invasion auf griechisches Gebiet fliehen, während Kılıç Arslan 1261 in Konya einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbannter in der Dobrudscha ==&lt;br /&gt;
Vom neuen nikäischen Kaiser [[Michael&amp;amp;nbsp;VIII.]] erhoffte sich Kai Kaus&amp;amp;nbsp;II. Unterstützung für einen neuen Bürgerkrieg. Doch Michael, der 1261 gerade siegreich in [[Konstantinopel]] eingezogen war und das [[Lateinisches Kaiserreich|Lateinische Kaiserreich]] vernichtet hatte, suchte eine Atempause und den Frieden mit den in Täbriz herrschenden persisch-mongolischen [[Ilchane]]n, die ihrerseits den Rücken frei haben wollten für den Kampf gegen ihre an der Wolga herrschenden tatarisch-mongolischen Brüder der [[Goldene Horde|Goldenen Horde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kai Kaus II. wurde deshalb [[1263]]/64 fernab Anatoliens an die mit den Bulgaren umkämpfte [[Dobrudscha]] deportiert und seine Anhänger an diese Nordgrenze des [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reiches]] verbannt. Faktisch aber waren die an der Donau angesiedelten seldschukischen Grenztruppen Gefangene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Emigrant auf der Krim ==&lt;br /&gt;
Bereits 1241/42 waren die Tataren über die Donau in Bulgarien eingefallen, bei ihrem zweiten Vorstoß [[1264]]/65 waren sie bereits teilweise islamisiert und befreiten Kai Kaus II. Auf der Halbinsel Krim fand er Asyl bei [[Kara Nogai Khan]], jedoch keine ernsthafte Unterstützung für eine erneute Rückkehr nach Anatolien. In Anatolien wurde sein Bruder Kılıç Arslan [[1265]] von den Mongolen abgesetzt und hingerichtet, aber Kılıç Arslans Sohn [[Kai Chosrau III.]] (1265–1282) als neuer [[Vasall]] eingesetzt. Für ihn führte Wesir Sulaiman die Regentschaft, ehe auch der Wesir 1277 wegen Konspiration mit Baibars hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Dobrudscha-Seldschuken schlossen sich entweder den Tataren an oder kehrten bis 1307 über Konstantinopel nach Anatolien zurück, wo Michaels Nachfolger sie als Grenzwächter gegen die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] brauchten, die bereits Kai Kaus’&amp;amp;nbsp;II. Vater angeworben hatte. Die in der Dobrudscha verbliebenen Seldschuken schlossen sich den Bulgaren an, konvertierten zum Christentum und wurden zusammen mit christlichen [[Kumanen]] bzw. [[Petschenegen]] die Vorfahren der [[Gagausen]]. Ihr Volksname &amp;#039;&amp;#039;Gagavuz&amp;#039;&amp;#039; soll sich von &amp;#039;&amp;#039;Keykavuz&amp;#039;&amp;#039; ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen als Sultane ==&lt;br /&gt;
Kai Kaus’ II. Sohn [[Mas&amp;#039;ud II.]] kehrte noch zur Regierungszeit Kai Chosraus&amp;amp;nbsp;III. nach Anatolien zurück, unterwarf sich den Mongolen, erhielt von ihnen Sivas, Erzincan sowie Erzurum und wurde schließlich [[1282]] auch in Konya als Sultan eingesetzt. Doch selbst mit mongolischer Hilfe konnte sich Mas&amp;#039;ud in Konya gegen aufständische Emire ebenso wenig durchsetzen wie gegen seinen Neffen [[Kai Kobad&amp;amp;nbsp;III.]] (1284/93–1303), Sohn seines Bruders Faramarz und somit Kai Kaus’&amp;amp;nbsp;II. Enkel, und zog sich nach Kayseri zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kai Kaus’&amp;amp;nbsp;II. anderer Enkel, Mas&amp;#039;uds Sohn [[Mas&amp;#039;ud&amp;amp;nbsp;III.]], regierte nach Mas&amp;#039;uds&amp;amp;nbsp;II. Tod [[1307]] nur wenige Monate, ehe er selbst ebenfalls ermordet wurde. Mit beiden Mas&amp;#039;uds erlosch 1307/08 die Dynastie der Rum-Seldschuken, wenn auch ein weiterer Rum-Seldschuken-Prinz als [[Kılıç Arslan&amp;amp;nbsp;V.]] bis 1315/18 vergeblich Konya zurückzugewinnen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der türkische Revolutionär [[Scheich Bedreddin]] beanspruchte ebenfalls, von Kai Kaus&amp;amp;nbsp;II. abzustammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Islam in Rumänien|Islam in der Dobrudscha]] und [[Islam in der Ukraine|Islam auf der Krim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Lemma=Seljūks |Band=24 |Seite=6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Kai Chosrau II.]]|NACHFOLGER=[[Kılıç Arslan IV.]]|AMT=[[Liste der Seldschuken-Fürsten#Die Rum-Seldschuken (1081–1307)|Sultan von Rum]]|ZEIT=1246–1257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kai Kaus 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sultan (Rum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kai Kaus II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Izzeddin Keykavuz; Keykavus; Kayka&amp;#039;us, Izz ad-Din Kaikaus II.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Sultan von Ikonion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1279&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoKa1979</name></author>
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