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	<title>Kahlschlag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:49:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kahlschlag&amp;diff=83081&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:35:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den forstwirtschaftlichen Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Kahlschlag (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzstaemme.JPG|mini|Beseitigung der Fichte am Rande eines Naturschutzgebietes in Form eines Kahlschlags]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Clearcutting in German alps.jpg|mini|Kahlschlag in den Bayerischen Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Clearcutting in German alps 2.jpg|mini|Die Äste der Bäume werden häufig im Wald zurückgelassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kahlschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kahlhieb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Forstwirtschaft]] das planmäßige Fällen („Schlagen“) aller ausgewachsenen Bäume auf einer bestimmten Waldfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden online: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Kahlschlag &amp;#039;&amp;#039;Kahlschlag&amp;#039;&amp;#039;] (Bedeutung 1) und [https://www.duden.de/rechtschreibung/Kahlhieb &amp;#039;&amp;#039;Kahlhieb&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei werden die Bäume in einem einzigen Arbeitsgang oder in wenigen, sehr zügig hintereinander stattfindenden Hieben eingeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldbesitzerportal.de/infothek/glossar-wald-von-a-z/#c6586 &amp;#039;&amp;#039;Kahlschlag&amp;#039;&amp;#039;] im Glossar bei waldbesitzerportal.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn einzelne Bäume ([[Überhälter]]) stehen gelassen werden, verändert das den Kahlschlagcharakter nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kahlschlag mit nachfolgender [[Wiederaufforstung]] ist eine Möglichkeit der [[Holzernte]]. Bei dieser Art der Waldnutzung werden Bäume gefällt, die gemeinsam ihr geplantes Endalter erreicht haben ([[Endnutzung]] des Baumbestandes). Kahlschläge finden aber auch zum Zweck einer dauerhaften [[Entwaldung]] statt und werden dann auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Rodung]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Man spricht auch von &amp;#039;&amp;#039;Abholzung&amp;#039;&amp;#039;, sowohl bei der Holzernte als auch im Fall einer Entwaldung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die entstandene freie Fläche wird als &amp;#039;&amp;#039;Kahlschlag&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Duden online: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Kahlschlag &amp;#039;&amp;#039;Kahlschlag&amp;#039;&amp;#039;] (Bedeutung 2)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Burschel (Forstwissenschaftler)|Peter Burschel]], [[Jürgen Huss]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß des Waldbaus. Ein Leitfaden für Studium und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Pareys Studientexte.&amp;#039;&amp;#039; 49). 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Parey, München 1997, ISBN 3-826-33045-5, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; analog zur allgemeineren Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Schlag (Forstwirtschaft)|Schlag]]&amp;#039;&amp;#039; für eine Waldfläche, in der Bäume gefällt werden oder gefällt worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden online: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Schlag &amp;#039;&amp;#039;Schlag&amp;#039;&amp;#039;] (Bedeutung 6&amp;amp;nbsp;b)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von &amp;#039;&amp;#039;Kahlflächen&amp;#039;&amp;#039; spricht man, wenn größere baumfreie Flächen durch Schadereignisse wie zum Beispiel [[Orkan]]e oder [[Insekten]]-[[Kalamität]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Borkenkäfer]]) entstehen. Der [[Schirmschlag]] stellt neben dem Kahlschlag die bedeutendste Form der Waldverjüngung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorzüge ==&lt;br /&gt;
Der betriebliche Aufwand ist geringer als bei [[Einzelstammwirtschaft]] (Fällen im/Abtransport durch den Bestand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbaumarten, die in der Jugend sehr viel Licht benötigen, wie [[Eichen]], [[Kiefern]], [[Birken]], [[Lärche]]n usw., sind zur Verjüngung auf solche Verhältnisse angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Artenzusammensetzung ist die sich einstellende &amp;#039;&amp;#039;Kahlschlagflora&amp;#039;&amp;#039; durchaus interessant, da entsprechend dem frühen [[Sukzession (Biologie)|Sukzessionsstadium]] vielerlei [[Pionierart]]en vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der [[Bodenökologie]] sind Kahlschläge nachteilig. Die entstandene Freifläche wird nicht mehr durch die umgebenden Bäume beschattet, das waldtypische Innenklima geht dadurch verloren. Durch die plötzlich erhöhte Wärmeeinstrahlung wird die [[Humus]]&amp;amp;shy;auflage schneller mineralisiert, als die Flora (Neu[[aufforstung]], Gräser, Kräuter) sie zu nutzen vermag. Dies führt zur Auswaschung von Nährstoffen wie zum Beispiel Stickstoff in Form von [[Nitrat]]. Gelangen Stickstoffverbindungen ins [[Grundwasser]], kann es vereinzelt zu Problemen bei der [[Trinkwasser]]&amp;amp;shy;gewinnung kommen. Außerdem vernässen Kahlschläge, wenn dem Boden wegen mangelnder [[Interzeption (Hydrologie)|Interzeption]] mehr Wasser zugeführt wird, als abfließt, versickert oder von der Vegetation verbraucht wird. Kahlschläge erhöhen das Risiko der [[Bodenerosion]], gerade in Gebirgs- und Hanglagen; im Kontrast dazu kennt man die bewusste Anpflanzung von [[Schutzwald|Schutzwäldern]] in Erosions- und [[Erdrutsch]]-gefährdeten Lagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lexikon der Geographie&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Bodenerosion | website=Lexikon der Geographie | url=http://www.spektrum.de/lexikon/geographie/bodenerosion/1116 | access-date=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESA 2013&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Eduspace DE – Globale Veränderungen – Gebirgsökosysteme | website=ESA | date=2013-05-27 | url=https://www.esa.int/SPECIALS/Eduspace_Global_DE/SEM0OOCJD3G_0.html | access-date=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT ONLINE 2011&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | title=Natur: Erosionsschutz | website=Zeit Online | date=2011-11-25 | url=http://www.zeit.de/wissen/2011-11/waldleistungen-2 | access-date=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die naturschutzfachliche Praxis der Eliminierung von standortfremden Baumarten per Kahlschlag für den Ausgleich von Eingriffen wird nach forstwissenschaftlichem Standpunkt ökologisch kritisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gordon River Clearcut.jpg|mini|Kahlschlag nahe [[Port Renfrew]], [[British Columbia]]]]&lt;br /&gt;
Kahlhiebe (-schläge) unterliegen in verschiedenen Staaten den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] erklärt das [[Bundesnaturschutzgesetz]] es allgemein zum Ziel forstwirtschaftlicher Nutzung, [[Naturnahe Waldwirtschaft|naturnahe]] Wälder aufzubauen und ohne Kahlschläge [[Nachhaltigkeit|nachhaltig]] zu bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-09 |url=http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg%202009/%205.html |text=§ 5 Abs. 3 BNatSchG |archivebot=2025-09-20 23:34:01 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Schutzwald]] ist Kahlschlag oder eine diesem in der Wirkung gleichkommende &amp;#039;&amp;#039;Lichthauung&amp;#039;&amp;#039; bundeseinheitlich grundsätzlich genehmigungsbedürftig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-09 |url=http://www.gesetze-im-internet.de/bwaldg/%2012.html |text=§ 12 Abs. 3 |archivebot=2025-09-20 23:34:01 InternetArchiveBot}} [[Bundeswaldgesetz]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Konkretere Vorgaben enthalten die [[Landeswaldgesetz]]e der [[Land (Deutschland)|Bundesländer]], wonach z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Baden-Württemberg]] (LWaldG, §&amp;amp;nbsp;15) Kahlschläge von über einem, in Nordrhein-Westfalen und Sachsen&amp;lt;ref&amp;gt;§ 10 Abs. 3 LFoG für NRW, [https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5405?redirect%20succesor%20allowed=1 § 19 Abs. 3 SächsWaldG]; in Nordrhein-Westfalen wird das Verbot mit [[Genehmigungsvorbehalt]] für Kahlhieb auch auf die &amp;#039;&amp;#039;diesem in der Wirkung gleichkommende Lichthauung&amp;#039;&amp;#039; angewandt, in Sachsen gilt wie in Baden-Württemberg ( § 15 Abs. 1 Ziff. 2. LWaldG) abweichend von der Grunddefinition auch die Einzelstammentnahme auf weniger als 40 Prozent des Bestandes als Kahlschlag im Sinne dieser Gesetze&amp;lt;/ref&amp;gt; von über zwei [[Hektar]] Fläche auch außerhalb von Schutzwäldern genehmigungspflichtig sind, während in [[Niedersachsen]] (NWaldLG, §&amp;amp;nbsp;12) ab 1 Hektar der Eingang einer Anzeige und nötig ist, dass die Waldbehörde zugestimmt oder binnen 2 Monaten es nicht untersagt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einschlag des Altbestands über ausreichend vorhandenem und stabilem Jungwuchs – sei es aus [[Naturverjüngung]] oder Pflanzung ([[Forstkultur|künstlicher Verjüngung]]) – ist kein Kahlschlag und wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Räumung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über gesicherter Verjüngung genannt. In der [[naturnahe Waldwirtschaft|naturnahen Waldwirtschaft]] wird auch diese Form der Nutzung vermieden, der Altbestand stattdessen einzelstammweise oder durch kleinflächige Hiebsformen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clearcutting|Kahlschlag}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4332386-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp nach Bewirtschaftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzeinschlag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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