<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kahler_Asten</id>
	<title>Kahler Asten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kahler_Asten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kahler_Asten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T07:56:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kahler_Asten&amp;diff=120505&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21825-27 am 12. April 2026 um 17:13 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kahler_Asten&amp;diff=120505&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T17:13:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| BILD= Kahler Asten von Norden.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Blick vom [[Stüppelturm]] südsüdostwärts zum &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| HÖHE= 841.87&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} &amp;lt;!--DGK5 (Deutsche Grundkarte 1:5000)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LAGE= bei [[Winterberg]]; [[Hochsauerlandkreis]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
| GEBIRGE= [[Rothaargebirge]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ= 11.8&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE= 184.3&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG= [[Langenberg (Rothaargebirge)|Langenberg]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE= &amp;lt;!-- auf 657,6 --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In der Schla&amp;#039;&amp;#039;, Norden von [[Küstelberg]], zum Langenberg&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 51/10/46/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 8/29/20/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| TYP= &lt;br /&gt;
| GESTEIN= &lt;br /&gt;
| ALTER= &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= – [[Lennequelle|Lenne-]] und [[Odeborn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;quelle&amp;lt;br /&amp;gt;– Hoch[[Heide (Landschaft)|heide]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Wetterwarte]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Astenturm]] mit [[#Astenturm und Hotel-Restaurant|Hotel-Restaurant]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Skiliftkarussell Winterberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahler Asten Sauerland-Ost 053.jpg|miniatur|Gipfelregion des &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039; mit [[Astenturm]] und [[#Astenturm und Hotel-Restaurant|Hotel-Restaurant]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lennequelle2005.JPG|miniatur|[[Lennequelle]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem [[Langenberg (Rothaargebirge)|Langenberg]] ({{Höhe|843.2}}) und [[Hegekopf]] ({{Höhe|842.9}}) mit {{Höhe|841.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} der dritthöchste Berg im [[Rothaargebirge]] und nach dem Langenberg der zweithöchste Berg in [[Nordrhein-Westfalen]]. Er liegt bei [[Winterberg]] im [[Hochsauerlandkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berg liegen die [[Lennequelle|Lenne-]] und [[Odeborn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;quelle und eine Hoch[[Heide (Landschaft)|heide]]. Der Berg ist Standort einer [[Wetterwarte]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[DWD]].de: [https://www.dwd.de/DE/wetter/wetterundklima_vorort/nordrhein-westfalen/kahler_asten/_n Kahler Asten]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des [[Astenturm]]s mit angegliedertem Hotel-Restaurant. Ferner befindet sich dort ein Teil des [[Wintersportgebiet]]es [[Skiliftkarussell Winterberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039; liegt im Nordostteil von Rothaargebirge und [[Naturpark Sauerland-Rothaargebirge]] im [[Hochsauerland]]. Sein Gipfel erhebt sich etwa 3,3&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südwestlich der Innenstadt von [[Winterberg]] zwischen dessen Ortsteilen [[Altastenberg]] im Nordwesten, [[Neuastenberg]] im Süden und [[Lenneplätze]] im Südsüdwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039; bildet in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Süderbergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;33) in der Haupteinheit [[Rothaargebirge]] (mit [[Hochsauerland]]) (333), in der Untereinheit [[Rothaargebirge#Winterberger Hochland|Winterberger Hochland]] (333.5) und im Naturraum [[Astenberg (Naturraum)|Astenberg]] (333.54) eine [[Singularität (Geographie)|Singularität]] der 4.&amp;amp;nbsp;bis 7.&amp;amp;nbsp;Ordnung. Die Landschaft fällt nach Norden in den Naturraum [[Nordheller Höhen]] (333.57) ab, nach Nordosten in den Naturraum [[Harfeld]] (333.56), nach Osten in die Untereinheit [[Rothaargebirge#Hohe Seite|Hohe Seite]] (333.7), nach Süden in den Naturraum [[Langewiese (Naturraum)|Langewiese]] (333.53) und nach Südwesten bis Westen in die Untereinheit [[Rothaargebirge#Lennekessel|Lennekessel]] (333.6).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rhein-Weser-Wasserscheide und Fließgewässer ===&lt;br /&gt;
Über den &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039; verläuft die [[Rhein-Weser-Wasserscheide]]. Auf der Gipfelregion liegt die gefasste, nur periodisch Wasser führende [[Lennequelle]]. Sie befindet sich auf {{Höhe|825}} Höhe und ist damit die höchstgelegene Quelle Nordwestdeutschlands. Das Wasser der dort entspringenden [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] fließt in Richtung Westen durch die [[Ruhr]] in den [[Rhein]]. Diesen Strom erreicht auch das Wasser des auf dem Übergangsbereich zum nordnordöstlich befindlichen [[Bremberg (Berg)|Bremberg]] entspringenden [[Neger (Ruhr)|Neger]]-Zuflusses [[Renau (Neger)|Renau]]. Auf dem Südosthang des Berges liegt die Quelle der nach Süden fließenden [[Odeborn]] und auf seinem Nordosthang jene der nach Südosten verlaufenden [[Sonneborn (Nuhne)|Sonneborn]]. Das Wasser beider Gewässer erreicht über [[Eder]] und [[Fulda (Fluss)|Fulda]] die [[Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berghöhe ===&lt;br /&gt;
Die Geländehöhe des &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Astens&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Deutsche Grundkarte|Deutschen Grundkarte]] mit &amp;lt;!--rund--&amp;gt;{{Höhe|841.9}}&amp;lt;!--genau 841,87--&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} angegeben, womit er der dritthöchste Berg der Region ist. Weil er aufgrund seiner Wetterwarte in Wetterberichten häufig genannt wird, ist er mit Abstand deren bekanntester Berg; zu seiner Bekanntheit trägt auch der auf der Gipfelregion stehende [[Astenturm]] mit einer Aussichtsplattform auf {{Höhe|862}} Höhe bei. Nach dem [[Langenberg (Rothaargebirge)|Langenberg]] {{Höhe|843.2}}, der 11,8&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich auf der Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen und [[Hessen]] liegt, ist der &amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039; der zweithöchste Berg von Nordrhein-Westfalen. Er ist der höchste Berg, der komplett, also mit seinen Hängen, in diesem Land liegt; auf dem Berg befindet sich die höchste Landesstelle, die auf asphaltierter Straße erreichbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;QuaeldichKA&amp;quot; /&amp;gt; Im Rothaargebirge ist auch der zur Gänze im hessischen [[Upland]] liegende [[Hegekopf]] mit {{Höhe|842.9}} höher als der &amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurde angenommen, dass der Kahle Asten der höchste Berg Westfalens sei; dabei wurde als Höhe nur {{Höhe|830|DE}} angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ProvWestf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Wetterwarte ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039; weist ein stark von den Westwinden des [[Atlantik]]s geprägtes und damit recht feuchtes Klima auf. Der Jahresdurchschnittsniederschlag erreicht hier 1420&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;ref name=&amp;quot;eca&amp;quot; /&amp;gt; und ist damit fast doppelt so hoch wie im Nordwestdeutschen Tiefland (750 bis 850&amp;amp;nbsp;mm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Höhenlage des Berges liegt die Temperatur im Schnitt um 4 bis 5&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|Grad]] unter den Tieflandwerten. Im Winter fallen die Niederschläge daher meist als Schnee. Durchschnittlich liegt an 120&amp;amp;nbsp;Tagen im Jahr eine geschlossene oder durchbrochene Schneedecke, die maximale Schneehöhe pro Winter liegt im Mittel bei etwa 80&amp;amp;nbsp;cm. Der höchste Wert, der gemessen werden konnte, waren 239&amp;amp;nbsp;cm am 9.&amp;amp;nbsp;März 1970. Die tiefste jemals gemessene Temperatur betrug −26,0 Grad am 1. Februar 1956, die höchste jemals gemessene Temperatur +31,9 Grad am 25. Juli 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://opendata.dwd.de/climate_environment/CDC/ |titel=Index of climate environment/CDC/ |abruf=2022-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolken, die sich an den Westhängen des Rothaargebirges stauen, führen zudem zu einer erhöhten Nebelhäufigkeit und einer verminderten Sonnenscheindauer. Der &amp;#039;&amp;#039;Kahle Asten&amp;#039;&amp;#039; gehört mit nur rund 1400 Stunden Sonnenschein zu den sonnenscheinärmsten Orten in Deutschland. Gerade im Herbst und Winter kann hier bei [[Inversionswetterlage]]n (Hochdruck) aber auch ungetrübter Sonnenschein herrschen, während sich im Tal ganztägig Wolken halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Astenturm&amp;#039;&amp;#039; befand sich bis 2016 eine permanent besetzte [[Wetterwarte]] des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdiensts]], Niederlassung Essen. Die letzte manuelle Wettermeldung wurde am 22. März 2016 um 14 UTC gesendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ogimet.com/display_synops2.php?lang=en&amp;amp;lugar=10427&amp;amp;tipo=ALL&amp;amp;ord=REV&amp;amp;nil=SI&amp;amp;fmt=html&amp;amp;ano=2016&amp;amp;mes=03&amp;amp;day=01&amp;amp;hora=13&amp;amp;anof=2016&amp;amp;mesf=03&amp;amp;dayf=31&amp;amp;horaf=13&amp;amp;send=send |titel=Display synops |abruf=2022-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist die Wetterwarte eine unbemannte Wetterstation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE= &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR= rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG= deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE= 200&lt;br /&gt;
| QUELLE= [http://wetterkontor.de/de/klima/klima2.asp?land=de&amp;amp;stat=10427 wetterkontor.de]&lt;br /&gt;
| Überschrift= &lt;br /&gt;
| Ort= Kahler Asten&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan= −0.9&lt;br /&gt;
| hmfeb= −0.1&lt;br /&gt;
| hmmär= 2.7&lt;br /&gt;
| hmapr= 7.3&lt;br /&gt;
| hmmai= 12.6&lt;br /&gt;
| hmjun= 15.5&lt;br /&gt;
| hmjul= 17.0&lt;br /&gt;
| hmaug= 16.9&lt;br /&gt;
| hmsep= 13.7&lt;br /&gt;
| hmokt= 9.4&lt;br /&gt;
| hmnov= 3.3&lt;br /&gt;
| hmdez= 0.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan= −4.9&lt;br /&gt;
| lmfeb= −4.7&lt;br /&gt;
| lmmär= −2.5&lt;br /&gt;
| lmapr= 0.4&lt;br /&gt;
| lmmai= 4.7&lt;br /&gt;
| lmjun= 7.7&lt;br /&gt;
| lmjul= 9.3&lt;br /&gt;
| lmaug= 9.5&lt;br /&gt;
| lmsep= 7.2&lt;br /&gt;
| lmokt= 4.0&lt;br /&gt;
| lmnov= −0.9&lt;br /&gt;
| lmdez= −3.8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan= &lt;br /&gt;
| avfeb= &lt;br /&gt;
| avmär= &lt;br /&gt;
| avapr= &lt;br /&gt;
| avmai= &lt;br /&gt;
| avjun= &lt;br /&gt;
| avjul= &lt;br /&gt;
| avaug= &lt;br /&gt;
| avsep= &lt;br /&gt;
| avokt= &lt;br /&gt;
| avnov= &lt;br /&gt;
| avdez= &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan= 154&lt;br /&gt;
| nbfeb= 110&lt;br /&gt;
| nbmär= 125&lt;br /&gt;
| nbapr= 102&lt;br /&gt;
| nbmai= 103&lt;br /&gt;
| nbjun= 124&lt;br /&gt;
| nbjul= 126&lt;br /&gt;
| nbaug= 105&lt;br /&gt;
| nbsep= 105&lt;br /&gt;
| nbokt= 111&lt;br /&gt;
| nbnov= 146&lt;br /&gt;
| nbdez= 168&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan= 23&lt;br /&gt;
| rdfeb= 21&lt;br /&gt;
| rdmär= 20&lt;br /&gt;
| rdapr= 20&lt;br /&gt;
| rdmai= 20&lt;br /&gt;
| rdjun= 17&lt;br /&gt;
| rdjul= 20&lt;br /&gt;
| rdaug= 21&lt;br /&gt;
| rdsep= 19&lt;br /&gt;
| rdokt= 22&lt;br /&gt;
| rdnov= 21&lt;br /&gt;
| rddez= 23&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan= 1.3&lt;br /&gt;
| shfeb= 2.4&lt;br /&gt;
| shmär= 3.0&lt;br /&gt;
| shapr= 4.4&lt;br /&gt;
| shmai= 5.7&lt;br /&gt;
| shjun= 5.5&lt;br /&gt;
| shjul= 5.7&lt;br /&gt;
| shaug= 5.4&lt;br /&gt;
| shsep= 4.1&lt;br /&gt;
| shokt= 3.4&lt;br /&gt;
| shnov= 1.5&lt;br /&gt;
| shdez= 1.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan= 92&lt;br /&gt;
| lffeb= 89&lt;br /&gt;
| lfmär= 84&lt;br /&gt;
| lfapr= 79&lt;br /&gt;
| lfmai= 77&lt;br /&gt;
| lfjun= 80&lt;br /&gt;
| lfjul= 84&lt;br /&gt;
| lfaug= 85&lt;br /&gt;
| lfsep= 86&lt;br /&gt;
| lfokt= 89&lt;br /&gt;
| lfnov= 94&lt;br /&gt;
| lfdez= 95&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Wassertemperatur (Meere, Seen u.ä.) für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| wtjan= &lt;br /&gt;
| wtfeb= &lt;br /&gt;
| wtmär= &lt;br /&gt;
| wtapr= &lt;br /&gt;
| wtmai= &lt;br /&gt;
| wtjun= &lt;br /&gt;
| wtjul= &lt;br /&gt;
| wtaug= &lt;br /&gt;
| wtsep= &lt;br /&gt;
| wtokt= &lt;br /&gt;
| wtnov= &lt;br /&gt;
| wtdez= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KahlerAstenView.jpg|mini|Blick vom &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahler Asten September 2014.JPG|mini|Schafe in der Hochheide auf dem Kahlen Asten, im Hintergrund Astenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampfbuchenwald 105518.jpg|mini|Kampfbuchenwald nördlich des Gipfels&amp;lt;ref&amp;gt;Neubegründung von Bergheideflächen auf dem Kahlen Asten. In: [https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/5_natur_in_nrw/50002_Naturschutz-Mitteilungen_02-2007.pdf Natur in NRW] Nr. 2, 2007, Land Nordrhein-Westfalen [PDF] S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wies die [[Bezirksregierung Arnsberg]] großflächige Hochlagenteile rund um den Gipfel des Kahlen Astens wegen der dortigen Hochheide erstmals als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG) &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;82021) aus. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsplan]] Winterberger Hochfläche&amp;#039;&amp;#039; (LP) wurde das Gebiet 1983 vom Hochsauerlandkreis in einer Größe von 36&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] erneut als Naturschutzgebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanWH73&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1994 wurden die Bereiche des Kahlen Astens, welche nicht Teil des NSG &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; waren, zu Teilen von [[Landschaftsschutzgebiet]]en (LSG): Dabei wurden die östlichen Flächen im Stadtgebiet Winterbergs zu Teilen des LSG &amp;#039;&amp;#039;Teilgebiet der Stadt Winterberg&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;325127; 1994; 75,32&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]]) und die Bereiche im Stadtgebiet [[Schmallenberg]]s zu solchen des LSG &amp;#039;&amp;#039;Rothaargebirge –&amp;amp;nbsp;Hochsauerlandkreis-Teilfläche&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;323981; 1994; 140,53&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Im Jahr 2006 wurde vom Land Nordrhein-Westfalen zusätzlich das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;4816-303; 53&amp;amp;nbsp;ha) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW196&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde das (eingangs genannte) Gebiet vom Hochsauerlandkreis im &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg&amp;#039;&amp;#039; zum dritten Mal als [[Naturschutzgebiet Kahler Asten (Winterberg)]] (48,6&amp;amp;nbsp;ha) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW100&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSK-008&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr erfolgte erstmals im &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Schmallenberg&amp;#039;&amp;#039; auch die Ausweisung eines [[Naturschutzgebiet Kahler Asten (Schmallenberg)]] auf dem Stadtgebiet von Schmallenberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSK-556&amp;quot; /&amp;gt; Letzteres hat eine Größe von 1,2&amp;amp;nbsp;ha und umfasst einen Hochheidebereich westlich des Winterberger Teils der Hochheide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW56&amp;quot; /&amp;gt; Den Bachlauf der [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] und nähere Umgebung außerhalb des NSG &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; wies der Kreis als Naturschutzgebiete [[Naturschutzgebiet Oberes Lennetal (Schmallenberg)|Oberes Lennetal (Schmallenberg)]] und [[Naturschutzgebiet Oberes Lennetal (Winterberg)|Oberes Lennetal (Winterberg)]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanS57&amp;quot; /&amp;gt; Teile des Kahlen Astens auf Schmallenberger Seite, welche nicht als NSG ausgewiesen wurden, erklärte man zum [[Landschaftsschutzgebiet Schmallenberg SO]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanS119&amp;quot; /&amp;gt; Auf Winterberger Seite wurden im &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg&amp;#039;&amp;#039; Flächen des Kahlen Asten außerhalb des NSG zum LSG ausgewiesen. Der Großteil kam zum 8.786&amp;amp;nbsp;ha großen [[Landschaftsschutzgebiet Winterberg]], welches große Teile des Stadtgebietes umfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW119&amp;quot; /&amp;gt; Zwei kleinere Teile mit 4,64&amp;amp;nbsp;ha Größe hat man als [[Landschaftsschutzgebiet Skigebiet Kahler Asten]] ausgewiesen. Bei den beiden Teilflächen handelt es sich um die Teile der Skihänge &amp;#039;&amp;#039;Nordhang&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sahnehang&amp;#039;&amp;#039;, die 2006 vom Land Nordrhein-Westfalen als Teil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebietes]] Kahler Asten ausgewiesen wurden. Das &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Skigebiet Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; wurde als Landschaftsschutzgebiet vom Typ&amp;amp;nbsp;C, &amp;#039;&amp;#039;Wiesentäler und bedeutsames Extensivgrünland&amp;#039;&amp;#039;, ausgewiesen. Auf den geschützten Skihängen hat die Nutzung als Skipiste zur Etablierung von [[Magerrasen]] mit Übergängen zur Zwergstrauchheide geführt. Laut Landschaftsplan wurde wegen der jahrzehntelangen Wintersportnutzung auf eine Ausweisung als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] verzichtet, obwohl im Gebiet [[Geschütztes Biotop|geschützte Biotope]] nach §&amp;amp;nbsp;30 [[BNatSchG]] vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW137&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochheide ==&lt;br /&gt;
Die Kuppe des &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039; nimmt eine [[Zwergstrauchheide]] ein. Gelegentlich wird sie als Hoch[[Heide (Landschaft)|heide]] bezeichnet, weil man sie eine Zeit lang für ein Relikt des vergangenen [[Eiszeitalter]]s hielt. Auf der Heide wachsen kaum Bäume, da aufkommende Baumsämlinge durch Schafbeweidung verbissen werden. In Teilbereichen ist allerdings die natürliche Wiederbewaldung wegen der unzureichenden Beweidung schon weit fort geschritten. Um das Landschaftsbild zu erhalten, sind immer wieder manuelle Pflegeeingriffe nötig. Die Vegetation besteht vorwiegend aus [[Besenheide|Heidekraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039;), [[Borstgras]] (&amp;#039;&amp;#039;Nardus stricta&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zwergstrauch|Zwergsträuchern]], unter anderem [[Heidelbeeren]] (&amp;#039;&amp;#039;Vaccinium&amp;amp;nbsp;sp.&amp;#039;&amp;#039;) und [[Ginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Genista&amp;#039;&amp;#039; s.&amp;amp;nbsp;l.). Auf der Hochheide brüten unter anderem der [[Wiesenpieper|Wiesen-]] und der [[Baumpieper]]. Das früher hier vorkommende [[Birkhuhn]] ist seit vielen Jahren verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Besucher auf dem &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039; liegt schätzungsweise bei mehr als einer Million pro Jahr. Neben den Besuchern, die mit einem Auto anreisen, kommen viele Wanderer zu Fuß. Es gibt mehr als 20 Wanderwege, darunter den [[Europäischer Fernwanderweg E1|Europäischen Fernwanderweg&amp;amp;nbsp;E1]], den [[Rothaarsteig]] mit vier Zugangswegen, den [[Sauerland-Höhenflug]], den [[Hochsauerlandkammweg]], den [[Rothaarkammweg]] und den [[Hanseweg]], die alle über den Berg führen. Um die Belastung für das Naturschutzgebiet zu verringern, wurden diese Wege auf den Rundweg am &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039; und die beiden Zugangswege zum Turm zusammengelegt. Neben diesen offiziellen Wegen gibt es eine Vielzahl von [[Trampelpfad]]en in der Hochheide. Die [[Biologische Station Hochsauerlandkreis]] zählte 2011 je Quadratkilometer auf der Bergkuppe acht Kilometer Wege. Von der Biologischen Station, der [[Untere Landschaftsbehörde|Unteren Landschaftsbehörde]] des Hochsauerlandkreises, dem Sauerländischen Gebirgsverein, dem Rothaarsteigverein und weiteren Akteuren wurde ein Wegekonzept erarbeitet. Unter anderem sollen Hürden an Wegen die Besucher lenken. Junge Bäume und Sträucher wurden mit [[Motorsäge]]n und [[Freischneider]]n entfernt. Auf Teilflächen wurde maschinell [[Plaggen|geplaggt]], um eine Regeneration der Heide zu erreichen und die weitere Vergrasung zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ULange&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astenturm und Hotel-Restaurant ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Astenturm-2022.jpg|mini|Hochheide mit Astenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahler asten gipfelschild.jpg|mini|Kahler Asten, Höhenangabe am Aufgang zum Astenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Astenturm1932.JPG|mini|hochkant|Besuchergruppe mit Astenturm, 1932]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1884) b 364.jpg|mini|hochkant|Bild aus der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039; von 1884: „Aussichtsthurm auf dem Astenberg. Originalzeichnung von Richard Püttner.“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel des &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Astens&amp;#039;&amp;#039; steht auf {{Höhe|841}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;TurmStaOrtHö&amp;quot; /&amp;gt; Höhe der an den Berggasthof &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; ([[Hotel]]-[[Restaurant]]) angegliederte &amp;#039;&amp;#039;Astenturm&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Aussichtsturm]]. Von dessen Plattform, die auf {{Höhe|862}} Höhe liegt, bietet sich Rundumsicht insbesondere im Rothaargebirge. Bei sehr guten Sichtbedingungen reicht der Blick bis zum 163&amp;amp;nbsp;km weit entfernten [[Brocken]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne für ein Denkmal auf dem &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039; reichen bis in den [[Vormärz]] zurück. Bereits im Jahr 1843 besuchte König [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.]] den Berg. Geplant war der Bau eines Aussichtsturms als Denkmal zur Erinnerung an das 1000-jährige Jubiläum des [[Vertrag von Verdun|Vertrags von Verdun]]. Dieser Vertrag besiegelte die Teilung des [[Fränkisches Reich|karolingischen Reichs]] in einen [[Westfrankenreich|westfränkischen]], einen [[Ostfrankenreich|ostfränkischen]] und einen [[Lotharii Regnum|lotharingischen]] Teil und wurde als Beginn der eigenständigen französischen und deutschen Entwicklung gedeutet. Während des [[Märzrevolution|Revolutionsjahrs 1848]] wurde der Astenturm Ziel einer Demonstration für die Ziele der Märzrevolution und der Deutschen Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Denkmalpläne wurden 1881 wieder aufgenommen. Die [[Grundsteinlegung]] erfolgte am 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1884 durch den [[Kreis Brilon|Briloner]] Landrat [[Hans Carl Federath]], in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste. Im selben Jahr begann der Bau des Turms. Der bereits 25&amp;amp;nbsp;m hohe [[Rohbau (Bauwesen)|Rohbau]] fiel allerdings einem Herbststurm zum Opfer. Die Gerüchte über eine fehlerhafte Bauausführung konnten in einem anschließenden Gerichtsverfahren nicht bestätigt werden. Der Landrat konnte bis 1889 erneut private Geldgeber und den [[Provinzialverband]] der preußischen [[Provinz Westfalen]] dazu bewegen, Mittel für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen. Die Eröffnung erfolgte 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1900 ist der Turm ein offizielles Denkmal der Provinz Westfalen, und seit 1918 wird die im Turm befindliche [[Wetterstation]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste [[Renovierung]]en wurden wegen witterungsbedingter Materialermüdung bereits 1923 nötig, gleichzeitig kam es zum Ausbau der Gastronomie. Neue Umbauplanungen begannen 1930 und wurden 1937 umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lagen im und beim Astenturm stark genutzte Funkeinrichtungen der [[Wehrmacht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HCramer&amp;quot; /&amp;gt; Während der Kämpfe um den [[Ruhrkessel]] im März bis April 1945 besuchte auch Generalfeldmarschall [[Walter Model]], Kommandant der deutschen Truppen im Ruhrkessel, den Astenturm. Am 4.&amp;amp;nbsp;April 1945 wurde der Turm durch einen [[Artillerie]]-Volltreffer fast völlig zerstört. Die US-Truppen beschossen aus Richtung Winterberg den &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Asten&amp;#039;&amp;#039;, da sich am Berg Truppen der Wehrmacht verschanzt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beseitigung der Kriegsschäden dauerte bis 1955. Im Jahr 1967 musste die beschädigte Schieferummantelung durch Kupferblech ersetzt werden. Im Jahr 1995 kam ein Ausstellungspavillon hinzu. Im Jahr 2004 ging der Turm in den Besitz der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltung über, einer Tochtergesellschaft des [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe|Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)]]. Anschließend kam es zu grundlegenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, die im Dezember 2005 abgeschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Restaurierung]] öffnete das Hotel-Restaurant seine Pforten im Dezember 2005, der Astenturm selbst war am 20.&amp;amp;nbsp;März 2006 wieder zugänglich. Es stehen nun ein [[Selbstbedienungsrestaurant|SB]]-Bereich, ein Restaurantbereich und 17 Doppelzimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2008 befindet sich in der Außenstelle &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; des [[LWL-Museum für Naturkunde|LWL-Museums für Naturkunde]] im &amp;#039;&amp;#039;Astenturm&amp;#039;&amp;#039; die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten –&amp;amp;nbsp;Das Dach Westfalens&amp;#039;&amp;#039;. Schwerpunkte sind das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039; mit der Hochheide, die Wetterstation und die Geschichte des Astenturms. Ferner werden Ausschnitte aus Amateurfilmen vergangener Jahrzehnte gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich vom Astenturm hat das Landeskommando NRW der [[Bundeswehr]] ein umzäuntes Grundstück mit 890 Quadratmeter Flächengröße und zwei Gebäuden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sauerlandkurier.de/hochsauerlandkreis/winterberg/wohl-kleinste-kaserne-deutschland-gibts-winterberg-13904409.html |titel=Die wohl kleinste Kaserne Deutschlands gibt’s im Sauerland |abruf=2021-11-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Turm befindet sich das [[Amateurfunkrelais]] &amp;#039;&amp;#039;DB0LR&amp;#039;&amp;#039; für den Sprechfunk im 70-cm-Band.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.relaisgruppe-ruhr.de/index.php/db0lr/ |titel=DB0LR – Relaisgruppe Ruhr |abruf=2019-07-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintersport ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039;, sein Umland und seine Nachbarberge im Umkreis von etwa 40&amp;amp;nbsp;km zählen aufgrund ihrer bisherigen [[Schnee]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;sicherheit zu den bekanntesten [[Wintersportgebiet]]en der deutschen [[Mittelgebirge]]. Auf dem Berg liegt ein Teil vom [[Skiliftkarussell Winterberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-111&amp;quot;&amp;gt;Martin Bürgener: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;111]] Arolsen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/111.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;QuaeldichKA&amp;quot;&amp;gt;[http://www.quaeldich.de/paesse/kahler-asten/ &amp;#039;&amp;#039;Kahler Asten&amp;#039;&amp;#039;], auf quaeldich.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ProvWestf&amp;quot;&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=136483 &amp;#039;&amp;#039;Westfalen (Provinz)&amp;#039;&amp;#039;], Brockhaus Lexikon, 14.&amp;amp;nbsp;Auflage, 1894–1896;&amp;lt;br /&amp;gt;Fließtextauszug: &amp;#039;&amp;#039;„…&amp;amp;nbsp;mit dem höchsten Punkte der ganzen Provinz, den: Kahlen Asten (830&amp;amp;nbsp;m).&amp;amp;nbsp;…“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;eca&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://eca.knmi.nl/dailydata/index.php |wayback=20130512115928 |text=&amp;#039;&amp;#039;European Climate Assessment &amp;amp; Dataset&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-09-20 23:08:34 InternetArchiveBot }}, Referenzzeitraum 1981 bis 2010, auf eca.knmi.nl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanWH73&amp;quot;&amp;gt;Amt für Landespflege des Landschaftsverband Westfalen-Lippe im Auftrage des Hochsauerlandkreises (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberger Hochfläche.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 1983, S.&amp;amp;nbsp;73–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW196&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 1993, S.&amp;amp;nbsp;196–198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW100&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 1993, S.&amp;amp;nbsp;100–101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSK-008&amp;quot;&amp;gt;{{NSG-NRW |HSK-008 |Kahler Asten (Landschaftsplan Winterberg)|zugriff=2017-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSK-556&amp;quot;&amp;gt;{{NSG-NRW |HSK-556 | Kahler Asten (Landschaftsplan Schmallenberg)|zugriff=2017-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW56&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): Landschaftsplan Schmallenberg SO, Meschede 2008, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanS57&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Schmallenberg&amp;#039;&amp;#039; SO, Meschede 2008, S.&amp;amp;nbsp;57–58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanS119&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Schmallenberg&amp;#039;&amp;#039; SO, Meschede 2008, S.&amp;amp;nbsp;119–120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW119&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 2008, S.&amp;amp;nbsp;119–120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LplanW137&amp;quot;&amp;gt;Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 2008, S.&amp;amp;nbsp;137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ULange&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Lange: &amp;#039;&amp;#039;„Problemberg“ Kahler Asten.&amp;#039;&amp;#039; Sauerland 2012 45/1, S.&amp;amp;nbsp;16–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HCramer&amp;quot;&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;amp;nbsp;– Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955, S.&amp;amp;nbsp;115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;{{LWLGDK|255043|LWL-Besucherzentrum „Kahler Asten“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TurmStaOrtHö&amp;quot;&amp;gt;Standorthöhe des Astenturms laut Höhenangabe am Aufgang zum Astenturm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hochsauerlandkreis –&amp;amp;nbsp;Untere Landschaftsbehörde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan Winterberg.&amp;#039;&amp;#039; Meschede 2008, S.&amp;amp;nbsp;100 ([https://gis.hochsauerlandkreis.de/webdaten/lp/lpwin.pdf online] als PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neueröffnung des Astenturms am 20.&amp;amp;nbsp;März 2006.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sauerland&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 2/2006, S.&amp;amp;nbsp;83–85.&lt;br /&gt;
* Manfred Spata: &amp;#039;&amp;#039;Wie hoch ist denn nun das Sauerland? Die Achthunderter des Rothaargebirges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Hochsauerlandkreis.&amp;#039;&amp;#039; Brilon 2013, S.&amp;amp;nbsp;55–68, hier: S.&amp;amp;nbsp;61–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kahler Asten}}&lt;br /&gt;
* [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=22011 360-Grad-Panoramaaufnahme vom Astenturm bei sehr guter Fernsicht], auf panorama-photo.net (Beschriftung von Sichtzielen zuschaltbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4458704-1|VIAF=237438239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Rothaargebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Winterberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermeintlich höchster Berg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21825-27</name></author>
	</entry>
</feed>