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	<title>Kahlenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:20:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kahlenberg&amp;diff=98566&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gnlpfth12: Korrektur auf amtliche Schreibweise</title>
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		<updated>2026-05-01T08:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur auf amtliche Schreibweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Wiener Kahlenberg. Weitere Bedeutungen finden sich unter [[Kahlenberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME             =&lt;br /&gt;
| BILD             = Döbling (Wien) - Kahlenberg.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Kahlenberg mit Sendeanlage, Kirche und neuem Apartmenthotel. Im Vordergrund die Weingärten von Nußdorf&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 484&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Wienerwald]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 48/16/34/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 16/20/00/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AT-9&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 1.6&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 40&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Vogelsangberg]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = Sulzwiese&lt;br /&gt;
| TYP              =&lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Flyschzone|Flysch]] (Kahlenberg Formation)&lt;br /&gt;
| ALTER            = [[Campanium]] – [[Maastrichtium]]&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = Wanderung&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kahlenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|484|AT|link=true}} hoher Berg im 19. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] ([[Döbling]]) an der Grenze zu [[Klosterneuburg]] und der bekannteste [[Aussichtspunkt]] auf [[Wien]]. Bei der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|zweiten Türkenbelagerung]] 1683 wurde die Stadt von hier aus vom [[Entsatzheer]] befreit, woran die [[Josefskirche (Kahlenberg)|Josefskirche]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf dem Gipfelplateau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahlenberg (Wien) - Stephaniewarte (1).JPG|mini|hochkant|Am Gipfelplateau die [[Stephaniewarte]], rechts davon der [[Sender Kahlenberg]] und links ein Wasserbehälter]]&lt;br /&gt;
[[File:Kahlenberg-Aussichtsterrasse.jpg|thumb|Aussichtsterrasse auf dem Kahlenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kahlenberg gehört zum [[Wienerwald]] und ist eine Sehenswürdigkeit Wiens sowie ein traditionelles Sonntagsausflugsziel der Wiener, da man vom Kahlenberg Aussicht auf ganz Wien und bei guter Sicht bis zu den [[Kleine Karpaten|Kleinen Karpaten]] in der [[Slowakei]] bzw. zum [[Schneeberg (Rax-Schneeberg-Gruppe)|Schneeberg]] in den [[Steirisch-niederösterreichische Kalkalpen]] hat. Sein Gipfel überragt das [[Wiener Becken]] um etwa 320 m. Von der [[Stefaniewarte]], die sich auf dem höchsten Punkt des Berges befindet, bietet sich auch ein Blick auf Teile [[Niederösterreich]]s. Neben der Aussichtswarte, die von 1953 bis 1956 Rundfunksendeantennen trug, steht ein 165&amp;amp;nbsp;m hoher, abgespannter Stahlrohrmast des [[ORF]], der zur Verbreitung von TV- und UKW-Programmen sowie für Richtfunkzwecke dient. Dieser 1974 errichtete [[Sender Kahlenberg|Sendemast]] trägt hochgelegene Betriebsräume (was für solche Konstruktionen untypisch ist) und prägt seither das Erscheinungsbild des Kahlenbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bergplateau knapp unterhalb des Gipfels steht die kleine [[Josefskirche (Kahlenberg)|Kirche St. Josef]], vor der sich Busstationen und ein großer Parkplatz befinden. Von dort kommt man nach wenigen Schritten zur [[Aussichtsplattform|Aussichtsterrasse]] an der nach Wien abfallenden Geländestufe. Hier befand sich bis etwa 2004 ein Restaurant, das der bekannte Architekt [[Erich Boltenstern]] in den 1930er-Jahren errichtet hatte. Teile dieses ehemaligen Restaurants, die alte Terrasse sowie die daran angrenzende, seit vielen Jahren leerstehende Hotelruine wurden abgerissen und stattdessen 2007 ein Appartementhaus gebaut. Gegen den Abriss gab es Widerstände des [[Bundesdenkmalamt]]es und einiger Architekten, die die Substanz des Boltenstern-Restaurantgebäudes als schützenswert erachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bestehen auf dem Plateau ein (stark modernisiertes) Restaurant und eine neue Aussichtsterrasse. Als Abschluss Richtung Stefaniewarte wurde in teils alter, teils neuer Bausubstanz die [[Modul University Vienna]], eine Privatuniversität der [[Wirtschaftskammer Österreich|Wirtschaftskammer Wien]] etabliert, die im Wintersemester 2007/2008 ihren Betrieb aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Kahlenberg liegt in einem nordöstlichen Ausläufer der [[Ostalpen]] und ist geologisch der [[Flyschzone]] zugehörig, die aus [[Quarzsandstein|Quarz-]] und [[Kalksandstein]], [[Mergel]] und anderen [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] zusammengesetzt ist. Der [[Steilhang|Hang]] zur nur 1½ km entfernten [[Donau]] hat stellenweise Neigungen von 45 bis 60 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Kahlenbergs liegt der [[Leopoldsberg]], hinter dem die [[Wiener Pforte]] liegt, das [[Durchbruchstal]] der Donau. Westlich befinden sich der [[Reisenberg (Wien)|Reisenberg]], der [[Latisberg]] und der [[Hermannskogel]]. Auf der von Wien abgewandten Seite fällt das Gelände nach [[Klosterneuburg]] ab, dem früheren Regierungssitz der [[Babenberger]]. Von Westen und Süden her windet sich die [[Wiener Höhenstraße|Höhenstraße]] in zwei Abschnitten und vielen Serpentinen durch die Wälder zum Kahlenberg hinauf. Sie ist Ausgangspunkt einiger [[Stadtwanderweg]]e und quert tief eingeschnittene Täler wie die &amp;#039;&amp;#039;Wildgrube&amp;#039;&amp;#039; am Südhang des Kahlenbergs. Von dort führt sie den flacheren Nordhang hinab nach Klosterneuburg, während eine kurze [[Sackgasse|Stichstraße]] zum benachbarten Leopoldsberg abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der letzten Kehre der von [[Grinzing]] kommenden Höhenstraße südwestlich des Gipfels liegt die [[Sulzwiese]], wo der Wanderweg zum Vogelsangberg abzweigt. Hier befindet sich eine katholische geistliche Erholungsstätte, zugleich Veranstaltungszentrum der [[Schönstattbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert war der heutige Kahlenberg unbewohnt. Ursprünglich hieß der Kahlenberg &amp;#039;&amp;#039;Sauberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schweinsberg&amp;#039;&amp;#039;. Sein Name resultierte aus den zahlreichen Wildschweinen, die in den Eichenwäldern lebten. [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] erwarb [[1628]] den Berg vom [[Stift Klosterneuburg]] und nannte ihn &amp;#039;&amp;#039;Josephsberg&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem die von [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] gestiftete Kapelle auf dem benachbarten Berg, der damals den Namen Kahlenberg trug, errichtet wurde und 1693 dem heiligen Leopold geweiht wurde, bekam dieser den Namen [[Leopoldsberg]]. Der Josephsberg wiederum erhielt nun den Namen Kahlenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kahlenberg in der Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahlenberg - Josefsdorf (1819).JPG|mini|Die Siedlung [[Josefsdorf (Wien)|Josefsdorf]] auf dem Kahlenberg (1819)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sobieskitablica.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel an der Fassade der polnischen Kirche am Kahlenberg platziert]]&lt;br /&gt;
Ferdinand II. gab nach dem Erwerb des Berges die Erlaubnis zur Errichtung einer [[Einsiedelei|Eremitage]] für den Orden der [[Kamaldulenser]]. Um ihre Kapelle zum heiligen Joseph wurden einige Häuser erbaut, woraufhin der Ort [[Josefsdorf (Wien)|Josefsdorf]] entstand. In der [[Schlacht am Kahlenberg]] begann der polnische König [[Jan III. Sobieski]] vom Kahlenberg aus den Kampf gegen die Wien belagernden [[Türken]] (siehe [[Zweite Türkenbelagerung]]).&lt;br /&gt;
Nach Schließung der Eremitage des Klosters am Kahlenberg durch Josef&amp;amp;nbsp;II. wurde das Gebiet Josefsdorf versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zahlreichen Eigentümern, welche teilweise einzelne Häuschen der ehemaligen Eremitage verkauften, erwarb 1870 die [[Union-Baugesellschaft]] das Gebiet und errichtete die [[Kahlenbergbahn (Zahnradbahn)]] sowie im Bereich des bestehenden Restaurantgebäudes das Hotelrestaurant Kahlenberg. Dieses Gebäude wurde 1934 von Erich Boltenstern umgebaut. Nach Konkurs der Zahnradbahn wurde das Gebäude von der &amp;#039;&amp;#039;Kahlenberg AG&amp;#039;&amp;#039; (Tochtergesellschaft der Stadt Wien) erworben. Nach zahlreichen Nutzungen verschiedener Betreiber sollte es 1980 abgerissen werden. 1981 kaufte der ehemalige Großfleischhauer [[Albert Buschek]] das Gelände von der Stadt Wien und hauchte dem Kahlenberg „neues Leben“ ein. Nach seinem Konkurs wurde die Liegenschaft von [[Augustin Foit]] erworben. Der ehemalige Schlossermeister versuchte auf dem Areal des ehemaligen Hotels eine Privatklinik unter dem Titel „Vienna Medical Center“ zu errichten. Im Jahre 1998 musste das Projekt dann Konkurs anmelden. Aus der Konkursmasse der Errichtungsgesellschaft wurde die Liegenschaft 2004 an [[Leopold Wieninger]] verkauft, dieser ist auch der Errichter des [[Apartment]]hauses.&lt;br /&gt;
Betreiber der Gastronomischen Betriebe am Kahlenberg (Restaurant, Heurigenlokal, Veranstaltungszentrum und Dachterrasse) war seit 1989 [[Martin Graninger]], der auch bis 1993 das Hotel für &amp;#039;&amp;#039;Augustin Foit&amp;#039;&amp;#039; betrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Des Dichters Heimat“ ===&lt;br /&gt;
[[Franz Grillparzer]], der trotz einiger Widrigkeiten im [[Vormärz]], wie etwa der damaligen Zensur, nicht fortging und über seine Heimat einem Unbekannten&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichische Nationalbibliothek - Theatersammlung, Rüdiger Schiferer, Karl Gladt, Josef Mayerhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Franz Grillparzer: Zum 100. Todestag. Ausstellung im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek&amp;#039;&amp;#039; [vom 2. Juni bis 14. Okt. 1972], Katalog; Band 68 von Karl Gladt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Franz Grillparzer: Zum 100. Todestag&amp;#039;&amp;#039;, Österr. Nationalbibliothek, 1972, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa im Mai 1844 folgendes&amp;lt;ref name=&amp;quot;noe1972&amp;quot;&amp;gt;Kurt Vancsa (1957): &amp;#039;&amp;#039;„Hast du das Land vom Kahlenberg...“&amp;#039;&amp;#039; In: Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 32, 1957, S. 290 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Jb-Landeskde-Niederoesterreich_32_0290-0303.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Annalisa Viviani: &amp;#039;&amp;#039;Grillparzer-Kommentar: Zu den Dichtungen&amp;#039;&amp;#039;, Winkler, 1972, S. 192&amp;lt;/ref&amp;gt; vielzitierte [[Epigramm]] ins Stammbuch schrieb, das in einem eigenhändigen Manuskript&amp;lt;ref&amp;gt;WStb H.I.N. 81.958 (Wiener Stadt und Landesbibliothek)&amp;lt;/ref&amp;gt; erhalten ist und [[postum]] veröffentlicht wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Hast du vom Kahlenberg das Land dir rings beseh&amp;#039;n,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;So wirst du was ich schrieb und was ich bin versteh&amp;#039;n.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Version aus derselben Zeit hat den Wortlaut:&amp;lt;ref name=&amp;quot;noe1972&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Nur wer vom Kahlenberg das Land sich rings besehen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wird, was ich schrieb und wer ich bin, verstehen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Quellen wird das Epigramm auf 1839&amp;lt;ref&amp;gt;Max Koch: &amp;#039;&amp;#039;Franz Grillparzer: Eine Charakteristik&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Freien Deutschen Hochstiftes&amp;#039;&amp;#039;, 1891, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf 1841&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Neubauer: {{Toter Link|url=http://homepage.univie.ac.at/~neubaum8/Literaturgeschichte2/Restauration2.pdf |text=Restauration und Vormärz II: Grillparzers Lyrik }}, Vorlesung zur Literaturgeschichte 1500–1848, 13. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; datiert. Von der Tourismusindustrie wird Grillparzer manchmal eine verballhornte Kurzfassung in den Mund gelegt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.servus-in-wien.at/higlights_02_apr_kahlenberg.htm |text=Der Kahlenberg ist wieder kulinarisch erschlossen! |wayback=20090327124903 |archive-today=}}, servus-in-wien.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Nur wer am Kahlenberg war, hat Wien gesehen!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Anastasius Grün]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.hn2fqp;view=1up;seq=2 Pfaff von Kahlenberg. Ein ländliches Gedicht]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, 1850.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahlenberg-1905.jpg|mini|Zahnradbahn auf den Kahlenberg, Ansichtskarte 1905]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1935 führt über den Kahlenberg die [[Wiener Höhenstraße|Höhenstraße]] (größtenteils [[Pflaster (Belag)|Pflastersteine]]), die zu jeder Jahreszeit eine beliebte Ausflugsstraße ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Geuder: &amp;#039;&amp;#039;Die schönsten Aussichtspunkte Österreichs&amp;#039;&amp;#039; [[Linde Verlag|Linde]], Wien; Auflage: 1 (2003), ISBN 3-7142-0003-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im öffentlichen Verkehr ist der Kahlenberg mit der Autobuslinie 38A der [[Wiener Linien]] von der U-Bahn-Station [[Bahnhof Wien Heiligenstadt|Heiligenstadt]] der Linie U4 und von [[Grinzing]] (Straßenbahnlinie 38) aus erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1920 führte auch die [[Kahlenbergbahn (Zahnradbahn)|Kahlenbergbahn]], die erste österreichische Dampf-[[Zahnradbahn]], auf den Berg. Sie wurde anlässlich der Wiener [[Weltausstellung 1873]] erbaut, jedoch erst 1874 eröffnet. Die Bahn überwand auf einer Länge von 5,5&amp;amp;nbsp;km eine Höhe von 316&amp;amp;nbsp;m. Ihr Ausgangsbahnhof befand sich in [[Nußdorf (Wien)|Nußdorf]] (Zahnradbahnstraße, heutige Endstation der Straßenbahnlinie D) und führte über die Stationen [[Grinzing]] und [[Krapfenwaldl]] zum 1872 eröffneten Kahlenberghotel. Am 21. September 1920 wurde die Bahn eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kahlenberg befindet sich der östliche Endpunkt des [[Voralpenweg (Österreich)|Voralpen-Weitwanderwegs 04]], der von hier auf zwei Routen nach Wilhelmsburg und von dort weiter nach Salzburg und Bregenz führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren dient der Parkplatz des Kahlenbergs als Treffpunkt der [[Fahrzeugtuning|Tuningszene]], die Stadt versucht unter anderem durch das Aufstellen von 65 [[Betonschutzwand|Betonleitwänden]] [[Illegales Straßenrennen|illegale Straßenrennen]] und das sogenannte [[Driftsport|Driften]] zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oona Kroisleitner |url=https://www.derstandard.at/story/2000138209498/wien-geht-mit-betonwaenden-und-tempo-30-gegen-raser-vor |titel=Wien geht mit Betonwänden und Tempo 30 gegen Raser vor |hrsg=Der Standard |sprache=de-AT |datum=2022-08-11 |abruf=2022-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genial Tourismus- und Projektentwicklung GmbH (GF Hannes Dejaco) betreibt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erlebniswelt Kahlenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Seilkletterpark und Bogenschießen. Die Besucher kommen großteils per Privatauto, was kilometerweites Parken verursacht. Seit 2013 wird die Errichtung einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seilbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Zubringer ab U6-Station Neue Donau diskutiert. 2016 suchte Dejaco um eine Seilbahnkonzession an. 2020 legte er Beschwerde gegen die Absage durch das Verkehrsministerium ein. Im März 2022 erhielt er via [[Bundesverwaltungsgericht (Österreich)|Bundesverwaltungsgericht]] die Konzession für 50 Jahre. Mit Stand März 2023 plant Dejaco eine Einseilumlaufbahn ab U4-Station Heiligenstadt, mit insgesamt 4 Stationen, 23 Stützen, 115 kleinen Gondeln, 1800 Personen/h Transportkapazität. 70 Millionen € Projektkosten sollen private Investoren aufbringen, Bauzeit wäre 10 Monate. Von Stadt Wien, Klimaschutzministerium und naturschutzrechtlich stehen Bewilligungen noch aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Axmann: &amp;quot;Per Seilbahn über Wien&amp;quot;, Kleine Zeitung, Print, 21. März 2023, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panoramablick ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Kahlenberg.jpg|mini|hochkant=4.6|zentriert|Blick vom Kahlenberg auf Wien, 120° Panoramafoto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=6 |seite=54|text=Der (ehemalige) Schweinsberg}}&lt;br /&gt;
* Martin Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Bergbahnen im Wienerwald. Zahnradbahn, Drahtseilbahn, Knöpferlbahn&amp;#039;&amp;#039;, Fuchs, Wien 2004, ISBN 3-9501257-3-6, S. 3f.&lt;br /&gt;
* Martin Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Was dampft da auf den Kahlenberg? Die Geschichte der Wiener Bergbahnen&amp;#039;&amp;#039;, Fuchs, Wien 2002, ISBN 3-9501257-6-0.&lt;br /&gt;
* Christian F. Winkler, Alfred Hegl: &amp;#039;&amp;#039;Vom Leopoldsberg zum Hermannskogel – Geschichte des Kahlengebirges.&amp;#039;&amp;#039; Sutton, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-097-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kahlenberg (Wienerwald)|Kahlenberg|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Kahlenberg}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Kahlenberg|Kahlenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4109954-0|VIAF=242366431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wienerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Döbling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gnlpfth12</name></author>
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