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	<title>Kagar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kagar&amp;diff=2596291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rheinsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/7/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/48/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 60&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 15.98&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 178&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-03-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verwaltung.rheinsberg.de/seite/400201/verwaltung.rheinsberg.de/seite/400201/aktuelle-einwohnerzahlen.html |titel=Rheinsberg – aktuelle Einwohnerzahlen |hrsg=Gemeinde Rheinsberg |sprache=de |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16837&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033923&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
| Bild                   = 20030701020DR Kagar (Rheinberg) Dorfkirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Dorfkirche Kagar]] (2003)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kagar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Rheinsberg]] und liegt im äußersten Norden von [[Brandenburg]] im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil liegt im [[Rheinsberger Seengebiet]], im [[Naturpark Stechlin-Ruppiner Land]] und ist eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet [[Ruppiner Wald- und Seengebiet]]. Kagar liegt zwischen dem [[Braminsee]] und [[Kagarsee]] etwa acht Kilometer von Rheinsberg entfernt. Weitere große Seen der Umgebung sind der [[Großer Zechliner See|Große Zechliner See]], [[Großer Pätschsee (Rheinsberg)|Große Pätschsee]], der [[Dollgowsee]], der [[Großer Zermittensee|Große]] und der [[Kleiner Zermittensee|Kleine Zermittensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kagar wurde im Jahr 1525 im &amp;#039;&amp;#039;Ruppinschen Landbuch&amp;#039;&amp;#039; als [[Wüstung]] erstmals urkundlich genannt. Ein Lehensbrief aus dem Jahr 1536 erwähnt einen Dorfschulzen und sieben [[Kossäte]]n. Infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurden die Wohngebäude zerstört und die Einwohner vertrieben. Im Jahr 1686 siedelten sich auf der Grundlage des [[Edikt von Potsdam|Edikts von Potsdam]] in Kagar zwanzig [[Hugenotten]]familien auf sechs Bauernstellen an. Zum Ende des 17. Jahrhunderts kamen zusätzlich [[Kolonist]]en aus der Pfalz in den Ort und 1701 siedelten sich drei [[Wallonen]]familien aus Flandern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;See&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rheinsberger-see.de/umgebung.htm  Umgebung des Rheinsberger Sees: Bilder und Kurztexte]; abgerufen am 4. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1723 wurde eine [[Fachwerkkirche]] gebaut. Diese ersetzte die Kirchengemeinde 1899 durch einen [[Dorfkirche Kagar|Neubau]] aus [[Backstein]]en, da das mehr als hundertfünfzigjährige Gotteshaus baufällig geworden war. Dieser Kirchenbau im Stil der [[Neugotik]] ist gut erhalten und konnte 1998 grundlegend saniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1918 erfolgte die Elektrifizierung des Ortes. Durch die Verlegung der [[Schule]] nach Linow-Möckern gibt es seit 1953 im Ort keine Schule mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Zeit]] gehörte Kagar zum [[NSDAP]]-[[Gau]] &amp;#039;&amp;#039;Kurmark (Mark Brandenburg)&amp;#039;&amp;#039;. Kagar war von 1952 bis 1990 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] eine Gemeinde im Landkreis Neuruppin im [[Bezirk Potsdam]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesch&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=ruppin.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[DDR]]-Zeiten errichtete ein [[Volkseigener Betrieb]] für die Kinder seiner Betriebsangehörigen das [[Ferienlager]] „[[Anne Frank]]“, das nach 1990 dem Verfall preisgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/media/set/?set=a.625589947503521.1073742097.469473933115124&amp;amp;type=3 Facebook-Eintrag]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Belange von Kagar kümmerte sich bis September 2003 ein Gemeinderat, dem ein [[Bürgermeister]] und sieben Gemeindevertreter angehörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heute&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kagar.de/kagar-heute.html Kagar heute]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2003 ist Kagar ein Ortsteil von Rheinsberg, obwohl man sich gegen die Eingemeindung aufgelehnt hatte. Kagar wird nun im Rheinsberger Stadtparlament durch einen Ortsbürgermeister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Landschulheim wurde in einem früheren Fachwerk-Wohnhaus eingerichtet. Einige Betriebe aus der DDR hatten im Ort Betriebsferienheime eingerichtet, darunter auch die [[Knorr-Bremse#Diversifizierter Konzern (1920–1985)|Messelektronik Berlin]]. Im Jahr 1970 organisierte der damalige Dorfklub Kagar das erste Sommerfest. Es ist seitdem zu einer regelmäßigen und gut besuchten Kulturveranstaltung geworden. Aus dem Dorfklub gründete sich nach der [[Wende (DDR)|Wende]] der Heimat- und Kulturverein, dem inzwischen 19 Mitglieder angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 entstand mit Hilfe von Fördermitteln eine Sport-, Spiel- und Kulturstätte mit einer Kegelbahn, Volleyballplätzen, Tischtennisplatten und einem Abenteuerspielplatz. Diese Anlage kann sowohl von den Einwohnern als auch von den Urlaubern genutzt werden. Darüber hinaus gibt es Ferienunterkünfte im Ort, einen Reiterhof, seit 2005 auch ein Hotel sowie den &amp;#039;&amp;#039;Campingplatz am Reiherholz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Kurzinformation zum Camping in Kagar |url=http://www.rentocamp.de/campingplatz-kagar.htm. |wayback=20160302181531 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Heimatverein kümmert sich um etliche Veranstaltungen für die Einwohner und Besucher. Dazu gehören unter anderem ein [[Osterfeuer]], die Fortführung des Sommerfestes und ein Herbstfeuer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kagar.de/Neu/news/9-news-archiv.html |wayback=20151231204059 |text=Kagar news |archiv-bot=2025-09-20 19:19:20 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 4. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.die-mark-online.de/de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/968703/ |text=Bericht über das 2011er Sommerfest in Kagar auf mark-online.de: &amp;#039;&amp;#039;In Kagar wurde gleich mehrere Tage hintereinander gefeiert. – Mit einer Tanzparty begann am Freitag um 20 Uhr das diesjährige Sommerfest auf der Festwiese in Kagar, das von den Gewerbetreibenden ausgerichtet wurde&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2019-04-21 21:53:44 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 4. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Einwohner blieb in den Jahrhunderten immer auf wenige Hundert beschränkt; für 1933 werden in einer Statistik 210 Personen angegeben, 1939 waren es 213. Für 2000 findet sich die Aussage, dass Kagar 230 Einwohner hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;See&amp;quot; /&amp;gt; Ende 2010 gehörten 220 Menschen zur Kagarer Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;heute&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kagar war eine Bahnstation an der am 15. Mai 1928 eröffneten [[Bahnstrecke Löwenberg–Flecken Zechlin|Eisenbahnstrecke]] von Rheinsberg bis [[Flecken Zechlin]]. In den 1930er Jahren verkehrten etwa fünf Züge am Tag von Flecken Zechlin über Rheinsberg nach [[Löwenberg (Mark)]] mit Anschluss nach [[Berlin]] und zurück. An Sommer-Wochenenden gab es durchgehende Züge von und nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Kursbuch für das Reich mit Fernverbindungen, Sommer 1934&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft, Oberbetriebsleitung Ost Berlin, Berlin 1934&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Strecke wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgebaut und die Schienen als [[Reparation]]szahlung in die [[Sowjetunion]] geschafft. Zu Beginn des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts legte man auf der früheren Bahntrasse, vorbei an den [[Großer Linowsee|Linowseen]], dem Großen Pätschsee und Kagar selbst den &amp;#039;&amp;#039;Fahrradweg Rheinsberg–Flecken Zechlin&amp;#039;&amp;#039; an, der inzwischen ein Teilstück der [[Tour Brandenburg]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmale ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Rheinsberg#Kagar|Liste der Baudenkmale in Rheinsberg]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Kagar drei [[Baudenkmal]]e aufgeführt, darunter&lt;br /&gt;
* die [[Dorfkirche Kagar]], eine im Jahr 1909 eingeweihte [[Neugotik|neugotische]] [[Saalkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beate Kosmala]]: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Rheinsberg. Eine Spurensuche. Zuflucht für Verfolgte: Kagar bei Rheinsberg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Stefanie Oswalt]] und Peter Böthig, Karwe 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kagar.de/ Kagar im Internet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Rheinsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1227466102|VIAF=3042161392913558480009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Rheinsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1525]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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