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	<title>Kaffenkahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:16:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaffenkahn&amp;diff=1168709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW: /* Unterschiedliche Bezeichnungen */  ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-02T11:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Unterschiedliche Bezeichnungen: &lt;/span&gt;  ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Verbreitung Kaffenkähne.jpg|mini|Verbreitung der Kaffenkähne im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Butzer_Ansichten_small.jpg|mini|Rekonstruktion eines Kaffenkahns (Butzer) im Finow-Maß (um 1880)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2011 02 12 TMB-1 Kaffenkahn DSCI0088 k.JPG|mini|Um 1850 mit Ziegeln gesunkener Kaffenkahn im Berliner Technikmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2011 02 12 TMB-1 Kaffenkahn Ladung DSCI0096 k.JPG|mini|Blick auf die Ziegelladung des Kaffenkahns]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaffenkahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches [[Binnenschiff]] von besonderer Bauform. Seine größte Verbreitung fand dieser Schiffstyp vom 17. bis 19. Jahrhundert auf den Gewässern zwischen der [[Elbe]] und der [[Weichsel]] in den [[Liste der Provinzen Preußens|preußischen Provinzen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Haffkahnmodell Eggesin.JPG|mini|Dreimastiges Kaffenkahn-Modell von 1880 aus Eggesin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Ein Kaffenkahn war ein hölzernes Binnenschiff, bei dem die Bodenplanken bis über die [[Wasserlinie]] aufgebogen waren. Die Seitenplanken wurden dagegengesetzt, wobei aus den beiden oberen, dicken Seitenplanken eine schnabelähnliche, weitaufragende Spitze gebildet wurde. Diesen vorderen und hinteren Abschluss des Kahns bezeichnet man als [[Kaffe (Schiffsteil)|Kaffe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vorderkaffe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hinterkaffe&amp;#039;&amp;#039;). Diese zum Teil sehr langen Spitzen dienten unter anderem auch als Schmuck und den Binnenschiffern als Orientierungshilfe beim Steuern des Kahns. An diesem Kaffenschnabel, der mit Metallbändern umgürtet war, wurde das Vorstag (Spanntau) des Mastes befestigt. Er diente auch der Befestigung des Ankers. Die Plankendicken konnten je nach Schiffsgröße bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm betragen. Nach 1840 wurden bei den meisten Kähnen die Bodenplanken nicht mehr aufgebogen. Der vordere und hintere Schiffsabschluss erfolgt durch schräge, stumpf gegen die Bodenplanken stoßende Scharstücke (Kaffenplanken) in Form einer dreieckigen Platte. Der so genannte Kaffenschnabel ragte bei dieser neuen Konstruktion noch steiler auf. Dieses Bauteil bildete bei gelegtem Mast den höchsten Fixpunkt des Schiffes. Da es zu Beschädigungen an Brücken und Schleusen kam, wurde von Amts wegen diese Höhe auf 2,80&amp;amp;nbsp;m über Leertauchtiefe festgelegt. Später wurde bei vielen Schiffen die vordere Kaffe klappbar gebaut (geschnittene Kaffe). Die Heckkaffe war niedriger. Durch sie ging die [[Nagelbuchse]] für die Aufhängung des Ruders. Der [[Segelmast]] stand im vorderen Drittel des Kaffenkahns. Er war seitlich [[Stehendes_Gut#Stage|unverstagt]]. Gehalten wurde er von einem hölzernen Gerüst, dem [[Scherstock]]. Im Verhältnis zur Schiffsgröße war der Mast sehr hoch. Ohne fremde Hilfe konnten die Masten nicht gelegt bzw. gesetzt (gestochen) werden. Nahezu alle Brücken hatten damals Mastdurchlässe oder es waren Klappbrücken. Die Segel waren trapezförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begünstigt durch die einfache Schiffsform war die Kaffenbauweise schon sehr früh verbreitet. Bereits im 12. Jahrhundert gab es derartige Fahrzeuge. Siegeldarstellungen aus dem Mittelalter zeigen Flussschiffe, deren Kaffen mit zusätzlichen Tauen umschnürt waren. Dadurch wurden die Planken an den Schiffsenden zusammengehalten und Schiffsbewegungen gedämpft. Für einfache Binnenschiffe war die Kaffenbauweise noch bis ins 19. Jahrhundert üblich. Die letzten kommerziellen Kaffenkähne wurden bis 1914 an der [[Uecker]], den Märkischen Wasserstraßen und der Moldau in Böhmen (Böhmische Zille) gebaut. Von Letzterem existiert das 1987 vor der Insel Eiswerder in der Havel gehobene Wrack in der ständigen Ausstellung des [[Deutsches Technikmuseum Berlin|Deutschen Technikmuseums Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauform ist jedoch nicht vollständig ausgestorben. Im Süddeutschen Raum und Österreich gibt es noch kleinere Varianten wie die Stocherkähne in Tübingen oder die Sport-Zillen in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsgrößen ==&lt;br /&gt;
Gegen 1710 waren Schiffe mit einem Fassungsvermögen von 10 bis 15 Tonnen üblich. Im Vergleich mit der Transportmöglichkeit eines Pferdefuhrwerkes war das eine wirtschaftliche Größe. Mit der Inbetriebnahme des [[Finow-Kanal]]s um 1750 erreichten die Kähne eine Tragfähigkeit bis zu 50 Tonnen. Einhundert Jahre später gab es Kähne mit bis zu 150 Tonnen Tragfähigkeit. Die größten Kaffenkähne waren zum Ende des 19. Jahrhunderts die auf Oder und Havel verkehrenden Groß-Finow-Maß-Kähne mit 42 m Länge bei 5 m Breite und die Elbkähne mit bis zu 50 m Länge und 250 t Tragfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiedliche Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaffenkahn-Modell-in-der-Kirche-des-Klosters-Himmelpfort-22-04-2008-089.jpg|mini|Modell eines Kaffenkahns]]&lt;br /&gt;
Alle Schiffe wurden in amtlichen Dokumenten früher als Gefäße bezeichnet. Sie waren geeicht und ihr Fassungsvermögen konnte anhand des Tiefganges ermittelt werden. Umgangssprachlich gab es sehr unterschiedliche Namen für die damaligen Schiffe. So wurden sie Arche, Gelle, Gutzer, Jagd, Jölle, [[Kahn]], Nachen, Oderkahn; [[Plätte]], [[Prahm (Schiffstyp)|Prahm]], [[Schute (Schiffstyp)|Schute]], Spitzbock oder [[Zille (Schiff)|Zille]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Pohlandt: &amp;#039;&amp;#039;Berlin ist aus dem Kahn gebaut&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift Modellbau-heute 1/87, Militärverlag der DDR, Berlin 1987. &lt;br /&gt;
* Alfred Dudszus, Alfred Köpcke, Friedrich Krumrey: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Schiffstypen&amp;#039;&amp;#039;. Dampfschiffe, Motorschiffe, Meerestechnik: von den Anfängen der maschinengetriebenen Schiffe bis zur Gegenwart. Transpress, Berlin 1990, ISBN 3-344-00374-7, Neuauflage: Pietsch, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-50391-3.&lt;br /&gt;
* Herbert Stertz: &amp;#039;&amp;#039;Havelschiffahrt unterm Segel&amp;#039;&amp;#039;. Vom Fellboot zum Plauermaßkahn. Media@Vice, Pritzwalk 2005, ISBN 3-00-016065-5.&lt;br /&gt;
* Michael Sohn: &amp;#039;&amp;#039;Kaffenkähne&amp;#039;&amp;#039;. Eine vergangene Binnenschiffsform. Eigenverlag Sohn-Art, Hennigsdorf 2013, ISBN 978-3-00-041659-0.&lt;br /&gt;
* Max Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Wie ein hölzerner Havelkahn entstand&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift Heimat und Welt 83/1933.&lt;br /&gt;
* Jenny Sarrazin, Andre van Holk: &amp;#039;&amp;#039;Schopper und Zillen, Eine Einführung in den traditionellen Holzschiffbau im Gebiet der deutschen Donau&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Kabel Verlag, Hamburg 1996, ISBN 3-8225-0334-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://www.kaffenkahn-ev.de Homepage des Kaffenkahn E.V.] aufgerufen am 7. November 2013&lt;br /&gt;
*[http://www.fuerstenberger-kaffenkahn.de/ Kaffenkahn CONCORDIA Fürstenberg] aufgerufen am 7. November 2013&lt;br /&gt;
*[http://www.sdtb.de/Schifffahrt.93.0.html Homepage Deutsches Technikmuseum Berlin] aufgerufen am 7. November 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschiffstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kahntyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Mark Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Brandenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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