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	<title>Kaffeeklappe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:09:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaffeeklappe&amp;diff=845002&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-16935-4 am 10. Juli 2025 um 17:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-10T17:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volkskaffeehalle Hamburg Amerikakai.jpg|mini|„Volks-Kaffee- und Speise-Halle“ am Amerikakai in Hamburg, erbaut 1889]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bremer Kaffeehalle um 1900.jpg|mini|Kaffeehalle im Bremer Freihafen um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Volksspeisehalle um 1900.jpg|mini|Berliner Volksspeisehalle um 1900]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkskaffeehalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder [[Umgangssprache|umgangssprachlich]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaffeeklappe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts einfache Speiselokale für Arbeiter bezeichnet, in denen keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Idee hatte ihre Vorläufer in London. Die Einführung der Volkskaffeehallen ging auf Bemühen von Arbeitgebern zurück, den [[Alkoholkrankheit|Alkoholismus]] und vor allem den Konsum von [[Spirituosen|Schnaps]] ihrer Lohnempfänger zu bekämpfen. Somit entstanden in vielen europäischen Großstädten, in Deutschland hauptsächlich in den Hafenstädten [[Bremen]], [[Hamburg]] und [[Lübeck]] sowie in [[Berlin]], Verpflegungsstätten dieser Art. Neben preiswerten warmen Speisen wurde vor allem [[Kaffee]] angeboten, da Londoner Erfahrungen gezeigt hatten, dass dieses Getränk Arbeiter konzentrierter und leistungsfähiger machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg wurde 1884 ein &amp;#039;&amp;#039;Comitee für die Errichtung von Volkskaffeehallen&amp;#039;&amp;#039; gegründet, aus dem 1887 der &amp;#039;&amp;#039;Verein für Volkskaffeehallen&amp;#039;&amp;#039; entstand, dessen Vorstandsmitglied neben weiteren der Unternehmer [[Rudolf Schülke]] war. 1888 gab es in 28 deutschen Städten solche Hallen. In Hamburg gab es sie vor allem im [[Freihafen]] für die Hafen- und Werftarbeiter, 1959 noch 18 Stück des Vereins, der 1971 in &amp;#039;&amp;#039;Hafen-Rast-Hamburg-GmbH&amp;#039;&amp;#039; umfirmierte, aber 1975 Konkurs anmeldete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franklin Kopitzsch]]: Kaffeeklappen, in: ders. mit Daniel Tilgner (Hg.): Hamburg Lexikon. Hamburg 2010. S. 379.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der volkstümliche Name &amp;#039;&amp;#039;Kaffeeklappe&amp;#039;&amp;#039; rührt daher, dass Speisen und Kaffee von der Küche durch eine Klappe in den [[Gastraum]] ausgegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen Stadtteil der heutigen Hamburger [[Hamburg-HafenCity|HafenCity]] befindet sich die [[Oberhafenkantine]]. Es handelt sich hier um eine der letzten noch existierenden Kaffeeklappen, allerdings in kleinster Form, da ursprünglich in sehr viel größeren Räumlichkeiten bzw. &amp;#039;&amp;#039;Speise- und Kaffeehallen&amp;#039;&amp;#039; für bis zu 800 Hafenarbeiter – [[Subvention|subventioniert]] durch den Hamburger Senat – eine &amp;#039;&amp;#039;kontrollierte Bewirtung&amp;#039;&amp;#039; gewährleistet wurde. Auch das sogenannte [[Fleetschlösschen]] in der Hamburger [[Speicherstadt]] diente zeitweilig als Kaffeeklappe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Pastuschka: &amp;#039;&amp;#039;Volksspeisung und Kaffeeklappen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Sozial- und Architekturgeschichte der Speiseanstalten und Kaffeehallen 1883 bis 1914 unter besonderer Berücksichtigung Hamburgs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dölling und Galitz, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86218-083-7.&amp;lt;!-- zugl. Dissertation an der TU Braunschweig und stark erweiterte Fassung der zuvor hier aufgeführten Schrift von 1996! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www-docs.tu-cottbus.de/bibliothek/public/katalog/380640.PDF Hallier/Fitschen: Volks-Kaffeehalle in Hamburg, Deutsche Bauzeitung, 22. Jg., Heft 14, vom 18. Februar 1888, Seite 80–82] (PDF; 135&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www-docs.tu-cottbus.de/bibliothek/public/katalog/380641.PDF Speise- und Kaffeehallen im Freihafengebiet zu Hamburg, Deutsche Bauzeitung, 23. Jg., Heft 34, vom 27. April 1889, Seite 197–199] (PDF; 128&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=eRRSlqQlJBQ|title=Hafenimbisse - Geheimtipps abseits des Tourismus|uploader=[[NDR Doku]] - Die Nordstory|m=19|sec=39|upload=2023-03-31|kommentar=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Cornelis Rattmann |url=https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article11574167/Wo-es-den-Schauerleuten-schmeckte.html |titel=Wo es den Schauerleuten schmeckte |werk=[[Die Welt]] |hrsg= |datum=2010-12-12 |abruf=2024-01-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ des Bewirtungs- und Verpflegungsbetriebs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaffeekultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Gastronomiebetrieb (Deutschland)|*]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-16935-4</name></author>
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