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	<title>Kaffeefilter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:08:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaffeefilter&amp;diff=521968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthiaspaul: /* Geschichte */ +Link</title>
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		<updated>2024-09-22T15:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; +Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kaffeefilter.jpg|mini|alt=|Melitta-Filterhalter mit Filtertüte]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaffeefilter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Filter (Fluidtechnik)|Filter]], der bei der Zubereitung von [[Kaffee]] verhindert, dass [[Kaffeepulver|Kaffeemehl]] mit in das aufgebrühte Getränk gelangt. Es gibt sie als Dauerfilter aus Porzellan oder Metall, sowie als Einwegfilter aus [[Filterpapier]], das in einen Halter gelegt wird. Kaffee, der mittels eines Kaffeefilters zubereitet wurde, wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filterkaffee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde Kaffee zubereitet, indem das Pulver mit dem Wasser aufgekocht wurde. Beim Servieren wurde der Kaffee anschließend dekantiert oder durch ein Sieb gegossen, um den Kaffeesatz zurückzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam eine neue Methode der Kaffeezubereitung auf, die Wasser und Pulver schon beim Kochen getrennt ließ. Dazu wurde ein Filter aus Leinen oder Löschpapier in einen Trichter gelegt und mit Kaffeemehl befüllt. Schwallweise darübergeschüttetes Wasser lief durch und wurde in einer Kanne aufgefangen, während das Pulver im Filter verblieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Georg Krünitz |Titel=[[Oeconomische Encyclopädie]] |Band=32 |Datum=1784 |Seiten=172 |Online={{Google Buch |BuchID=-pkUAAAAQAAJ |Seite=172 |Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man benutzte auch Beutel aus Stoff, wie sie noch heute als Teesocke oder Teestrumpf bekannt sind, die man anschließend zur abermaligen Verwendung auswusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden eine Vielzahl von Dauerfiltern, wie die &amp;#039;&amp;#039;Arndtschen Kaffeeaufgussmaschinen&amp;#039;&amp;#039; oder die vietnamesischen Phin-Filter. Diese waren im Grunde ein Wasserbehälter mit durchlöchertem Boden, der als Sieb fungiert (vgl. [[Seihkanne]]). Anfang des 20. Jahrhunderts wurden [[Trichter|Spitztrichter]] aus Metall oder [[Porzellan]] hergestellt, die ebenfalls als Sieb dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 entwickelte [[Melitta Bentz]] einen Filter aus Papier. Im selben Jahr stellte die Firma [[Melitta (Unternehmen)|Melitta]] Einwegfilter aus Filterpapier mit den passenden Filterhaltern her. Bis 1934 bestanden sie aus Aluminium oder emailliertem Blech. Erst danach wurden sie von Filtern aus Porzellan oder [[Keramik]] abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mielke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Peter Mielke |Titel=Kaffee, Tee, Kakao. Der Höhenflug der drei „warmen Lustgetränke“ |Verlag=Museumsverein Dorenburg |Ort=Viersen |Datum=1988 |ISBN=3-924568-02-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonja coffee filter GDR.jpg|mini|Sonja-Kaffeefilter aus der DDR]]&lt;br /&gt;
Es gab zu dieser Zeit auch Konkurrenzprodukte zu &amp;#039;&amp;#039;Melitta&amp;#039;&amp;#039;, darunter ein „Erka-Filter“ aus Eisenblech mit Bodensieb, die „Bremer Kaffeekanne“ mit einem emaillierten Blecheinsatz und einem Sieb, den Burleya-Filter aus Aluminium, einen Aha-Filter mit Siebrohr sowie mehrere Porzellanfilter. Bekannt war außerdem das &amp;#039;&amp;#039;[[Karlsbader Schlitzsieb]]&amp;#039;&amp;#039;. 1932 brachte Melitta den so genannten Schnellfilter auf den Markt, der konisch mit rundem Boden und gerillten Seitenwänden war, so dass der Kaffee schnell durchfließen konnte. 1936 kamen die so genannten Filtertüten auf den Markt; das Design der Filterhalter wurde der länglichen Bodenform der Tüten entsprechend angepasst. 1937 gab es sie in sieben Größen, berechnet für eine Tasse bis hin zu maximal 80&amp;lt;!-- Filtergröße &amp;quot;106&amp;quot; für 50–80 Tassen --&amp;gt; Tassen Kaffee auf einmal. In den 1950er Jahren erschienen weitere Konkurrenzprodukte, zum Beispiel der Maestra-Filter in der Form eines [[Tee-Ei|Teeeis]] und einen Press-Schüttel-Filter von &amp;#039;&amp;#039;Columbus&amp;#039;&amp;#039;. Anfang der 1960er Jahre kamen [[Kaffeekanne]]n mit integriertem Filter auf den Markt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mielke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauerfilter ==&lt;br /&gt;
Dauerfilter sind meist als Wasserbehälter mit durchlöchertem Boden konstruiert. Mitunter besitzen sie einen Deckel und einen Stempel, der verhindert, dass das Pulver beim Eingießen des Wassers aufgewirbelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch flexible Filter aus Metallfolie oder feinmaschigem Kunststoffgewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zubereitung können sie gereinigt und immer wieder verwendet werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vietnamese coffee gear.jpg|Vietnamesischer Phin-Filter&lt;br /&gt;
Disassembled South Indian coffee filter.jpg|Indischer Dauerfilter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coffeefilterar.jpg|mini|Mikrofotografie eines Filterpapiers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwegfilter ==&lt;br /&gt;
Einwegfilter bestehen aus speziellem [[Filterpapier]] für den Kontakt mit Heißwasser und werden in einen Filterhalter eingesetzt. Sie werden nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Die Poren, die das Netz aus Cellulosefasern bildet, sind kleiner als 10&amp;amp;nbsp;µm. Sie können somit feiner gemahlenes Pulver filtrieren als Dauerfilter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwei Größensysteme gebräuchlich. Das ältere Melitta-System hatte aufsteigend die Größen 100 (für 1–2 Tassen à ⅛ Liter), 101 (für 2–3 bzw. 2–4 Tassen&amp;lt;!-- je nach Quelle --&amp;gt;), 102 (für 3–6 bzw. 4–8 Tassen&amp;lt;!-- je nach Quelle --&amp;gt;), 103 (für 6–15, 8–15 bzw. 10–15 Tassen&amp;lt;!-- je nach Quelle --&amp;gt;), 104 (für 15–25 bzw. 15–30 Tassen&amp;lt;!-- je nach Quelle --&amp;gt;), 105 (für 25–50 bzw. 30–60 Tassen&amp;lt;!-- je nach Quelle --&amp;gt;) und 106 (für 50–80 Tassen). Nachteilig war, dass man kontinuierlich oder mehrfach Wasser nachgießen (und rechtzeitig vor dem Überlaufen der Kaffeekanne damit aufhören) musste; die richtige Wassermenge konnte dabei nur geschätzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 entwickelte Melitta daher das „1×…“-System. Die Filter sind dabei so groß, dass die gesamte Wassermenge (nach dem Anbrühen/Vorquellen mit einem kleinen Schwall Wasser) auf ein Mal eingegossen werden kann. Die Filter mit den Größen 1×2, 1×4, 1×6,&amp;lt;!-- 1×8, Quelle gesucht! --&amp;gt; 1×10&amp;lt;!-- Diese Quelle nennt auch 1×12&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Objekt #1&amp;quot;. Museum Bügeleisenhaus Heimatverein Hattingen/Ruhr. https://buegeleisenhaushattingen.wordpress.com/besuchen/das-konzept-fuer-das-museum-im-buegeleisenhaus/ausstellungsarchiv/ausstellungen-2014/hattingerschaetze-de/objekt-1/ https://web.archive.org/web/20230225192500/https://buegeleisenhaushattingen.wordpress.com/besuchen/das-konzept-fuer-das-museum-im-buegeleisenhaus/ausstellungsarchiv/ausstellungen-2014/hattingerschaetze-de/objekt-1/&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt; ergeben dann bereits durch einmaliges, randvolles Aufgießen die richtige Menge für 2, 4, 6,&amp;lt;!-- 8, --&amp;gt; bzw. 10&amp;lt;!-- bzw. 12 --&amp;gt; Tassen Kaffee. Damit wurde das Aufbrühen von Hand bereits ähnlich komfortabel wie das Kaffeekochen in der [[Kaffeemaschine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich setzte sich die Kaffeemaschine weitgehend durch, der Vorteil des „1x“-Systems spielt hier keine Rolle mehr. Dennoch sind beide Größensysteme heute noch gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existieren noch andere Melitta-Filtergrößen wie 123 (für 6 … 10 Tassen), die Pyramidenfilter 202, 202s, 206, 220, 240 und 270, die Teefilter 401 (für 1 … 4, 1 … 6, 1 … 10 bzw. 4 … 10 Tassen&amp;lt;!-- je nach Quelle --&amp;gt;) und 402 (für 10 … 20 Tassen) sowie der Kinderfilter 801 (für 1 … 2 Kindertassen) und der Rundfilter 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „Filtertüte“ ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Melitta; andere Hersteller bezeichnen ihre Produkte daher als Filterpapier, Kaffeefilter o.&amp;amp;nbsp;ä. und bieten meist nur die gängigsten Größen 2 (entspricht etwa Melitta 102, gebräuchliche Größe für Handfilter und kleinere Kaffeemaschinen) und 4 (entspricht etwa Melitta 1x4, gebräuchlichste Größe für Kaffeemaschinen) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Beutelspacher&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Ruth Mohrmann|Ruth-E. Mohrmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Techniken der Kaffeezubereitung. Auf dem Weg zu einer Optimierung des Kaffeegenusses&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Essen und Trinken in der Moderne&lt;br /&gt;
   |Verlag=Waxmann&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8309-1701-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=125–146}}&lt;br /&gt;
* {{Brockhaus-1837 |Lemma=Kaffee |Band=2 |Seite=524 |SeiteBis=526 |zenoID=20000836397}} {{&amp;quot; |Besser ist es, den Kaffee in einen Filtrirsack zu thun und das siedende Wasser darauf zu gießen}}&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Kaffee |Band=9 |Seite=213 |SeiteBis=216 |zenoID=20010200754}} {{&amp;quot; |Gewöhnlich aber filtrirt man ihn noch vor dem Gebrauch, Andere aber bereiten ihn auch durch mehrmaliges Aufgießen siedenden Wassers über, in seine Leinwand gethanen gemahlenen K.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coffee filters|Kaffeefilter|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4732913-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filter (Fluidtechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaffeezubehör]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthiaspaul</name></author>
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