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	<title>Kadyny - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kadyny&amp;diff=20348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ doppelten Link entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kadyny&amp;diff=20348&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T11:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Kadyny&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat          = Elbląski&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Elbląski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Tolkmicko&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Tolkmicko&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54.297778&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = &lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 19.488056&lt;br /&gt;
| Längenminute    = &lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 500&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 82-340&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 55&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = NEB&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kadyny &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kaˈdɨnɨ}}] ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cadinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kadinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Gmina Tolkmicko|Gemeinde Tolkmicko]] &amp;#039;&amp;#039;(Tolkemit)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Elbląski]] (&amp;#039;&amp;#039;Elbinger Kreis&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im ehemaligen [[Westpreußen]], am [[Frisches Haff|Frischen Haff]] an der [[Ostsee]], etwa 16 Kilometer nordnordöstlich von [[Elbląg]] &amp;#039;&amp;#039;(Elbing)&amp;#039;&amp;#039; und 4 ½ Kilometer südwestlich von  [[Tolkmicko]] (&amp;#039;&amp;#039;Tolkemit&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem. Schloss Cadinen.JPG|mini|Ehemaliges Herrenhaus und Kaiserliches Schloss Cadinen (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg|mini|Kadinen, nordnordöstlich von [[Elbing]] und südwestlich von [[Tolkemit]], am Ostufer des [[Frisches Haff|Frischen Haffs]], auf einer Landkarte von 1910]]&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung einer Siedlung an der Stelle des Ortes stammt aus einer Urkunde des Jahres 1255, in welcher der Ort als &amp;#039;&amp;#039;terra Kadinensis&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird. Im Jahr 1354 hieß er &amp;#039;&amp;#039;Kudien&amp;#039;&amp;#039;. Der Name leitet sich von [[Altpreußische Sprache|prußisch]] „kudas“ ab und bedeutet „mager, elend“. Die Cadina war eine altpreußische Burg, die dort lag, wo eine Klosterruine erhalten ist. Der Sage nach geht der Name jedoch auf Cadina, die Tochter eines [[Prußen|prußischen]] Häuptlings, zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1415 war die Familie [[Baysen]] im Besitz des Ortes. Das Gut Cadinen wechselte noch öfter den Besitzer; unter anderem war es von 1624 bis 1787 im Besitz der Grafenfamilie [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|von Schlieben]]. Um 1720 ließ die Familie ein steinernes, zweietagiges Gutshaus errichten, das später noch mehrfach umgebaut wurde. Nachdem der preußische General [[Wilhelm von Schwerin (General)|Wilhelm von Schwerin]] das Rittergut 1787 erworben hatte, erfolgten umfangreiche Veränderungen an den Gebäuden und in der Umgebung. So wurde auch die &amp;#039;&amp;#039;Cadiner Chaussee&amp;#039;&amp;#039; angelegt. In der Folgezeit wechselte das Gut immer wieder die Besitzer; unter anderem war [[Gotthilf Christoph Struensee]] von 1804 bis 1814 Eigentümer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elbing-land-familienforschung.de/seite130.html Website der Heimatkreise Elbing-Stadt und Elbing-Land].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1817 kaufte von Christoph von Struensee der Kaufmann Daniel Birkner den ganzen Besitz Cadinen für 63.000 Taler.&amp;lt;ref name=dade &amp;gt;Heinrich Gerd Dade: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Landwirtschaft unter Kaiser Wilhelm II.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Königreich Preußen&amp;#039;&amp;#039;, Marhold, Halle 1913, S. 1–4 ([https://www.google.de/books?id=S0FEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA1 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  1840 kaufte der Gutsbesitzer Birkner auf Cadinen für 2596 Taler die Gebäude des 1826 aufgehobenen Franziskaner-Klosters Cadinen nebst dem zugehörigen Fundus von acht Morgen 60 Quadratruten Ackerland und elf Morgen 79 Quadratruten Wiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Eduard Rhode: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbinger Kreis in topographischer, historischer und statistischer Hinsicht. Nebst 7 Karten auf 2 Blättern.&amp;#039;&amp;#039; A. W. Kafemann, Danzig 1871, S. 386 ([http://books.google.de/books?id=uZBSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA386 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Cadinen-Sammlung Duncker (5417721).jpg|mini|Rittergut Cadinen, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
1898 überließ der verschuldete [[Braunsberg (Ostpreußen)|Braunsberger]] Landrat Arthur Birkner, Enkel des Daniel Birkner,&amp;lt;ref name=dade /&amp;gt;  den Landsitz dem [[Deutsches Kaiserreich|deutschen Kaiser]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]], der ihn zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Kossert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen – Geschichte und Mythos&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 2005, ISBN 3-88680-808-4, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem wurde Cadinen auch als &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Interessant an Cadinen waren für den Kaiser zunächst die großen Wälder rings um den Ort in einer topografisch stark gegliederten Landschaft mit Steilküste zum Frischen Haff. Diese Wälder ließ der Kaiser sogleich unter Schutz stellen, um hier [[Jagd]]en veranstalten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm veranlasste 1904 die Gründung einer [[Majolika]]-Werkstatt auf dem Gelände, deren Produkte als &amp;#039;&amp;#039;Cadiner Fliesen&amp;#039;&amp;#039; bei mehreren [[U-Bahn]]höfen in [[Berlin]], wo 1902 die &amp;#039;&amp;#039;[[Kadiner Straße]]&amp;#039;&amp;#039; so genannt wurde, beim [[Alter Elbtunnel|Alten Elbtunnel]] in [[Hamburg]] und anderen repräsentativen Bauten Verwendung fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polish-online.com/polen-ermland-masuren/koenigliche-majolika-und-terrakotta-werkstatt-cadinen.php] Die “Königliche Majolika- und Terrakotta-Werkstatt” in Cadinen auf polish-online&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Werk arbeiteten Künstler wie [[Ludwig Manzel]], [[Paul Heydel]] oder [[Max Bezner]] sowie [[Wilhelm Dietrich (Künstler)|Wilhelm Dietrich ]]. Kleinere in Cadinen hergestellte plastische Arbeiten wurden vom Kaiser gerne als Geschenke genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt; Paul Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaiser und die Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1907, S. 182–183 ([https://www.google.de/books?id=Tp1GAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA182 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die charakteristische Farbe des Materials erhielt in dieser Zeit den Namen „Cadiner Rot“. Im Hotel „Atlantic“ in Hamburg gibt es ein mit Majolikafliesen gestaltetes zwei Meter hohes Wandporträt von Wilhelm II. von Paul Heydel, das aus dieser Werkstatt stammt.&lt;br /&gt;
Der Kaiser ließ auch ein repräsentatives Gestüt errichten, in dem [[Trakehner]], aber auch [[Holsteiner]] gezüchtet wurden. Die Baumeister des Kaisers errichteten ab 1899 nicht nur das [[Gestüt]] und die kaiserliche Residenz, sondern gestalteten den gesamten Ort neu. Cadinen wurde zum Badeort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1927 hatte der Gutsbezirk Cadinen eine Flächengröße von 1635 Hektar, und am 16. Juni 1925 hatte dieser Gutsbezirk 414 Einwohner. Zu den gleichen Zeiten hatte der Gutsbezirk Kickelhof eine Flächengröße von 188 Hektar und 64 Einwohner.&amp;lt;ref name=Albrecht &amp;gt;Kurt Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Preussischen Statistischen  Landesamts&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Berlin 1927, S. 344–477, insbesondere S. 381, 1. &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Elbing&amp;#039;&amp;#039;, Ziffer 10 und Ziffer 12 ([http://books.google.com/books?id=BKgvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA381 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Oktober 1928 wurden die Gutsbezirke Cadinen und Kickelhof zur Landgemeinde Cadinen zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=terr &amp;gt;[http://www.territorial.de/dawp/elbing/cadinen.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Cadinen&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Jahr 1939 hatte die Landgemeinde Cadinen 449 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=elbing.html|name=Landkreis Elbing}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte die Landgemeinde Cadinen zum [[Landkreis Elbing]] im [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]] im [[Regierungsbezirk Danzig]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. Cadinen war Sitz des Amtsbezirks&lt;br /&gt;
Cadinen.&amp;lt;ref name=terr /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Region im Februar 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee ]] besetzt. Anschließend wurde Cadinen zusammen mit der gesamten südlichen Hälfte [[Ostpreußen]]s von der [[Sowjetunion]] [[Besatzungsrecht|besatzungsrechtlich]] der [[Volksrepublik Polen]]  zur Verwaltung überlassen.  Der Ortsname Cadinen wurde zu „Kadyny“ polonisiert. In der Folgezeit wurde die einheimische Bevölkerung von der polnischen Administration aus dem Kreisgebiet [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende konfiszierte die [[Volksrepublik Polen]] das Gestüt. Der ganze Ort wurde nach 1989 von der polnischen Verwaltungsbehörde unter [[Denkmalschutz]] gestellt. Er hat sich zu einem beliebten Ziel für den [[Tourismus]] entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/289647 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die neuen Trakehner.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20101220}} [[Phoenix (Fernsehsender)|Phoenix]], 7. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;background:#DDEEFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner !! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  1818    || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  157  || Hauptgut und adliges Dorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; &amp;gt;Alexander August Mützell und [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]:  &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;G–Ko&amp;#039;&amp;#039;. Bei Karl August Kümmel, Halle 1821, S. 276, Ziffer 59  ([https://books.google.de/books?id=m7dIAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA276 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  |   276    || Gut&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, S. 87 ([https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 294 || am 3. Dezember, Gutsbezirk, mit einer Flächengröße von 6404 Morgen und 25 Wohngebäuden&amp;lt;ref&amp;gt;Preußisches Finanzministerium: &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Danzig&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1867, 4. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Elbing&amp;#039;&amp;#039;, S. 2–9, Ziffer 13 ([https://books.google.de/books?id=SN0sAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA4-PA2 Google Books]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 267 || am 3. Dezember, Rittergut&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 254 || am 1. Dezember, Rittergut, davon 130 Evangelische, 120 Katholiken und vier sonstige Christen, in 24 Wohngebäuden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatB&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung.  Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom  1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874, S. 342–343, Ziffer 101 ([https://books.google.de/books?id=sYlgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA342 Google Books]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 256 || am 1. Dezember, Gutsbezirk mit einer Flächengröße von 1635 Hektar und 27 Wohngebäuden; davon 140 Evangelische, 115  Katholiken und ein sonstiger Christ&amp;lt;ref name=GemLexP &amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen.&amp;#039;&amp;#039; II. &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1887, S. 8–9, Ziffer 109 ([https://www.google.de/books?id=zFwAh3mw3AMC&amp;amp;pg=PA8 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 355 || am 2. Dezember, Gutsbezirk mit einer Flächengröße von 1635 Hektar und 22 bewohnten Wohngebäuden; davon 218 Evangelische, 135 Katholiken und zwei sonstige Christen (zwölf Einwohner mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1898, S. 42–43, Ziffer 90 ([https://www.google.de/books?id=KMEzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA42 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  387 || am 1. Dezember, Gutsbezirk, davon 251 Evangelische, 134 Katholiken und zwei sonstige Christen, sämtlich mit deutscher Muttersprache&amp;lt;ref name=Volksz1910 &amp;gt;Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;.  Heft 2: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen, Regierungsbezirk Danzig&amp;#039;&amp;#039;.  Berlin 1912, &amp;#039;&amp;#039;Landkr. Elbing&amp;#039;&amp;#039;, S. 24–25, Ziffer 90 ([https://books.google.de/books?id=tJdPhIkLJ7AC&amp;amp;pg=RA1-PA24 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/elbing.htm|titel=Landkreis Elbing |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150321114148if_/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/elbing.htm |archiv-datum=2015-03-21 |abruf=2026-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 414 || Gutsbezirk, am 16. Juni 1925&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Gutsbezirke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Preussischen Statistischen  Landesamts&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Berlin 1927, S. 344–477, insbesondere S. 381,  &amp;#039;&amp;#039;4. Reg.-Bez. Westpreußen, 1. Landkreis Elbing&amp;#039;&amp;#039;, Ziffer 10 ([http://books.google.com/books?id=BKgvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA381 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;    |  444  ||  Landgemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=elbing.html|name=Stadt und Landkreis Elbing}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;  |   449     || Landgemeinde&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Stadt verläuft die Woiwodschaftsstraße Nr. 503.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ort gehörte einmal ein [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Elbląg–Braniewo]], dieser lag aber weitab vom Ortszentrum etwas über der Seehöhe des Frischen Haffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schifffahrt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Yachthafen befindet sich seit 2015 im „Srebrna Riwiera“-Freizeitkomplex, er kann von Schiffen mit geringem Tiefgang genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Alte evangelische Friedhof&amp;#039;&amp;#039;  liegt an einem Feldweg am nordöstlichen Rand des Dorfes. 2004 wurde er im Rahmen des Projekts „Spuren der Vergangenheit“ von Jugendlichen der Mittelschule in [[Tolkmicko|Tolkemit]] aufgeräumt und instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Etwa 40 Meter vom Friedhof stand einst die neugotische &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039;, sie wurde 1913–1917 auf Befehl Wilhelm II. erbaut und 1920 geweiht. Architekt war [[Arthur Kickton]]. Das Gebäude hatte ein einziges Kirchenschiff mit einem etwas niedrigeren Chor, der mit einem Sterngewölbe bedeckt war. Sie wurde durch den Krieg 1945 beschädigt und verfiel, 1958 hat man sie abgebrochen. Ihr Altar, ebenfalls von Wilhelm II. gestiftet, befindet sich heute in der [[Kathedrale Elbląg|Nikolaikirche]] in Elbing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ensemble &amp;#039;&amp;#039;Franziskanerkloster Kadyny&amp;#039;&amp;#039; wurde von 1745 bis 1749 erbaut. Es ist auf einem Hügel gelegen, auf welchem früher die Festung des altpreußischen Stammes der [[Prußen]] stand. Das Kloster wurde 1826 aufgelöst und Teile des Gebäudes 1867, 1877 und 1889 abgebrochen. 1975 wurde ein moderner Wiederaufbau in Beton begonnen aber wieder abgebrochen. Die Außenmauern der Klosterkirche sind weitgehend erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler West- und Ostpreußen, Berlin 1993, ISBN 3-422-03025-5, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1688 für Graf [[Schlieben (Adelsgeschlecht)|Schlieben]] erbaut; Wilhelm II. veränderte es im 20. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler West- und Ostpreußen, Berlin 1993, ISBN 3-422-03025-5, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;Kapelle&amp;#039;&amp;#039; von 1680 steht im Ort, eine Kapelle von 1777 ist östlich von Kadyny gelegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler West- und Ostpreußen, Berlin 1993, ISBN 3-422-03025-5, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ort befindet sich mit der [[Baysen-Eiche]] einer der ältesten Bäume Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs, bis zum Sommer 1944, lebte hier [[Louis Ferdinand von Preußen (1907–1994)|Louis Ferdinand von Preußen]]. Seine zweitälteste Tochter [[Kira Prinzessin von Preußen]] (* 27. Juni 1943; † 10. Januar 2004 in Berlin) kam hier zur Welt. In Cadinen feierte das [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia Königsberg]] viele [[Stiftungsfest]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Masovia 1848 (Clericus).JPG|Masovia in Cadinen (1848)&lt;br /&gt;
 ID004066 C030 CadinenKaiserlSchloss.jpg|Herrenhaus und Kaiserliches Schloss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Majolika-Portal Cadinen.jpg|Majolika-Portal der Evangelischen Kirche, 1958 abgerissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 TK Schloss Cadinen.jpg| Eingangstor zum Hofgelände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kadyny klasztor Franciszkanow tyl.jpg|Franziskanerkloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lotte Esau]] (1907–1987), deutsche Lehrerin und Historikerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seebäder und Badeorte an der Ostsee in Polen|Liste der Seebäder und Badeorte an der Ostsee von Świnoujście (&amp;#039;&amp;#039;Swinemünde&amp;#039;&amp;#039;) bis Krynica Morska (&amp;#039;&amp;#039;Kahlberg&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kadinen Westpr., Gutsbezirk, Kreis Elbing, Regierungsbezirk Danzig, Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Kadinen ([https://www.meyersgaz.org/place/10910039 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kickelhof, Gut, Kreis Elbing, Regierungsbezirk Danzig, Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912 ([https://www.meyersgaz.org/place/10956020 meyersgaz.org])&lt;br /&gt;
* Heinrich Gerd Dade: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Landwirtschaft unter Kaiser Wilhelm II.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Königreich Preußen&amp;#039;&amp;#039;, Marhold, Halle 1913, S. 1–4 ([https://www.google.de/books?id=S0FEAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA1 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Louis Ferdinand von Preußen (1907–1994)|Louis Ferdinand Prinz von Preußen]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Strom der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Langen Müller, München 1989, ISBN 3-7844-1991-7 (5. Auflage: ebenda 1993, ISBN 3-7844-2466-X).&lt;br /&gt;
* Oskar Meyer:  &amp;#039;&amp;#039;Schloß Cadinen, der neue Besitz Kaiser Wilhelm II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Über Land und Meer&amp;#039;&amp;#039;, Band 81, Jahrgang 41, Oktober 1898–1899, S. 142 ([https://www.google.de/books?id=7S8NF9SkBkoC&amp;amp;pg=PA142 Google Books]).&lt;br /&gt;
* {{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Die Kirche in Cadinen |Jahr=1918 |Heft=1 |Seiten=3 ff. |zlb=10}}&lt;br /&gt;
* Christian Eduard Rhode: &amp;#039;&amp;#039;Der Elbinger Kreis in topographischer, historischer und statistischer Hinsicht. Nebst 7 Karten auf 2 Blättern.&amp;#039;&amp;#039; A. W. Kafemann, Danzig 1871, S. 386–387 ([http://books.google.de/books?id=uZBSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA386 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/dawp/elbing/cadinen.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Cadinen&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=912 Zur Geschichte.] ostpreussen.net&lt;br /&gt;
* [http://www.aefl.de/ordld/AK-Cadinen071204/cadinenindex.htm] Webseite zu Cadinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4254043-4|VIAF=245743693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenzollern|Gut Cadinen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Tolkmicko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1255]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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