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	<title>Kaderpartei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:50:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaderpartei&amp;diff=88618&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-61544-4 am 28. Januar 2026 um 19:12 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaderpartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen [[Politik|politischen]] [[Politische Partei|Parteityp]] in der [[Politikwissenschaft]], der im 19. Jahrhundert verbreitet war. Durch die Auseinandersetzung [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenins]] mit der von ihm als [[Partei neuen Typus]] bezeichneten Führungsstruktur stellt die Kaderpartei insbesondere in [[Sozialismus|sozialistischen]] Parteien den Führungstyp dar. Sie wird häufig mit [[Autoritarismus|autoritären]], selten mit [[Faschismus|faschistischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Lexikoneintrag auf spiegel.de |url=http://www.spiegel.de/lexikon/54373348.html |wayback=20101008062759}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Regime|Regimes]] in Verbindung gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Beginn der Parteienentwicklung stehen die [[Honoratiorenpartei|Honoratioren-]] sowie Kaderparteien des 19. Jahrhunderts, die sich als [[Parlamentspartei|Parlamentsparteien]] verstehen und ihre Tätigkeiten auf die eines reinen Wahlvereins beschränken. [[Maurice Duverger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Maurice Duverger: &amp;#039;&amp;#039;Les partis politiques.&amp;#039;&amp;#039; Armand Colin, Paris 1951.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Richard S. Katz]] und [[Peter Mair]]&amp;lt;ref&amp;gt;Richard S. Katz, Peter Mair: &amp;#039;&amp;#039;Changing Models of Party Organization and Party Democracy: the Emergence of the Cartel Party.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Party Politics.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 1, Nr. 1, January 1995, {{ISSN|1354-0688}}, S. 5–28, {{doi|10.1177/1354068895001001001}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschreiben mit dem Begriff „Kaderpartei“ Parteien des 19. Jahrhunderts, die vor der Einführung des allgemeinen und gleichen [[Allgemeines Wahlrecht|Wahlrechts]] die alten besitzenden [[Klasse (Soziologie)|Klassen]] repräsentierten. Sie vertraten ein [[elitär]]es und [[Autoritarismus|autoritäres]] Verständnis der Staatsführung und nahmen für sich in Anspruch, am besten für das Allgemeinwohl sorgen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typischerweise verschwanden diese Parteien mit der Ausdehnung des Wahlrechts auf die gesamte Bevölkerung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bekommen sie durch die im Parlament nicht repräsentierten, häufig sozialistisch orientierten [[Massenpartei|Massenparteien]] Konkurrenz. Diese zeichnen sich einerseits durch eine breite Mitgliederschaft, andererseits durch eine straffe und bürokratisierte Führungsstruktur aus, die wiederum von der Basis demokratisch kontrolliert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Decker |url=https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/42045/politische-parteien-begriff-und-typologien/ |titel=Politische Parteien: Begriff und Typologien |werk=Bundeszentrale für politische Bildung |datum=2022-09-28 |abruf=2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Neutralität|1=Neutralität|3=dieses Abschnitts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kadersystem der kommunistischen Bewegung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] wird in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Was tun? (Lenin)|Was tun?]]&amp;#039;&amp;#039; eine solche als [[Partei neuen Typus]] bezeichnet. Eine Kaderpartei ist eine meist [[kommunistisch]]e bzw. [[Marxismus-Leninismus|marxistisch-leninistische]] [[Politische Partei|Partei]], die ihre wichtigsten Positionen mit politisch intensiv geschulten und eigens ausgewählten Parteimitgliedern besetzt ([[Nomenklatura]]). Diese nach Möglichkeit gut ausgebildeten [[Kader]] sollen in eine proklamierte [[Avantgarde|avantgardistische]] Position führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaderpolitik spielt innerhalb solcher Parteien eine große Rolle. Damit eine Kaderpartei nicht zu einer undemokratischen Organisation einer autoritären Führungsclique verkommt, wird angestrebt, möglichst viele Mitglieder zu Kadern zu schulen. In einer gesunden Kaderpartei sollen vor Entscheidungsfindungen zahlreiche tiefgehende Diskussionen stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Realsozialismus|realsozialistischen Staaten]] ist die führende Rolle der [[Kommunistische Partei|Kommunistischen Partei]] in der Regel in der [[Verfassung]] festgeschrieben. Deren Nomenklaturkader haben alle wichtigen Positionen in Partei, Staatsapparat und Massenorganisationen ([[Gewerkschaft]]en, [[Jugendverband]], [[Frauenverband]], [[Wehrsport]]verband u. ä.) inne. Durch den Stalinismus und das Scheitern realsozialistischer Staaten wurde der Begriff der Kaderpartei negativ konnotiert und delegitimiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfram Adolphi |Titel=Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus |Band=Band 7/I |Ort=Hamburg / Berlin |Datum=2008 |Spalten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistische Partei|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxismus-Leninismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteiengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteityp]]&lt;/div&gt;</summary>
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