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	<title>Kaamatan-Disput - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:55:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kaamatan-Disput&amp;diff=2712094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-22T18:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaamatan-Disput&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaamatan-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Machtkampf zwischen islamischen und traditionellen ethnischen Kräften im [[Malaysia|malaysischen]] Bundesstaat [[Sabah]]. Die malaysischen Regierung versuchte dabei, das traditionelle Kaamatan-Fest der Kadazan-Dusun als Platform für ihre Islamisierungsbestrebungen zu nutzen. Durch den Widerstand des Ministers  [[Joseph Pairin Kitingan]] provoziert, drängte seine Partei ihn zur Aufgabe seines Ministerpostens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kaamatan&amp;#039;&amp;#039; war seit den 1960er Jahren ein wichtiges zeremonielles Ereignis im kulturellen Leben der [[Kadazandusun]] geworden. In den &amp;#039;&amp;#039;adat&amp;#039;&amp;#039;, den traditionellen Gebräuchen der Kadazandusun, ist &amp;#039;&amp;#039;Kaamatan&amp;#039;&amp;#039; eine lebendige Form des Erntedanks. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die &amp;#039;&amp;#039;bobohizan&amp;#039;&amp;#039;, eine Gruppe von Priesterinnen, die den Geistern des Reises für eine gute Ernte Opfer darbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf des Konflikts ==&lt;br /&gt;
1982 hob der [[Yang di-Pertuan Agong]] in seiner Rede zum &amp;#039;&amp;#039;Kaamatan&amp;#039;&amp;#039; die Bedeutung der Islamisierung in Sabah hervor und betonte, dass es die Aufgabe der Regierung sei, die spirituelle Weiterentwicklung in Sabah fördern. In [[Keningau]] wohnte das Königspaar einer Massenkonversion vom 326 Erwachsenen und 112 Kindern aus [[Nabawan]] und [[Tenom]] zum Islam bei.&lt;br /&gt;
Danach setzte der König mit seiner Entourage seine &amp;quot;spirituelle Mission&amp;quot; auf weiteren Kaamatan-Festen in Kundasang, Sandakan und Labuan fort. Auch hier standen wiederum islamische Massenkonversionen im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit der Herrscherfamilie beim wichtigsten Fest der Kadazan-Dusun und vor allem die Instrumentalisierung des Ereignisses für einen Eingriff in das religiöse Leben der Menschen, kam unter den Kadazan-Dusun nicht gut an. Die Wahrnehmung der Öffentlichkeit in Sabah sah die Rolle der &amp;#039;&amp;#039;bobohizan&amp;#039;&amp;#039; durch das Verhalten des Königs beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Pairin Kitingan]], zu diesem Zeitpunkt sowohl Präsident der [[Kadazan-Dusun Cultural Association|Kulturgemeinschaft der Kadazan (KCA)]] als auch Minister in der Berjaya-Regierung, sah sich daraufhin veranlasst, ein weiteres &amp;#039;&amp;#039;Kaamatan&amp;#039;&amp;#039; in [[Tambunan]] abzuhalten.&lt;br /&gt;
Zum Festival in Tambunan kamen mehr als 10.000 Besuchern; teilweise aus weit entfernten Städten wie [[Sandakan]], [[Tawau]] und [[Lahad Datu]]. Die Veranstaltung hob bewusst die herausragende Rolle der &amp;#039;&amp;#039;bobohizan&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des &amp;#039;&amp;#039;kaamatan&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
Pairin Kitingan wurde daraufhin öffentlich beschuldigt, den Köng zu verunglimpfen und Berjaya stellte das Sponsoring der Veranstaltungen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Daily Express, Ausgabe vom 15. Januar 1983; zitiert in Lim, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Konsequenzen ==&lt;br /&gt;
Obwohl der kurz darauf erfolgte Rücktritt Kitingans als Berjaya-Minister offensichtlich auf Drängen der Partei geschah, ließ der damalige Ministerpräsident von Sabah, [[Harris Salleh]], verlautbaren, dass es der Wunsch und Wille der Parteiführung gewesen sei, den Weg für politische Nachwuchskräfte freizumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaamatan-Disput stellte den Bruch zwischen der Regierung und der Kulturgemeinschaft der Kadazan dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Regina Lim: [https://books.google.de/books?id=bM4HifRARgYC&amp;amp;pg=PA77&amp;amp;lpg=PA77&amp;amp;hl=de Federal-state relations in Sabah, Malaysia: the Berjaya administration 1976-85], Institute of Southeast Asian Studies, 2008, ISBN 978-981-230-811-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Sabah)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Sabah)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kadazandusun]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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