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	<title>K 1820 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:19:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K_1820&amp;diff=1626223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Procolotor: EN edit</title>
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		<updated>2025-02-04T16:06:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;EN edit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K&amp;amp;nbsp;1820&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Arbeitsplatzrechner ([[Workstation]]). Seine genauere Bezeichnung lautete &amp;#039;&amp;#039;RVS (Rechnersystem mit virtuellem Speicher) K&amp;amp;nbsp;1820&amp;#039;&amp;#039; und seine Chiffre im [[System der Kleinrechner]] (SKR) der früheren Länder des [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]] (Comecon) war &amp;#039;&amp;#039;CM&amp;amp;nbsp;1720&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde ab Oktober 1988 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] vom [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Kombinat Robotron|Robotron-Elektronik Dresden]] in Dresden entwickelt und sollte im Januar 1991 in die Serienproduktion gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:K1822 Front.JPG|mini|K1822 mit abgenommener Frontabdeckung]]&lt;br /&gt;
Der K&amp;amp;nbsp;1820 war ein Nachbau der [[MicroVAX]]&amp;amp;nbsp;II der Firma [[Digital Equipment Corporation]] (DEC). Der Import westlicher [[32-Bit]]-Computer in das Gebiet des RGW wurde durch das [[CoCom]]-Technologie[[embargo]] behindert. Außerdem war die [[CPU]] der MicroVAX&amp;amp;nbsp;II der erste Mikroprozessor der durch den [[Semiconductor Chip Protection Act]] von 1984 geschützt wurde. Deshalb musste zur damaligen Zeit eine Eigenentwicklung zur Deckung des Bedarfes an moderner, auf einer [[32-Bit-Architektur]] basierender [[Computer-aided design|CAD]]-Rechentechnik erfolgen. Nachbauten der MicroVAX&amp;amp;nbsp;II sind ebenfalls aus [[Ungarn]] (MicroSTAR&amp;amp;nbsp;32 oder TPA-11/510)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hampage.hu/vax/e_1985.html#mvax2 MicroVAX II]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Sowjetunion]] (СМ 1702)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.computer-museum.ru/histussr/sm1702.htm СМ 1702] (in russischer Sprache)&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der K&amp;amp;nbsp;1820 erweiterte die Reihe der DEC-[[Virtual Address eXtension|VAX]]-kompatiblen Rechnerlinie im SKR, wobei die Modelle des K&amp;amp;nbsp;1820 etwa 90 % der Leistung des [[K&amp;amp;nbsp;1840]] (&amp;#039;&amp;#039;RVS K 1840&amp;#039;&amp;#039;, kompatibel zur DEC-VAX 11/780) von Robotron erreichten. Der K&amp;amp;nbsp;1820 war als leistungsfähiger CAD-Arbeitsplatzrechner beim Schaltkreis- und Leiterplattenentwurf sowie für die Konstruktion mechanischer Komponenten vorgesehen. Weiterhin sollte er als [[Computer-aided manufacturing|CAM]]-Rechner in der Fertigungsplanung und -steuerung und in der Büroautomatisierung eingesetzt werden. Der K&amp;amp;nbsp;1820 war voll softwarekompatibel zum K&amp;amp;nbsp;1840, so dass bereits entwickelte System- und Anwendersoftware genutzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der K&amp;amp;nbsp;1820 sollte ab 1991 mit einer jährlichen Stückzahl von bis zu 10.000 Geräten in der Version K&amp;amp;nbsp;1821/1822 (Workstation) sowie mit bis zu 1.500 Stück/Jahr in der Version K&amp;amp;nbsp;1823 (Prozessrechner, Abteilungsserver) bis 1995 produziert werden. Der Industrieabgabepreis für eine K&amp;amp;nbsp;1822 wurde mit etwa 125.000 [[Mark (DDR)|Mark]] kalkuliert. Für die Entwicklung des K&amp;amp;nbsp;1820 wurde ein Aufwand von 36,4&amp;amp;nbsp;Mio&amp;amp;nbsp;M und für deren Überleitung in die Produktion 16,5&amp;amp;nbsp;Mio&amp;amp;nbsp;M veranschlagt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://aprw.de/K1820/vvs-d-063-247_89-pflichtenheft_k_1820.pdf Pflichtenheft Arbeitsstation 32 bit K&amp;amp;nbsp;1820 auf Basis Mikroprozessorfamilie MP&amp;amp;nbsp;700.]&amp;#039;&amp;#039; VVS&amp;amp;nbsp;d&amp;amp;nbsp;063–247/89, VEB Robotron-Elektronik Dresden, März 1989, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden 11594-1361/1-2; (PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der K&amp;amp;nbsp;1820 basiert auf dem [[VLSI]] U80700-Mikroprozessorsystem, dessen 32-Bit-CPU [[MME U80701|U80701]] nach dem Vorbild der MicroVAX CPU [[MicroVAX 78032]] entwickelt wurde. Neben der CPU mussten eine Reihe von Schaltkreisen entsprechend den Vorbildern von DEC entworfen werden. Die Schaltkreisentwicklung erfolgte bis zum Funktionsmuster teilweise bei Robotron-Elektronik Dresden selbst unter Federführung des [[Kombinat Mikroelektronik Erfurt|VEB Mikroelektronik „Karl-Marx“ Erfurt]] und in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern [[Carl Zeiss (Unternehmen)#Carl Zeiss in Jena|Carl-Zeiss Jena]] ([[Zentrum Mikroelektronik Dresden]]) und dem Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse Berlin der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]]. Das Leiterplattendesign und Konstruktion folgten eigenen Entwürfen. Es bestand funktionelle und Steckkompatibilität zum [[Q-Bus|Q22-Bus]] von DEC.&lt;br /&gt;
[[Datei:Robotron K8941.jpg|mini|VT220-kompatibles Terminal K&amp;amp;nbsp;8941 in den Technischen Sammlungen Dresden]]&lt;br /&gt;
Zum Betrieb des K&amp;amp;nbsp;1820 war ein [[VT100|VT220]]-kompatibles Terminal K&amp;amp;nbsp;8941 entwickelt worden. Für den Einsatz der K&amp;amp;nbsp;1822 als CAD-Workstation wurde auf Basis des [[EC 1834]].01 ein interaktives grafisches Terminal K&amp;amp;nbsp;8919.11 mit einer maximalen Bildschirmauflösung von 1280 × 1080 Pixeln bereitgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Niepel, Klaus-Dieter Weise: [http://www.eser-ddr.de/documents/ESER_PC_Niepel&amp;amp;WEise_V2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Erzeugnislinie ESER-Personalcomputer des VEB Kombinat Robotron&amp;#039;&amp;#039;], Dresden 2007 (PDF; 876&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1995 sollte ein Nachfolgemodell K&amp;amp;nbsp;1830 (entsprechend MicroVAX&amp;amp;nbsp;III) auf Basis des Mikroprozessorsystem U80900 (Vorbild [[CVAX|CVAX&amp;amp;nbsp;78034]]) den K&amp;amp;nbsp;1820 ablösen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rechentechnik_2000&amp;quot;&amp;gt;Autorenkollektiv: [https://aprw.de/K1820/vvs-d-063-430_89_konzeption_zur_entwicklung_der_rechentechnik_bis_zum_jahre_2000-15-09-1989.pdf &amp;#039;&amp;#039;Konzeption zur Entwicklung der Rechentechnik bis zum Jahre 2000.&amp;#039;&amp;#039; 2. Fassung. VVS d 063–452/89], VEB Kombinat Robotron, Dresden 30. Oktober 1989 (PDF-Datei 6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom K&amp;amp;nbsp;1820 wurden bis März 1990 etwa zehn Funktionsmuster gebaut. Mitte 1990 wurde die Entwicklung abgebrochen, da eine wirtschaftliche Herstellung unter marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach der [[Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion]] und dem damit verbundenen Wegbrechen traditioneller Märkte in der [[Sowjetunion]] und in [[Osteuropa]] nicht mehr gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Funktionsmuster des K&amp;amp;nbsp;1822 befindet sich in der Dauerausstellung „Büro- und Rechentechnik“ der [[Technische Sammlungen Dresden|Technischen Sammlungen Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardware ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KL MME U80701.jpg|mini|U80701FC im CQFP-Gehäuse.]]&lt;br /&gt;
Der K&amp;amp;nbsp;1820 wurde in drei Grundvarianten ausgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K&amp;amp;nbsp;1821 – OEM-Version als 19″-Einschub mit Frontblende zum Einbau in 19″-Schrank&lt;br /&gt;
* K&amp;amp;nbsp;1822 – Einzelgerät als Beistellung zum Arbeitsplatz, ausgeführt mit feststehendem Sockel oder mit Fahrgestell mit den Abmessungen (Höhe × Breite × Tiefe) 650 × 490 × 367&amp;amp;nbsp;mm und einer Masse von etwa 65&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
* K&amp;amp;nbsp;1823 – Schrankausführung mit erweiterter Speicherperipherie bzw. E/A-Hardware, z.&amp;amp;nbsp;B. Server für ein geplantes Betriebsdatenerfassungssystem BDS oder als Prozessrechner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Varianten hatten als Basis den 19″-Einschub KBE1, der max. 12 Logikmodule (als Steckeinheiten mit direktem Steckverbinder), die Frontbaugruppe, die Rückverdrahtungsbaugruppe, das Stromversorgungsmodul sowie bis zu acht 5,25″-Laufwerke aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KBE1 konnte mit folgenden Logikmodulen bestückt werden:&lt;br /&gt;
[[Datei:K1822 CPU.JPG|mini|ZVE-Platine]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentrale Verarbeitungseinheit ZVE&amp;amp;nbsp;KAC20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit folgenden Hauptbestandteilen:&lt;br /&gt;
** eine Verarbeitungseinheit; im Wesentlichen bestehend aus dem 32-bit-Mikroprozessor (CPU) U80701 und dem 32-bit-Gleitkommaprozessor ([[FPU]]) U80703&lt;br /&gt;
** eine CPU-Interfacesteuerung auf der Basis des CPU-Interface-[[Gate-Array]] (CIGA) U80709&lt;br /&gt;
** eine KBUS (entspricht Q-Bus von DEC)-Interfacesteuerung auf der Basis des Bus-Interface-Gate-Array (BIGA) U80711&lt;br /&gt;
** ein lokales Speichersubsystem mit maximal 16&amp;amp;nbsp;MByte Speicherkapazität, davon 1&amp;amp;nbsp;MByte direkt auf ZVE-Modul realisiert,&lt;br /&gt;
** eine KBUS-Mapeinrichtung, als Bestandteil des Speichersubsystems, für die Zuordnung von Adressen des KBUS-Adreßraumes zu lokalen Speicheradressen&lt;br /&gt;
** ein lokales E/A-Subsystem inkl. Echtzeituhr (MC146816) mit Batteriepufferung&lt;br /&gt;
** ein Konsolesubsystem einschließlich [[V.24]]-Schnittstelle (DIGITAL Link asynchronous receiver/transmitter &amp;#039;&amp;#039;DLART&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;US-Patent US4933845 A: Reconfigurable bus, Digital Equipment Corporation&amp;lt;/ref&amp;gt; U80707), das die Steuerung des Rechnersystems bei jedem Halt-Zustand übernimmt, die Bedienung ermöglicht und eine Selbstdiagnose realisiert&lt;br /&gt;
** eine Taktversorgung auf der Basis von drei Oszillator-Schaltkreisen zur Bereitstellung der systembestimmenden Takte:&lt;br /&gt;
*** 40&amp;amp;nbsp;MHz Systemtakt für CPU und FPU, der prozessorintern auf reale 5&amp;amp;nbsp;MHz (CPU-Mikrozyklus: 200 ns) herabgesetzt wurde&lt;br /&gt;
*** 32,768&amp;amp;nbsp;kHz für Uhr und Interfacetakt&lt;br /&gt;
*** Intervallzeitgebertakt von 614,4&amp;amp;nbsp;kHz&lt;br /&gt;
** ein zentrales Steuerwerk auf der Basis von programmierbaren Logiksequenzern (PLS 82S167A oder 82105A) und programmierbaren Logik-Arrays ([[Programmierbare logische Anordnung|PLA]] 16L8A)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Speichermodul MSC20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:K1822 Speicher.JPG|mini|Speichermodul]]&lt;br /&gt;
: Der Modul MSC20 hat eine Speicherkapazität von 8 MByte, realisiert mit 1-MBit [[Dynamisches RAM|DRAM]]-Schaltkreisen [[U61000]] vom [[Zentrum Mikroelektronik Dresden]] (ZMD) des [[Kombinat]]s [[Carl Zeiss (Unternehmen)#Carl Zeiss in Jena|Carl Zeiss Jena]]. In einem Rechner K&amp;amp;nbsp;1820 können 1 oder 2 Module installiert werden. Der Datenaustausch zwischen KAC20 und MSC20 erfolgt über spezielle Steckverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Externspeicherkontroller PKDX2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:K1822 HDC.JPG|mini|Externspeicherkontroller]]&lt;br /&gt;
:Der intelligente Externspeicherkontroller PKDX2 dient dem Anschluss von 5,25&amp;quot;-Disketten- und Festplattenspeicherlaufwerken. Das Interface ist kompatibel zum [[Seagate]]-Interface ST506/412 mit 5&amp;amp;nbsp;Mbit/s Transferrate. Der PKDX2 wird durch einen Mikroprozessor (DC 310) gesteuert. Der Datenaustausch zwischen Kontroller und Hauptspeicher erfolgt über [[Direct Memory Access|DMA]]. Die Kommunikation mit dem Kontroller erfolgt über das MSCP-Protokoll (Mass Storage Control Protocol). Durch die Firmware des Kontrollers werden Festplatten des Typs K&amp;amp;nbsp;5504.50 (46,77&amp;amp;nbsp;MByte) sowie Diskettenlaufwerke des Typs K&amp;amp;nbsp;5601 (einseitig, 80 Spuren, 10 Sektoren. 512&amp;amp;nbsp;Byte/Sektor) unterstützt. In einem K&amp;amp;nbsp;1820 können ein bis zwei Module PKDX2 eingebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokalnetzkontroller RONAK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Der RONAK realisiert den Anschluss des Rechners an das Lokalnetz [[Rolanet|ROLANET]]2. Das ROLANET2 hält sich vollständig an die [[Ethernet]]-Spezifikation (Koaxialkabel, Datenrate 10&amp;amp;nbsp;MBit/s) und damit auch an den internationalen Standard ISO&amp;amp;nbsp;802/3. In einem K&amp;amp;nbsp;1820 können bis zu zwei RONAK eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Multiplexer AHV16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Der AHV16 ist ein intelligenter, durch zwei Einchip-Mikroprozessoren gesteuerter Multiplexer. Er realisiert 8 asynchrone Vollduplexkanäle, DMA-gesteuerte oder programmierte Einzelzeichenübertragung beim Senden, FIFO-Puffer (256 Zeichen) für Empfangsdaten, getrennt programmierbare Sende- und Empfangsdatenraten in einem Kanal, Anschlussmöglichkeit von Geräten mit den Interfaces [[V.24]], [[V.10]] oder [[IFSS]] durch Verwendung eines entsprechenden Verteilers oder Umsetzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DMA-Kontroller ARV16W&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:K1822 DMA 01.JPG|mini|DMA-Kontroller]]&lt;br /&gt;
:Der ARV16W ist ein universell anwendbares DMA-Interface zur direkten Übertragung von 16-Bit-Datenworten zwischen dem Hauptspeicher und einem Nutzer-E/A-Gerät. Datenausgabe (DATO) und Dateneingabe (DATI) finden nach einer DMA-Anforderung über den KBUS statt, wenn der ARV16W Busmaster ist. Das Interface arbeitet mit unsymmetrischen Signalen mit TTL-Pegel. Mit dem ARV16W sind Burst-Übertragungen (wortweise oder kontinuierlich), Byte-Adressierung und Lese-Modifiziere-Schreibe-Zyklen möglich. Durch Schalter sind die Adresse und der Vektor einstellbar. Der Anschluss des E/A-Gerätes erfolgt über zwei 37-polige D-Subminiaturbuchsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnosemodul DARXAT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stromversorgungsmodul STM 1820&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die Stromaufnahme des K&amp;amp;nbsp;1820 kann bei 220&amp;amp;nbsp;V Netzspannung maximal 6&amp;amp;nbsp;A betragen. Das Netzteil stellt die Spannungen 5&amp;amp;nbsp;V mit max. 66&amp;amp;nbsp;A sowie 12&amp;amp;nbsp;V mit max. 17&amp;amp;nbsp;A bei einer maximalen Leistung von 450&amp;amp;nbsp;W bereit. Als Bussignale werden DCOK (Gleichspannung o.K.), POK (Netzspannung o.K.) und LTC (50&amp;amp;nbsp;Hz Impulsspannung) erzeugt. Die drei Lüfter des Rechnergrundgerätes werden vom STM 1820 mit einer von der Umgebungstemperatur abhängigen Lüfterspannung versorgt und auf Mindestdrehzahl überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebssysteme/Software ==&lt;br /&gt;
Als [[Betriebssystem]]e waren das [[Virtual Memory System|VMS]]-kompatible SVP1820, der [[UNIX]]-[[Klon (Informationstechnik)|Klon]] MUTOS1820 sowie das Echtzeitbetriebssystem RVSDES1800 vorgesehen. Für den K&amp;amp;nbsp;1820 waren Compiler für Programmiersprachen [[C (Programmiersprache)|C]], [[Modula-2]], [[Fortran]]77/88 sowie für [[COBOL]], [[Common Lisp]], [[Prolog (Programmiersprache)|Prolog]] und [[Ada (Programmiersprache)|Ada]] verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Anwendungsprogramme für den K&amp;amp;nbsp;1840 sollten auch für den K&amp;amp;nbsp;1820 verfügbar werden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die CAD-Softwares PROCAD (Vorbild: [[MEDUSA]]) und GBS1800 (3D-CAD auf Basis [[Graphical Kernel System|GKS]]1800) sowie die Datenbanksoftwares DABA32 ([[Ingres (Datenbanksystem)|Ingres]]-kompatibel) und ALLDBS (Vorbild: [[Oracle (Datenbanksystem)|Oracle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolger ==&lt;br /&gt;
Für Workstations/Minicomputer im Leistungsbereich um 3&amp;amp;nbsp;[[Instruktionen pro Sekunde|MIPS]] sollte basierend auf der Entwicklung des Schaltkreissystems MP&amp;amp;nbsp;900 (U80900, CMOS, Strukturbreite 1,5&amp;amp;nbsp;µm, Vorbild CVAX&amp;amp;nbsp;78034) für das System K&amp;amp;nbsp;1830 (MicroVAX&amp;amp;nbsp;III) im VEB Robotron-Elektronik Dresden die MicroVAX-Architekturlinie von 32-Bit-Mikrorechnersystemen fortgesetzt werden. Ziel war es sogar, bereits in den ersten Implementierungen die Leistungsparameter der skalierten Version des Prozessors (Strukturbreite 1,0&amp;amp;nbsp;µm, Vorbild CVAX+, 3-4&amp;amp;nbsp;MIPS) zu erreichen und für ausgebaute Minicomputer-Varianten (K&amp;amp;nbsp;1833) das symmetrische Multiprocessing mit 4 Prozessoren (entsprechend VAX&amp;amp;nbsp;6340) einzuführen, so dass ein Leistungsbereich bis zu 15&amp;amp;nbsp;MIPS erzielt werden konnte. Die Produktionseinführung des K&amp;amp;nbsp;1830-Systeme war für 1994/95 vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rechentechnik_2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Walter: [http://robotron.foerderverein-tsd.de/RED/robotronREDa.pdf &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des VEB Robotron-Elektronik Dresden (S.40)&amp;#039;&amp;#039;]; (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Claus Preußler, Klaus-Dieter Weise: [http://robotron.foerderverein-tsd.de/3/robotron3a.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zusammenstellung der im VEB Kombinat Robotron produzierten Erzeugnisse der Rechentechnik, Teil 1: Rechner und Rechnersysteme (S.10)&amp;#039;&amp;#039;]; (PDF; 140&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://aprw.de/K1820/vvs-d-063-247_89-pflichtenheft_k_1820.pdf Pflichtenheft Arbeitsstation 32 bit K&amp;amp;nbsp;1820 auf Basis Mikroprozessorfamilie MP&amp;amp;nbsp;700.]&amp;#039;&amp;#039; VVS&amp;amp;nbsp;d&amp;amp;nbsp;063–247/89, VEB Robotron-Elektronik Dresden, März 1989, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden 11594-1361/1-2; (PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflichtenhefte [https://aprw.de/K1820/vvs-d-063-283+284_89-pflichtenheft_u80702.pdf U80702], [http://aprw.de/K1820/vvs-d-063-267+268_89-pflichtenheft_u807023.pdf U80703], [http://aprw.de/K1820/vvs-d-063-270+271_89-pflichtenheft_u80707.pdf U80707.]&amp;#039;&amp;#039; VVS&amp;amp;nbsp;d&amp;amp;nbsp;063–284/89, VVS&amp;amp;nbsp;d&amp;amp;nbsp;063–267/89, VVS&amp;amp;nbsp;d&amp;amp;nbsp;063–270/89, VEB Robotron-Elektronik Dresden, Februar 1989, Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden 11594-1361/1-2&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;[https://aprw.de/K1820/k1820_nutzerhandbuch.pdf Nutzerhandbuch K&amp;amp;nbsp;1821/K&amp;amp;nbsp;1822.]&amp;#039;&amp;#039; VEB Robotron-Elektronik Dresden, November 1989; (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;[https://aprw.de/K1820/k1820_thb_zve_kac20.pdf Technisches Handbuch ZVE&amp;amp;nbsp;KAC20.]&amp;#039;&amp;#039; VEB Robotron-Elektronik Dresden, Dezember 1989; (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;[https://aprw.de/K1820/vvs-d-063-430_89_konzeption_zur_entwicklung_der_rechentechnik_bis_zum_jahre_2000-15-09-1989.pdf Konzeption zur Entwicklung der Rechentechnik bis zum Jahre 2000.]&amp;#039;&amp;#039; 1. Fassung. VVS&amp;amp;nbsp;d&amp;amp;nbsp;063–430/89, VEB Kombinat Robotron, Dresden, 15. September 1989; (PDF; 11,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;[https://aprw.de/K1820/vvs-b-410-24_89_fortschreibung_des_perspektivischen_bauelemente-sortimentes_fuer_den_zeitraum_1990-1995.pdf_OCR Fortschreibung des perspektivischen Sortiments aktiver elektronischer Bauelemente für den Zeitraum 1990 - 1995.]&amp;#039;&amp;#039; VVS&amp;amp;nbsp;b&amp;amp;nbsp;410–24/89, VEB Kombinat Mikroelektronik, Erfurt, 3. November 1989; (PDF; 11,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Robotron K 1820}}&lt;br /&gt;
* [http://robotron.foerderverein-tsd.de/index.html Geschichte des Kombinates Robotron von der AG Rechentechnik des Fördervereins der Technischen Sammlungen Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.tsd.de/ Technische Sammlungen Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://sammlungsdatenbank-museen-dresden.de/de/object/1976 Bild eines K&amp;amp;nbsp;1822] in der Sammlungsdatenbank der Museen der Stadt Dresden&lt;br /&gt;
* [http://www.robotrontechnik.de/html/computer/k1820.htm K&amp;amp;nbsp;1820] auf robotrontechnik.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kombinat Robotron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrocomputer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Procolotor</name></author>
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