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	<title>K 1600 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:41:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K_1600&amp;diff=2152131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kabelschmidt: /* Betriebssysteme und Software */</title>
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		<updated>2026-03-13T19:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Betriebssysteme und Software&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robotron K1620 TSD.jpg|mini|Robotron K&amp;amp;nbsp;1620 mit Terminal K&amp;amp;nbsp;8917 in den [[Technische Sammlungen Dresden|Technischen Sammlungen Dresden]], 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechner der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robotron-K-1600&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Reihe waren [[Mikrocomputer]] aus der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) mit [[8-Bit-Architektur|8-bit-Architektur]] und dem [[U830C]] als Hauptprozessor. Die Computer dieses Typs erschienen außerdem in den Varianten K&amp;amp;nbsp;1620 und K&amp;amp;nbsp;1630. Die Chiffren im [[System der Kleinrechner]] (SKR) der früheren Länder des [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe]] (RGW) waren &amp;#039;&amp;#039;СМ&amp;amp;nbsp;1620&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;СМ&amp;amp;nbsp;1630&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurden ab 1978 vom VEB Robotron-Elektronik Dresden, Stammbetrieb des [[Kombinat Robotron|Kombinats Robotron]], entwickelt und 1981 in die Serienproduktion überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Rechner der K-1600-Familie waren die ersten Mikrocomputer der DDR, die nach den im SKR festgelegten Operationsprinzipien arbeiteten, welche sich an der Rechnerarchitektur [[PDP-11]] der Firma [[Digital Equipment Corporation]] (DEC) orientierten. Als Nachfolger der K&amp;amp;nbsp;1600 wurde ab Ende 1979 ein [[16-Bit-Architektur|16-bit]]-Mikrorechnersystem mit der Bezeichnung K&amp;amp;nbsp;1700 nach dem Vorbild der PDP-11/44 auf Basis eines neuen, vorbildfreien Schaltkreissystems U84x entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Lauermann |Titel=Mikrorechnersystem K&amp;amp;nbsp;1700, Stand 1/80 (Grobkonzept) |Hrsg=VEB Robotron Zentrum für Forschung und Technik |Sammelwerk=Thesen zur Problemberatung K&amp;amp;nbsp;1700 |WerkErg=VVS&amp;amp;nbsp;DR&amp;amp;nbsp;I/9–14/80 |Datum=1980-02-12 |Seiten=11 ff. |Kommentar=Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden 11594-1366/4 |Online=[https://aprw.de/k1700/VVS_DR_I_9_14_80_Grobkonzept_K1700(U84x)_s.pdf VVS&amp;amp;nbsp;DR&amp;amp;nbsp;I/9–14/80] |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Salzmann |Titel=K 16N-System und -Prozessoren |TitelErg=Abschlussbericht A4 |Hrsg=VEB Robotron Zentrum für Forschung und Technik |Sammelwerk=VVS&amp;amp;nbsp;DR&amp;amp;nbsp;I/9–33/81 |Datum=1981-05-20 |Kommentar=Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden 11594-1366/4 |Online=[https://aprw.de/k1700/VVS_DR_I_9_33_81_Abschlussbericht_A4_K1700(U84x)_s.pdf VVS&amp;amp;nbsp;DR&amp;amp;nbsp;I/9–33/81]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entwicklung wurde 1982 abgebrochen, und erst die [[Virtual Address eXtension|Virtual-Address-eXtension]]-kompatiblen Modelle [[K 1820]] und [[K 1840]] sollten den Bedarf an Rechnern höherer Leistungsklasse Ende der 1980er Jahre decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Einsatzgebiete lagen im Bereich der automatisierten Produktionssteuerung, der Labor- und Prüffeldautomatisierung für Industrie, Forschung und Entwicklung sowie universeller Informationsverarbeitungssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnerkerne der Modelle K&amp;amp;nbsp;1620 und K&amp;amp;nbsp;1630 gründeten sich auf die dafür gemeinsam mit dem [[Zentrum Mikroelektronik Dresden|Zentrum für Forschung und Technologie Mikroelektronik]] des [[Kombinat Mikroelektronik Erfurt|Kombinats Mikroelektronik Erfurt]] und einem Betrieb des sowjetischen Ministerium für Elektroindustrie (MEI) entwickelten Schaltkreise der Reihe [[U830C]] in [[NMOS-Logik|NMOS]]-Technik mit dem [[Integrationsgrad]] &amp;#039;&amp;#039;large scale integration&amp;#039;&amp;#039;. Als Speicherschaltkreise wurden 4- und 16-kbit-[[Dynamic Random Access Memory|DRAMs]] verwendet, die weitere Technik war in [[Transistor-Transistor-Logik]] mit dem Grad &amp;#039;&amp;#039;medium scale integration&amp;#039;&amp;#039; wie bei den [[Einheitliches System Elektronischer Rechentechnik|ESER]]-Zentraleinheiten realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System K&amp;amp;nbsp;1600 war auf der Grundlage von [[Rack#19-Zoll-Racks|19-Zoll-Racks]] hinsichtlich des Arbeitsspeichers und der Anschlusssteuerungen ähnlich wie das [[Mikrorechnersystem K 1520]] äußerst modular ausgelegt. Auf Basis des K-1600-Systems wurden unter anderem die Finalprodukte&lt;br /&gt;
* Kommerzielles Basisrechnersystem A&amp;amp;nbsp;6401/A&amp;amp;nbsp;6402&lt;br /&gt;
* Prozessrechnersystem A&amp;amp;nbsp;6491/A&amp;amp;nbsp;6492&lt;br /&gt;
* Bildverarbeitungssysteme A&amp;amp;nbsp;6471/A&amp;amp;nbsp;6472/A&amp;amp;nbsp;6473&lt;br /&gt;
* Datensammelsystem A&amp;amp;nbsp;6230&lt;br /&gt;
verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Produktion des K&amp;amp;nbsp;1620 und der daraus abgeleiteten Anwendungssysteme begann 1981, ein Jahr später ging der K&amp;amp;nbsp;1630 in Serie. Vom K&amp;amp;nbsp;1620 wurden bis 1987 280 Geräte und bis 1989 1.845 Einheiten vom K&amp;amp;nbsp;1630 produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Preußler, Klaus-Dieter Weise: [http://robotron.foerderverein-tsd.de/3/robotron3a.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zusammenstellung der im VEB Kombinat Robotron produzierten Erzeugnisse der Rechentechnik, Teil 1: Rechner und Rechnersysteme (S. 6/7)&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 140 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom K&amp;amp;nbsp;1620 befindet sich ein Exemplar in den [[Technische Sammlungen Dresden|Technischen Sammlungen Dresden]]. Vermutlich ist es das letzte vorhandene Gerät dieser Variante. Von der K&amp;amp;nbsp;1630 existieren (Stand 04/2016) noch fünf Maschinen. Diese befinden sich:&lt;br /&gt;
* im [[Rechenwerk Computer- &amp;amp; Technikmuseum Halle]] (4-Schrank-Prozessrechner aus dem [[Kraftwerk Thierbach]]), seit dem 1. April 2016 wieder bootfähig und Besuchern zugänglich&lt;br /&gt;
* im [[ZCOM|ZCOM – Zuse-Computer-Museum]] in [[Hoyerswerda]] (4-Schrank-Produktivsystem unbekannter Herkunft)&lt;br /&gt;
* im Depot der Rechentechnischen Sammlung an der [[Universität Greifswald]] (ehem. Universitätsmaschine zur Ausbildung)&lt;br /&gt;
* in der rechentechnischen Sammlung der [[Staatliche Studienakademie Bautzen|Staatlichen Studienakademie Bautzen]] (ehem. Universitätsmaschine zur Ausbildung)&lt;br /&gt;
* stillgelegt in einem Büro der Akademie der Wissenschaften [[Ho-Chi-Minh-Stadt]] (ehem A-6471-Bildverarbeitungssystem)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hardware ==&lt;br /&gt;
Die Mikrorechnerfamilie K&amp;amp;nbsp;1600 besteht aus den Rechnern K&amp;amp;nbsp;1620 und K&amp;amp;nbsp;1630, dem gemeinsamen Modellbestand an peripheren Geräten und der zum Betrieb erforderlichen Software. Die Rechner sind modular in 19-Zoll-Einschubtechnik aufgebaut.&lt;br /&gt;
Neben den sich unterscheidenden Rechnerkernen nutzen beide Rechner ein Spektrum an gemeinsamen Funktionseinheiten, nämlich:&lt;br /&gt;
* die internen Speicher (speichertechnisch besitzt der K&amp;amp;nbsp;1620 einen eingeschränkten Funktionsumfang im Vergleich zum K&amp;amp;nbsp;1630)&lt;br /&gt;
* das Anschlusssystem&lt;br /&gt;
* die Stromversorgung und&lt;br /&gt;
* die konstruktiven Elemente (Schranksystem, Stromversorgung usw.).&lt;br /&gt;
Durch Einbindung spezieller peripherer Geräte und Ergänzung mit spezifischen Softwaremodulen entstanden Finalerzeugnisse (z.&amp;amp;nbsp;B. Prozessrechner durch den Anschluss der Prozessein- und -ausgabeeinrichtung, Betriebsdatenerfassungssysteme durch die Integration von manuellen und maschinenabhängigen Dateneingabeplätzen, [[CAD]]/[[Computer-aided manufacturing|CAM]]-Arbeitsplätze für Konstrukteure und Technologen durch die Einbindung von Grafikterminals, Digitalisiergeräten und Plotter usw.), für die dann unterschiedliche Robotron-Vertriebsbetriebe verantwortlich zeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:K1620 ZRE TSD.jpg|mini|hochkant|K&amp;amp;nbsp;1620, ZVE 2662 mit 2 Stück U830C]]&lt;br /&gt;
Der Rechnerkern des K&amp;amp;nbsp;1620 wird durch die Zentrale Verarbeitungseinheit (ZVE) K&amp;amp;nbsp;2662 mit 64 kB [[Adressraum]] und einer Rechenleistung von ca. 0,3 [[Instruktionen pro Sekunde|MIPS]] gebildet. Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Mikroprozessorchips U830C (К1883ИА0) mit je 8 bit [[Datenwort|Verarbeitungsbreite]], dem Mikroprozessorsteuerwerk und der Bussteuerung mit folgenden Funktionen:&lt;br /&gt;
* Realisierung der mikroprogrammierten Befehlsliste des K&amp;amp;nbsp;1620,&lt;br /&gt;
* Mikroprogrammgestützte Bedienfunktion über Bedienperipherie,&lt;br /&gt;
* Steuerung des Informationsaustausches des Prozessors über den Bus,&lt;br /&gt;
* Buszuteilung und Unterbrechungssteuerung,&lt;br /&gt;
* Zentrale Regenerierungssteuerung für dynamische Halbleiterspeicher.&lt;br /&gt;
[[Datei:K 1630 CPU.jpg|mini|K&amp;amp;nbsp;1630, ZVE 2664 mit 4 Stück U830C]]&lt;br /&gt;
Der Rechnerkern des K&amp;amp;nbsp;1630&lt;br /&gt;
bildet sich aus der (ausgehend vom K&amp;amp;nbsp;1620 auf vier Chips U830C erweiterten) ZVE K&amp;amp;nbsp;2664 mit 256&amp;amp;nbsp;kB Adressraum und wahlweise noch dem Arithmetikprozessor ARP K&amp;amp;nbsp;2061 (Basis: sowjetischer Mikroprozessor КР1804ВС1, analog zum [[AMD Am2900|AMD Am2901]]). Zusätzlich zu den Funktionen der ZVE K&amp;amp;nbsp;2662 sind der K&amp;amp;nbsp;2664&lt;br /&gt;
* die Realisierung der erweiterten mikroprogrammierten Befehlsliste des K&amp;amp;nbsp;1630,&lt;br /&gt;
* die Adressrechnung für den Arithmetikprozessor&lt;br /&gt;
und mit der integrierten Speichervermittlungseinheit SVE die Funktionen&lt;br /&gt;
* Umrechnung der virtuellen 16-bit-Adresse in eine physische 18-bit-Adresse für den Adressraum 256&amp;amp;nbsp;kB,&lt;br /&gt;
* Speicherplatzvermittlung bei Multiprogrammbetrieb und&lt;br /&gt;
* Speicherschutz&lt;br /&gt;
zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnerkernen konnten Speicherbaugruppen – je nach Konfiguration mit oder ohne Fehlerkorrektur – mit bis 248&amp;amp;nbsp;kB DRAM sowie mit programmierbaren [[Festwertspeicher]]n (PROM) von bis zu 16&amp;amp;nbsp;kB hinzugefügt werden. Hier kamen DRAM-Schaltkreise mit 4&amp;amp;nbsp;kbit (KP565PY1 (=Am2107)) oder 16&amp;amp;nbsp;kbit (KP565PY3 (=U256, Am4116)) bzw. PROMs mit 2&amp;amp;nbsp;kbit (U555 (=Am2708)) zum Einsatz.&lt;br /&gt;
Zur Nutzung vorhandener Software des Vorgängers Robotron R&amp;amp;nbsp;4000 (analog [[Honeywell International|Honeywell]] [[Honeywell Serie 16|DDP&amp;amp;nbsp;516]]) wurde ein Emulatorprozessor K&amp;amp;nbsp;2063 auf Basis des sowjetischen Nachbaus К589ИКxx der [[Bit-Slice]]-Prozessorfamilie Intel 3000 entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Rechner der K-1600-Familie standen verschiedene Magnetband-, Disketten-, Festplatten- und Wechselplattensysteme aus eigener Produktion oder aus dem SKR/ESER-Verbund zur Verfügung. Die Schaltkreisfamilie К589ИКxx wurde auch bei der Anschlusssteuerung für Kassettenplattenspeicher („Winchester“-Wechselplatten analog IBM&amp;amp;nbsp;3440) K&amp;amp;nbsp;5160 (K&amp;amp;nbsp;5164) verwendet. Für die Anschlusssteuerung für [[Diskettenlaufwerk|Disketten-]] und [[Festplattenlaufwerk]]e K&amp;amp;nbsp;5161 (K&amp;amp;nbsp;5163) bzw. K&amp;amp;nbsp;5165 wurde die U83x-Schaltkreisfamilie genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Kundenwunsch konnten verschiedene Anschlusssteuer-Baugruppen ([[V.24]], IFSS, IFSP, IFLS, IMS) zum Anschluss peripherer Geräte (Terminals, Drucker, Plotter, Digitalisiergeräte), zum Mehrrechnerverbund (Rechnerkopplung) oder zur Labor- oder Prozessautomatisierung (z.&amp;amp;nbsp;B. CNC-Steuerung CNC H645) hinzugefügt werden. Über IFSS (&amp;lt;u&amp;gt;I&amp;lt;/u&amp;gt;nter&amp;lt;u&amp;gt;f&amp;lt;/u&amp;gt;ace &amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;ternförmig &amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;eriell) wurden die Terminals K&amp;amp;nbsp;8911, K&amp;amp;nbsp;8912 oder K&amp;amp;nbsp;8917 zur Bedienung der K-1600-Systeme angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Baugruppen wurde zur Anbindung des K-1600-Systembusses an die Mikroprozessoren oder LSI-Interfaceschaltkreise ein speziell entwickelter Bussteuerschaltkreis [[U830C|U834]] (К1883ВА4) verwendet. Zur Anbindung des K-1600-Systembusses an den SKR-Einheitsbus&amp;lt;ref&amp;gt;entspricht DEC-[[:en:Unibus|UNIBUS]]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ein Busumsetzer BUM K&amp;amp;nbsp;4162 eingesetzt. Über einen speziellen Controllereinschub namens „C-RES“ konnten außerdem Baugruppen westlicher PDP 11-Rechner (mit DEC-UNIBUS) benutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/k1600.htm |titel=K1600-Computer auf www.robotrontechnik.de |abruf=2010-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den PDP11-Klonen anderer [[RGW-Staaten]] entwickelte die DDR eine komplett eigenständige Plattform mit eigenem Formfaktor, Steckverbindern, Bus- und Prozessorstruktur, Systemterminal-Anbindung und Bootloader-ROMs. Hierdurch sind die K-1600-System nicht 1:1 kompatibel zu den DEC PDP11 und auf eigene Betriebssysteme angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebssysteme und Software ==&lt;br /&gt;
Als [[Betriebssystem]]e wurden das modulare Betriebssystem MOOS&amp;amp;nbsp;1600 (teilkompatibel zu [[RSX-11|RSX-11M]] von DEC), dessen Nachfolger OMOS&amp;amp;nbsp;2.0, das Betriebssystem zur Laborautomatisierung LAOS&amp;amp;nbsp;1600 (teilkompatibel zu RT11 von DEC) sowie die [[Unix]]-5-Variante MUTOS&amp;amp;nbsp;1630 vertrieben. Für die K&amp;amp;nbsp;1600 waren Compiler für die Programmiersprachen [[BASIC]], [[Fortran|FORTRAN]] IV sowie für [[C (Programmiersprache)|C]], [[COBOL]], [[Pascal (Programmiersprache)|Pascal]] und [[Compiler Description Language|CDL]] verfügbar.&lt;br /&gt;
Für zahlreiche Projekte wurden spezielle problemorientierte Anwendungsprogramme zur Prozessautomatisierung mit dem K&amp;amp;nbsp;1630 geschaffen. Beispielsweise wurden&lt;br /&gt;
* die Prozessüberwachung am Block IV des [[Kraftwerk Thierbach|Kraftwerks Thierbach]] (in Verbindung mit dem Prozessleitsystem audatec der Geräte- und Reglerwerke Teltow)&lt;br /&gt;
* die Prozessführung einer Pfannenmetallurgieanlage in dem VEB [[BGH Edelstahl Freital|Edelstahlwerk Freital]],&lt;br /&gt;
* die Prozessüberwachung und Produktionslenkung im VEB [[Lonza-Werk (Trattendorf)|Ferrosiliciumwerk Spremberg]],&lt;br /&gt;
* die Prozessüberwachung sowie Versand- und Verladesteuerung im VEB [[Düngemittelwerk Rostock]],&lt;br /&gt;
* die Rezeptaufbereitung und Prozesssteuerung bei der Rohgummiherstellung zusammen mit der [[Bühler Holding|Bühler-MIAG]] GmbH Braunschweig und&lt;br /&gt;
* Produktionsplanung, -lenkung und -abrechnung im VEB [[Gußwerke Saarbrücken / Gußwerke Leipzig|Metallgußwerk Leipzig]]&lt;br /&gt;
realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Junge: &amp;#039;&amp;#039;[http://robotron.foerderverein-tsd.de/321/robotron321b.pdf Das Rechnersystem K&amp;amp;nbsp;1600]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 51&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* H. Giebler, Siegfried Junge, R. Kempe: &amp;#039;&amp;#039;[http://robotron.foerderverein-tsd.de/321/robotron321a.pdf Haupterzeugnislinie Klein-, Prozeß- und Mikrorechentechnik]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 70 kB)&lt;br /&gt;
* H. Wiegand: [http://robotron.foerderverein-tsd.de/335/robotron335c.pdf Projekte zum Einsatz von Klein- und Mikrorechnern in der Industrie] (PDF; 70 kB)&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Betriebsdokumentation K&amp;amp;nbsp;1630.&amp;#039;&amp;#039; VEB Robotron, Zentrum für Forschung und Technik Dresden, August 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/k1600.htm |titel=K1600-Computer |werk=robotrontechnik.de |hrsg=Rüdiger Kurth |datum=2024-01-02 |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/komponenten/k1600pla.htm |titel=K1600-Leiterplatten |werk=robotrontechnik.de |hrsg=Rüdiger Kurth |datum=2023-01-04 |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://robotron.foerderverein-tsd.de/index.html |titel=robotron – Geschichte(n) und Technik |hrsg=Förderverein für die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tsd.de/ Technische Sammlungen Dresden]&lt;br /&gt;
* [https://rechenwerk-halle.de/ RECHENWERK Halle]&lt;br /&gt;
* [https://zuse-computer-museum.com/ ZCOM – Zuse-Computer-Museum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kombinat Robotron]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrocomputer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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