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	<title>KZ Syrez - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:02:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KZ_Syrez&amp;diff=916540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef am 2. März 2026 um 11:01 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-02T11:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Syrets (Syretskij concentration camp) Kiev.jpg|mini|Blick von außen durch den Stacheldraht]]Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitserziehungslager Syrez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Syrezkyj&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im April 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt; am Nordrand der Stadt [[Kiew]] errichtet, nur wenige hundert Meter von [[Massaker von Babyn Jar|Babyn Jar]] (russ. &amp;#039;&amp;#039;Babi Jar&amp;#039;&amp;#039;) entfernt. Es fasste etwa 3000 Gefangene. Lagerleiter war [[SS-Sturmbannführer]] [[Paul Otto Radomski|Paul Radomski]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Radomsky&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erhard Roy Wiehn]] (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Babij Jar 1941 - Das Massaker deutscher Exekutionskommandos an der jüdischen Bevölkerung von Kiew 60 Jahre danach zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. Hartung-Gorre Verlag. Konstanz 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den etwa 10.000 Häftlingen starb mehr als die Hälfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Errichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul_Otto_von_Radomski.jpg|mini|Paul Radomski, SS-Kommandant]]&lt;br /&gt;
Auf Anregung des Beauftragten zum Aufbau einer ukrainischen Kriminalpolizei und des Leiters der Abteilungen IV und V des [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD]] (KdS) in Kiew, [[Hans Schumacher (Jurist)|Hans Schumacher]],&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Ray Brandon, Wendy Lower, &amp;#039;&amp;#039;The Shoah in Ukraine: history, testimony, memorialization&amp;#039;&amp;#039;, Indiana University Press 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtete der KdS [[Erich Ehrlinger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle fehlt noch&amp;lt;/ref&amp;gt; im April 1942 ein „[[Arbeitserziehungslager]]“ für politische Aktivisten, Kriminelle und jüdische Facharbeiter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cord Pagenmacher |Titel=Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jugendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeiterlager |Hrsg=[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] |Sammelwerk=[[Der Ort des Terrors]] – Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager |Band=9 |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;H. Beck |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-406-57238-8 |Seiten=92&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am Nord-Westrand der Stadt Kiew, heute ein Vorort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Haft-, Terror und Hinrichtungsort&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt; gab es ab diesem Zeitpunkt neben den zwei Entscheidungsmöglichkeiten, die Häftlinge entweder zu exekutieren oder freizulassen, auch die Einweisung in dieses „Arbeitserziehungslager“. Jedoch wurden nur kräftige Handwerker, die keine Familie besaßen, dorthin eingewiesen. Alle anderen Juden wurden weiterhin erschossen oder vergast ([[Gaskammer (Massenmord)#Gaswagen|Gaswagen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb und Erschießungen ==&lt;br /&gt;
Die inhaftierten Frauen und Männer waren in Erdhöhlen mit Metalldächern untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt; Der größte Teil war unterernährt, manche verhungerten. Radomski führte im Lager ein Schreckensregiment. Für die geringsten Verfehlungen erfand er schwerste Schikanen und schlug die Gefangenen oft mit der Peitsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab regelmäßige Erschießungen, größere dieser „Aktionen“ im Oktober und November 1942, sowie im März 1943.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Todesspiel (Fußball)|Kiewer Todesspiel]] vom 9. August 1942 wurden dort acht Fußballspieler des offiziell aufgelösten Klubs [[Dynamo Kiew]] interniert. Drei von ihnen wurden im Februar 1943 bei einer Massenexekution auf Befehl Radomskis erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/todesspiel-fussball-mythos-aus-dem-zweiten-weltkrieg-a-949525.html spiegel.de] 15. Juni 2012; Wolodymyr Prystajko: &amp;#039;&amp;#039;Tschi buw „mattsch smerti“? Dokumenty swidtschat.&amp;#039;&amp;#039; Kyiv 2006, S. 101, 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden etwa 10.000 Häftlinge in das Arbeitserziehungslager Syrez eingewiesen, mindestens die Hälfte überlebte dies nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderaktion 1005 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurden im Rahmen der [[Sonderaktion 1005]] zur Vertuschung von Massenmorden 327 Gefangene als [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] eingesetzt, um die Leichen des [[Massaker]]s von [[Massaker von Babyn Jar|Babyn Jar]] zu „[[Sonderaktion 1005|enterden]]“, angeblich 40.000 bis 45.000 Menschen, und auf Scheiterhaufen, die aus benzingetränkten Eisenbahnschwellen aufgeschichtet wurden, zu verbrennen. Danach wurden die Zwangsarbeiter als Mitwisser von den [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]] erschossen. Einige entkamen und berichteten nach dem Krieg über diese Verbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deathcamps.org/occupation/babi%20yar_de.html &amp;#039;&amp;#039;Babyn Jar&amp;#039;&amp;#039;] auf Deathcamp.org, abgerufen am 17. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46056017.html &amp;#039;&amp;#039;Prozesse / Sonderkommando 1005&amp;#039;&amp;#039;] Spiegel, 30. September 1968, abgerufen am 23. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häftlinge der „Arbeitserziehungslager“ galten in Deutschland nicht als politisch oder rassisch verfolgt, daher gab es für sie keine Entschädigung – die für Ausländer ohnehin nicht vorgesehen war. Durch Neuregelung im Jahr 2000 konnten diejenigen, die trotz der kaum vorhandenen Quellenlage ihre Inhaftierung nachweisen oder glaubhaft machen konnten, einen finanziellen Ausgleich von höchstens 7700 Euro erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benz9s92&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Cord Pagenmacher |Titel=Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jugendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeiterlager |Hrsg=[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] |Sammelwerk=[[Der Ort des Terrors]] – Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager |Band=9 |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;H. Beck |Ort=München |Datum=2009 |Umfang=656 |ISBN=978-3-406-57238-8 |Seiten=92&amp;amp;nbsp;f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://deathcamps.org/occupation/syrets.html &amp;#039;&amp;#039;The KZ in Syrets&amp;#039;&amp;#039; auf deathcamps.org (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/28/16.89/N|EW=30/26/57.9/E|type=landmark|region=UA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kz Syrez}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Sachsenhausen|Syrez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Ukraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kiews]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitserziehungslager|Syrez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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