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	<title>KZ Oberer Kuhberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-30T16:17:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ulm-Oberer Kuhberg-2008-04-26-13.jpg|mini|Innengelände (2008)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Oberer Kuhberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Ulm]] war ein [[Frühe Konzentrationslager|frühes Konzentrationslager]] in [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus]], das von November 1933 bis Juli 1935 bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvester Lechner |Hrsg=Wolfgang Benz, Barbara Distel |Titel=Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg in Ulm |Sammelwerk=Geschichte der Konzentrationslager 1933-1945 |Band=B. 1|Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=978-3-925344-28-2 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[KZ]] war somit Teil des Apparates zur Verfolgung von politischen und weltanschaulichen Gegnern der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenge-61&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016 |ISBN=978-3-945414-20-0 |Seiten=61}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Untergebracht war das KZ im [[Bundesfestung Ulm#XXXII – Fort Oberer Kuhberg|Fort Oberer Kuhberg]], einem Teil der um 1850 erbauten [[Bundesfestung Ulm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvester Lechner |Hrsg=Wolfgang Benz, Barbara Distel |Titel=Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg in Ulm |Sammelwerk=Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945 |Band=1|Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=978-3-925344-28-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute befindet sich am historischen Ort eine [[Gedenkstätte]], die als Erinnerungs- und Lernort dient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dzok-ulm.de/geschichte.html |titel=DZOK {{!}}{{!}} Der Historische Ort |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181002175217/http://www.dzok-ulm.de/geschichte.html |abruf=2018-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die offizielle Verfolgung von politischen und weltanschaulichen Gegnern der Nationalsozialisten begann unmittelbar nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die Nationalsozialisten]] ab 30. Januar 1933. Mit der „[[Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat]]“ vom 28. Februar 1933 wurde der Staatsnotstand ausgerufen. Durch diese Verordnung und durch das „[[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933|Ermächtigungsgesetz]]“ vom 24. März 1933 wurden fundamentale Grundrechte ausgesetzt und die Grundlagen für die Verfolgung und die Inhaftierung von Anhängern der politischen Opposition geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenge-61&amp;quot; /&amp;gt; Innerhalb kürzester Zeit wurden reichsweit mehrere zehntausend Personen in „[[Schutzhaft]]“ genommen und zeitgleich zahlreiche Konzentrationslager eingerichtet. Das erste in [[Württemberg]] errichtete Konzentrationslager war das [[Lager Heuberg|KZ Heuberg]] bei [[Stetten am kalten Markt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Benz und Barbara Distel |Titel=Der Ort des Terrors: Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager |Band=2 |Verlag=C.H.Beck oHG |Ort=München |Datum=2005 |ISBN=978-3-406-52962-7 |Seiten=127}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die [[Reichswehr]] das Gelände für militärische Zwecke benötigte, wurden die Häftlinge Ende 1933 ins KZ Oberer Kuhberg in Ulm verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Das KZ Oberer Kuhberg wurde im Herbst 1933 auf Erlass des württembergischen [[Reichsstatthalter]]s [[Wilhelm Murr]] als unmittelbares Nachfolgelager des KZ Heuberg eingerichtet und unterstand der [[Politische Polizei im Volksstaat Württemberg|Württembergischen Politischen Polizei]] und somit dem Innenministerium des Landes Württemberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=68f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufteilung ===&lt;br /&gt;
Das frühe Konzentrationslager wies bereits viele grundlegenden Funktionsbereiche späterer Konzentrationslager auf. Hierzu gehörte nicht nur ein gestuftes Unterbringungssystem für die Häftlinge, sondern auch Einzelhaftzellen, Arrestzellen, Kommandantur, Räume der Wachmannschaften, Appellplatz und Krankenrevier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Podes, Nicola Wenge und Annette Lein |Hrsg=Regierungspräsidium Tübingen; Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm |Titel=Württembergisches Schutzhaftlager Ulm. Ein Frühes Konzentrationslager Im Nationalsozialismus (1933–1935). Informationen und Arbeitshilfen für den Besuch der Ulmer KZ-Gedenkstätte mit Schülern |Ort=Stuttgart, Ulm |Datum=2004 |ISBN=978-3-9805396-6-1 |Seiten=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Reduit]]gebäude befanden sich die KZ-Kommandantur und Verhörräume, SS-Diensträume, die Zensurstelle sowie Arrestzellen, in welche Häftlinge bei vermeintlichen Verstößen gegen die Lagerordnung gesperrt wurden. Die Häftlingsunterkünfte befanden sich in den [[Kasematte]]n. In diesen unterirdischen Gängen waren bei Vollbelegung bis zu 300 Häftlinge untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Myrah Adams |Hrsg=Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg |Titel=Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das KZ Oberer Kuhberg in Ulm 1933–1945. Katalog zur Ausstellung |Ort=Ulm |Datum=2002|Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Häftlinge ===&lt;br /&gt;
Zwischen November 1933 und Juli 1935 waren schätzungsweise 600 Personen im KZ Oberer Kuhberg inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenge144&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Jörg Osterloh, Kim Wünschmann |Titel=„Das System des Quälens, der Einschüchterung, der Demütigung...“ Die frühen württembergischen Konzentrationslager Heuberg und Oberer Kuhberg |Sammelwerk=&amp;quot;… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert&amp;quot; Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933–1936/37 |Verlag=Campus Verlag |Ort=Frankfurt / New York |ISBN=978-3-593-50702-6 |Seiten=144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich vorwiegend um [[Kommunismus|Kommunisten]] und [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]], unter den Häftlingen waren aber auch drei katholische Geistliche und ein freikirchlich-evangelischer Prediger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvester Lechner |Hrsg=Wolfgang Benz, Barbara Distel |Titel=Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg in Ulm |Sammelwerk=Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945 |Band=1|Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=978-3-925344-28-2 |Seiten=99ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bekanntesten Gefangenen waren der SPD-Reichstagabgeordnete [[Kurt Schumacher]] und der KPD-Landtagsabgeordnete [[Alfred Haag]], die jeweils in [[Isolationshaft]] eingesperrt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvester Lechner |Hrsg=Wolfgang Benz, Barbara Distel |Titel=Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg in Ulm |Sammelwerk=Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945 |Band=1|Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=978-3-925344-28-2 |Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere bekannte Häftlinge waren der KPD-Stadtrat [[Hans Rueß]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvester Lechner |Titel=Das KZ Oberer Kuhberg und die NS-Zeit in der Region Ulm/Neu-Ulm |Verlag=Silberburg-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1988 |ISBN=978-3-925344-28-2 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Esslingen, der KPD-Stadtrat aus Stuttgart und spätere Stuttgarter Wirtschaftsbürgermeister [[Otto Kraufmann]] und der spätere „Befreiungsminister“ in [[Württemberg-Baden]], [[Gottlob Kamm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bertold Kamm]], Wolfgang Mayer |Titel=Der Befreiungsminister – Gottlob Kamm und die Entnazifizierung in Württemberg-Baden |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=978-3-87407-655-5 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab außerdem Häftlinge, die aus sozialen Gründen verfolgt wurden und als „asozial“ oder „arbeitsscheu“ stigmatisiert wurden. Hierzu gehörten z.&amp;amp;nbsp;B. Hausierer, Wohnsitz- und Arbeitslose, aber auch einige Künstler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dzok-ulm.de/haftgruende.html |titel=DZOK {{!}}{{!}} Häftlingsdatenbank {{!}}{{!}} Haftgründe |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181005112246/http://dzok-ulm.de/haftgruende.html |abruf=2018-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haftbedingungen ===&lt;br /&gt;
Nach außen hin wurde das KZ Oberer Kuhberg als Ort der „Umerziehung“ dargestellt und so auch in propagandistischen Darstellungen betitelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=78}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Behandlung der Inhaftierten wurde der Öffentlichkeit gegenüber als streng, aber gerecht beschrieben, mit dem Ziel, den politischen Widerstand in der Region zu brechen und die Gefangenen in die „Volksgemeinschaft“ einzugliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Haftalltag war geprägt vom Terror der SA- und SS-Wachmannschaften und des Lagerleiters [[Karl Buck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Teil dieses Terrors waren u.&amp;amp;nbsp;a. willkürliche Bestrafungen, stundenlange Strafappelle, körperliche Gewalt sowie Scheinerschießungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenge144&amp;quot; /&amp;gt; Die Bedingungen, die in den Häftlingsunterkünften herrschten, führten zu ernsten Erkrankungen unter den Häftlingen. In den unterirdischen Kasematten war es ständig feucht, dunkel und kalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Myrah Adams |Hrsg=Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das KZ Oberer Kuhberg in Ulm 1933–1945. Katalog zur Ausstellung |Ort=Ulm |Datum=2002|Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab nur eine sporadische medizinische Versorgung, und Krankheiten blieben meist unbehandelt. So kam es auch vor, dass sehr kranke Häftlinge frühzeitig aus dem KZ entlassen wurden, um eine eventuelle Verbindung zwischen Todesfällen und dem KZ zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Todesfälle bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagerleitung ===&lt;br /&gt;
Das KZ Oberer Kuhberg wurde die gesamte Zeit von dem aus Stuttgart stammenden [[Karl Buck]] geführt, der diese Position auch bereits im KZ Heuberg innegehabt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenge-73&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Wenge |Hrsg=Reinhold Weber |Titel=Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm |Sammelwerk=Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg |Band=45|Ort=Stuttgart |Datum=2016|Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verlangte ein hartes Durchgreifen gegenüber den Häftlingen und beaufsichtigte die Wachmannschaft aus Schutzpolizei, [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenge-73&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schließung des KZ Oberer Kuhberg übernahm Karl Buck die Kommandantur des [[Schutzhaftlager Welzheim|KZ Welzheim]] (1935–1940). Danach wurde er Kommandant des [[Sicherungslager Schirmeck-Vorbruck|Sicherungslagers Schirmeck-Vorbruck]] im [[Elsass]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Myrah Adams |Hrsg=Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das KZ Oberer Kuhberg in Ulm 1933–1945. Katalog zur Ausstellung |Ort=Ulm |Datum=2002|Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung ===&lt;br /&gt;
Das KZ Oberer Kuhberg wurde im Juli 1935 im Zuge der allgemeinen Zentralisierung des KZ-Systems aufgelöst. Es verblieben noch etwa 30 Gefangene, die in das [[KZ Dachau]] überstellt wurden, unter ihnen waren auch Kurt Schumacher und Alfred Haag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Silvester Lechner |Hrsg=Wolfgang Benz, Barbara Distel |Titel=Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg in Ulm |Sammelwerk=Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945 |Band=1|Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=978-3-925344-28-2 |Seiten=211}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viele der Häftlinge war die Haft im KZ Oberer Kuhberg der Anfang eines langen Leidenswegs durch weitere nationalsozialistische Konzentrationslager und Haftstätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Myrah Adams |Hrsg=Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das KZ Oberer Kuhberg in Ulm 1933–1945. Katalog zur Ausstellung |Ort=Ulm |Datum=2002|Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätte ==&lt;br /&gt;
Seit 1985 besteht am historischen Ort eine KZ-Gedenkstätte, welche durch den Verein „Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg e.&amp;amp;nbsp;V.“ in Ulm betrieben wird und auf die Initiative ehemaliger Häftlinge zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis heute noch weitgehend erhaltenen Gebäude und das Gelände des ehemaligen KZ sind im Rahmen von Führungen für Besucher begehbar. Das „Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg“ (DZOK) bietet als Forschungs-, Lern- und Bildungszentrum verschiedene pädagogische Angebote und Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ulm-Oberer Kuhberg-2008-04-26-04.jpg|[[Reduit]], ehemalige Kommandantur des KZ Oberer Kuhberg&lt;br /&gt;
 Ulm-Oberer Kuhberg-2008-04-26-38.jpg|Blick in die [[Kasematte]]n, die als Häftlingsunterkünfte genutzt wurden&lt;br /&gt;
 Ulm-Oberer Kuhberg-2008-04-26-39.jpg|Nachbauten der Betten der Häftlinge&lt;br /&gt;
 Ulm-Oberer Kuhberg-2008-04-26-01.jpg|Hinweistafel Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Silvester Lechner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das KZ Oberer Kuhberg und die NS-Zeit in der Region Ulm/Neu-Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Silberburg-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3-925344-28-4.&lt;br /&gt;
* [[Haus der Geschichte Baden-Württemberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Doch die Freiheit, die kommt wieder – NS-Gegner im Württembergischen Schutzhaftlager Ulm 1933–1935&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von Myrah Adams. Ausstellung in Ulm, KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, 30.&amp;amp;nbsp;Juni bis 13.&amp;amp;nbsp;November 1994, Süddeutsche Verlagsgesellschaft für das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart 1994.&lt;br /&gt;
* Myrah Adams: &amp;#039;&amp;#039;Die Würde des Menschen ist unantastbar, Das KZ Oberer Kuhberg in Ulm 1933–1935.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung, Ulm 2002, ISBN 3-9805396-5-2.&lt;br /&gt;
* Stephan Podes, Nicola Wenge, Annette Lein: &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Schutzhaftlager Ulm. Ein Frühes Konzentrationslager Im Nationalsozialismus (1933–1935)&amp;#039;&amp;#039;. Informationen und Arbeitshilfen für den Besuch der Ulmer KZ-Gedenkstätte mit Schülern. Hrsg. von Regierungspräsidium Tübingen und Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm, 2004, ISBN 978-3-9805396-6-1.&lt;br /&gt;
* Silvester Lechner: &amp;#039;&amp;#039;Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg in Ulm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisation des Terrors.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52961-5.&lt;br /&gt;
* Silvester Lechner: &amp;#039;&amp;#039;„… äußerst notwendige Verwahrungsstätte für unbelehrbare Staatsfeinde des erstarkenden Deutschlands&amp;amp;nbsp;…“ – Die württembergischen Konzentrationslager Heuberg und Oberer Kuhberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Opfer des Unrechts. Stigmatisierung, Verfolgung, und Vernichtung von Gegnern durch die NS-Gewaltherrschaft an Fallbeispielen aus Oberschwaben&amp;#039;&amp;#039;. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-7995-1070-7.&lt;br /&gt;
* Nicola Wenge: &amp;#039;&amp;#039;Die Etablierung des Terrors: Frühe Verfolgung der politischen Opposition in Baden und Württemberg. Geschichte und Nachgeschichte des KZ Oberer Kuhberg Ulm.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhold Weber (Historiker)|Reinhold Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Entrechtet-Verfolgt-Vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 45, Stuttgart 2016, S. 61–92.&lt;br /&gt;
* Nicola Wenge: &amp;#039;&amp;#039;„Das System des Quälens, der Einschüchterung, der Demütigung&amp;amp;nbsp;…“ Die frühen württembergischen Konzentrationslager Heuberg und Oberer Kuhberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Osterloh, Kim Wünschmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„…&amp;amp;nbsp;der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“ Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933–1936/37.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt / New York 2017, ISBN 978-3-593-50702-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oberer Kuhberg Ulm|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dzokulm.telebus.de/ Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg – KZ-Gedenkstätte]&lt;br /&gt;
* [https://dzok-ulm.de/haeftlingsdatenbank.html Häftlingsdatenbank] des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK)&lt;br /&gt;
* [https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/gesellschaftswissenschaftliche-und-philosophische-faecher/landeskunde-landesgeschichte/module/bp_2016/nationalsozialismus_und_zweiter_weltkrieg/das-kz-auf-dem-oberen-kuhberg-bei-ulm-der-ns-terror-wird-entfesselt/index.html &amp;#039;&amp;#039;Das KZ Oberer Kuhberg bei Ulm – der NS Terror wird entfesselt&amp;#039;&amp;#039;.] Landesbildungsserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/22/56/N|EW=9/57/2/E|type=landmark|region=DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4201154-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühes Konzentrationslager|Oberer Kuhberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulmer Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
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