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	<title>KZ Hohenbruch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:48:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KZ_Hohenbruch&amp;diff=605780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Weblink aktualisiert</title>
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		<updated>2025-02-18T23:03:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Hohenbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als „Arbeitserziehungslager“ bei [[Gromowo (Kaliningrad)|Hohenbruch]] (bis 1938 &amp;#039;&amp;#039;Lauknen&amp;#039;&amp;#039;, seit 1946 Gromowo/{{lang|ru|Гро&amp;amp;#769;мово}}) in [[Ostpreußen]] war ein von August [[1939]] bis Januar [[1945]] bestehendes [[Deutsche Konzentrationslager|Konzentrationslager]], das der [[Gestapo]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit, unmittelbar vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, wurden hier vor allem Angehörige der [[Polen in Deutschland|polnischen Minderheit in Deutschland]] inhaftiert: Mitglieder und Aktivisten des [[Bund der Polen in Deutschland|Bundes der Polen in Deutschland]] (&amp;#039;&amp;#039;Związek Polaków w Niemczech&amp;#039;&amp;#039;), Vertreter der polnischen Intelligenz aus [[Ermland]], [[Masuren]], [[Powiśle]] und [[Kujawien]], darunter Lehrer, Priester, Zollbeamten sowie Studenten der Königsberger Universität. So wurden am 25. August 1939 der Direktor der polnischen Schule in Marienwerder, [[Władysław Gębik]], die Lehrerschaft und die Schüler von Polizei und SS verhaftet. Während die Schüler Ende September freigelassen wurden, kamen der Direktor und die Lehrer nach Hohenbruch. Auch Seweryn Pieniężny, Eigentümer und Chefredakteur der [[Gazeta Olsztyńska]] [Allensteiner Zeitung] – Sprachrohr der polnischen Minderheit in Ostpreußen – und führendes Mitglied des ›Bundes der Polen in Deutschland‹, wurde im September 1939 von der Gestapo verhaftet und ins Lager gebracht. Am 24. Februar 1940 wurde er mit drei weiteren Gefangenen erschossen. Die Inhaftierung und Ermordung von in Deutschland lebenden Polen erfolgte bis Mai 1940 im Zusammenhang mit der sogenannten [[Intelligenzaktion]], bei der mit Kriegsbeginn Mitglieder der polnischen Oberschicht und führende Aktivisten der polnischen Minderheit ›ausgeschaltet‹ wurden. Die Gestapo hatte Angehörige der polnischen Minderheit in Deutschland zuvor erfasst, um sie im Kriegsfall umgehend inhaftieren zu können (euphemistisch [[Schutzhaft]] genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Deutsche, Juden, Russen, Litauer, Tschechen, Belgier, Italiener, Franzosen und Menschen anderer Nationalitäten waren dort inhaftiert. Spätestens 1943 waren dort auch ostpreußische Sinti inhaftiert, die vom ›Zigeunerlager‹ Contiener Weg in Königsberg überstellt wurden. Viele [[Häftling]]e wurden hier erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2006 wurde ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] für die Opfer des Konzentrationslagers Hohenbruch in der heutigen [[Oblast Kaliningrad]] im Wald in der Nähe des [[Kurisches Haff|Kurischen Haffes]] zwischen den Ortschaften [[Polessk]] und [[Slawsk]] errichtet. Den Text auf der Gedenktafel verfasste die polnische Gedenkstätteninstitution [[Rada Ochrony Pamięci Walk i Męczeństwa|Rat zur Bewahrung des Gedenkens an Kampf und Martyrium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Gazeta Wyborcza, Lokalausgabe Olsztyn, 21. April 2006, S. 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jugendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeiterlager.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-57238-8, S. 612f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20190921144537/http://213.73.7.124/04-2006/5.pdf &amp;#039;&amp;#039;Pomnik w Hohenbruch będzie.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 268&amp;amp;nbsp;kB) Głos znad Pregoły vom April 2006 (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/58/34.1/N |EW=21/24/47.2/E |type=landmark |region=RU-KGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitserziehungslager|Hohenbruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|Kz Hohenbruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ostpreußen)|Kz Hohenbruch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheime Staatspolizei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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