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	<title>KZ Farge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KZ_Farge&amp;diff=889670&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Tippfehler</title>
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		<updated>2026-01-12T10:18:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:valentin01.jpg|mini|U-Boot-Bunker Valentin von der Weser aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Farge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Außenlager]] des [[KZ Neuengamme]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://media.offenes-archiv.de/Katalog_Zeitspuren.pdf |titel=Zeitspuren |titelerg=Die Ausstellungen |hrsg=KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Edition Temmen |datum=2005 |zugriff=28. März 2018 |format=pdf |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180329054617/http://media.offenes-archiv.de/Katalog_Zeitspuren.pdf |archiv-datum=2018-03-29 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es existierte von Oktober 1943 bis zum 10. April 1945, nach anderen Quellen vom 1. Juli 1943 bis 8. April 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|begdv_6|juris|seite=anlage.html|text=Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gemäß § 42 Abs. 2 BEG}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Häftlinge dieses Lagers erbauten in [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] den etwa vier Kilometer entfernten [[U-Boot-Bunker Valentin]]. Das [[Konzentrationslager]] lag in der [[Neuenkirchener Heide]] zwischen den Ortschaften [[Schwanewede]], [[Lüssum]], [[Farge]], [[Rekum]] und [[Neuenkirchen (Schwanewede)|Neuenkirchen]] im Gebiet des heutigen Bundeslandes [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untergebracht wurden viele Häftlinge in einem unfertigen Treibstoffbunker, der für das Marine-Öllager Neuenkirchen gebaut worden war. Das Dach war durch Aufschüttung mit Sand getarnt worden. Auf dieser Bunkerdecke wurden zusätzliche Baracken für die Küche, Abort und Krankenbaracken für weitere Häftlinge und die Verwaltung des Lagers errichtet. Die Lebensbedingungen in diesem Rundbunker waren außerordentlich schlecht. Die Bewachung erfolgte durch [[Marineinfanterie|Marinesoldaten]] aus dem Marinegemeinschaftslager.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Marinegemeinschaftslager auf Denkort-bunker-valentin.de |url=http://www.denkort-bunker-valentin.de/index.php?id=64 |wayback=20161013144155 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.relikte.com/schwanewede/lager/index.htm | wayback=20100327135319 | text=Die Arbeiterlager bei den Tanklagern in Bremen-Farge &amp;amp; Schwanewede}}&amp;#039;&amp;#039; auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Relikte in Niedersachsen und Bremen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnmal-U-Boot-Bunker-Valentin-01.jpg|miniatur|Das Mahnmal vor dem Bunker versinnbildlicht das Leiden und Sterben der Häftlinge, die schwere Zwangsarbeit auf der Bunkerbaustelle verrichten mussten. Es steht auf der ehemaligen Trasse der [[Marinebahn#Marinebahn Farge–Schwanewede|Marinebahn Farge-Schwanewede]].]]&lt;br /&gt;
Die Häftlinge für das Lager stammten aus unterschiedlichen Konzentrationslagern. Sie sollten einen U-Boot-Bunker für die Marine bauen. Die Arbeiten begannen 1943. In Rekum sollte unter dem Namen Valentin ein Bunker entstehen,&amp;lt;ref&amp;gt;Aus historischen Gründen wird der Bunker häufig [[Farge]] zugeordnet. Er befindet sich aber im Bremer Ortsteil [[Rekum]]. Vgl. die Stadtkarte:  {{Webarchiv|text=Der Bunker liegt in Rekum |url=http://maps.bremen.de/?m=street&amp;amp;goto=Rekumer%20Siel |wayback=20160305040749 |archiv-bot=2018-04-18 11:25:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der eine [[Werft|U-Bootwerft]] vor Luftangriffen schützen und einen direkten Zugang zur [[Weser]] haben sollte. Der Bunker ist 426 Meter lang und hat eine Breite von knapp 100 Metern. Gebaut wurde der Komplex durch rund 10.000 KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, die für zahlreiche der über 100 beteiligten Firmen (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Wayss &amp;amp; Freytag]], Hermann Möller (Wilhelmshaven), Lenz-Bau, Robert Kögel (Köln), August Reiners, Gottfried Stehnke (Osterholz-Scharmbeck), [[Siemens-Schuckert]] Werke AG, Kieserling, Grün &amp;amp; Bilfinger, Gottlieb Tesch (Berlin), [[Krupp AG]] (Rheinhausen), [[Dyckerhoff &amp;amp; Widmann]] (Hamburg), Carl Duve (Bremen-Farge), Gebrüder Neumann (Norden), Habermann &amp;amp; Cluckes (Berlin)) arbeiten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://media.offenes-archiv.de/zeitspuren_geschaeftsbeziehungen.pdf |titel=Geschäftsbeziehungen mit Außenlagern des KZ Neuengamme |zugriff=2018-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauunternehmen zahlten nach Lohngruppen. Meister erhielten einen Stundenlohn von 1.29 RM, Vorarbeiter erhielten 1.05 RM, Facharbeiter 0.95 RM, Hilfsarbeiter 0.73 RM, Kriegsgefangene 0.49 RM. Die sogenannten „KZ-Hilfsarbeiter“ (tatsächlich waren sie Arbeitssklaven der SS) erhielten keinen Arbeitslohn ausgezahlt. Stattdessen zahlten die Firmen 4,50 RM pro Tagewerk eines „KZ-Hilfsarbeiters“&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Bremen Sign. 4,64/6-376.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die [[SS]]-Lagerleitungen. Durch das Verleihen der KZ-Gefangenen erzielte die SS beträchtliche Einnahmen, die größtenteils&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. monatlich 40.000 RM bei Einnahmen von 70.500 RM, die ein KZ mit „400 im Einsatz befindliche(n) KZ-Häftlinge(n) bei 10-stündiger Arbeitszeit a RM -.60 an 25 Tagen“ erwirtschaftete (Kreisarchiv Osterholz, Archiv Meiners, Sign. J 26).&amp;lt;/ref&amp;gt; an die übergeordnete KZ-Verwaltung und letztlich an das SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt ([[SS-WVHA]]) flossen. Vor Ort verwendeten die Lagerleitungen für Verpflegung, Bewachung, Unterbringung etc. der Häftlinge nur etwa 1/3 der Einnahmen. Täglich wurde den Gefangenen und den Bediensteten des Lagers 0.70 RM als Kostgeld abgezogen und vom KZ als Einnahme verbucht, siehe Abbildung.&lt;br /&gt;
[[Datei:KZ-Geschäftsbilanz der SS.jpg|mini|Einnahmen und Ausgaben eines Konzentrationslagers mit 400 Häftlingen, Aufstellung durch die SS 1944 in Bremen ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigenes Baracken-Lager wurde im Oktober 1943 eingerichtet, das dem Stammlager in [[Hamburg-Neuengamme|Neuengamme]] unterstellt wurde. Aus dem [[KZ Neuengamme|Stammlager Neuengamme]] traf ein Transport mit 3.000 Häftlingen ein, womit es eines der größten Außenlager war. Die Häftlinge kamen vorwiegend aus [[Frankreich]], der [[Sowjetunion]] und [[Polen]]. Das Häftlingslager stand in etwa vier Kilometern Entfernung von der Bunker-Baustelle im Gebiet der heutigen Gemeinde [[Schwanewede]]. Die Lebensbedingungen der Häftlinge waren menschenunwürdig, viele starben an [[Hunger]], [[Mangelernährung]] oder an Erschöpfung. Zahlreiche Häftlinge wurden von der [[Schutzstaffel|SS]] getötet. Obwohl die Zahl vermutlich deutlich höher lag, sind aus dieser Zeit lediglich 553 Todesopfer bekannt, denn die SS hat bei Kriegsende viele Dokumente vernichtet, um ihre Verbrechen zu vertuschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es im Bereich der Lager Massengräber gab, war der umliegenden Bevölkerung bekannt. Der Präsident des Senats der Stadt Bremen ging 1948 von 1.000 bis 5.000 Toten in dem KZ-Massengrab in Bremen-Farge aus. Die Toten wurden exhumiert und zur zentralen Bremer Gedenkstätte auf dem [[Osterholzer Friedhof]] umgebettet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geschichtslehrpfad.de/lehrpfad/s_grab.htm |titel=Geschichtslehrpfad Lagerstraße, Massengrab |hrsg=Dokumentations- und Gedenkstätte Geschichtslehrpfad Lagerstraße/U-Boot-Bunker Valentin e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2023-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten am Bunker wurden nach schweren Bombenangriffen Ende März 1945 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lager &amp;#039;&amp;#039;Farge&amp;#039;&amp;#039; wurde zum [[Sammellager]] für alle [[KZ-Außenlager]] im Raum [[Bremen]] bestimmt. Die ersten Märsche erreichten das Lager am 7. April. Die Häftlinge der Lager [[KZ-Außenlager Schützenhof|Schützenhof]], [[KZ Bahrsplate|Bahrsplate]] und [[Bremen zur Zeit des Nationalsozialismus#Lager Osterort|Riespott]] wurden hier gesammelt, bis rund 5.000 Häftlinge dort untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lager wurde am 10. April von der SS geräumt und die Häftlinge wurden auf andere Lager verteilt. Ein Teil wurde gezwungen, ins [[Stammlager X B|Auffanglager Sandbostel]] zu marschieren ([[Endphaseverbrechen|Todesmarsch]]), alle Kranken wurden in Züge gepfercht und Richtung [[Bergen-Belsen]] deportiert. Der Zug erreichte das Lager jedoch nie und endete in [[Bremervörde]]. Alle Häftlinge, die die Strapazen überlebt hatten, wurden nach [[Sandbostel]] evakuiert. Zum Teil wurden aber auch Häftlinge wieder über [[Winsen (Luhe)|Winsen/Luhe]] ins Stammlager nach Neuengamme zurückgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant des Lagers war ab 1944 Hauptsturmführer der Reserve der [[Waffen-SS]] Ulrich Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Außenlager des KZ Neuengamme|Massengrab von Farge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nils Aschenbeck]], [[Hartmut Roder]]: &amp;#039;&amp;#039;Fabrik für die Ewigkeit. Der U-Boot-Bunker in Bremen-Farge.&amp;#039;&amp;#039; Junius Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-88506-238-0.&lt;br /&gt;
* Marc Buggeln: &amp;#039;&amp;#039;Der Bunker Valentin. Zur Geschichte des Baus und des Lagersystems.&amp;#039;&amp;#039; [http://www2.bildung.bremen.de/sfb/behoerde/deputation/depu/l140_a.pdf (PDF; 151&amp;amp;nbsp;kB)].&lt;br /&gt;
* Rainer W. Habel: &amp;#039;&amp;#039;„Blumen für Farge“. Erinnerungswege zum Bremer U-Boot-Bunker.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Silke Wenk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsorte aus Beton. Bunker in Städten und Landschaften.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 2001, ISBN 3-86153-254-9, S. 167–179.&lt;br /&gt;
* [[Raymond Portefaix]], [[André Migdal]], [[Klaas Touber]]: &amp;#039;&amp;#039;Hortensien in Farge. Überleben im Bunker „Valentin“.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und eingeleitet von Bärbel Gemmeke-Stenzel und Barbara Johr. Donat Verlag, Bremen 1995, ISBN 3-924444-88-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://neuengamme-ausstellungen.info/media/ngmedia/browse/1/6#scene_80 „Bremen-Farge“] auf neuengamme-ausstellungen.info, dort die Themenmappe links im Bild (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtslehrpfad.de/index.html Website] des &amp;#039;&amp;#039;Dokumentations- und Gedenkstätte Geschichtslehrpfad Lagerstraße/U-Boot-Bunker Valentin e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.relikte.com/brm_valentin/ Die U-Boot-Bunkerwerft „Valentin“]&amp;#039;&amp;#039; auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Relikte in Niedersachsen und Bremen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/13/02/N|EW=8/32/00/E|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7584836-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kz Farge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Neuengamme|Farge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Bremens im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersächsische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schwanewede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Osterholz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massengrab in Deutschland|Bremen-Farge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager|Farge]]&lt;/div&gt;</summary>
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