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	<title>KZ Echterdingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:05:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KZ_Echterdingen&amp;diff=447619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef am 6. Januar 2026 um 18:36 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-06T18:36:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Germanwings D-AKNF (aircraft) stuttgart 2008 by-RaBoe.jpg|miniatur|Hinten Mitte, der &amp;quot;Weiße Hangar&amp;quot; am Flughafen Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Echterdingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde ab November [[1944]] als [[Liste der Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof|Außenstelle]] des [[KZ Natzweiler-Struthof]] auf dem [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorst]] in [[Leinfelden-Echterdingen|Echterdingen]], dem heutigen [[Flughafen Stuttgart]] eingerichtet. Dieses Außenkommando war von der „[[Organisation Todt]]“ (OT) geplant und eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, wurden während der Kriegsjahre vermutlich mehrere tausend Fremd- und Zwangsarbeiter in Echterdingen eingesetzt, deren genaue Schicksale schwer zu rekonstruieren sind.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=Archivlink |url=http://www.von-zeit-zu-zeit.de/index.php?template=thema&amp;amp;theme_id=91 |wayback=20140112233455 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1944 wurden 600 jüdische Häftlinge in einen weißen [[Hangar]] eingesperrt.&amp;lt;ref name=le&amp;gt;{{cite web |url=http://www.leinfelden-echterdingen.de/,Lde/Startseite/Stadt/KZ-Gedenkstaette.html |title=KZ-Außenlager Echterdingen-Bernhausen |language=de |publisher=Stadt Leinfelden-Echterdingen |accessdate=2017-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie waren zuvor im [[KZ Stutthof]] untergebracht und davor teilweise im [[KZ Auschwitz]].&amp;lt;ref name=le /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häftlinge mussten Beschädigungen auf dem Flughafen ausbessern, insbesondere mussten sie Bombentrichter verfüllen. Die dafür nötigen Steine mussten sie in Steinbrüchen in [[Leinfelden]], [[Plieningen]] und [[Bernhausen (Filderstadt)|Bernhausen]] brechen.&amp;lt;ref name=le /&amp;gt; Als die Start- und Landebahn nicht mehr benutzbar war, mussten die Häftlinge eine Verbindung zur [[Bundesautobahn 8|Autobahn]] bauen, die als Ersatz genutzt werden sollte. Die Arbeitsbedingungen waren unmenschlich, sie mussten täglich zu Fuß zu den Steinbrüchen gehen und nach dem Ausfall des Ofens wurde der Hangar nicht mehr beheizt.&amp;lt;ref name=le /&amp;gt; Die ausgemergelten Gefangenen konnten mitunter nicht mehr aus eigener Kraft zurück ins Lager: Zwei Mithäftlinge mussten sie mitschleifen oder sie wurden auf einem zweirädrigen Karren zurückgezogen. Bewacht wurden sie von Soldaten des Fliegerhorstes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem eine [[Fleckfieber]]epidemie ausbrach begann die [[Schutzstaffel|SS]] im Januar 1945 mit der Auflösung des Lagers.&amp;lt;ref name=le /&amp;gt; Von den mindestens 119 Toten waren die ersten 19 in Esslingen verbrannt worden, 66 weitere wurden zunächst in einem Massengrab im [[Bernhäuser Forst]] verscharrt und nach dem Krieg auf dem [[Ebershaldenfriedhof]] in [[Esslingen am Neckar]] beigesetzt. Die Überlebenden wurden in das [[KZ-Außenlager Vaihingen]], das [[KZ Bergen-Belsen]] und das [[Zwangsarbeitslager Ohrdruf]] gebracht. Nur von 64 Häftlingen ist bekannt, dass sie das Kriegsende erlebten.&amp;lt;ref name=le /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bauarbeiten zur Erweiterung des Stuttgarter Flughafens wurden im Herbst 2005 etwa 100 Meter von dem Hangar entfernt sterbliche Überreste von 34 Häftlingen entdeckt. Da die jüdische Tradition eine ewige [[Ruhefrist]] fordert, wurden sie exakt am Fundort wieder bestattet. Am Sonntag, dem 15. April 2007 wurden die Grabsteine für die 34 Opfer des KZ Echterdingen gesetzt. Der Hangar und das angrenzende Gräberfeld befinden sich heute auf dem militärischen Teil des Flughafens, dem von der [[United States Army]] betriebenen Stuttgart Army Airfield. Am 8. Juni 2010 wurde daran angrenzend die frei zugängliche Gedenkstätte „Wege der Erinnerung“ nach einem Entwurf der Künstlerin Dagmar Pachtner eingerichtet.&amp;lt;ref name=le /&amp;gt; Die Gedenkstätte ist Mitglied des [[Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler|Verbundes der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://vgkn.eu/de/concentration-camp-memorial-associations-found-remembrance-network-2/ |titel=KZ-Gedenkstätten gründen Netzwerk der Erinnerung |datum=2018-12-22 |zugriff=2018-12-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181222221710/http://vgkn.eu/de/concentration-camp-memorial-associations-found-remembrance-network-2/ |archiv-datum=2018-12-22 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Massengrab Bernh. Forst.jpg|mini|Ehemaliges Massengrab mit Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
Über Jahrzehnte ist die genaue Lage des Massengrabes im Bernhäuser Forst in Vergessenheit geraten. 2006 wurde es aber in einem Waldstück nahe Plattenhardt, etwa 500 m östlich des heutigen Bärensees wiederentdeckt. Die Stadt Filderstadt hat 2015 eine Tafel aufgestellt, die an den Ort erinnert und eine schlichte Gedenkstätte eingerichtet. Äußerlich wird das Grab durch einige behauene Steine grob begrenzt, wobei unklar ist, ob es sich hierbei um die ursprüngliche Umrandung des Grabes handelt. Dennoch lässt sich eine etwa 10 × 5 Meter messende, rechteckige Stelle ausmachen, bei der als Hinweis für frühere Bodenbearbeitung die Oberfläche etwas eingesunken ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stuttgarter Zeitung, Stuttgart, Germany |Titel=Gedenktafel für ermordete KZ-Häftlinge: Was ist ein Mensch wert? |Sammelwerk=stuttgarter-zeitung.de |Online=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gedenktafel-fuer-ermordete-kz-haeftlinge-was-ist-ein-mensch-wert.10ff2201-5646-45e6-9b6e-440d759f9bc1.html |Abruf=2018-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gudrun Silberzahn-Jandt: &amp;#039;&amp;#039;Vom Pfarrberg zum Hitlerplatz. Fünf Dörfer während der Zeit des Nationalsozialismus. Eine Topographie&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Filderstädter Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;9). Dissertation. 1994.&lt;br /&gt;
* Manuel Werner: &amp;#039;&amp;#039;Macht und Ohnmacht jugendlicher Luftwaffenhelfer – Ein Beispiel vom Fliegerhorst und KZ Echterdingen/Filder.&amp;#039;&amp;#039; In: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg/Erzieherausschuss der [[Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Durch Faszination zur Macht – die Faszination der Macht. Bausteine zum Verhältnis von Macht und Manipulation. Handreichungen für den Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2003.&lt;br /&gt;
* Faltin, Thomas u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Todes: Das KZ-Außenlager Echterdingen 1944/45 und der Leidensweg der 600 Häftlinge.&amp;#039;&amp;#039; Stadtarchive Filderstadt + Leinfelden-Echterdingen 2008, ISBN 3-934760-10-4, ISBN 978-3-934760-10-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/echterdingen_kz_friedhof ALEMANNIA JUDAICA: Informationsseite zur Geschichte des Lagers mit Fotos und Berichten zur Trauerfeier für 34 Tote des Lagers am 15. Dezember 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.gedenkstaette-echterdingen-bernhausen.de/ Gedenkstätte Echterdingen-Bernhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/40/47/N|EW=9/11/27/E|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4647098-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kz Echterdingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof|Echterdingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leinfelden-Echterdingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Esslingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flughafen Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeitslager|Echterdingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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