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	<title>KZ Bad Sulza - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:50:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KZ_Bad_Sulza&amp;diff=314748&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH am 19. April 2026 um 16:10 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T16:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:06997-Bad Sulza-1906-Salinenwerke, Hotel Großherzog von Sachsen-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|thumb|Hotel &amp;#039;&amp;#039;Großherzog von Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (rechts oben) mit Salinenwerken im Vordergrund, 1906]] &lt;br /&gt;
[[File:Bad Sulza concentration camp 5.jpg|mini|Das wieder aufgebaute Hauptgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fundamentreste kz sulza.jpg|mini|Fundamentreste auf dem früheren Hotelgelände (2005)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KZ Bad Sulza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde von Oktober 1933 bis zum 1. August 1937 in einem ehemaligen Hotel der Kurstadt [[Bad Sulza]] betrieben. Es handelte sich um ein &amp;#039;&amp;#039;[[Frühe Konzentrationslager#Frühe Konzentrationslager|Frühes Lager]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzentrationslager ==&lt;br /&gt;
Das Konzentrationslager wurde von 1933 bis zum 1. Juli 1936 vom Land [[Land Thüringen (1920–1952)|Thüringen]] im ehemaligen Hotel „Zum Großherzog von Sachsen“ betrieben und finanziert. Verantwortlich war der Thüringer Innenminister [[Fritz Wächtler]], der auch die Einweisungen von Häftlingen veranlasste. Eine Vorgänger-Einrichtung war das [[KZ Nohra|Konzentrationslager Nohra]]. Die Kommandantur des Lagers wurde durch die Landespolizei besetzt, während die Wachmannschaft von der [[Sturmabteilung|SA]] gestellt wurde. [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] war der Polizeioffizier [[Carl Haubenreißer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 1. Juli 1936 wurde das KZ Bad Sulza der reichsweiten [[Inspektion der Konzentrationslager]] der SS unterstellt. Betrieb und Finanzierung wurden nun vom Reich übernommen. Die SA/Polizei-Wachen wurden gegen eine [[Schutzstaffel|SS-Mannschaft]] ausgetauscht. Lagerkommandant wurde [[Albert Sauer (KZ-Kommandant)|Albert Sauer]], der später das [[KZ Mauthausen]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gesamten Zeit seines Bestehens waren etwa 850 Menschen (einige mehrfach, Häftlingsnummern gehen ungefähr bis 1.000) im KZ Bad Sulza eingesperrt, bis zur Übernahme durch die SS auch weibliche Häftlinge. Sie mussten hauptsächlich in einem [[Steinbruch]] arbeiten. Neben Juden und Zeugen Jehovas waren die Gefangenen v. a. politische Gegner der Nazis, darunter Mitglieder der [[KPD]]-Fraktion im [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Thüringer Landtag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gh&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mit dem Erinnern wird stiefmütterlich umgegangen.&amp;#039;&amp;#039; In [[Glaube und Heimat (Zeitung)|Glaube und Heimat]] 26/2023, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 1937 wurden die Häftlinge aus Bad Sulza in das [[KZ Lichtenburg]] deportiert, da das KZ Bad Sulza zugunsten des neu geplanten [[KZ Buchenwald]] mit Wirkung vom 1. August 1937 aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Entlassungsschein aus dem Konzentrationslager Bad Sulza, 1935.png|mini|Entlassungsschein für einen Häftling des Konzentrationslagers Bad Sulza, ausgestellt am 17. August 1935 vom Lagerkommandanten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jens-Christian Wagner]] beurteilt das Lager als direkten Vorgänger von Buchenwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Häftlinge ==&lt;br /&gt;
Zu den in Thüringen bekanntesten Häftlingen gehörten die Mitglieder der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Landtagsfraktion des VI. [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|Thüringer Landtags]]:&lt;br /&gt;
* [[Richard Zimmermann (Politiker)|Richard Zimmermann]] aus Jena&lt;br /&gt;
* [[Willy Gebhardt]] aus Jena&lt;br /&gt;
* [[Arno Voigt]] aus Langewiesen&lt;br /&gt;
* [[Richard Eyermann]] aus Bad Salzungen&lt;br /&gt;
* [[Leander Kröber]] aus Meuselwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein KZ Sulza.jpg|mini|In der Zeit der DDR aufgestellter Gedenkstein der Vereinigung [[Fédération Internationale des Résistants|FIR]] vor dem wieder aufgebauten Gebäude, dessen Vorgängerbau als Konzentrationslager diente]]&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Konzentrationslagers 1937 nutzte eine Außenstelle des [[Hauptstaatsarchiv Weimar|Staatsarchivs Weimar]] das frühere Hotel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bad-sulza.de/buergerservice/geschichtliches/gedenkstaetten &amp;#039;&amp;#039;NS-Gedenkstätten in Bad Sulza&amp;#039;&amp;#039;] bei bad-sulza.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] geriet das Gebäude am 13. April 1945 in Brand, wahrscheinlich durch Brandstiftung. Es brannte in großen Teilen nieder und wurde wieder aufgebaut. Danach diente es als Mütterheim bis zum Leerstand. 2023 wurden Pläne bekannt, das Gebäude in Wohnraum umzugestalten. Im Erd- und Kellergeschoss sind Spuren der Nutzung als Konzentrationslager erhalten geblieben. Dazu zählen die Umfassungswände, die Kellertreppe und Eisentüren zu Arrestzellen sowie deren Fenstergitter. Auf dem Gelände, auf dem der Bau von Einfamilienhäuser geplant ist, haben sich die Pflasterung und einige Betonzaunpfosten erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Thüsing: [https://www.juedische-allgemeine.de/politik/wohnbauplaene-fuer-ehemaliges-kz-areal/ &amp;#039;&amp;#039;Wohnbaupläne für ehemaliges KZ-Areal&amp;#039;&amp;#039;] in [[Jüdische Allgemeine]] vom 22. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Udo Wohlfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Konzentrationslager Bad Sulza 1933-1937&amp;#039;&amp;#039;; Thüringer Blätter zur Landeskunde Heft 42; Landeszentrale für politische Bildung Thüringen; Erfurt 2004&lt;br /&gt;
* Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0&lt;br /&gt;
* Udo Wohlfeld, Falk Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Das Netz. Die Konzentrationslager in Thüringen 1933–1945. Reihe: &amp;quot;gesucht 2. Die Vergangenheit für die Zukunft retten!&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e. V. ISBN 3-935275-01-3&lt;br /&gt;
* Udo Wohlfeld, [[Peter Franz (Autor)|Peter Franz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gefangen im Netz. Die Konzentrationslager in Thüringen 1933–1937. Reihe: &amp;quot;gesucht 3. Die Vergangenheit für die Zukunft retten!&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. von der Geschichtswerkstatt Weimar-Apolda e. V. ISBN 3-935275-02-1&lt;br /&gt;
* [[Lena Saniye Güngör]], Elisa Paschold, Kevin Reichenbach: &amp;#039;&amp;#039;Eine Kurstadt und ihr Erbe – Das ehemalige Konzentrationslager in Bad Sulza&amp;#039;&amp;#039;, Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen, 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://th.rosalux.de/publikation/id/51349/eine-kurstadt-und-ihr-erbe |titel=Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Bad Sulza concentration camp|KZ Bad Sulza}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.09328|EW=11.63437|type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4768448-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ Bad Sulza| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühes Konzentrationslager|Bad Sulza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Sulza]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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