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	<title>KAOS Film- und Video-Team - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:39:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KAOS_Film-_und_Video-Team&amp;diff=585830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdrubal: Kategorisierung als Wirtschaftsunternehmen imho falsch.</title>
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		<updated>2025-09-05T07:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorisierung als Wirtschaftsunternehmen imho falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KAOS Film und Video-Team&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine 1977 in [[Köln]] gegründete politische Film- und [[Videogruppe]]. Die Filme werden vom 2002 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KAOS Kunst- und Video-Archiv e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aufbewahrt und gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1977 ging aus der von [[Peter Kleinert (Journalist)|Peter Kleinert]], Reinhold Böhm, Wolfram Seeger, Wilfried Kaute und Yoash Tatari gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Kölner Film- und Videogruppe&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;KAOS Film- und Video-Team&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinert arbeitete als [[Autor]] und [[Filmregisseur|Regisseur]], [[Kameramann]], [[Filmeditor|Editor]] und [[Filmproduzent|Produzent]] in Personalunion. Als Einziger der Gründer blieb er mehr als 25 Jahre bei KAOS. In dieser Zeit realisierte das Team mehr als 600 Filme – vielfach preisgekrönte Dokumentationen, Personenporträts, Reportagen über tagesaktuelle [[Ereignis]]se, Fernsehbeiträge bis zu experimentellen Kunst-Videos. Das Team produzierte regelmäßig Beiträge für den „offenen Kanal“ [[Kanal 4 (Nordrhein-Westfalen)|Kanal 4]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Adolph |Titel=Kanal 4 — Konturen eines anderen Fernsehens |Hrsg=Joan Kristin Bleicher |Sammelwerk=Programmprofile kommerzieller Anbieter: Analysen zur Entwicklung von Fernsehsendern seit 1984 |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=1997 |ISBN=978-3-322-83276-4 |DOI=10.1007/978-3-322-83276-4_11 |Seiten=219-260 |Online=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-322-83276-4_11 |Abruf=2023-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In 200 davon geht es um Köln – und diese Filme bieten eine politische Chronik der jüngeren Stadtgeschichte in Bildern.&lt;br /&gt;
1985 wurde die [[KAOS-Galerie]] gegründet, die bis 1998 ein Forum für Künstler bot und die Produktion von Kunstvideos und Videofilmen über Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheren Produktionen reichen von der Langzeitbeobachtung eines Betriebsrates in einem Kölner Metallbetrieb in den Jahren 1978 bis 1980 im Auftrag des [[WDR]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Interessenvertreter&amp;#039;&amp;#039;, 3 Teile) bis zu Dokumentationen über Umweltprobleme wie die Verklappung von [[Dünnsäure]] in den [[Rhein]] durch den [[Bayer AG|Bayer]]-Konzern und den geheimen und rechtswidrigen Verkauf von Giftgas-Patenten durch den Bayer-Konzern ans [[Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten]]. Für den Film &amp;#039;&amp;#039;Hungerstreik in Duisburg&amp;#039;&amp;#039; (1977) erhielt KAOS 1978 den goldenen [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eckhard Wirths |Titel=Videokunst in NRW: ein Handbuch |Verlag=Prima Print Druck und Verlag |Ort=Köln |Datum=1988 |ISBN=978-3-926845-18-4 |Seiten=130 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 war KAOS mit ihren Kameras beim Versuch einer [[Hausbesetzung]] im Gereonshof dabei und 1992 bei der Räumung des [[Autonomes Zentrum|Autonomen Zentrums]] in der Liebigstraße.&lt;br /&gt;
So dokumentierten sie zum Beispiel in &amp;#039;&amp;#039;Stadtreinigung&amp;#039;&amp;#039;, wie Polizisten 1994 auf dem Kölner Wallrafplatz vor dem WDR-Funkhaus den obdachlosen Rollstuhlfahrer &amp;quot;Jupp&amp;quot; misshandelten und ließen auch Drogenabhängige, die sich im Kölner Mädchencafe Mäck up am Hauptbahnhof trafen, vor der Kamera über ihre Probleme berichten.&lt;br /&gt;
2002 wurde das seit 1981 als GmbH organisierte KAOS Film- und Video-Team aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KAOS-Galerie ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KAOS-Galerie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine von Frühjahr 1985 bis Ende 1997 existierende freie Kunstinitiative in [[Köln]] und wurde vom Kulturamt gefördert. Die ausstellenden [[Künstler]] erhielten durch KAOS Film- und Video-Team Köln GmbH die Chance, ihre Projekte filmisch dokumentieren zu lassen oder ihre Ideen – unterstützt von Profis aus dem Team – zum ersten Mal selbst in Form künstlerischer Videos umzusetzen. Wenn sie es wünschten, produzierte KAOS-Team für die Künstler auch dokumentarische Porträts. So entstanden mehr als 80 Kunst- und Künstlervideos – überwiegend von Leuten aus Köln, aber auch von Künstlern aus der [[Schweiz]], aus [[Belgien]], [[Frankreich]] und den [[USA]], die teilweise für den unabhängigen [[Kanal 4 (Nordrhein-Westfalen)|Kanal 4]] produziert wurden. Einige der Künstler arbeiten inzwischen auch als Film- und Video-Macher. [[Marianne Tralau]] war die Leiterin der Künstler-Galerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KAOS Kunst- und Video-Archiv ==&lt;br /&gt;
2002 wurde das KAOS Kunst- und Video-Archiv e.V. gegründet, um die Künstlervideos der &amp;#039;&amp;#039;KAOS-Galerie&amp;#039;&amp;#039; und die Produktionen von &amp;#039;&amp;#039;KAOS Film- und Video-Team GmbH&amp;#039;&amp;#039; zu bewahren und zugänglich zu machen. Die Videos werden auf Festivals, in [[Hochschule]]n, [[Museum|Museen]], Künstlerhäusern, Gewerkschafts- und politischen Veranstaltungen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein veranstaltete Workshops mit Künstlern, [[Autor]]en, [[Regisseur]]en, realisiert Ausstellungsprojekte wie &amp;#039;&amp;#039;Looking Back Forward&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Kunstwerk&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln-Deutz]], lädt seit 2004 zum Praxiteles-Stipendium ein und ist Kooperationspartner vieler Kulturprojekte wie dem &amp;#039;&amp;#039;Kulturbunker&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln-Mülheim]], dem &amp;#039;&amp;#039;Kulturkontor&amp;#039;&amp;#039; im [[Stahlwerk (Düsseldorf)]] und dem [[Projekt]] &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven06&amp;#039;&amp;#039; in Köln-Mülheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filme aus dem Archiv wurden u.&amp;amp;nbsp;a. im Rahmen folgender [[Ausstellung]]en gezeigt: &amp;#039;&amp;#039;Namibia/Deutschland – eine geteilte Geschichte im Rautenstrauch-Joest-Museum&amp;#039;&amp;#039;, Köln 2004, &amp;#039;&amp;#039;Unterm Strich – Karikaturen und Zensur in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, im [[Haus der Geschichte]] der [[Bundesrepublik Deutschland]] /&amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichtliches Forum Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.kaos-archiv.de/ KAOS Kunst- und Video-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaos Film- und Video-Team}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlergruppe (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2002]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdrubal</name></author>
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