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	<title>KA-SAT - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:36:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=KA-SAT&amp;diff=2171678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RealJoJo: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-11T09:46:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kommunikationssatellit&lt;br /&gt;
| foto = KA-SAT artist view.png&lt;br /&gt;
| foto_beschreibung = Künstlerische Darstellung von KA-SAT&lt;br /&gt;
| foto_breite = 275px&lt;br /&gt;
| startdatum = 26.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010, 21:51 [[Koordinierte Weltzeit|UTC]]&lt;br /&gt;
| trägerrakete = [[Proton (Rakete)|Proton-M]]/[[Bris|Bris-M]]&lt;br /&gt;
| nssdc_id = 2010-069A&lt;br /&gt;
| startplatz = [[Kosmodrom Baikonur|Baikonur]] Rampe&amp;amp;nbsp;200/39&lt;br /&gt;
| startgewicht = 6150 kg&lt;br /&gt;
| leergewicht = 3200 kg &lt;br /&gt;
| hersteller = EADS Astrium&lt;br /&gt;
| satellitenbus = Eurostar E3000&lt;br /&gt;
| lebensdauer = 15 Jahre&lt;br /&gt;
| stabilisation = Dreiachsenstabilisiert&lt;br /&gt;
| betreiber = [[Viasat Inc.]]&lt;br /&gt;
| transponder = 82 Ka-Band &lt;br /&gt;
| energieleistung = 11 kW Nutzlast &lt;br /&gt;
| erste_position = 9° Ost&lt;br /&gt;
| aktuelle_position = 9° Ost &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KA-SAT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eutelsat KA-SAT 9A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein kommerzieller [[Kommunikationssatellit]] des US-amerikanischen Unternehmens [[Viasat Inc.]], der von der [[Geostationärer Satellit|geostationären]] Position 9°&amp;amp;nbsp;Ost im [[Ka-Band]] Breitbandinternet für Europa und den [[Naher Osten|Nahen Osten]] bereitstellt. Zur besseren Frequenznutzung seiner 237-MHz-Transponder bedient er sich 82 über Europa verteilter [[Spotbeam]]s, jeder davon mit einer Kapazität von 475&amp;amp;nbsp;MBit/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missionsverlauf ==&lt;br /&gt;
Der Auftrag an EADS Astrium zum Bau erfolgte im Januar 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;EADS: {{Webarchiv|text=Astrium to build new-generation Ka-band satellite for Eutelsat |url=http://www.astrium.eads.net/node.php?articleid=450 |wayback=20100715200403}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ursprünglich für den 20.&amp;amp;nbsp;Dezember geplante Start war vorher verschoben worden, weil die Flüge der Trägerrakete Proton-M nach dem Verlust von drei russischen [[GLONASS]]-Navigationssatelliten am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 vorerst ausgesetzt worden waren. Der Satellit hatte ursprünglich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KA-SAT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde am 26.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 mit einer [[Proton (Rakete)|Proton-M]]-Trägerrakete vom [[Kosmodrom Baikonur]] durch die Firma [[International Launch Services]] (ILS) in eine [[Geosynchrone Umlaufbahn#Geostationäre Umlaufbahn|geostationäre Umlaufbahn]] gebracht. Nach neun Stunden und zwölf Minuten trennte sich der Satellit von der letzten Antriebsstufe und gelangte in einen geostationären Transferorbit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.ilslaunch.com/sites/default/files/video/KA-SAT%20Mission%20Overview%20final.pdf |text=ILS-Launch Mission Overview|wayback=20150513161452}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KA-SAT spot beams coverage.jpg|mini|Abdeckung der Spotbeams über Europa]]&lt;br /&gt;
Der dreiachsenstabilisierte Satellit ist mit 82&amp;amp;nbsp;Ka-Band-[[Spotbeam]]-[[Transponder]]n ausgerüstet und soll von der Position 9°&amp;amp;nbsp;Ost aus Europa und den Nahen Osten mit Hochgeschwindigkeitsinternet für Eutelsats Tooway-Service versorgen. Davon sind sieben der Spotbeams für die Versorgung von Deutschland vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot;&amp;gt;Fliegerrevue Juli 2011, S. 42–43, Superschnelles Internet aus dem All&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gesamtdatendurchsatz soll bei über 70&amp;amp;nbsp;GBit/s liegen, wobei jeder Spotbeam eine Kapazität von 900&amp;amp;nbsp;MBit/s bereitstellt, die sich in einen Hin- und Rückkanal aufteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tooway:  {{Webarchiv|text=Eutelsat&amp;#039;s Ka-Sat satellite successfully lofted into orbit by its Proton rocket |url=http://www.tooway.com/Press/EUTELSAT-S-KA-SAT-SATELLITE-SUCCESSFULLY-LOFTED-INTO-ORBIT-BY-ILS-PROTON-ROCKET |wayback=20110112232259 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die volle Bandbreite einer Einzelverbindung (20&amp;amp;nbsp;MBit/s [[Downlink]], 6&amp;amp;nbsp;MBit/s [[Uplink]]) genügt am Boden eine 77-cm-Antenne.&amp;lt;ref&amp;gt;Eutelsat: {{Webarchiv| url=http://www.eutelsat.com/products/broadband-tooway.html| text=Consumer broadband internet access| wayback=20120716111900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satellit verfügt über vier Multispot-Antennen mit entfaltbaren Reflektoren mit je 2,6&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;Durchmesser sowie über ein hochpräzises Navigations- und Ortungssystem, die ihm eine optimierte Abdeckung und eine Mehrfachnutzung der Frequenzen zwischen nicht nebeneinander liegenden Zellen ermöglicht. Für den Betrieb der Transponder sind im Satelliten 800&amp;amp;nbsp;Meter Mikrowellenleiter verlegt. Um die Datenmengen bewältigen zu können, baute Eutelsat ein verteiltes Netzwerk von acht [[Erdfunkstelle]]n (Gateways) und zwei Backup-Stationen auf, die jeweils mit einer 9,1-m-Antenne ausgerüstet und über einen [[Glasfaser]]ring mit dem zentralen Kontrollzentrum im SkyPark Turin verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrieben wird das Bodennetz von SkyLogic, einer [[Tochtergesellschaft|Tochter]] von Eutelsat. Eines der Gateways steht in [[Berlin-Wannsee]] in der Nähe des [[Fernmeldeturm Berlin-Schäferberg|Fernmeldeturms Berlin-Schäferberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.teltarif.de/eutelsat-ka-sat-uplink-berlin-technologie/news/42115.html |titel=KA-Sat: Uplink in Berlin realisiert schnelles Internet in ganz Europa |hrsg=www.teltarif.de |datum=2011-03-23 |abruf=2022-03-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satellit wurde auf Basis des [[Satellitenbus]]ses Eurostar E3000 der Firma EADS Astrium gebaut und hat eine geplante Lebensdauer von 15&amp;amp;nbsp;Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;März 2012 hat Eutelsat die Namen seiner Satelliten rund um den Markennamen vereinheitlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eutelsat.com/deutsch/satellites/eutelsat-satellites.html |titel=Eutelsat – Ein Name, eine Gruppe, eine Flotte |hrsg=eutelsat COMMUNICATIOS |datum=2012-03-01 |abruf=2012-08-15 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120819235740/http://www.eutelsat.com/deutsch/satellites/eutelsat-satellites.html |archiv-datum=2012-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hackerangriff 2022 ==&lt;br /&gt;
Ab dem 24.&amp;amp;nbsp;Februar 2022 um 05:00 Uhr, dem Beginn des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|Überfalls Russlands auf die Ukraine]], kam es zu einem großflächigen Ausfall der [[Internetzugang|Internetverbindungen]] der KA-SAT-Abdeckung in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.teltarif.de/eusanet-ausfall-satspeed-internet-satellit-ukraine-krieg-viasat-kasat/news/87385.html |titel=Internet per Satellit ausgefallen – wegen Ukraine-Krieg? |hrsg=teltarif.de |datum=2022-02-28 |abruf=2022-02-28 |offline=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://paxex.aero/viasat-kasat-outage-europe/ |titel=Viasat’s Ka-SAT experiencing service interruptions |hrsg=paxex.aero |datum=2022-02-28 |abruf=2022-02-28 |offline=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 10.&amp;amp;nbsp;März 2022 bestätigte der Betreiber Viasat, dass es sich um einen bösartigen Angriff auf hauptsächlich osteuropäische [[Endgerät|Terminals]] handelte. Die Störung war auch am 8.&amp;amp;nbsp;März noch nicht behoben und in der Presse gab es erste Berichte, dass die Anlagensteuerung und Überwachung von rund 5800 [[Windkraftanlage|Windenergieanlagen]] des Herstellers [[Enercon]] ausgefallen sind und seither im [[Offline]]-Automatikmodus weiter Energie einspeisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=6529189 |Titel=Satelliten-Störung: Tausende Windräder nicht steuerbar |Autor=Andreas Wilkens |Datum=2022-03-01 |Abruf=2022-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Der Spiegel]] berichtete am 13.&amp;amp;nbsp;März, dass das [[Ukrainische Streitkräfte|ukrainische Militär]] KA-SAT weitflächig nutzte und koordinierte [[Waffensystem]]e ausfielen. Des Weiteren hat die [[National Security Agency|NSA]] die Untersuchungen aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Viasat: NSA untersucht Hacker-Angriff auf Satellitennetzwerk |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-03-13 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/netzwelt/web/viasat-nsa-untersucht-hacker-angriff-auf-satellitennetzwerk-a-caab89d0-7eac-444f-b488-b51369762749 |Abruf=2022-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30.&amp;amp;nbsp;März bestätigte Viasat, dass eine eingeschleuste [[Schadprogramm|Malware]] die Terminals zehntausender Kunden komplett lahmgelegt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/news/Viasat-Wiper-Malware-hat-Ausfall-des-Satellitennetzwerks-KA-Sat-verursacht-6661499.html |titel=Viasat: Wiper-Malware hat Ausfall des Satellitennetzwerks KA-Sat verursacht  |hrsg=Heise online |datum=2022-04-02 |abruf=2022-04-04 |offline=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Enercon gab am 1.&amp;amp;nbsp;April 2022 bekannt, 85 % der betroffenen Anlagen wieder in die Fernüberwachung und [[Fernwartungssoftware|Fernwartung]] eingebunden zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.enercon.de/de/aktuelles/rund-50-prozent-der-wea-nach-stoerung-der-satellitenkommunikation-wieder-online/ |titel=Rund 85 Prozent der WEA nach Störung der Satellitenkommunikation wieder online|hrsg=ENERCON |datum=2022-04-01 |abruf=2022-04-04 |offline=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Astrium: {{Webarchiv| url=http://www.astrium.eads.net/node.php?articleid=6064| text=&amp;#039;&amp;#039;Ka-Sat: Broadband for all&amp;#039;&amp;#039;| wayback=20110611044123}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=ILSLaunchServices |url=https://www.youtube.com/watch?v=9rlDwR83Fd8 |titel=Rocket Launch Animation &amp;amp;#124; KA-SAT, ILS Proton |hrsg=YouTube |datum=2011-04-11 |abruf=2013-09-23 |format=Video |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thorsten Neuhetzki |url=https://www.teltarif.de/eutelsat-ka-sat-uplink-berlin-technologie/news/42115.html |titel=KA-Sat: Uplink in Berlin realisiert schnelles Internet in ganz Europa |hrsg=www.teltarif.de |datum=2011-03-23 |abruf=2022-03-01 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtmission 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RealJoJo</name></author>
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