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	<title>K-219 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K-219&amp;diff=417057&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30839-23: /* Drohende Kernschmelze */ Das war keine Schnellabschaltung, die kann und müsste binnen Sekunden durchgeführt werden</title>
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		<updated>2025-11-03T08:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Drohende Kernschmelze: &lt;/span&gt; Das war keine Schnellabschaltung, die kann und müsste binnen Sekunden durchgeführt werden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schiff&lt;br /&gt;
| Schiffskategorie     = Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Name                 = &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Bild                 = Yankee sub.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext             = U-Boot der Yankee-Klasse&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Basis&lt;br /&gt;
 | AbJahr              = &lt;br /&gt;
 | Land                = {{SUN-SK}}&lt;br /&gt;
 | andere Schiffsnamen = &lt;br /&gt;
 | Schiffstyp          = [[U-Boot mit ballistischen Raketen]]&lt;br /&gt;
 | Schiffsklasse       = &lt;br /&gt;
 | Rufzeichen          = &lt;br /&gt;
 | Heimathafen         = &lt;br /&gt;
 | Eigner              = &lt;br /&gt;
 | Reederei            = &lt;br /&gt;
 | Bestellung          = &lt;br /&gt;
 | Bauwerft            = [[Sewmasch-Werft|Werft 402]] in [[Sewerodwinsk]]&lt;br /&gt;
 | Baunr               = &lt;br /&gt;
 | Baukosten           = &lt;br /&gt;
 | Kiellegung          = 28. Mai 1970&lt;br /&gt;
 | Stapellauf          = 18. Oktober 1971&lt;br /&gt;
 | Taufe               = &lt;br /&gt;
 | Übernahme           = &lt;br /&gt;
 | Indienststellung    = 31. Dezember 1971&lt;br /&gt;
 | Reaktivierung       = &lt;br /&gt;
 | Außerdienststellung = &lt;br /&gt;
 | Streichung          = &lt;br /&gt;
 | Verbleib            = am 6. Oktober 1986 gesunken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Daten&lt;br /&gt;
 | AbJahr      = &lt;br /&gt;
 | Länge       = 128&lt;br /&gt;
 | Lpp         = &lt;br /&gt;
 | KWL         = &lt;br /&gt;
 | Breite      = 11,7&lt;br /&gt;
 | Seitenhöhe  = &lt;br /&gt;
 | Tiefgang    = 7,9&lt;br /&gt;
 | Verdrängung = &lt;br /&gt;
aufgetaucht: 7.850 t&lt;br /&gt;
getaucht: 10.100&lt;br /&gt;
 | Vermessung  = &lt;br /&gt;
 | Besatzung   = 120 Mann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Antrieb&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Antrieb           = &lt;br /&gt;
Hauptantrieb:&lt;br /&gt;
2 × [[WM-Reaktor|OK-700]]-[[Druckwasserreaktor]]en 180 [[Watt (Einheit)|MW]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manövrierantrieb:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 × PG-153-[[Elektromotor]]en mit je 225 [[Watt (Einheit)|kW]]&lt;br /&gt;
 | Maschinenleistung = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_M = &lt;br /&gt;
 | Propeller         = 2 fünfflügelig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/U-Boot&lt;br /&gt;
 | AbJahr            = &lt;br /&gt;
 | Aktionsradius     = &lt;br /&gt;
 | Einsatzdauer      = &lt;br /&gt;
 | Tauchzeit         = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Max         = 400&lt;br /&gt;
 | Tiefe_Norm        = &lt;br /&gt;
 | Tiefe_Z           = &lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_A = 16,5&lt;br /&gt;
 | Geschwindigkeit_U = 27&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Infobox Schiff/Militär&lt;br /&gt;
 | AbJahr     = &lt;br /&gt;
 | Bewaffnung = &lt;br /&gt;
* 16 × [[R-27 (Rakete)|R-27]]-Startbehälter&lt;br /&gt;
* 4 × [[Torpedorohr]]e ∅ 533 mm&lt;br /&gt;
* 2 × Torpedorohre ∅ 400 mm&lt;br /&gt;
 | Panzerung  = &lt;br /&gt;
 | Sensoren   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Atom-U-Boot]] der [[Sowjetische Marine|sowjetischen Marine]]. Sie gehörte dem Typ &amp;#039;&amp;#039;Projekt 667A&amp;#039;&amp;#039; an, NATO-Bezeichnung: [[Yankee-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Yankee-I-Klasse&amp;#039;&amp;#039;]]. Als [[U-Boot mit ballistischen Raketen|Raketen-U-Boot]] (SSBN) war es die Aufgabe der 1971 gebauten &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039;, im Rahmen der [[Gleichgewicht des Schreckens|nuklearen Abschreckung]] [[Submarine-launched ballistic missile|U-Boot-gestützte ballistische Raketen]] (SLBM) vor die Ostküste der [[Vereinigte Staaten|USA]] zu tragen, um im Falle eines [[Atomkrieg]]es eine möglichst kurze Reaktionszeit zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1986 detonierte rund 680 Seemeilen nordöstlich der [[Bermuda|Bermuda-Inseln]] im [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]] eine der Raketen in ihrem Silo, der Raketenraum füllte sich mit Wasser. Die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; tauchte daraufhin auf und trieb drei Tage an der Wasseroberfläche. Am 6. Oktober sank das U-Boot schließlich aus letztlich nicht geklärter Ursache. Vier Besatzungsmitglieder starben, der Rest der Mannschaft wurde gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
=== Dienstzeit ===&lt;br /&gt;
Für das Design des Bootes war das [[Zentrales Konstruktionsbüro Rubin|Zentrale Konstruktionsbüro Rubin]] ({{ruS|Центральное конструкторское бюро Рубин,|Zentralnoje konstruktorskoje bjuro Rubin}}) verantwortlich, Chefingenieur war Sergei&amp;amp;nbsp;N.&amp;amp;nbsp;Kowaljow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; wurde auf der [[Sewmasch-Werft|Marinewerft in Sewerodwinsk]] am [[Weißes Meer|Weißen Meer]] 1971 mit der Werftnummer&amp;amp;nbsp;460 von Stapel gelassen und am 31. Dezember 1971 als 21.&amp;amp;nbsp;Einheit der &amp;#039;&amp;#039;Yankee-Klasse&amp;#039;&amp;#039; in der [[Marinebasis Gadschijewo]] auf der [[Halbinsel Kola]] in Dienst gestellt, womit sie zur [[Nordflotte]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Daten ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; war als Einheit der [[Yankee-Klasse]] knapp 130 Meter lang und 12 Meter breit, ihre Besatzung bestand aus 120 Mann. Die Druckhülle war in neun Abteilungen geteilt, vom Torpedoraum über den Raketenraum (Abteilung&amp;amp;nbsp;4) und die Reaktor- und Maschinenräume (Nr.&amp;amp;nbsp;7 und 8) bis zur Notausstiegsluke achtern. Die Hülle wurde in [[Zweihüllenboot|Zweihüllenbauweise]] konstruiert und bestand aus schwach-magnetischem Stahl, um die Erfassung durch U-Boot-Suchflugzeuge mittels [[Magnetometer|Magnetanomaliedetektor]] zu erschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrieb bestand aus zwei [[Druckwasserreaktor]]en vom Typ &amp;#039;&amp;#039;OK-700&amp;#039;&amp;#039;. Deren Kerne vom Typ [[WM-Reaktor|&amp;#039;&amp;#039;WM-4&amp;#039;&amp;#039;]] lieferten eine Leistung von jeweils 90 [[Watt (Einheit)|Megawatt]]. Die zwei fünfblätterigen Bronzepropeller wurden über zwei [[Welle (Maschinenelement)|Wellen]] angetrieben, die Leistung pro Welle lag bei 20.000&amp;amp;nbsp;PS (14.710&amp;amp;nbsp;kW). Die Bewaffnung bestand zu Beginn aus 16 Atomraketen vom Typ [[R-27 (Rakete)|&amp;#039;&amp;#039;RSM-25&amp;#039;&amp;#039;]], die jeweils einen [[Nuklearwaffe|Nuklearsprengkopf]] tragen konnten und eine Reichweite von geschätzten 2000 Kilometern hatten. Nachdem in den 1970er-Jahren der Startkomplex der Raketen vom Standard &amp;#039;&amp;#039;D-5&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;D-5U&amp;#039;&amp;#039; modernisiert worden war, konnte die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; die verbesserte &amp;#039;&amp;#039;RSM-25U&amp;#039;&amp;#039; mit drei Gefechtsköpfen und einer Reichweite von etwa 3000 Kilometern abfeuern. Zur Selbstverteidigung führte die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; außerdem [[Torpedo]]s mit, die durch sechs [[Torpedorohr|Bugtorpedorohre]] ausgestoßen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzprofil ==&lt;br /&gt;
Die Boote der &amp;#039;&amp;#039;Yankee-Klasse&amp;#039;&amp;#039; waren dazu konstruiert, [[Submarine-launched ballistic missile|U-Boot-gestützte, ballistische Raketen]] mit einer Reichweite von etwa 3000&amp;amp;nbsp;km zu tragen. Sie waren als versteckte [[Erstschlag]]swaffen oder als [[Zweitschlag]]skapazität konzipiert. Das Standardoperationsgebiet der &amp;#039;&amp;#039;Yankee-Klasse&amp;#039;&amp;#039; umfasste gut 600.000&amp;amp;nbsp;km² und lag, in Nord-Süd-Richtung erstreckt, 2.800 bis 3.600 Kilometer vor der Ostküste der USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einsatzgebiet&amp;quot;&amp;gt;Sherry Sontag, Christopher Drew: &amp;#039;&amp;#039;Jagd unter Wasser. Die wahre Geschichte der U-Boot-Spionage.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann Verlag, München 2000, ISBN 3-570-00425-2, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine [[Patrouille]] dauerte drei Monate, wobei jeweils ein Monat für die An- sowie Abfahrt aus dem Operationsgebiet benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfälle an Bord vor der letzten Fahrt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:K219a.jpg|mini|Von Explosion beschädigtes Raketensilo der K-219]]&lt;br /&gt;
An Bord der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; gab es von Beginn an Schwierigkeiten mit den Nuklearraketen beziehungsweise deren Silos und ihren Mündungsklappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war am 31. August 1973 die Dichtung der Mündungsklappe des Raketensilos Nr.&amp;amp;nbsp;15 eingerissen, wodurch Wasser in das Silo eindringen konnte. Dieses bildete mit ausgelaufenem [[Raketentreibstoff]] ([[Distickstofftetroxid]]) aggressive [[Salpetersäure]], welche die Treibstoffleitung einer &amp;#039;&amp;#039;RSM-25&amp;#039;&amp;#039;-Rakete beschädigte. Die sich daraufhin bildende Mischung aus zwei Treibstoffkomponenten explodierte, ein Mann wurde getötet und der Raketenraum des U-Bootes wurde komplett geflutet. Nach dem Unfall wurde Silo&amp;amp;nbsp;15 permanent außer Betrieb gesetzt, indem die Mündungsklappe zugeschweißt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1986 gab es beim Übungsschießen in ein Zielgebiet bei [[Nowaja Semlja]] Probleme beim Abfeuern einer Rakete. Es gelang der Besatzung erst nach mehreren Stunden, die Rakete zu starten. Daraufhin ließ sich jedoch die Mündungsklappe des Rohres Nr.&amp;amp;nbsp;8 nicht mehr schließen. Als Folge musste das Boot auftauchen und bei einem Sturm der [[Beaufortskala|Stärke 8]] an der Oberfläche fahrend in den Hafen zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atlantik-Unterquerung September 1986 ==&lt;br /&gt;
Am 3. September 1986 legte die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; aus ihrem Heimathafen [[Gadschijewo]] ab, um westwärts in Richtung der Küste der Vereinigten Staaten von Amerika zu fahren. Dort sollte sie, bestückt mit 15 Atomraketen, auf [[Patrouille]] gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach dem Tauchen in der [[Barentssee]] begann Silo&amp;amp;nbsp;6 zu lecken, jedoch meldete der zuständige Offizier Petratschkow dies nicht an Kapitän Britanow, um zu verhindern, dass seine Abteilung eine vorzeitige Rückkehr in den Heimathafen zu verantworten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unterseeboot wurde im Nordatlantik in der [[GIUK-Lücke]] zwischen [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Island]] vom Lauschsystem [[Sound Surveillance System|SOSUS]] erfasst. Die [[United States Navy]] war damit über seine Anwesenheit im Atlantik informiert. Dieser Entdeckung hatte Kapitän Igor Britanow dadurch zu entgehen versucht, dass er im „Geräuschschatten“ eines Frachters die am Meeresgrund verankerten SOSUS-Bojen überquerte. Bereits einige Stunden bevor die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; Anfang Oktober in ihrem Patrouillengebiet 680 Meilen nordöstlich der [[Bermuda|Bermuda-Inseln]] ankam, war sie von einem U-Boot der [[Los-Angeles-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Los-Angeles&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] – der &amp;#039;&amp;#039;[[Augusta (U-Boot)|Augusta]]&amp;#039;&amp;#039; – aufgespürt worden. Dies war jedoch auch auf der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; bemerkt worden, so dass es bis zum 3. Oktober 1986 zu einer wechselseitigen Verfolgung beider Unterseeboote kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Unglück am 3. Oktober ==&lt;br /&gt;
=== Explosion an Bord ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Damaged Yankee class submarine 2.jpg|mini|K-219 nach der Explosion an der Oberfläche]]&lt;br /&gt;
Das Problem mit der defekten Dichtung an Silo&amp;amp;nbsp;6 bestand am 3. Oktober immer noch; das Silo musste ungefähr zweimal pro Tag leergepumpt werden. In den frühen Morgenstunden des Tages riss die Dichtung komplett und das Silo lief voll Wasser. Der Versuch, das Silo leerzupumpen, schlug fehl. Dort bildete sich, wie schon bei dem Unfall im Jahre 1973, Salpetersäure, welche die Hülle der Rakete angriff. Deshalb bat Waffenoffizier Petratschkow, das U-Boot auf 50&amp;amp;nbsp;m Tiefe hoch zu bringen, um den Raketenschacht entlüften und die Rakete ausstoßen zu können. Der Tiefenwechsel war notwendig, um die empfindliche Rakete vor dem Zerdrücken durch den hohen [[Wasserdruck]] in großen Tiefen zu schützen. Der Prozess, eine &amp;#039;&amp;#039;RSM-25&amp;#039;&amp;#039; ausschwimmen zu lassen, dauerte bei Booten der &amp;#039;&amp;#039;Yankee-Klasse&amp;#039;&amp;#039; ungefähr fünf Minuten. Da sich das Gasgemisch aber bereits während des Ausschwimmens entzündete, explodierte die Rakete noch im Silo, riss das Silo zur Seeseite hin auf und beschädigte die [[Kernwaffentechnik|Nukleargefechtsköpfe]] der Rakete. Teile davon wurden sowohl ins Meer als auch in den volllaufenden Raketenraum geschleudert, Gase der Salpetersäure verbreiteten sich im Raketenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Volllaufen des mittschiffs hinter dem [[Turm (Schiffsteil)|Turm]] liegenden Raketenraums sank das Boot sofort auf eine Tiefe von etwa 300 Metern nahe der maximalen Tauchtiefe des Bootes ab. Da es zum Zeitpunkt der Explosion keine Fahrt gemacht hatte, lag kein Druck auf den [[Ruder]]n, weswegen sich das Boot nicht steuern ließ. Bei einer Tiefe von ungefähr 350&amp;amp;nbsp;m entschied Kapitän Britanow, sämtliche [[Tauchzelle|Tauch- und Regelzellen]] des U-Bootes mit der an Bord befindlichen Druckluft anzublasen, um das Wasser aus den Tanks zu verdrängen. Durch den dadurch entstehenden Auftrieb wird das so genannte Notauftauchen eingeleitet, bei dem das U-Boot in steilem Winkel zur Wasseroberfläche schießt. Dieses Manöver rettete auch die &amp;#039;&amp;#039;K-219,&amp;#039;&amp;#039; die nur zwei Minuten nach der Explosion die Oberfläche durchbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abteilung&amp;amp;nbsp;4, der Raketenraum, wurde mittels der wasserdichten [[Schott]]en verschlossen, nachdem die Besatzung den halb gefluteten, mit giftigen Gasen durchsetzten Raum verlassen hatte. Im Unterschied zum Unfall von 1973 fraß sich die gebildete Salpetersäure durch die Gummidichtungen der Schotten in Richtung Bug und Heck. Das teilte das Boot in zwei Hälften, da ein Betreten des Raketenraumes unmöglich geworden war: Kommandozentrale und Torpedoraum im Bug vor dem Raketenraum sowie Medizinstation, Reaktorraum und -kontrolle und Turbinenraum im Heck dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drohende Kernschmelze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besatzung wurde möglichst weit von der Explosionsstelle entfernt in den Bug beziehungsweise das Heck befohlen; Atemschutzmasken wurden ausgegeben. Bald darauf zeigten die Temperaturanzeiger der &amp;#039;&amp;#039;WM-4&amp;#039;&amp;#039;-Nuklearreaktoren sehr hohe Temperaturen, der Fluss der [[Kühlflüssigkeit]] im Reaktor nahm immer weiter ab. Die Daten ließen nur den Schluss zu, dass eine [[Kernschmelze]] unmittelbar bevorstand. Der Reaktor ließ sich jedoch an Backbord nicht wie vorgesehen von der Kontrollstation aus abschalten, da entweder die sich ausbreitenden Gase die Leitungen angegriffen hatten oder die starke Hitze die Auslöser der [[Steuerstab|Kontrollstäbe]] beschädigt hatte. Aus diesem Grund musste die Reaktorabschaltung manuell in der Reaktorkammer selber ausgeführt werden, wo eine hohe [[Dosisleistung]] herrschte. Die an Bord befindlichen Kontaminations-Schutzanzüge waren nicht in der Lage, die Matrosen insbesondere vor der starken [[Gammastrahlung|Gamma-]] und [[Neutronenstrahlung]] in der Nähe des Reaktorkerns zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ging der Offizier der Reaktorabteilung, Nikolai Belikow, in die Reaktorkammer, um die Reaktorabschaltung durchzuführen. Als Belikow erschöpft aus der Reaktorkammer kam, hatte er drei der vier Stäbe des Backbordreaktors gesenkt. Das war eine Arbeit, die große körperliche Kraft erforderte, da die Halterungen der Stäbe von der herrschenden Hitze inzwischen stark verbogen waren. Dann ging der 20-jährige Matrose [[Sergei Anatoljewitsch Preminin|Sergei Preminin]] in die Reaktorkammer und konnte nach zwei Versuchen die beginnende Kernschmelze stoppen. Als er den Reaktorraum entkräftet (oder schon von der [[Strahlenkrankheit]] gezeichnet) verlassen wollte, konnte er das Schott nicht mehr öffnen, da sich zwischen der Reaktorkammer und der dahinter liegenden Reaktorkontrollstation ein Druckunterschied aufgebaut hatte. Preminin starb in der heißen Reaktorkammer; die übrige Besatzung musste sich weiter in Richtung Heck bewegen, um den giftigen Gasen zu entkommen, die sich im Boot ausbreiteten. Preminin erhielt posthum den [[Orden des Roten Sterns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:USNS Powhatan (T-ATF-166).jpg|mini|USNS &amp;#039;&amp;#039;Powhatan&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen hatte die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; Kontakt mit dem sowjetischen [[Frachtschiff]] &amp;#039;&amp;#039;Fjodor Bredichin&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen, welches sich der Unglücksstelle näherte. Andere Schiffe vor Ort waren die &amp;#039;&amp;#039;[[USNS Powhatan (T-ATF-166)|Powhatan]]&amp;#039;&amp;#039;, ein ziviler [[Schlepper (Schiffstyp)|Schlepper]] der US Navy, und weiterhin die &amp;#039;&amp;#039;Augusta&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wurde die Stelle von Patrouillenflugzeugen des Typs [[Lockheed P-3|P-3C &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039;]] vom US-Marinefliegerstützpunkt auf den Bermudas überflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versuchtes Abschleppmanöver ===&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt der Geschehnisse gab es sowohl in der US Navy wie auch in der sowjetischen Marine Pläne, die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; abschleppen zu lassen. Die Amerikaner wollten unter dem Schleier der Nothilfe genaue Pläne vom Boot und den Waffen erlangen. Die &amp;#039;&amp;#039;Fjodor Bredichin&amp;#039;&amp;#039; legte Leinen, die am Turm und am Bug des U-Bootes angeschlagen wurden. Diese brachen nach einiger Zeit im Schlepp jedoch. Während einige Quellen berichten, dass die &amp;#039;&amp;#039;Augusta&amp;#039;&amp;#039; die Leinen mit ihrem Turm gekappt habe, gibt es andere Berichte, dass das U-Boot durch einbrechendes Wasser Auftrieb verlor und dadurch tiefer sank und der erhöhte Wasserwiderstand letztlich zum Brechen der Leinen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von sowjetischen Flugzeugen abgeworfene Ersatzausrüstung versank auf der Stelle, da an den Kisten keine Schwimmer angebracht worden waren. Die immer wieder angebotene Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;USNS Powhatan&amp;#039;&amp;#039; wurde abgelehnt, da das Motiv der US Navy zu offensichtlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der sich beschleunigenden Ausbreitung der giftigen Gase an Bord der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; wurde die gesamte Besatzung auf den Frachter &amp;#039;&amp;#039;Fjodor Bredichin&amp;#039;&amp;#039; evakuiert, nur Kapitän Britanow blieb an Bord des U-Bootes. Auch während der Evakuierung führte die &amp;#039;&amp;#039;USS Augusta&amp;#039;&amp;#039; wieder Störmanöver aus. Sie fuhr mit ausgefahrenem [[Periskop]] auf die Rettungsboote zu, vielleicht in der Hoffnung, mit der Videokamera Bilder des Inneren der Boote zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Untergang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:K-219 Karte.jpg|mini|Der Umkreis, um den &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; am 6. Oktober sank]]&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober kamen Befehle aus Moskau. Darin wurde die Besatzung der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; zurück an Bord befohlen, um das U-Boot an der Oberfläche zurück in die [[Sowjetunion]] zu fahren, da ein Abschleppen nicht mehr möglich sei. Bevor die Besatzung zurückkehren konnte, sank die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; jedoch in den frühen Morgenstunden mit 14 Atomraketen und beiden Reaktoren auf etwa 5.550&amp;amp;nbsp;m Tiefe des [[Hatteras-Tief]]s. Möglich ist, dass Kapitän Britanow die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; versenkte, da er wusste, dass eine Rückkehr auf das Boot den Tod für seine Besatzung bedeuten würde. Dafür könnte er ein Torpedorohr geöffnet und sich selbst durch die vordere Notausstiegsluke gerettet haben. Wahrscheinlicher ist, dass die &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; durch das in den Raketenraum eingebrochene Wasser sank. Britanow wurde auf einem Rettungsfloß gefunden und ging an Bord der &amp;#039;&amp;#039;Fjodor Bredichin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Männer starben an Bord der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039;. Es waren der Waffenoffizier [[Kapitän Dritten Ranges|Kapitän 3. Ranges (Korvettenkapitän)]] Alexander Petratschkow, Maschinist Igor Chartschenko, Matrose Nikolai Smagljuk und Reaktortechniker Matrose Sergei Preminin. Später starben vier weitere Besatzungsmitglieder, die die Katastrophe überstanden hatten:  Chefingenieur [[Kapitän Zweiten Ranges|Kapitän 2.&amp;amp;nbsp;Ranges (Fregattenkapitän)]] Igor Krassilnikow, Kapitän 3.&amp;amp;nbsp;Ranges (Korvettenkapitän) W.&amp;amp;nbsp;Markow, Kapitänleutnant W.&amp;amp;nbsp;Karpatschew und Starschina erster Stufe (Obermaat) R.&amp;amp;nbsp;Sadauskas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionen der Marinen ==&lt;br /&gt;
Aus der sowjetischen Marine wurde verlautbart, dass die Raketenexplosion durch eine Kollision mit einem amerikanischen U-Boot verursacht worden sei. Gestützt wurde diese These dadurch, dass die &amp;#039;&amp;#039;USS Augusta&amp;#039;&amp;#039; Ende Oktober 1986 mit Kollisionsschäden in ihren Heimathafen, die [[Naval Submarine Base New London]] in [[Groton (Connecticut)|Groton]], [[Connecticut]], einlief. Wahrscheinlich ist jedoch, dass die Augusta in den Wirren nach dem Sinken der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; mit einem sowjetischen U-Boot von [[Projekt 667B]], der &amp;#039;&amp;#039;[[K-279]],&amp;#039;&amp;#039; kollidierte, das kurze Zeit später ebenfalls mit Kollisionsschäden in die Sowjetunion zurückkehrte. Auch Igor Britanow sagte nach dem Ende des Kalten Krieges in einem Gespräch mit Angehörigen der US Navy: „There was no collision“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Britanow&amp;quot;&amp;gt;zitiert nach einem Artikel in der  {{Webarchiv |url=http://www.navy.mil/navydata/cno/n87/usw/issue_28/yankee.html |text=Undersee Warefare, Fall 2005, Vol. 7 No. 5 |wayback=20130723022550}}, dort referenziert als &amp;#039;&amp;#039;Captain Igor A. Britanov, interview by Lt. Cmdr. Wayne Grasdock. Aug. 5, 1998.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; („Es gab keine Kollision.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die amerikanische als auch die sowjetische Regierung veröffentlichten im Laufe des 3. Oktobers Meldungen zu dem Unglück. Die US Navy gab eine Pressekonferenz, in der sie Karten mit dem von Kontamination bedrohten Gebiet zeigte. Beide Marinen teilten mit, dass zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer [[Nuklearexplosion]] oder von [[Kontamination (Radioaktivität)|Kontamination]] der Umgebung bestanden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch war vor allem der Zeitpunkt des Unglücks. Auch deshalb hielten sich beide Seiten mit konkreten Anschuldigungen zurück – gerade auch im Vergleich zu früheren wie auch späteren ähnlichen Ereignissen wie zum Beispiel der Verlust der &amp;#039;&amp;#039;[[Kursk (U-Boot)|Kursk]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2000. Der Grund dafür waren die am 11. und 12. Oktober 1986 stattfindenden [[Abrüstung]]sgespräche zwischen [[Ronald Reagan]] und [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] auf Island. Darin ging es um die Abrüstung von in Europa stationierten Mittelstreckenraketen.&lt;br /&gt;
Durch die [[Nuklearkatastrophe von Tschernobyl]] weniger als 6 Monate zuvor war zudem die Öffentlichkeit sensibilisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US Navy gab später als Reaktion auf Veröffentlichungen in Büchern folgendes Statement zu den Vorwürfen ab:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statement&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.chinfo.navy.mil/navpalib/questions/hostlh2o.html |text=Offizielles Statement der US Navy |wayback=20060818052619}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=The United States Navy normally does not comment on submarine operations, but in the case, because the scenario is so outrageous, the Navy is compelled to respond. The United States Navy categorically denies that any U.S. submarine collided with the Russian Yankee submarine (K-219) or that the Navy had anything to do with the cause of the casualty that resulted in the loss of the Russian Yankee submarine.&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Die United States Navy gibt normalerweise zu U-Boot-Operationen keine Stellungnahmen ab. In diesem Fall jedoch sieht sich die Navy zu einer Antwort verpflichtet, weil die Umstände dermaßen empörend sind. Die United States Navy bestreitet entschieden, dass ein US-Unterseeboot mit dem russischen U-Boot der Yankee-Klasse (K-219) kollidiert sei oder dass die Navy irgendetwas mit dem Ablauf des Unfalles zu tun hatte, der mit dem Verlust des russischen Yankee-U-Bootes endete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Kapitän Britanow wurde nach seiner Rückkehr in der Sowjetunion Verletzung seiner Sorgfaltspflicht, [[Hochverrat]] und [[Sabotage]] vorgeworfen; er erwartete seinen Prozess im damaligen [[Jekaterinburg|Swerdlowsk]], bis er im Mai 1987 vom neuen Verteidigungsminister [[Dmitri Timofejewitsch Jasow|Dmitri Jasow]] von allen Anklagepunkten freigesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wrack der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; wurde nie gehoben; es liegt heute noch in etwa 5.500 Metern Tiefe. 1986 und 1987 schickte das sowjetische Marine-Institut ein Tieftauchboot mit einer Kamera zum Wrack. Angeblich soll dieses hunderte Bilder aufgenommen haben, die jedoch bis heute (Stand 2010) der Geheimhaltung unterliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raketen an Bord der &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; enthielten insgesamt 30 Atomsprengköpfe mit rund 91 Kilogramm (200&amp;amp;nbsp;[[Pfund|lbs]]) radioaktivem Material. Diese wurden durch die Explosion und den steigenden Druck während des Sinkens nach Aussagen von Wissenschaftlern der russischen Atomwaffenforschungsanstalt Arzamas-16 zerstört, das Plutonium freigesetzt. Auf nach dem Sinken gesammelten Wrackteilen wurden radioaktive Spuren gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das U-Boot-Wrack ist in eine Art Lehmboden gesunken. Tests zeigten, dass dieser in der Lage ist, Plutonium zu absorbieren. Da die Wasserbewegung in diesen Tiefen außerdem sehr langsam ist, ist es wahrscheinlich, dass sich kaum Radioaktivität ausgebreitet hat. Auch über weitergehende Verbreitung durch die [[Nahrungskette]] ist nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sfgate.com/news/article/Sunken-Soviet-sub-leaked-Plutonium-3113164.php San Francisco Examiner Science Writer über die Folgen (24. November 1996)] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:K219-DN-SC-87-00808.JPEG|mini|500px|zentriert|K-219 in Längsansicht an der Wasseroberfläche am 3. Oktober 1986. Gut zu erkennen der Buckel direkt hinter dem Turm des U-Bootes, der die Raketen enthält. Darüber eine kleine Wolke aus [[Stickoxide|Nitrosegas]] über dem zerstörten Silo, das durch die Reaktion des [[Distickstofftetroxid|Raketentreibstoffs]] mit Wasser entstanden ist und mit Wasser Salpetersäure bildet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige [[Militärattaché|Marineattaché]] an der US-Botschaft in Moskau, [[Peter Huchthausen]], schrieb zusammen mit dem ehemaligen Ersten Offizier der &amp;#039;&amp;#039;K-219,&amp;#039;&amp;#039; Igor Kurdin, der direkt vor der letzten Fahrt von &amp;#039;&amp;#039;K-219&amp;#039;&amp;#039; das Boot verließ, den Tatsachenbericht &amp;#039;&amp;#039;Hostile Waters&amp;#039;&amp;#039;, der 1997 in englischer Sprache im Arrow Books Verlag erschien. Im Januar 2003 erschien das Buch auf Deutsch als &amp;#039;&amp;#039;In feindlichen Gewässern – Das Ende der K-219&amp;#039;&amp;#039; im [[Mittler &amp;amp; Sohn Verlag]], Hamburg. Des Weiteren gab es mehrere Veröffentlichungen in weiteren Sachbüchern, zum Beispiel in &amp;#039;&amp;#039;Jagd unter Wasser&amp;#039;&amp;#039; von Sherry Sontag und Christopher Drew, 2000 erschienen bei [[Goldmann Verlag|Goldmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1997 veröffentlichte [[Warner Bros.]] den [[Home Box Office|HBO]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Hostile Waters – Ein U-Boot-Thriller|Hostile Waters]]&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Im Fahrwasser des Todes&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Rutger Hauer]], [[Martin Sheen]] und [[Max von Sydow]], welcher in Deutschland auf [[Video Home System|VHS]]-Kassette und [[DVD]] erschienen ist. Gegen diesen Film ging Kapitän Britanow gerichtlich vor, da von ihm keine Genehmigung vorlag, seine Person darzustellen. Er gewann den Prozess im August 2004 und bekam Schadenersatz in einer nicht genannten Höhe zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prozess&amp;quot;&amp;gt;[http://english.pravda.ru/russia/18-08-2004/6590-0 &amp;#039;&amp;#039;Russian submariner, &amp;#039;Hostile Waters&amp;#039; blockbuster prototype, makes Hollywood producers pay him&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Prawda]] vom 18. August 2004 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Huchthausen, Igor Kurdin: &amp;#039;&amp;#039;In feindlichen Gewässern – Das Ende der K-219.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Hamburg 2003, ISBN 3-8132-0688-2 (deutsch).&lt;br /&gt;
* Peter Huchthausen, Igor Kurdin: &amp;#039;&amp;#039;Hostile Waters.&amp;#039;&amp;#039; Hutchinson, London 1997, Arrow Books, London 1998 (englische Originalausgabe), ISBN 0-09-180220-2, ISBN 0-09-926966-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von U-Boot-Unglücken seit 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|K-219}}&lt;br /&gt;
* [http://www.navy.mil/navydata/cno/n87/usw/issue_28/yankee.html Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Undersea Warfare, Fall 2005, Vol. 7 No. 5&amp;#039;&amp;#039; Loss of a Yankee SSBN] von Igor Kurdin und Lt. Cmdr. Wayne Grasdock, USN (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://bellona.ru/bellona.org/english_import_area/international/russia/navy/northern_fleet/incidents/31703 Transkription des Politbüro-Treffens mit dem Thema K-219] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|8. Januar 2006|12402683}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4562426-4|LCCN=n97039821|VIAF=138546956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:K219}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yankee-Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsunglück 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sewmasch-Werft]]&lt;/div&gt;</summary>
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