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	<title>Kürbissuppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:23:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%BCrbissuppe&amp;diff=1926810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grullab am 25. Januar 2026 um 21:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018-11-01-Kürbissuppe-1128.jpg|mini|Kürbissuppe mit Kürbiskernen, Kürbiskernöl und Petersilie]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kürbissuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine meist gebundene [[Suppe]] mit [[Kürbisse|Kürbis]] als Hauptzutat. In Varianten ist sie in vielen europäischen Ländern sowie den USA, anderen Teilen Amerikas und in Australien bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Kürbis als „[[Gesinde]]-Kost“ und auch als Schweinefutter verwendet wurde, gehörte Kürbissuppe mindestens seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch zur bürgerlichen und herrschaftlichen Küche. In Krünitz’ [[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomischer Encyclopädie]] werden verschiedene Rezepte erwähnt: eine sättigende Püreesuppe aus gekochtem und zu Mus zerdrücktem Kürbis, Milch oder [[Mohn]], [[Hirse]] und [[Pfeffer]], zu der [[Eierkuchen]] serviert werden, eine feinere mit [[Brühe|Fleischbrühe]], [[Parmesan]] und gerösteter [[Petersilie]] sowie eine „Kürbiß-Potage“ aus in Butter gedünsteten Kürbiswürfeln mit Pfeffer, Kräutern, Milch und aufgekochten Semmelrinden, die zum Schluss mit gerösteten Brotscheiben belegt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kürbiß&amp;#039;&amp;#039;. In: Johann Georg Krünitz: &amp;#039;&amp;#039;Oeconomische Encyclopädie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1773 bis 1858, Band 56, S. 726–728. [https://www.kruenitz1.uni-trier.de/ Volltext.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pellegrino Artusi]] nahm in sein Standardwerk der italienischen Küche von 1891 eine ähnliche Kürbissuppe auf, wie schon Krünitz sie beschrieb: in Fleischbrühe gekochter gelber Kürbis, passiert, ergänzt mit Brühe und blonder [[Mehlschwitze]], mit Parmesan und gerösteten Brotwürfeln serviert. Mit guter Fleischbrühe gemacht sehr erquickend, wie er anmerkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pellegrino Artusi]]: &amp;#039;&amp;#039;La scienza in cucina e l’arte di mangiare bene&amp;#039;&amp;#039;. 1891 [Nachdruck Florenz 1991, S. 60 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „Kürbis-Potage“ ähnelt ein anderes Rezept aus einem neueren Standardwerk der italienischen Küche: Anstelle von Milch werden Brühe und Sahne verwendet, weitere Zutaten sind [[Kartoffel]]würfel, [[Zwiebel]]n und [[Knoblauch]], wieder ergänzt um geröstete Brotwürfel und Hartkäse ([[Greyerzer]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Der Silberlöffel]]&amp;#039;&amp;#039;. Phaidon Verlag, Berlin 2006, ISBN 0-7148-9665-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Kochbuch von 1912 findet sich beispielhaft das im Wesentlichen bis heute gültige Grundrezept, eine gegenüber Krünitz etwas verfeinerte Püreesuppe aus gekochtem, passierten Kürbis mit Milch, [[Zimt]], [[Zitrone]]nschale, Salz, Zucker und [[Butter]], mit wenig Mehlschwitze oder [[Eidotter|Eigelb]] leicht gebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mary Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Illustriertes Kochbuch für die einfache und feine Küche&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main und Leipzig 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herings Lexikon der Küche]] verzeichnet zwei klassische Kürbissuppen – ohne Mehlbindung: als „Kürbissuppe“ (&amp;#039;&amp;#039;Potage de potiron&amp;#039;&amp;#039;) eine schlichte Püreesuppe aus in Brühe gekochtem Kürbis, mit [[Rahm|Sahne]] ergänzt und mit [[Croûton]]s garniert, sowie als „Kürbis-Orangen-Suppe“ (&amp;#039;&amp;#039;Velouté de courge à l’orange&amp;#039;&amp;#039;) aus in Milch gedünstetem Kürbis, püriert, mit [[Orangensaft]] als Flüssigkeit, mit [[Currypulver|Curry]], Salz, Zitronensaft und [[Tabascosauce]] gewürzt, mit Sahne und Eigelb legiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herings Lexikon der Küche&amp;#039;&amp;#039;. Fachbuchverlag Pfannenberg, Haan-Gruiten, 23. Auflage 2001, ISBN 3-8057-0470-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es zahlreiche Varianten, die vor allem die Würzung betreffen. Die [[Binden (Kochen)|Bindung]] erfolgt meist nur durch den pürierten Kürbis, eventuell von Sahne oder [[Crème fraîche]] unterstützt. Als ergänzende Flüssigkeit dienen meist Gemüse-, Geflügel- oder Fleischbrühe, möglicherweise ergänzt um [[Weißwein]], [[Weinessig]] oder Zitronensaft. Neben Salz, Pfeffer, Zucker, Zimt und Curry sind heute gern frischer [[Ingwer]], [[Koriander]], [[Muskatnussbaum|Muskat]] und [[Paprika|Chili]] gängig, auch Zwiebeln und Knoblauch. Aus der [[Steiermark]] stammt die Sitte, Kürbissuppe mit etwas [[Kürbiskernöl]], das einen typischen, intensiven Geschmack hat, abzurunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Haiti]] ist die [[Soupe Joumou]], eine Kürbissuppe mit Rindernacken als Einlage, das traditionelle Feiertagsgericht am 1. Januar.&amp;lt;ref&amp;gt;Mirta Yurnet-Thomas: &amp;#039;&amp;#039;A Taste of Haiti&amp;#039;&amp;#039;. 2., erweiterte Auflage. New York 2005, S. 108&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pumpkin soups|Kürbissuppe}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Kochbuch/ Kürbiscremesuppe|Rezept für Kürbiscremesuppe|suffix=-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurbissuppe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsesuppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürbis als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grullab</name></author>
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