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	<title>Kühnitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:03:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%BChnitzsch&amp;diff=2650849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Online)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%BChnitzsch&amp;diff=2650849&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-20T17:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Online)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lossatal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/22/38.56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/49/53.91/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 284&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lossatal.eu/leben/unsere-gemeinde/zahlen-daten-fakten/ |titel=EW-Zahlen 2022 |hrsg=Gemeinde Lossatal |format=Excel; 18 kB |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1997-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Falkenhain (Lossatal)|Falkenhain]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04808&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034262&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kühnitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Lossatal]] im [[Landkreis Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Kühnitzsch liegt etwa 6&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Wurzen]] in der [[Leipziger Tieflandsbucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Kühnitzsch sind [[Müglenz]] im Norden, [[Falkenhain (Lossatal)|Falkenhain]] im Nordosten, [[Dornreichenbach]] und [[Heyda (Lossatal)|Heyda]] im Osten, [[Trebelshain]] im Süden, [[Körlitz]] im Westen sowie [[Zschorna (Lossatal)|Zschorna]] und [[Watzschwitz]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20090501540DR Kühnitzsch (Lossatal) Rittergut.jpg|mini|Rittergut Kühnitzsch (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Kühnitzsch.JPG|mini|Schloss Kühnitzsch (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bockwindmühle Kühnitzsch.JPG|mini|Bockwindmühle Kühnitzsch (2012)]]&lt;br /&gt;
Die ersten belegten Ortsnamenformen datieren von 1203 als &amp;#039;&amp;#039;Kinz&amp;#039;&amp;#039; und 1218 als &amp;#039;&amp;#039;Chins&amp;#039;&amp;#039;. Das Dorf Kühnitzsch entstand aus dem [[Sattelhof]] Kühnitzsch und den Ansiedlungen Rauden und Naundorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{HOV}}. Abgerufen am 8. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1203 entstand ein [[Rittergut]] samt umgebenden Wassergraben. Später erfolgte die Errichtung einer [[Wasserburg]], deren Kern überwiegend auf das 17. Jahrhundert zurückgeht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sachsens-schloesser.de/lossatal-wasserburg-schloss-kuehnitzsch/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Lossatal: Schloss Kühnitzsch&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2022-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kühnitzscher Mühle wird 1588 erstmals im Verzeichnis der [[Windmühle]]n aufgeführt, von 1672 datiert der erste Hinweis im Kirchenbuch. 1812 erfolgte der Umbau der Mühle in ihrer heutigen Gestalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGM&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.muehlen-dgm-ev.de/pages/Detailed/1623.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Bockwindmühle Kühnitzsch.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160817184848}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Schumann]] nennt 1818 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Kühnitzsch betreffend u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] ein [[Schriftsässigkeit|schrifts.]] Rittergut und Dorf […]. Es ist mit 13 [[Hufe]]n belegt und hat eine [[Pfarrkirche]] und Schule, die unter der Insp. Wurzen und der [[Kollatur|Collatur]] des dasigen Ritterguts stehen. Außer dem hiesigen Dorfe gehören zu den letztern noch schrifts. Das Dorf Watzschwitz, das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Zwochau und die Schickemühle, in allem 360 Einwohner. Vor Alters, bis zum J. 1461 besaßen dieses Gut die von Lusigk, von Plausigk und von Plötze. […] Das Dorf Körlitz war sonst in die hiesige Kirche eingepfarrt. […] Die hiesige Kirche ließ im J. 1705 der Patron derselben, General Christian Plötz ganz neu erbauen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Staatslexikon Sachsen|5|247|bis=248|Kühnitzsch, Künitzsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Schiffner]] ergänzt 1830 u. a.:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hierher gepfarrt ist nichts. […] Das Gut hat eine Ziegelei, u. in der leipzig-strehlaer Strasse, steht die Windmühle.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Staatslexikon Sachsen|17|654|bis=655}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 erfolgte der Umbau des Schlosses im Stile der Romantik, weitere Umbauten erfolgten um 1870.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot; /&amp;gt; Diese Bautätigkeiten sind dem Grundbesitzer Carl Ludwig Rudolph [[Kalitsch (Adelsgeschlecht)|von Kalitsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1900. Erster Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1900 |Seiten=471 |Online=[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8280022 Digitalisat] |Abruf=2022-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Kühnitzsch zuzuschreiben. Er war unter anderem sächsischer [[Kammerherrenschlüssel|Kammerherr]] und trat schon 1857&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johanniterorden |Titel=Liste der Mitglieder der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem 1859 |Verlag=Martin Berendt |Ort=Berlin |Datum=1859 |Seiten=75 |Online=[https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10455206/bsb:BV020300171?page=83 Digitalisat] |Abruf=2022-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Johanniterorden]] bei, wurde dort später Rechtsritter und Mitglied der Provinzial-Genossenschaft Sachsen. Mitte der 1920er Jahre gehörte das Rittergut seinem Nachfahren Lothar von Kalitsch. Zum Gut gehörte das Vorwerk Watschwitz. Die Gesamtgröße betrug 278 ha Land. Der Gutsbetrieb war verpachtet an Reinh. Born. Im Ort bestanden mit den Höfen von Hugo Kühne und Thekla Schindlers Erben, daselbst verpachtet an Oswin Dottermusch, sowie den 31 ha des Hugo Winkler, weitere landwirtschaftliche Betriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Ullrich, Ernst Seyfert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Band IX. 1925. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Güter und Wirtschaften im Freistaat Sachsen. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter bis zur Größe von ungefähr 15 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, der Grundsteuereinheiten, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts, der einzelnen Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1925, Seite 371. ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/91894/403 Digitalisat], abgerufen am 8. Juli 2022.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1991/92 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Schloss Kühnitzsch durchgeführt. Bis 2004/05 wurde der Baukörper durch eine Förderschule sowie eine Kindertagesstätte genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsens Schlösser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 endete der Mahlbetrieb in der Mühle des Ortes, 1978 wurde sie zur Erhaltung als technisches Denkmal der damaligen Gemeinde übergeben. 1992 wurden an die zwischenzeitlich in Mitleidenschaft gezogene Mühle die Windmühlenflügel wieder angebracht. Heute bemüht sich der örtliche Heimatverein um die Erhaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1997 wurde Kühnitzsch nach Falkenhain eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/GST_AEND_1997.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen ab 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 1997.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190328202228}}. (PDF; 17&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Falkenhain und Hohburg mit ihren jeweiligen Ortsteilen zum 1. Januar 2012 entstand die neue Gemeinde Lossatal, womit Kühnitzsch seitdem ein Gemeindeteil von letzterer ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/c_GST_AEND_2012.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen ab 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190328202228}}. (PDF; 13&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1570|| 27 [[Hufner|besessene Mann]], 2 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 27 besessene Mann, 15 [[Häusler]], 10 ¾ [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 348&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 407&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 306&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 335&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 325&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 419&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 437&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 359&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990{{FN|1}} || 627&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016{{FN|2}} || 301&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021{{FN|3}} || 290&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|mit Körlitz}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|2|[https://www.lossatal.eu/leben/unsere-gemeinde/ortsteile/kuehnitzsch/ &amp;#039;&amp;#039;Kühnitzsch.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 8. Juli 2022.}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|3|[https://www.lossatal.eu/downloads/datei/OTAwMDAwOTkyOy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL3d1cnplbi9sb3NzYXRhbC9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL2V3X3phaGxlbl8yMDIxLnhscw%3D%3D &amp;#039;&amp;#039;Die Bevölkerungsbewegung im Jahr 2021 in der Gemeinde Lossatal.&amp;#039;&amp;#039;] (XLS; 44 kB). Abgerufen am 8. Juli 2022.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Liste der Kulturdenkmale in Lossatal#Kühnitzsch|Liste der Kulturdenkmale in Kühnitzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20090501545DR Kühnitzsch (Lossatal) Dorfkirche.jpg|mini|Kirche Kühnitzsch (2009)]]&lt;br /&gt;
Zwischen Schloss und Rittergut liegt in annähernd östlicher Ausrichtung die Dorfkirche Kühnitzsch. Im Kern eine [[Romanik|romanische]] [[Chorturm]]kirche, wurde sie durch großzügige Zuwendung des Generals [[Christian Sigismund von Plötz]] 1705 zur einschiffigen barocken [[Saalkirche]] auf kreuzförmigem Grundriss ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orgel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=S7AtSaMPqJ4 Geschichte von Kirche und Orgel sowie Klangbeispiele] auf YouTube. Abgerufen am 8. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Kirchturm|Ostturm]] auf quadratischem Sockel ist in seinem oberen Teil [[Oktogon (Architektur)|oktogonal]] und trägt eine [[Haube (Architektur)#Formen|Welsche Haube]] sowie eine [[Laterne (Architektur)|Laterne]]. An die Kirche nordwestlich angebaut ist eine [[Leichenhalle]] mit [[Spitzbogen]]portal und [[Satteldach]]. Das gesamte Gebäudeensemble ist von einer historischen Einfriedungsmauer umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche wird von einem [[Altar#Kanzelaltar|Kanzelaltar]] beherrscht, der 1707 von Christian Sigismund von Plötz gestiftet wurde und links von einem [[trophäe]]nbestückten Porträt des Stifters flankiert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orgel&amp;quot; /&amp;gt; Zur weiteren Ausstattung gehören ein evangelischer [[Beichtstuhl]] (1712 von [[Joachim von Plötz]] aus [[Röcknitz]] gestiftet), [[Grabstein]]e (u. a. derer von Plaußigk) aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, eine [[Patronatsloge]] sowie zwei barocke [[Empore]]n mit [[Jugendstil]]bemalung von 1904. Die denkmalgeschützte Kirche wurde in den 1990er Jahren aufwändig restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orgel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Kirche wurde 1889 von [[Nicolaus Schrickel]] aus [[Eilenburg]] auf der unteren Empore erbaut. Das bis auf einen fehlenden [[Schwellwerk#Bedienung|Schwelltritt]] unverändert erhaltene Instrument verfügt über 11 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Es wurde 1997 durch [[Georg Wünning]] aus [[Großolbersdorf]] instand gesetzt. Seine Disposition lautet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;orgel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Geigenprincipal{{0}} || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Hohlflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Octave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Mixtur II ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Flöte traverse || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Amabile || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Schwebung&amp;lt;br /&amp;gt;(für die Flöte traverse)&amp;#039;&amp;#039;{{0}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Violonbaß{{0}} || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Manualcoppel&amp;#039;&amp;#039; (II/I), &amp;#039;&amp;#039;Pedalcoppel&amp;#039;&amp;#039; (I/P)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfe]]:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Calcanten-Glocke|Klingelzug]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|19|152|167|&amp;#039;&amp;#039;Künitzsch&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|17|654|bis=655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kuehnitzsch.de/ Offizielle Website des Ortes]&lt;br /&gt;
* [https://www.lossatal.eu/leben/unsere-gemeinde/ortsteile/kuehnitzsch/ Internetauftritt von Kühnitzsch] auf der Website der Gemeinde Lossatal&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Rauden_(2)|Rauden}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Naundorf_(1)|Naundorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lossatal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1059872080|VIAF=311196208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhnitzsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lossatal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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