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	<title>Kühlschranktest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%BChlschranktest&amp;diff=373288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc Taxon: /* Interpretation der Befunde */</title>
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		<updated>2025-12-15T14:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Interpretation der Befunde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kühlschranktest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein einfaches [[Laboratoriumsmedizin|labormedizinisches]] Verfahren zur orientierenden Differenzierung von [[Fettstoffwechselstörung]]en, bei dem [[Blutserum]] über Nacht bei [[Kühlschrank]]temperatur gelagert und anschließend visuell auf Aufrahmung oder [[Trübung]] beurteilt wird. Das Testprinzip beruht auf den unterschiedlichen [[Stoffeigenschaft|physikalischen Eigenschaften]] der [[Lipoproteine]]: [[Chylomikronen]] steigen aufgrund ihrer geringen Dichte nach oben und bilden eine cremige Oberschicht, während [[Very Low Density Lipoprotein|VLDL]]-reiche Seren eine [[Homogenität|homogene]] Trübung ohne Schichtbildung zeigen. Die [[Befund (Medizin)|Befundmuster]] ermöglichen eine Zuordnung zu den [[Hyperlipoproteinämie]]-Typen nach der [[Donald S. Fredrickson|Fredrickson]]-Klassifikation, wobei insbesondere der Nachweis von Chylomikronen bei [[Nahrungskarenz|nüchternen]] Patienten auf eine [[Pathologie|pathologische Störung]] des Lipoproteinabbaus hindeutet. Trotz seiner Grenzen als rein qualitative, untersucherabhängige Methode ohne Standardisierung gilt der Kühlschranktest als kostengünstige Orientierungshilfe vor weiterführenden Untersuchungen wie der [[Elektrophorese|Lipoproteinelektrophorese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen und Prinzip ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chylomicron.svg|mini|Chylomikron-Struktur&amp;lt;br /&amp;gt;ApoA, ApoB, ApoC, ApoE ([[Apolipoprotein]]e); T ([[Triacylglycerol]]); C ([[Cholesterol]]); grün ([[Phospholipide]])]]&lt;br /&gt;
Das Verfahren basiert auf den [[Stoffeigenschaft|physikalischen Eigenschaften]] der verschiedenen [[Lipoproteine]] im menschlichen [[Blut]]. Lipoproteine sind [[Makromolekül|makromolekulare]] Komplexe, die aus einem [[Hydrophobie|hydrophoben]] Kern von [[Triglyceride]]n und [[Cholesterinester]]n sowie einer [[Amphiphilie|amphiphilen]] Hülle aus [[Phospholipide]]n, freiem [[Cholesterin]] und [[Apolipoproteine]]n bestehen. Sie dienen dem Transport [[Eigenschaften des Wassers|wasserunlöslicher]] [[Lipide]] im wässrigen Milieu des Blutes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chylomikronen]] stellen die größten und zugleich fettreichsten Lipoproteine dar, die im [[Dünndarm]] nach der Aufnahme von Nahrungsfetten gebildet werden. Nach einer fetthaltigen Mahlzeit transportieren diese Partikel Triglyceride, [[Fettsäuren]], Cholesterin und [[Lipophilie|fettlösliche]] [[Vitamin]]e über die [[Lymphe]] in den [[Blutkreislauf]]. Aufgrund ihrer sehr geringen Dichte von weniger als 0,95 Gramm je Milliliter steigen Chylomikronen bei längerer Standzeit nach oben und bilden eine charakteristische Rahmschicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fet&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;davidson&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu führen erhöhte Konzentrationen von VLDL ([[Very Low Density Lipoprotein]]), die ebenfalls triglyceridreich sind, aber eine höhere Dichte aufweisen, zu einer [[Homogenität|homogenen]] [[Trübung]] des gesamten Serums ohne Schichtbildung. Diese unterschiedlichen physikalischen Verhaltensweisen der Lipoproteine bei Kühlung ermöglichen die [[Diagnose|diagnostische Differenzierung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;preynat&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vollbut-Plasma-Serum.png|mini|Gesundes Vollblut, Plasma und Serum]]&lt;br /&gt;
Die Durchführung des Kühlschranktests erfordert zunächst eine korrekte Probengewinnung. Der Patient muss vor der [[Blutentnahme]] eine [[Nahrungskarenz|Nüchternkarenz]] von mindestens zwölf Stunden einhalten, um [[Verdauung|postprandiale]] Chylomikronen, die nach jeder fetthaltigen Mahlzeit physiologisch auftreten, auszuschließen. Zusätzlich wird eine Alkoholkarenz von 24 Stunden empfohlen, da [[Alkoholkonsum]] die Triglyceridkonzentration beeinflussen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mld-6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gewonnene [[Blutserum]] oder [[Blutplasma]] wird in ein transparentes Röhrchen gefüllt und über Nacht bei einer Temperatur von vier bis acht Grad Celsius im [[Kühlschrank]] gelagert. Diese Kühlschranktemperatur entspricht den üblichen Einstellungen handelsüblicher [[Kühlung|Kühlgeräte]]. Die visuelle Beurteilung erfolgt am nächsten Morgen durch Inspektion des Röhrcheninhalts bei [[Tageslicht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation der Befunde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hyperlipidaemia - lipid in EDTA tube.jpg|mini|100px|Aufrahmung bei Hyperlipo&amp;amp;shy;proteinämie nach dem Kühlschranktest]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hypertriglyceridämie.jpg|mini|100px|Aufrahmung bei Hyper&amp;amp;shy;triglyceridämie nach dem Kühlschranktest]]&lt;br /&gt;
Die visuelle Beurteilung des Serums nach der Kühlschranklagerung ermöglicht verschiedene [[Befund (Medizin)|Befunde]], die Rückschlüsse auf die Art der vorliegenden [[Fettstoffwechselstörung]] erlauben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gpn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein &amp;lt;u&amp;gt;klares Serum ohne Trübung&amp;lt;/u&amp;gt; nach der Übernachtlagerung spricht für normale Triglycerid- und Chylomikronenkonzentrationen oder für eine isolierte Erhöhung des LDL-[[Cholesterin|Cholesterins]], da [[Low Density Lipoprotein|LDL-Partikel]] aufgrund ihrer geringeren Größe und höheren Dichte keine sichtbare Trübung verursachen.&lt;br /&gt;
* Eine &amp;lt;u&amp;gt;Aufrahmung&amp;lt;/u&amp;gt; (cremige Oberschicht) bei darunter klarem Serum ist [[pathognomonisch]] für das Vorhandensein von Chylomikronen und weist auf eine Typ-I-[[Hyperlipoproteinämie]] nach [[Donald S. rickson|Fredrickson]] oder eine [[exogen]]e [[Hypertriglyceridämie]] hin. Da Chylomikronen die leichtesten [[Lipoproteine]] sind, sammeln sie sich aufgrund der Dichteunterschiede an der Oberfläche.&lt;br /&gt;
* Eine &amp;lt;u&amp;gt;homogene Trübung&amp;lt;/u&amp;gt; des gesamten Serums ohne Aufrahmung deutet auf erhöhte Konzentrationen von VLDL und Remnant-Lipoproteinen hin, wie sie bei Typ-IV-Hyperlipoproteinämie oder beim [[Metabolisches Syndrom|metabolischen Syndrom]] vorkommen.&lt;br /&gt;
* Eine &amp;lt;u&amp;gt;Kombination aus Aufrahmung und trübem Unterstand&amp;lt;/u&amp;gt; spricht für eine gleichzeitige Erhöhung von Chylomikronen und VLDL, wie sie charakteristisch für die Typ-V-Hyperlipoproteinämie ist. Diese Konstellation findet sich häufig bei schweren Formen der Hypertriglyceridämie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiterführende Untersuchungsmethoden stehen die Lipoproteinelektrophorese und die [[Ultrazentrifuge|Ultrazentrifugation]] zur Verfügung. Die Lipoproteinelektrophorese ermöglicht eine quantitative Auftrennung der verschiedenen Lipoproteinfraktionen und ist weniger störanfällig gegenüber hohen Triglyceridkonzentrationen als die rechnerische Bestimmung des LDL-Cholesterins nach der [[Low Density Lipoprotein#Labormessungen (Diagnostik)|Friedewald-Formel]]. Die Ultrazentrifugation gilt als Referenzmethode, ist jedoch für die Routinediagnostik zu aufwendig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Relevanz ==&lt;br /&gt;
Der Kühlschranktest besitzt differentialdiagnostische Bedeutung bei der Abklärung von Fettstoffwechselstörungen und stellt eine einfache, kostengünstige Orientierungsmethode dar. Er ermöglicht eine erste Zuordnung erhöhter Triglyceridwerte zu den verschiedenen Typen der Hyperlipoproteinämie nach der Fredrickson-Klassifikation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lackner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fredrickson-Klassifikation unterscheidet sechs [[Phänotyp]]en von Hyperlipoproteinämien basierend auf dem [[Elektrophorese|elektrophoretischen]] Muster und den erhöhten Lipoproteinfraktionen. Typ I zeichnet sich durch erhöhte Chylomikronen aus, Typ IIa durch erhöhte LDL, Typ IIb durch erhöhte LDL und VLDL, Typ III durch abnorme IDL (Intermediate Density Lipoproteins), Typ IV durch erhöhte VLDL und Typ V durch erhöhte Chylomikronen und VLDL.&amp;lt;ref name=&amp;quot;altmeyer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mld-4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lackner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere klinische Relevanz besitzt der Nachweis von Chylomikronen im Zusammenhang mit dem familiären Chylomikronämie-Syndrom, einer seltenen [[Genetik|genetischen]] Erkrankung mit einer [[Prävalenz]] von etwa 1:1.000.000. Bei dieser Erkrankung liegt ein Mangel oder eine Fehlfunktion des [[Enzym]]s [[Lipoproteinlipase]] vor, was zu einem gestörten Abbau triglyceridreicher Lipoproteine führt. Betroffene weisen extrem erhöhte Triglyceridkonzentrationen von bis zu 30.000 Milligramm je Deziliter auf und haben ein stark erhöhtes Risiko für [[rezidiv]]ierende [[Pankreatitis|Pankreatitiden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathophysiologie ==&lt;br /&gt;
Chylomikronen entstehen in den [[Schleimhaut|Mukosazellen]] des Dünndarms nach der [[Resorption]] von Nahrungslipiden. Im glatten [[Endoplasmatisches Retikulum|endoplasmatischen Retikulum]] der [[Enterozyt]]en werden die resorbierten Lipide mit [[Apolipoproteine]]n, insbesondere Apolipoprotein B-48 und [[Lipoprotein a|Apolipoprotein(a)]], zu Chylomikronen verpackt. Diese gelangen über die [[Lymphgefäß]]e in den [[Blutkreislauf]] und werden in den [[Kapillare]]n des [[Fettgewebe|Fett-]] und [[Muskulatur|Muskelgewebes]] durch die [[endothel]]ständige Lipoproteinlipase abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;davidson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Lipolyse]] durch die Lipoproteinlipase werden Triglyceride zu [[Freie Fettsäuren|freien Fettsäuren]] gespalten, die von den Zielgeweben aufgenommen werden. Der dabei entstehende Rest der Chylomikronen, die sogenannten Chylomikronen-Remnants, wird von der [[Leber]] über [[LDL-Rezeptor]]en aufgenommen und abgebaut. Unter [[Physiologie|physiologischen]] Bedingungen sind Chylomikronen nach einer Nüchternperiode von acht bis zwölf Stunden nicht mehr im Blut nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mld-6&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;puschel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Störungen im Abbau der Chylomikronen führen zu deren [[Bioakkumulation|Akkumulation]] im Blut und damit zu einer Chylomikronämie. Die häufigste genetische Ursache ist der Lipoproteinlipase-Mangel, bei dem [[Mutation]]en im [[Chromosom 8 (Mensch)|LPL-Gen]] zu einem funktionslosen oder in seiner Aktivität eingeschränkten Enzym führen. Weitere genetische Ursachen umfassen Defekte im [[Chromosom 19 (Mensch)|Apolipoprotein C-II]], einem essentiellen Kofaktor der Lipoproteinlipase, sowie Mutationen in den Genen [[Chromosom 8 (Mensch)|GPIHBP1]] und [[Chromosom 16 (Mensch)|LMF1]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Komplikationen bei Chylomikronämie ==&lt;br /&gt;
Die Akkumulation von Chylomikronen und anderen triglyceridreichen Lipoproteinen ist mit einem erhöhten Risiko für akute Pankreatitiden verbunden. Ab Triglyceridkonzentrationen von über 1.000 Milligramm je Deziliter steigt das Pankreatitisrisiko deutlich an. Bei Patienten mit schwerer Hypertriglyceridämie verlaufen Pankreatitiden häufig schwerer als bei anderen [[Ätiologie (Medizin)|Ätiologien]], mit höheren Raten an [[Krankheitsverlauf#Einteilung nach zeitlichem Verlauf|persistierendem]] Organversagen, längeren [[Krankenhaus]]aufenthalten und erhöhter [[Intensivstation|Intensivpflichtigkeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;klingel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;afi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pathogenese]] der hypertriglyceridämiebedingten Pankreatitis ist noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass die lokale Freisetzung von Fettsäuren aus Triglyceriden durch pankreatische Lipasen zu einer direkten Schädigung des [[Bauchspeicheldrüse|Pankreasgewebes]] führt. Die freigesetzten Fettsäuren wirken [[Zytotoxizität|zytotoxisch]] auf die [[Azinus]]zellen und verstärken die [[Entzündung]]sreaktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlag&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klingel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pankreatitis können bei ausgeprägter Chylomikronämie weitere klinische Manifestationen auftreten. Hierzu gehören eruptive [[Xanthom]]e, gelbliche Hautknötchen, die durch Lipidablagerungen in [[Makrophage]]n entstehen, sowie eine [[Hepatosplenomegalie]] durch Anreicherung von Lipiden in [[Leber]] und [[Milz]]. Eine Lipaemia retinalis, eine milchige Trübung der [[Netzhaut]]gefäße, kann bei sehr hohen Triglyceridwerten [[Ophthalmoskopie|ophthalmoskopisch]] sichtbar werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methodische Grenzen ==&lt;br /&gt;
Der Kühlschranktest weist methodische Einschränkungen auf, die bei der Interpretation berücksichtigt werden müssen. Die Methode ist rein qualitativ und erlaubt keine quantitative Aussage über die Konzentration der Lipoproteine. Eine geringe Sensitivität führt dazu, dass moderate Erhöhungen der Chylomikronen möglicherweise nicht erkannt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beurteilung ist subjektiv und abhängig von der Erfahrung des Untersuchenden. Eine Standardisierung der Bewertungskriterien existiert nicht, was die Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Laboratorien einschränken kann. Zudem kann die Trübung des Serums auch durch andere Faktoren als Lipide verursacht werden, beispielsweise durch extreme [[monoklonale Gammopathie]]n der [[Immunglobulin M|IgM]]-Fraktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Limitation besteht darin, dass der Kühlschranktest keine Unterscheidung zwischen Chylomikronen und Chylomikronen-Remnants erlaubt. Auch die genaue Quantifizierung von Chylomikronen ist im klinischen Labor derzeit nicht standardisiert möglich. Ein theoretischer Ansatz wäre die Messung von Apolipoprotein B-48, der [[Darm|intestinalen]] [[Isoform]] des Apolipoprotein B, jedoch sind die verfügbaren Tests hierfür nicht ausreichend validiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktische Anwendung ==&lt;br /&gt;
Trotz seiner methodischen Grenzen wird der Kühlschranktest in der klinischen Praxis als einfache und anschauliche Orientierungsmethode geschätzt. Er erfordert keine speziellen Geräte oder [[Reagens|Reagenzien]] und kann mit der üblichen Laborausstattung durchgeführt werden. Der deutsche Mediziner [[Winfried März]] bezeichnet den Test in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Medizinischen Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039; als „oft unterlassen“, obwohl er diagnostisch wertvolle Hinweise liefern kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kühlschranktest findet insbesondere Anwendung in der initialen Abklärung von Hypertriglyceridämien, wenn die Triglyceridkonzentration über 400 Milligramm je Deziliter liegt und die Berechnung des LDL-Cholesterins nach der Friedewald-Formel nicht mehr zuverlässig möglich ist. In Kombination mit der Lipoproteinelektrophorese ermöglicht er eine Einordnung nach der Fredrickson-Klassifikation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lackner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Diagnostik des [[Chylothorax]], einer seltenen Form des [[Pleuraerguss]]es durch [[Lymphe|Lymphflüssigkeit]], kann der Kühlschranktest am [[Pleurapunktion|Pleurapunktat]] zur Identifizierung von Chylomikronen herangezogen werden. Hier ist er neben der Bestimmung der Triglyceridkonzentration im Punktat ein ergänzendes diagnostisches Kriterium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapeutische Konsequenzen ==&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse des Kühlschranktests können [[Therapie|therapeutische Konsequenzen]] nach sich ziehen. Bei Nachweis einer Chylomikronämie steht die [[Prävention]] einer akuten Pankreatitis im Vordergrund. Die Therapie umfasst in erster Linie eine strikt fettarme Diät mit einer Beschränkung der Fettzufuhr auf weniger als 15 bis 20 Gramm pro Tag sowie eine Alkoholkarenz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;afi&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sgw&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;klingel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medikamentöse Therapieoptionen bei Hypertriglyceridämie umfassen [[Fibrate]], die über den [[Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptoren|PPAR&amp;lt;sub&amp;gt;α&amp;lt;/sub&amp;gt;-Rezeptor]] die Expression der Lipoproteinlipase steigern, sowie [[Omega-3-Fettsäuren]] in [[Pharmakologie|pharmakologischer]] Dosierung. Bei Patienten mit [[Monogenie|monogenem]] Lipoproteinlipase-Mangel, bei denen kein funktionsfähiges Enzym mehr vorhanden ist, können diese Medikamente allerdings wirkungslos sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zimodro&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;parhofer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fällen schwerer, therapierefraktärer Hypertriglyceridämie oder bei akuter Pankreatitis mit sehr hohen Triglyceridwerten kann eine therapeutische [[Apherese]] zur raschen Senkung der Lipide erwogen werden. Hierbei werden durch extrakorporale Verfahren Triglyceride und Lipoproteine aus dem Blut entfernt. Bei rezidivierenden Pankreatitiden kann die Apherese als Langzeittherapie zur Prävention weiterer Ereignisse eingesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klingel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Dörner: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlehrbuch Klinische Chemie und Hämatologie&amp;#039;&amp;#039;, Georg Thieme Verlag, 8. Auflage 2013, S. 208, {{Google Buch | BuchID = fX7DAAAAQBAJ | Seite = 208 | Hervorhebung = Kühlschranktest }} &lt;br /&gt;
* W. G. Guder: &amp;#039;&amp;#039;Das Laborbuch für Klinik und Praxis&amp;#039;&amp;#039;, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2005, S. 236, ISBN 3-437-23340-8, {{Google Buch | BuchID = P1G36pZ9b2kC | Seite = 236 | Hervorhebung = Kühlschranktest }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Winfried März]] et al.|Titel=Labordiagnostik von Fettstoffwechselstörungen|Sammelwerk=Deutsche medizinische Wochenschrift|Band=Jg. 148|Nummer=23|Ort=Stuttgart|Datum=2023|Seiten=e120–e146|DOI=10.1055/a-1516-2511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;afi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://apheresis-research.org/de/schwere-hypertriglyzeridaemie|titel=Schwere Hypertriglyzeridämie|hrsg=AFI – Apherese ForschungsInstitut|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;altmeyer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.altmeyers.org/de/innere-medizin/fredrickson-klassifikation-111389|autor=[[Peter Altmeyer]]|titel=Fredrickson-Klassifikation|hrsg=Altmeyers Enzyklopädie|datum=2024-08-21|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;davidson&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.msdmanuals.com/de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/fettstoffwechselst%C3%B6rungen/%C3%BCberblick-%C3%BCber-den-fettstoffwechsel|autor=Michael H. Davidson, Marie Altenburg|titel=Überblick über den Fettstoffwechsel|hrsg=MSD Manuals, Merck &amp;amp; Co.|datum=2025-05|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;fet&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://fet-ev.eu/fettstoffwechsel/|titel=Fett- und Cholesterinstoffwechsel: Wie Essen den Cholesterinspiegel tanzen lässt|hrsg=Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET)|datum=2025-08-18|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gelbe-liste.de/orphan-diseases/lipoprotein-lipase-mangel|titel=Lipoprotein-Lipase-Mangel|hrsg=Gelbe Liste Online, Vidal MMI Germany|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gpn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://gpnotebook.com/de/pages/kardiovaskulare-medizin/whofredrickson-klassifikation-der-primaren-hyperlipidamien|titel=WHO/Fredrickson-Klassifikation der primären Hyperlipidämien|hrsg=GPnotebook, Oxbridge Solutions|datum=2021-07-21|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gressner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.springermedizin.de/emedpedia/detail/lexikon-der-medizinischen-laboratoriumsdiagnostik/kuehlschranktest?epediaDoi=10.1007%2F978-3-662-49054-9_1792|autor=A. M. Gressner, O. A. Gressner|titel=Kühlschranktest|hrsg=Springer Medizin Verlag|datum=2017-11-30|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;klingel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Reinhard Klingel et al.|Titel=Hypertriglyzeridämie mit Pankreatitis: Apherese ist ein wichtiges Therapiemodul|Sammelwerk=Dialyse aktuell|Band=Jg. 25|Nummer=1|Ort=Stuttgart|Datum=2021|Seiten=38–44|DOI=10.1055/a-1303-8379}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lackner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.springermedizin.de/emedpedia/detail/lexikon-der-medizinischen-laboratoriumsdiagnostik/fredrickson-klassifikation?epediaDoi=10.1007%2F978-3-662-49054-9_1170|autor=K. J. Lackner, D. Peetz|titel=Fredrickson-Klassifikation|hrsg=Springer Medizin Verlag|datum=2018-04-25|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lc&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.laborchemnitz.de/leistungen/leistungsverzeichnis/detail/leistung/chylomikronen-im-punktat|titel=Chylomikronen im Punktat°|hrsg=Zentrum für Diagnostik, Klinikum Chemnitz|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;marz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Winfried März]] et al.|Titel=Labordiagnostik von Fettstoffwechselstörungen|Sammelwerk=Deutsche medizinische Wochenschrift|Band=Jg. 148|Nummer=23|Ort=Stuttgart|Datum=2023|Seiten=e120–e146|DOI=10.1055/a-1516-2511}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.medicover-diagnostics.de/leistungsverzeichnis/humangenetik/lipoproteinlipase-lpl-defizienz-labor|titel=Lipoproteinlipase- (LPL-) Defizienz|hrsg=Medicover Diagnostics|datum=2024-07-12|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;md-5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.medicover-diagnostics.de/leistungsverzeichnis/humangenetik/chylomikronamie-syndrom-typ-i-hyperlipidamie-labor-diagnostik|titel=Chylomikronämie-Syndrom|hrsg=Medicover Diagnostics|datum=2025-03-06|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mld-4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.labor-duesseldorf.de/assets/Newsletter/06c9423d67/2014_10.pdf|titel=Labornachrichten Oktober 2014|hrsg=Medizinische Laboratorien Düsseldorf|datum=2014-10|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mld-6&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.labor-duesseldorf.de/examination/view/lipidelektrophorese-lipoproteinelektrophorese|titel=Lipidelektrophorese (Lipoproteinelektrophorese)|hrsg=Medizinische Laboratorien Düsseldorf|datum=2016-01-01|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;parhofer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Klaus G. Parhofer|Titel=Hypertriglyzeridämie: Wann und wie behandeln?|Sammelwerk=Ars medici|Nummer=4|Ort=Schaffhausen|Datum=2024|Seiten=91–94|Online=https://www.rosenfluh.ch/media/arsmedici/2024/04/Hypertriglyzeridaemie-Wann-und-wie-behandeln.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;preynat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.cscq.ch/SiteCSCQ/FichierPDF_DE/FT-Haemolysierte-lipaemische-ikterische-Proben.pdf|autor= Olivier Preynat-Seauve et al.|titel=Hämolysierte, lipämische, ikterische Proben|hrsg=CSCQ|datum=2010-06|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;puschel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://viamedici.thieme.de/lernmodul/548773/538839/lipoproteine+stoffwechsel|autor=Gerhard P. Püschel|titel=Lipoproteine: Stoffwechsel|hrsg=Georg Thieme Verlag|datum=2024-10-03|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlag&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christoph Schlag|Titel=Hypertriglyceridämie induzierte Pankreatitis einhergehend mit ketoazidotischem Koma bei Diabetes – ein Fallbericht|Sammelwerk=Zeitschrift für Gastroenterologie|Band=Jg. 47|Ort=Stuttgart|Datum=2009|DOI=10.1055/s-0029-1242237}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sgw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/erhoehte-blutfette/triglyzeridwerte/behandlung|titel=Wie lassen sich erhöhte Triglyzerid-Werte senken?|hrsg=Stiftung Gesundheitswissen|datum=2022-01-20|abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zimodro&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Jakub Michal Zimodro et al.|Titel=Current and Emerging Treatment Options for Hypertriglyceridemia: State-of-the-Art Review|Sammelwerk=Pharmaceuticals|Band=18|Nummer=2|Ort=Basel|Datum=2025|DOI=10.3390/ph18020147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhlschranktest}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labormedizinisches Untersuchungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Inneren Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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