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	<title>Küdinghoven - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:56:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%BCdinghoven&amp;diff=628501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Schulte im Walde: /* Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2025-05-07T04:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Küdinghoven&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Bundesstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bonn&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/46.889953224312535/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/8/53.80851745605469/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 64&amp;lt;!--63.9 an der Ecke Kirchstraße/Güßgasse--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2819&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0228&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bonn Ortsteil Küdinghoven.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils Küdinghoven im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Beuel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Küdinghoven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bönnsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Külekovve&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Ortsteil]] der Bundesstadt [[Bonn]] im Stadtbezirk [[Beuel]]. Der bebaute Teil gehört zum statistischen Bezirk &amp;#039;&amp;#039;Li-Kü-Ra&amp;#039;&amp;#039;; außerdem umfasst Küdinghoven einen Teil des Ennerts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die bebaute [[Ortslage]] von Küdinghoven liegt südwestlich der [[Bundesautobahn 59]] und rechtsrheinisch am Fuße des als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesenen [[Ennert]]s. Der Stadtteil ist der faktische Mittelpunkt von &amp;#039;&amp;#039;LiKüRa&amp;#039;&amp;#039; (ein Zusammenschluss der Dörfer [[Limperich]], Küdinghoven und [[Ramersdorf (Bonn)|Ramersdorf]]). Der Ortskern ist geprägt von kleinteiliger Baustruktur mit Wohngebäuden, die südliche Wohnbebauung ist mit der von Limperich an einigen Stellen zusammengewachsen. Im Norden ist eine gewerbliche Struktur vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war Küdinghoven ein zentraler Kirchort. Mit den [[Honschaft]]en [[Ramersdorf (Bonn)|Ramersdorf]], [[Limperich]], Ober- und [[Niederholtorf]], [[Beuel]] und zur Hälfte auch [[Bechlinghoven]] war es ein eigener Verwaltungsbezirk und gehörte als „Herrschaft Küdinghoven“ bis ins 13. Jahrhundert zur [[Grafschaft Sayn]]. 1248 kam die „Herrschaft Küdinghoven“ durch weibliche Erbfolge an [[Heinrich I. (Heinsberg)|Heinrich I. von Sponheim]], [[Herr von Heinsberg]], dessen zweiter Sohn, Johann I., 1269 den Namen „von Löwenberg“ annahm. Seit dieser Zeit unterstand Küdinghoven der „Herrschaft [[Löwenburg (Bad Honnef)|Löwenberg]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittelalterlichen [[Schöffensiegel]] von Küdinghoven&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sigridwenzel.de/siegel.htm Sigrid Wenzel: Bronze Siegel]&amp;lt;/ref&amp;gt; spiegelt sich die Bedeutung des Ortes als [[Kirchspiel]], [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] und [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]]. Ein damals als [[Schutzpatron]] verehrter [[Thebäische Legion|thebäischer]] [[Märtyrer]] – „vermutlich ihr Anführer“&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Schmoll: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrkirche St. Gallus in Bonn-Küdinghoven.&amp;#039;&amp;#039; Neuss 1983, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Mauritius (Heiliger)|Mauritius]] – steht in Gestalt eines Ritters mit Fahnenlanze in dem [[Gotik|gotisch]] gerahmten Mittelfeld des Siegels. Mit der Linken stützt er sich auf den geschachten [[Schild (Waffe)|Schild]] der Herren von Sponheim-Löwenberg, der andere Schild trägt das Wappen der Herren von Heinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Zwischenherrschaft der [[Grafschaft Nassau-Saarbrücken]] (1451–1469) fiel die „Herrschaft Küdinghoven“ für über 300 Jahre an das [[Herzogtum Jülich-Berg]]. Küdinghoven war in dieser Zeit innerhalb des „Gerichtes“ Dollendorf ein „Untergericht“. Das letzte bekannte Gerichts-, sprich Verwaltungsgebäude lag auf der ‚Streff‘ (Nähe Streffenweg), während der letzte bekannte Verwaltungsleiter, ‚Richter‘ genannt, in Ramersdorf wohnte (sog. Richterhaus im Klosterterrain); Lindenstraße und Gerichtsweg verbanden beide Plätze miteinander.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Jakob Bachem]]: &amp;#039;&amp;#039;Vor 200 Jahren verlor Küdinghoven seine Eigenständigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 1808 wurden unter [[Napoleon]] die beiden Kirchspiele Küdinghoven und [[Vilich]] zur [[Munizipalität]] Vilich zusammengeführt, die auch bestehen blieb, als das Rheinland 1815 preußisch wurde. 1843–45 wurde die neue [[St. Gallus (Küdinghoven)|Kirche St. Gallus]] errichtet. Aus der Munizipalität Vilich ging schließlich die Gemeinde Beuel hervor, die 1952 Stadtrechte erhielt. Am 1. August 1969 wurde Küdinghoven mit Beuel von Bonn eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon Preußen&amp;#039;&amp;#039;, 1871 und 1905; &amp;#039;&amp;#039;Übersicht … des Regierungs-Bezirks Köln&amp;#039;&amp;#039;, 1816 und 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 248&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843&lt;br /&gt;
| 379&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 514&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&lt;br /&gt;
| 1.136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| 1.650&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen, Sonderreihe Volkszählung 1961.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2 b, Düsseldorf 1963, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmale und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StGallusKircheKuedinghoven.jpg|mini|St. Gallus (2011)]]&lt;br /&gt;
Ortsbildprägend ist die in ihren Grundstrukturen [[Romanik|romanische]] Kirche [[St. Gallus (Küdinghoven)|St. Gallus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Für die Erhaltung der [[Tradition]] setzen sich verschiedene Vereine ein. Dazu gehört der &amp;#039;&amp;#039;Junggesellenverein Concordia Küdinghoven&amp;#039;&amp;#039; von 1848, der jedes Jahr aktiv im Dorf wirkt und durch die Maisaison (Maifest) und eine [[Eierkrone]] bekannt ist. Der [[Schützenverein]] &amp;#039;&amp;#039;St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Küdinghoven e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; besteht seit 1333.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Karneval]] findet ein sonntäglicher Karnevalsumzug statt, der &amp;#039;&amp;#039;LiKüRa-Zug&amp;#039;&amp;#039;. Die LiKüRa-Prinzessin steht zur Karnevalssession als „Ihre Lieblichkeit“ im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportlich wird Küdinghoven durch die &amp;#039;&amp;#039;Spielvereinigung Ennert-Küdinghoven e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, bestehend seit 1911, in verschiedenen Sportarten ([[Fußball]], [[Handball]], [[Tischtennis]], [[Volleyball]]) vertreten. Der Bürgerverein Küdinghoven setzt sich als Sprachrohr für die Belange der Küdinghovener in Politik und Verwaltung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bv-kuedinghoven.de/ Website Bürgerverein Küdinghoven e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Breuer]] (* 21. September 1893 in Bonn; † 14. März 1975 in Küdinghoven) war ein deutscher Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Franz Elbern]] (* 1. November 1910 in Lüttich; † 23. Februar 2002 in Küdinghoven), Fußballspieler ([[SV Beuel 06]] und [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]])&lt;br /&gt;
* [[Natalie Horler]] (* 23. September 1981 in Bonn), Sängerin der Musikgruppe [[Cascada]], wuchs in Küdinghoven auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/eurovision-song-contest/cascada-warum-sollte-so-etwas-peinlich-sein-12177415.html |titel=Cascada „Warum sollte so etwas peinlich sein?“ |datum=2013-05-12 |abruf=2020-09-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Küdinghoven]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wegekreuze und Bildstöcke im Bonner Ortsteil Küdinghoven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kuedinghoven.de/ Website über Küdinghoven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4544820-6|LCCN=no2010010886|VIAF=158684139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kudinghoven}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küdinghoven| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Schulte im Walde</name></author>
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