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	<title>Küchendeutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:05:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%BCchendeutsch&amp;diff=459421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siphonarius: Rv: Das ist kein Grund für eine Löschung</title>
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		<updated>2024-03-09T15:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rv: Das ist kein Grund für eine Löschung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sprache&lt;br /&gt;
|Sprache= Küchendeutsch („Küchentiutsch“)&lt;br /&gt;
|Länder= {{Namibia}}&lt;br /&gt;
|Sprecher= 15.000&lt;br /&gt;
|Klassifikation=&lt;br /&gt;
* [[Pidginsprache]]&lt;br /&gt;
*: [[Deutschbasierte Pidginsprache|Deutschbasiert]]&lt;br /&gt;
*::&lt;br /&gt;
|KSprache= Küchendeutsch, Hottentottendeutsch&lt;br /&gt;
|Amtssprache= –&lt;br /&gt;
|ISO1= -&lt;br /&gt;
|ISO2B= -&lt;br /&gt;
|ISO2T= -&lt;br /&gt;
|SIL= -&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Küchendeutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Namibian Black German}} oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NBG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine deutsch-basierte, nicht-[[Bildungskanon|kanonische]] Kontaktsprache in [[Namibia]] (ähnlich wie [[Unserdeutsch]] in [[Neuguinea]]). Küchendeutsch wurde früher auch, in meist abfälliger Weise, „Hottentottendeutsch“ genannt (siehe [[Hottentotten]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Law: &amp;#039;&amp;#039;Sprachratgeber und Stillehren in Deutschland (1923–1967).&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Studia Linguistica Germanica, Verlag De Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-018363-4, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wasserzieher: &amp;#039;&amp;#039;Schlechtes Deutsch. Der Kampf gegen das Falsche, Schwerfällige, Geschmacklose und Undeutsche&amp;#039;&amp;#039;. 9. Auflage, besorgt von Dr. Eugen Flad, Ferdinand Dümmlers Verlag, Bonn 1961 (Erstauflage 1920), S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Kuh: &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Stifter&amp;#039;&amp;#039;. Tendler &amp;amp; Comp., Wien 1868, S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sprache wird heute nur noch von etwa 15.000 hauptsächlich älteren Namibiern und früheren Angestellten der ehemaligen Kolonialherren verwendet, wovon sich auch der Name „Küchendeutsch“ ableitet. Die Sprecher beherrschen meist außerdem entweder [[Afrikaans]] oder Hochdeutsch (siehe auch [[Deutsche Sprache in Namibia]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küchendeutsch wird nicht von Geburt an, als [[Muttersprache]], erworben (wie etwa eine [[Kreolsprache]]), sondern erst im weiteren Lebensverlauf. Darum ist Küchendeutsch als [[Pidgin-Sprache|Pidginsprache]] einzuordnen (im Sinne einer [[Lingua franca]], [[Verkehrssprache]] oder Behelfssprache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lange nicht sehen &amp;#039;&amp;#039; – Lange nicht gesehen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was Banane kosten?&amp;#039;&amp;#039; – Was kostet die Banane?&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;spät Uhr&amp;#039;&amp;#039; – zu später Zeit&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herr fahren Jagd, nicht Haus&amp;#039;&amp;#039; – Der Herr geht zur Jagd, und ist nicht zu Hause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küchendeutsch ist oft Anreiz für junge Namibier, die [[deutsche Sprache]] als Fremdsprache zu erlernen, um ihre Großeltern zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierten Bestrebungen, ein künstlich vereinfachtes Deutsch für den Gebrauch in den [[Deutsche Kolonien und Schutzgebiete|Kolonien]] zu entwickeln. Dieses wurde 1916 von [[Emil Schwörer]] unter dem Namen [[Kolonialdeutsch]] propagiert. Im Gegensatz dazu stand das Konzept des als internationales Kommunikationsmittel gedachten [[Weltdeutsch]] von [[Adalbert Baumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Küchendeutsch}}&lt;br /&gt;
* Susanne Mühleisen: [https://web.fu-berlin.de/phin/phin31/p31t3.htm &amp;#039;&amp;#039;Emil Schwörers Kolonial-Deutsch (1916). Sprachliche und historische Anmerkungen zu einem &amp;quot;geplanten&amp;quot; Pidgin im kolonialen Deutsch Südwest Afrika.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;PhiN.&amp;#039;&amp;#039; 31/2005, S. 30–48, Absatz: &amp;#039;&amp;#039;2.3 Kolonialdeutsch und Küchendeutsch&amp;#039;&amp;#039; (S. 41 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste außereuropäische Deutschvarianten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuchendeutsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pidgin- oder Kreolsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachvarietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-namibische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siphonarius</name></author>
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