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	<title>Kötschlitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:13:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6tschlitz&amp;diff=432689&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-05T07:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Leuna&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/21/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/10/12/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 97 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.27&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1037&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Leuna#Stadtteile|Stadt Leuna]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06237&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034638&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kötschlitz in Leuna.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kötschlitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Leuna]] im [[Saalekreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Kötschlitz, einschließlich der ehemaligen Ortsteile Möritzsch und Zschöchergen, liegt zwischen [[Merseburg]] und [[Leipzig]] nördlich des [[Elster-Saale-Kanal]]s, südlich schließt sich [[Günthersdorf]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westende des Kanals befindet sich wenige hundert Meter westlich von Kötschlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ElstersaalekanalEnde.JPG|mini|ohne|Das Westende des Kanals]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KötschlitzWandb.JPG|mini|Wandbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kötzschlitz, Möritzsch und Zschöchergen gehörten bis 1815 zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Schkeuditz]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es wurden Kötzschlitz, Möritzsch und Zschöchergen mit dem Westteil des Amts Schkeuditz im Jahr 1815 an Preußen abgetreten. Bei der politischen Neuordnung Preußens wurden sie 1816 dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem sie bis 1952 gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1937 wurde im Rahmen von Germanisierungen von Ortsnamen die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Kötzschlitz&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Kötschlitz&amp;#039;&amp;#039; geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 261&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1950 wurden Möritzsch und Zschöchergen nach Kötschlitz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Kötschlitz und seine Ortsteile |val=object_1053437 |abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Kreisreform in der DDR wurde Kötschlitz im Jahr 1952 dem [[Kreis Merseburg]] im [[Bezirk Halle]] zugeteilt, der 1994 im [[Landkreis Merseburg-Querfurt]] und 2007 zum [[Saalekreis]] kam. Am 1. Oktober 1965 wurden die bis dahin selbstständigen Nachbargemeinden Horburg und [[Maßlau]] eingemeindet. Am 6. Mai 1990 wurden sie als Gemeinde [[Horburg-Maßlau]] wieder in die Selbstständigkeit entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2009 gehörte Kötschlitz zur [[Verwaltungsgemeinschaft Leuna-Kötzschau]]. Bis zum 30. Dezember 2009 war Kötschlitz eine selbständige Gemeinde mit den zugehörigen Ortsteilen Möritzsch und Zschöchergen. Am 31. Dezember 2009 wurde Kötschlitz in die Stadt [[Leuna]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Bürgermeister der Gemeinde Kötschlitz war Andreas Stolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Koetschlitz.png|mini|hochkant|Kötschlitzer Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold zwischen zwei blauen Flanken pfahlweise drei sinkende rot bewehrte blaue Falken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Kötschlitz umfasste drei Dörfer, die früher selbständig waren. Es handelt sich um Kötschlitz, Zschöchergen und Möritzsch. In der Heimatliteratur und Beschreibungen des 19. Jahrhunderts wird erwähnt, dass in der Region viele Falken heimisch waren, die auf den ausgedehnten Wiesen und Feldern ideale Jagd- und Lebensbedingungen hatten. Auch gab und gibt es zahlreiche Quellgebiete. Die genannten drei Dörfer werden im Gemeindewappen darum als drei Falken symbolisiert. Das Wasser stellen die blauen Flanken im Schild dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 2000 vom Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kötschlitz führt eine blau-gelb gestreifte Flagge mit dem mittig aufgelegten Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KötschlitzKapT.JPG|mini|St.-Annen-Kapelle Kötschlitz und Tor des ehemaligen Rittergutes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanal-ab.jpg|mini|Kanalbrücke bei Möritzsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ESK-Brücke.jpg|mini|Kanalbrücke bei Kötschlitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Annenkapelle}} St.-Annen-Kapelle ===&lt;br /&gt;
Die Annenkapelle wurde 1516 im spätgotischen Stil erbaut. Sie ist ein kleines Rechteckbauwerk mit einem dreiseitigen Chorschluss und einem steilen Dach, über dem Westgiebel bekrönt ein hoher Dachreiter das Bauwerk. An der Südseite erschließt ein kielbogiges Stabwerkportal das Bauwerk, die Inschrift am Chor nennt Otto von Zweimen als Stifter, daneben ist sein Wappen angebracht.&amp;lt;br /&amp;gt;Das Innere ist flachgedeckt und von einer Hufeisenempore umgeben. Ein feingearbeiteter Schnitzaltar stammt aus der Bauzeit, ein Flügel ging verloren. Im Schrein ist [[Anna selbdritt]] stehend dargestellt, auf den gemalten Flügeln innen Heilige, außen die Verkündigung an Maria. Ein schlichter hölzerne Taufständer mit Lesepultaufsatz stammt aus der [[Barock]]zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt II. Regierungsbezirke Dessau und Halle.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1999, ISBN 3-422-03065-4, S. 192–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Über die Jahre wurde das Gebäude mehrmals restauriert, unter anderem 1883. Im Rahmen dieser Maßnahme – im Jahr des 400. Geburtstags [[Martin Luther]]s – stiftete der [[Kirchenpatronat|Patron]] des Gotteshauses, Graf von Hohenthal-Dölkau, ein Lutherstandbild, das von Holzbildhauer [[Gustav Kuntzsch]], [[Wernigerode]], nach dem [[Ernst Rietschel|Rietschel’schen]] [[Lutherdenkmal (Worms)|Lutherdenkmal in Worms]] geschaffen wurde. Neben der Lutherfigur lieferte Kuntzsch eine Widmungstafel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/UPHRPUX75DF2GJHLTSAEAEE3ZSJDNZJN?query=Hallische+Zeitung+02.11.1883&amp;amp;hit=&amp;amp;issuepage=6 |titel=Aus der Provinz Sachsen und ihrer Umgebung |titelerg=Kötzschlitz |werk=Hallische Zeitung |datum=1883-11-02 |seiten=6 |abruf=2025-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Graf Hans Christoph von Zweymen 1746 eine Betstube in der [[St. Barbara (Zweimen)|St.-Barbara-Kirche in Zweimen]] auf seine Kosten hatte errichten lassen, kam es auf seinen Wunsch zur Einstellung des Gottesdienstbetriebes in der Kapelle. Im 19. Jahrhundert wurde sie wieder sakral genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgebung ===&lt;br /&gt;
In der Umgebung verläuft der Saale-Elster-Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Pfingstbier&amp;#039;&amp;#039; wird auf den Koppeln des Rittergutes gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Das [[Nova (Einkaufszentrum)|Einkaufszentrum Nova]] mit etwa 76.000 m² Einkaufsfläche sowie Restaurants und einem Kino gehört zum benachbarten Ortsteil Günthersdorf.&lt;br /&gt;
* Der Schule im Ort stellte 1977 ihren Betrieb ein, seitdem nutzen die Kinder die Schule in [[Zöschen]].&lt;br /&gt;
* Das Hotel der Kette [[InterContinental Hotels Group|Holiday Inn]] besitzt 89 Zimmer und 8 Konferenzräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrsanbindung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die [[Bundesautobahn 9]] und die [[Bundesstraße 181]] kreuzen sich 1000 Meter südöstlich Kötschlitz.&lt;br /&gt;
* Auf der B 181 verkehren die Buslinien Merseburg-Leipzig sowie Merseburg-Günthersdorf.&lt;br /&gt;
* Die [[Bahnstrecke Merseburg–Leipzig-Leutzsch|Bahnstrecke Merseburg–Leipzig]], die 1931 fertiggestellt wurde, hatte einen Haltepunkt im Ort. 1998 wurde die Strecke jedoch stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leuna.de/de/koetschlitz.html Kötschlitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kotschlitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leuna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1299]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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