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	<title>Körpergeruchsprobe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:11:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6rpergeruchsprobe&amp;diff=1012818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Geruchsproben - Gedenkstätte Leipzig.jpg|mini|rechts|300px|Geruchskonserven des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Körpergeruchsproben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine selten genutzte Form der [[Spur (Kriminalistik)|Spur]] in der [[Kriminalistik]]. Die Geruchsprobe kann als indirekter Beweis, ein sogenannter [[Indizienbeweis]], dienen. Neben der Strafverfolgung dienen Geruchsproben der Rekonstruktion von Tatvorgängen oder der Suche nach vermissten Personen (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch&amp;#039;&amp;#039; [[Fährtenarbeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Vorgehen ==&lt;br /&gt;
Ihre technische Bedeutung hat mit der Entwicklung anderer [[Erkennungsdienstliche Behandlung|Erkennungsdienstlicher Methoden]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Videoüberwachung]] und dem [[Genetischer Fingerabdruck|Genetischen Fingerabdruck]] an praktischer Bedeutung verloren. Der Sprecher der [[Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Bundesanwaltschaft]] nannte den Beweiswert der Geruchsproben ungeklärt, „&amp;#039;&amp;#039;Einen Beweiswert im klassischen Sinn haben sie nicht. Wir sind aber der Meinung, dass sie einen Indizwert hat und in eine Gesamtwürdigung eingestellt werden kann&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,5539710,00.html |wayback=20090929095838 |text=ZDF-heute: Polizei nimmt Geruchsproben von G8-Gegnern}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiedererkennen des Geruchs durch einen [[Diensthund]] kann Hinweise auf eine mögliche Beteiligung an einer Straftat geben. Die Probe wird mit einem langen Metallrohr abgenommen, auf das die Betroffenen drücken und so Hautschuppen am Rohr haften bleiben. Daraufhin werden die Proben mit bereits vorhandenen [[Asservat]]en auf [[Körpergeruch]] abgeglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in der DDR ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] entwickelte ab den 1970er Jahren die Methode der [[Geruchsdifferenzierung]], für welche die Gerüche von Objekten am Tatort sowie Körpergerüche von verdächtigen Personen abgenommen und konserviert wurden. Das geschah mittels steriler Stofftücher, die in Gläsern luftdicht verschlossen aufbewahrt wurden. Speziell ausgebildete Differenzierungshunde waren in der Lage, diese Gerüche zu vergleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristie Macrakis: &amp;#039;&amp;#039;Die Stasi-Geheimnisse: Methoden und Technik der DDR-Spionage.&amp;#039;&amp;#039; Herbig 2009, ISBN 978-3776625929, S.&amp;amp;nbsp;371ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verfahren wurde auch vom [[Ministerium für Staatssicherheit]] angewandt. Ende der 1980er Jahre baute das MfS dafür Geruchsarchive über [[Dissident]]en auf. Es wurden laut dem &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit&amp;#039;&amp;#039; Geruchsspuren „entweder direkt von Körperteilen der verdächtigen Personen abgenommen oder konspirativ an den von ihnen getragenen Bekleidungsgegenständen oder berührten Gegenständen gesichert.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Staatssicherheit.&amp;#039;&amp;#039; GVS JHS 001-400/81, herausgegeben vom [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]] 1993, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Dienstanweisung des DDR-Innenministeriums aus dem Jahr 1981 weist darauf hin, dass die [[Kriminalpolizei]] der DDR ebenfalls Proben von Kriminellen anlegte. Als Beweismittel wurden die Geruchskonserven nicht verwendet. In einem Stasidokument dazu heißt es, die Geruchsdifferenzierung sei nur „zur Einengung des Kreises von verdächtigen Personen“ geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Frühjahr 2007 ==&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund kritisierten Politiker von SPD, Grünen und FDP, das Abnehmen von Geruchsproben von G8-Gegnern als „Polizeistaats“- und „Stasi-Methoden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tsarchive.wordpress.com/2007/05/24/meldung28890/ Merkel fordert G8 zu mehr Klimaschutz auf] Tagesschau 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Der CDU-Abgeordnete [[Wolfgang Bosbach]] sprach in diesem Zusammenhang von einer „kuriosen Veranstaltung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde spekuliert, dass möglicherweise in der Amtszeit von [[Wolfgang Schäuble]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) als [[Bundesministerium des Innern|Bundesinnenminister]] Körpergeruchsproben von Personen ohne deren Einwilligung genommen würden, die von einer Behörde verdächtigt werden, in Zukunft eine [[Straftat (Deutschland)|Straftat]] zu begehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel Zypries&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,484605,00.html Spiegel online 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist neben dem Nutzen die rechtliche Grundlage einer möglichen „[[Vorratsdatenspeicherung]]“ des Körpergeruchs. Die [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Beauftragte für Stasiunterlagen]], [[Marianne Birthler]], kritisierte die Aktion in der Sächsischen Zeitung „Es sei eines Rechtsstaats unwürdig, heimlich intimste Daten seiner Bürger zu sammeln und zu speichern“, sie fühle sich an das Kuriosenkabinett der Stasi erinnert. Der CDU-Innenpolitiker [[Clemens Binninger]] sagte in der [[Die Welt|Welt]] „das Unverständnis, das mit Methoden wie der Entnahme von Geruchsproben ausgelöst werde, wiege viel schwerer als ein möglicher Nutzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=domesticNews&amp;amp;storyID=2007-05-23T151540Z_01_NEI354926_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-GERUCHSPROBEN.xml |text=Reuters: Justizministerin geht auf Distanz zur Geruchsproben-Fahndung |archivebot=2019-04-24 13:05:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikinews|G8-Kritiker mussten Geruchsproben abgeben}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/features/Die-Bundesanwaltschaft-laesst-schnueffeln-3413656.html &amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039;, Die Bundesanwaltschaft lässt schnüffeln, 22. Mai 2007]&lt;br /&gt;
* [http://www.ksta.de/-geruchskonserve--im-einmachglas-der-stasi-13733554 &amp;#039;&amp;#039;Kölner Stadt-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, „Geruchskonserve“ im Einmachglas der Stasi, 23. Mai 2007]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-spionagemuseum.de/sammlung/geruchskonserve/ &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Spionagemuseum&amp;#039;&amp;#039;, Die Geruchskonserve – eine außergewöhnliche Fahndungsmethode der Stasi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biometrie|Korpergeruchsprobe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalistik|Korpergeruchsprobe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurensicherung|Korpergeruchsprobe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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