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	<title>Königspython - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:07:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6nigspython&amp;diff=102662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-56459-3 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.13)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6nigspython&amp;diff=102662&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-26T15:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-56459-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-56459-3&quot;&gt;~2026-56459-3&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-56459-3&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-56459-3 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Königspython&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Python regius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[George Shaw|Shaw]], 1802)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Eigentliche Pythons&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Python&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pythons&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pythonidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Pythonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pythonoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schlangen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Serpentes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Toxicofera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Python regius 070731 a.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Königspython (&amp;#039;&amp;#039;Python regius&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königspython&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Python regius&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Systematik der Schlangen|Schlangenart]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Pythons]] (Pythonidae). Diese Schlange bewohnt die Tropen West- und Zentralafrikas und ernährt sich von Vögeln und kleinen Säugetieren, wie zum Beispiel Mäusen oder Ratten. Wie alle Mitglieder der Familie ist sie eine ungiftige Würgeschlange. Der Königspython ist mit einer maximalen Gesamtlänge von etwa 2&amp;amp;nbsp;m die kleinste Art in der Gattung der [[Eigentliche Pythons|Eigentlichen Pythons]] (&amp;#039;&amp;#039;Python&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Körper ist kräftig, der Schwanz kurz, auf ihn entfallen etwa 10 % der Gesamtlänge. Der breite Kopf ist deutlich vom Hals abgesetzt, die Schnauze ist breit gerundet.&lt;br /&gt;
Von oben gesehen sind die großen Nasenlöcher am Kopf deutlich sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maße und Gewicht ===&lt;br /&gt;
[[Adult]]e Individuen haben meist [[Kopf-Rumpf-Länge]]n von 0,8 bis 1,6&amp;amp;nbsp;m und erreichen maximal etwa 2&amp;amp;nbsp;m Gesamtlänge, einige Exemplare erreichten jedoch selbst in Gefangenschaft eine  Länge von 2,4&amp;amp;nbsp;m; das Gewicht beträgt 1-3,2&amp;amp;nbsp;kg. Königspythons sind damit die kleinsten Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Python&amp;#039;&amp;#039;. Weibchen sind im Mittel etwas größer und schwerer als Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Studie in [[Togo]] gefangene adulte Weibchen maßen durchschnittlich 116,2&amp;amp;nbsp;cm (Kopf-Rumpf-Länge) und wogen im Durchschnitt 1276&amp;amp;nbsp;g; Männchen waren im Schnitt 111,3&amp;amp;nbsp;cm lang und wogen im Durchschnitt 1182&amp;amp;nbsp;g. Die maximale Länge bei Weibchen betrug 1,70&amp;amp;nbsp;m und das Maximalgewicht lag bei 3224&amp;amp;nbsp;g; das längste Männchen maß 1,40&amp;amp;nbsp;m, wobei der Gewichtsrekord bei 2460&amp;amp;nbsp;g lag. Als adult wurden in dieser Studie Weibchen bezeichnet, die mindestens 95&amp;amp;nbsp;cm lang waren, da trächtige und demnach also geschlechtsreife Weibchen mindestens diese Länge hatten; für Männchen wurde dieselbe Körperlänge als Kriterium für die Einstufung als adult genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Aubret, X. Bonnet, M. Harris, S. Maumelat: &amp;#039;&amp;#039;Sex Differences in Body Size and Ectoparasite Load in the Ball Python, Python regius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Herpetology.&amp;#039;&amp;#039; 39, Heft 2, 2005, S. 315–320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Feldstudie in [[Nigeria]] gefangene Weibchen hatten eine durchschnittliche Kopf-Rumpf-Länge von 97,7&amp;amp;nbsp;cm, Männchen erreichten hier im Schnitt nur 82,7&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luiselli 1998&amp;quot;&amp;gt;L. Luiselli, F. M. Angelici: &amp;#039;&amp;#039;Sexual size dimorphism and natural history traits are correlated with intersexual dietary divergence in royal pythons (Python regius) from the rainforests of southeastern Nigeria.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Italian Journal of Zoology.&amp;#039;&amp;#039; 65, 1998, S. 183–185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Studie in [[Ghana]] wurde nach Angaben der Autoren kein Größenunterschied zwischen den Geschlechtern festgestellt, die angegebenen Maße legen jedoch auch dort zumindest größere Maximallängen der Weibchen nahe, diese hatten Gesamtlängen zwischen 83,9&amp;amp;nbsp;cm und 185,9&amp;amp;nbsp;cm, im Durchschnitt 123,2&amp;amp;nbsp;cm; Männchen waren zwischen 99,9&amp;amp;nbsp;cm und 170,4&amp;amp;nbsp;cm lang, durchschnittlich 125,2&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gorzula et al. 1997&amp;quot;&amp;gt;S. Gorzula, W. O. Nsiah, W. Oduro: &amp;#039;&amp;#039;Survey of the Status and Management of the Royal Python (Python regius) in Ghana.&amp;#039;&amp;#039; Part 1. Report for CITES, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschuppung ===&lt;br /&gt;
Das [[Scutum rostrale|Rostrale]] ist groß und deutlich abgesetzt. Die [[Schlangenschuppe|Internasalia]] sind lang und zugespitzt. Die vorderen [[Schlangenschuppe|Praefrontalia]] sind ebenfalls groß und deutlich hervorgehoben. Dahinter folgt ein Band unregelmäßig geformter Schuppen, die wahrscheinlich die hinteren Präfrontalia darstellen. Das [[Schlangenschuppe|Frontale]] ist meist groß und zweigeteilt, kann aber auch nur als eine Gruppe unterschiedlich großer, unregelmäßiger Schuppen ausgebildet sein. Die [[Scutum oculare|Supraocularia]] sind groß und ungeteilt oder bestehen aus mehreren kleineren Schuppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;J. G. Walls 1998&amp;quot;&amp;gt;J. G. Walls: &amp;#039;&amp;#039;The Living Pythons.&amp;#039;&amp;#039; T. F. H. Publications, 1998, S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht befinden sich zwischen dem großen [[Schlangenschuppe|Nasale]] und dem Auge eine schwankende Zahl unterschiedlich großer Zügelschilde ([[Scutum loreale|Lorealia]]) und zwei bis vier [[Scutum oculare|Präocularia]]. Es gibt drei bis vier [[Scutum oculare|Postocularia]]. Die Anzahl der großen [[Scutum supralabiale|Supralabialia]] kann zwischen 10 und 11 liegen, die ersten vier bis sechs zeigen tiefe [[Grubenorgan|Labialgruben]] mit ziemlich schmalen, schrägen Schlitzen. Entweder grenzen die fünfte oder sechste Supralabiale direkt an das Auge, oder zwischen diesen und dem Auge befindet sich eine Reihe von [[Schlangenschuppe|Subocularia]]. Die vorderen zwei bis drei [[Schlangenschuppe|Infralabialia]] zeigen rundliche Labialgruben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;J. G. Walls 1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Bauchschuppen ([[Scutum ventrale|Ventralschilde]]) variiert zwischen 191 und 207, die Zahl der [[Subcaudalia]] zwischen 28 und 47 und die Anzahl der dorsalen Schuppenreihen in der Körpermitte zwischen 53 und 63.&amp;lt;ref name=&amp;quot;J. G. Walls 1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Python regius - ball python.jpg|mini|300x300px|Königspython, Porträt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Färbung ===&lt;br /&gt;
Die Grundfarbe des Körpers ist hell- bis dunkelbraun. Häufig verläuft etwa im vorderen Körperviertel sowie in Schwanznähe auf der Rückenmitte ein mehr oder weniger kontinuierliches Band großer, gelblich brauner bis beigebrauner, runder oder langgezogener Flecken. An den Flanken weist die Art ebenso gefärbte, große, runde oder langovale, meist hell gerandete Flecken auf; häufig mit einem dunklen Zentrum. Diese Flecken erstrecken sich in der Körpermitte auch regelmäßig bis auf die Rückenmitte oder sind dort miteinander verbunden. Der Kopf zeigt einen hellen, breiten Augenstreif von den Nasenöffnungen bis zum Hinterkopf; darunter schließt ein schwarzbraunes Band an, das bis zum Schnauzenwinkel reicht. Dieses wird hinter dem Auge durch ein weiteres helles Band nach unten begrenzt. Die [[Iris (Auge)|Iris]] hat einen dunklen Schwarzgrauton. Die Färbung der Bauchseite ist weiß bis cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Python regius distribution.svg|mini|Verbreitungsgebiet des Königspythons]]&lt;br /&gt;
Der Königspython ist über weite Teile [[Westafrika|West-]] und [[Zentralafrika]]s verbreitet. Das Verbreitungsgebiet reicht von [[Gambia]] nach Osten bis in den [[Sudan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;J. G. Walls 1998&amp;quot; /&amp;gt; Die Art ist hinsichtlich ihres Habitates sehr anpassungsfähig, sie besiedelt den geschlossenen [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]] ebenso wie [[Savanne]]n und landwirtschaftlich genutzte Gebiete bis in die Randbereiche von Siedlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Godfrey C. Akani, Ikomah F. Barieenee, Dario Capizzi, Luca Luiselli: &amp;#039;&amp;#039;Snake communities of moist rainforest and derived savanna sites of Nigeria: biodiversity patterns and conservation priorities.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biodiversity and Conservation.&amp;#039;&amp;#039; 8, Heft 5, 1999, S. 629–642. [[doi:10.1023/A:1008849702810]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gorzula et al. 1997&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Königspython wurde 1802 von [[George Shaw]] als „&amp;#039;&amp;#039;Boa Regia&amp;#039;&amp;#039;“ [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]]. Der heute gültige Name &amp;#039;&amp;#039;Python regius&amp;#039;&amp;#039; wurde 1844 von [[André Marie Constant Duméril]] &amp;amp; [[Gabriel Bibron]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ReptileDatabase|genus=Python|species=regius|abruf=2011-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Königspython wurden bisher keine Unterarten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer [[Molekularbiologie|molekulargenetischen]] Untersuchung bilden [[Heller Tigerpython]], [[Dunkler Tigerpython]], [[Nördlicher Felsenpython]] und die [[Blutpython]]s gemeinsam das [[Schwestertaxon]] des Königspythons.&amp;lt;ref&amp;gt;L. H. Rawlings, D. L. Rabosky, S. C. Donnellan, M. N. Hutchinson: &amp;#039;&amp;#039;Python phylogenetics: inference from morphology and mitochondrial DNA.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biological Journal of the Linnean Society.&amp;#039;&amp;#039; 93, 2008, S. 603–619.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aubret et al. 2003&amp;quot;&amp;gt;F. Aubret, X. Bonnet, R. Shine, S. Maumelat: &amp;#039;&amp;#039;Clutch size manipulation, hatching success and offspring phenotype in the ball python (Python regius).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biological Journal of the Linnean Society.&amp;#039;&amp;#039; 78 (2), 2003, S. 263–272. [[doi:10.1046/j.1095-8312.2003.00169.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt; über diese nächtliche Aktivität oder die Jagdmethoden im Freiland ist wie bei den meisten Arten der Gattung bisher offenbar nichts bekannt. Ganze 90 % des Tages verbringen Königspythons in Verstecken, meist in [[Termiten]]hügeln oder Nagerbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Broghammer |Titel=Python Regius Atlas der Farbmorphen Pflege und Zucht |Band=1 |Auflage=2 |Verlag=Natur und Tier-Verlag GmbH |Ort=Münster |Datum=2018-12 |ISBN=978-3-86659-403-6 |Seiten=439}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gefangenschaft klettern junge Individuen gern, ältere Königspythons sind überwiegend bodenbewohnend. Der englische Name „Ball Python“ bezieht sich darauf, dass sich die Schlange als Jungtier bei Bedrohung oft eng zusammenrollt, wobei der Kopf innen liegt und so durch die Körperschlingen geschützt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, ernähren sich Königspythons ausschließlich von kleinen [[Säuger]]n und Vögeln. Bei einer Untersuchung im Südosten von [[Nigeria]] ernährten sich Individuen unter 70&amp;amp;nbsp;cm Gesamtlänge fast ausschließlich von Nestjungen und eben flüggen Vögeln, während bei Tieren mit über 100&amp;amp;nbsp;cm Länge fast ausschließlich Säuger als Nahrung nachgewiesen wurden. Insgesamt bestand die Nahrung der Männchen zu 70 % aus Vögeln, der restliche Anteil bestand aus Säugern; bei Weibchen lag der Vogelanteil bei nur 33 %. Dieser Unterschied wurde jedoch sekundär vor allem auf die im Mittel größeren Körpermaße der Weibchen zurückgeführt. Unter den näher bestimmbaren erbeuteten Vögeln dominierten [[Tauben]] (Familie Columbidae), unter den näher bestimmbaren Säugern die [[Streifengrasmäuse|Echte Streifengrasmaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Lemniscomys striatus&amp;#039;&amp;#039;), die zu den Afrikanischen Weichratten gehörende &amp;#039;&amp;#039;Praomys tullbergi&amp;#039;&amp;#039; und weitere [[Echte Mäuse]] (Familie Muridae). Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass junge Königspythons auch im Freiland überwiegend auf Bäumen (arboreal) leben und ab einer gewissen Größe immer stärker bodenbewohnend sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luiselli 1998&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Königspythons legen 3–14 Eier, die Eiablage erfolgt in Bauten von Nagern, Schildkröten oder in selbst gegrabenen Höhlen. In [[Togo]] umfassten Gelege 3–12 Eier, die durchschnittliche Gelegegröße betrug 7,7 Eier. Vor der Eiablage wogen die Weibchen im durchschnittlich 1944&amp;amp;nbsp;g, nach der Eiablage 1235&amp;amp;nbsp;g, die Gelege machen also  ca. 36 % der Körpermasse der Weibchen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aubret et al. 2003&amp;quot; /&amp;gt; Eier von Wildfängen waren cremeweiß, wogen im durchschnittlich 86&amp;amp;nbsp;g und maßen im Schnitt 6,9 × 4,2&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellis&amp;quot;&amp;gt;T. M. Ellis, Mark A. Chappell: &amp;#039;&amp;#039;Metabolism, temperature relations, maternal behavior, and reproductive energetics in the ball python (Python regius).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Comparative Physiology B: Biochemical, Systemic, and Environmental Physiology.&amp;#039;&amp;#039; 157, Heft 3, 1987, S. 393–402. [[doi:10.1007/BF00693366]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brutbiologie der Art wurde an Wildfängen unbekannter Herkunft intensiv im Labor untersucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellis&amp;quot; /&amp;gt; Zur Bebrütung rollt sich das Weibchen ähnlich einem Turban über dem Gelege zusammen, wobei der Kopf oben und im Zentrum liegt. Das Weibchen dreht das hintere Drittel des Körpers um etwa 90° nach außen, so dass die Eier zum Teil von der Bauchseite umfasst werden und so in einer Art Bruttasche liegen. Im Gegensatz zu den Weibchen einiger anderer Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Python&amp;#039;&amp;#039; reagierten die Weibchen bei Absenkung der Umgebungstemperatur nicht mit Muskelzittern; gegenüber der Umgebungstemperatur war die Eitemperatur allenfalls um einige Zehntelgrade erhöht. Offenbar dient das Umschlingen der Eier bei dieser Art nicht zur Gewährleistung einer optimalen Bebrütungstemperatur, sondern in erster Linie der Reduktion der Wasserverdunstung aus den Eiern und dem generellen Schutz des Geleges vor Prädatoren. Im Labor verließ das Weibchen die Eier nur zur Häutung und zum Trinken und nahm keine Nahrung auf. Die Jungschlangen schlüpften in einem sehr engen Zeitintervall nach einer Brutdauer von ca. 60 Tagen. Sie wogen beim Schlupf im Durchschnitt 50&amp;amp;nbsp;g, hatten eine Kopf-Rumpf-Länge von  40&amp;amp;nbsp;cm und eine Gesamtlänge von 43&amp;amp;nbsp;cm. Die Jungschlangen begannen sehr variabel nach 20–40 Tagen zu fressen. Nach 6 Monaten hatte sich ihr Gewicht mehr als vervierfacht, die Kopf-Rumpflänge betrug nun durchschnittlich 57&amp;amp;nbsp;cm, die Gesamtlänge 62&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ghana hatten frisch geschlüpfte Jungschlangen, die in einer Farm aus der Natur entnommenen Gelegen erbrütet wurden, sehr ähnliche Körpermaße. Diese Jungschlangen hatten eine durchschnittliche Gesamtlänge von 40,2&amp;amp;nbsp;cm und wogen durchschnittlich 55,7&amp;amp;nbsp;g.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gorzula et al. 1997&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter und Lebenserwartung ==&lt;br /&gt;
Angaben zum Durchschnitts- und Maximalalter frei lebender Individuen sind nicht vorhanden; für in Gefangenschaft gehaltene Königspythons werden Höchstalter bis 40 Jahre angegeben. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Königspythons liegt allerdings bei ca. 20-30 Jahren, wobei die weiblichen Tiere eine höhere Lebenserwartung haben als ihre männlichen Artgenossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Königspython und Mensch ==&lt;br /&gt;
Der Königspython wird in großen Mengen für die Terrarienhaltung gezüchtet und gefangen. Er wird aufgrund seiner Schönheit, seiner vergleichsweise geringen Größe und des geringen Verkaufspreises sehr häufig gehalten, was offensichtlich einer der Gründe ist, warum in der [[Terraristik]] bisher 73 unterschiedliche Farbvariationen (=Morphen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=FlanoMedia |url=https://www.ms-reptilien.de/tierbestand/schlangen/koenigspythons/?p=1 |titel=Königspythons |abruf=2021-05-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gezüchtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genaue Zahlen aus dem Gesamtverbreitungsgebiet der Art sind nicht verfügbar, aber allein aus [[Ghana]] wurden von 1989 bis 1993 insgesamt 98.179 Königspythons exportiert, davon 29.935 nach [[Europa]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gorzula et al. 1997&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl die Art lange als ungefährdet galt, führt die [[IUCN]] Königspythons mittlerweile auf der Vorwarnliste (potentiell gefährdet), da aufgrund der starken Nutzung für den Haustierhandel sowie als Nahrungs- und Lederlieferant die Bestandszahlen stetig sinken und die Art zumindest lokal verschwinden könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN | Year=2022.1 | ID=177562 | ScientificName=Python regius | Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Python regius&amp;#039;&amp;#039; (NT) | AssessmentID=15340592 | YearAssessed=2012 | Assessor=N. D&amp;#039;Cruze, T. Wilms, J. Penner, L. Luiselli, M. Jallow, G. Segniagbeto, B. Niagate &amp;amp; A. Schmitz | Download=2022-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Königspythons waren in landwirtschaftlich genutzten Bereichen häufig und spielen dort vermutlich eine wichtige Rolle bei der Regulation von ernteschädlichen [[Nagetiere]]n, weshalb sie bei den Bauern dort gern gesehene Gäste sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gorzula et al. 1997&amp;quot; /&amp;gt; In einigen Gebieten Ghanas und auch [[Benin]]s gilt die Art sogar als heilig und darf nicht getötet werden, auch außerhalb dieser Gebiete werden die Schlangen dort nur selten getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gorzula et al. 1997&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ghana]] zählt zu den afrikanischen Staaten, die sich frühzeitig um eine bestandsschonende Nutzung des Königspythons bemüht haben. In mehreren anderen afrikanischen Staaten wurden die von der EU festgelegten Importquoten jedoch so weit überschritten, dass die EU 1999 ein Importverbot für Königspythons aus diesen Staaten erlassen hat. Diese sind die [[Zentralafrikanische Republik]], [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]], [[Äquatorialguinea]], [[Gabun]] und [[Liberia]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bna-ev.de/bna_inhalt/gesetze/naturschutz/verordn_1968_1999_d.htm |text=Verordnung (EG) Nr. 1968/1999 der Kommission vom 10. September 1999 zur Aussetzung der Einfuhr von Exemplaren freilebender Tier- und Pflanzenarten in die Gemeinschaft |archive-is=20090428}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
Durch die stark verbreitete Zuchthaltung entwickelten sich etliche besondere Farbausprägungen; hier einige Beispiele mit deren englischen, bei Züchtern üblichen Bezeichnungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:D85 3399 Ball Python by Trisorn Triboon.jpg|Gravel Clown ball python.&lt;br /&gt;
Datei:D85 3411 Ball Python by Trisorn Triboon.jpg|Banana ball python.&lt;br /&gt;
Datei:D85 3455 Ball Python by Trisorn Triboon.jpg|Tiger shade ball python.&lt;br /&gt;
Datei:D85 3395 Ball Python by Trisorn Triboon.jpg|Coral Glow Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Albino ball python.png|Albino Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Citrus Bumblebee Ball Python.jpg|Bumblebee Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Python Regius.jpg|Ivory Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Ball python lucy.JPG|Nature coloured Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Mochi Ball Python.JPG|Mochi Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Spider Morph Ball Python.png|Spider Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Lesser Platinum Black Back Ball Python.jpg|Lesser Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:WomaBallPython.jpg|Woma Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:Piebald (Pied) Ball Python.jpg|Piebald Ball Python&lt;br /&gt;
Datei:D85 3475 Ball Python by Trisorn Triboon.jpg|Lesser Ball Python&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Stefan Broghammer: &amp;#039;&amp;#039;Python regius – Atlas der Farbmorphen.&amp;#039;&amp;#039; NTV Verlag (überarbeitet und erweitert), 2018, ISBN 978-3-86659-403-6.&lt;br /&gt;
* Stefan Broghammer: &amp;#039;&amp;#039;Königspythons. Lebensraum, Pflege und Zucht.&amp;#039;&amp;#039; M&amp;amp;S Reptilien Verlag, 2004, ISBN 978-3-9807368-1-7.&lt;br /&gt;
* S. Gorzula, W. O. Nsiah, W. Oduro: &amp;#039;&amp;#039;Survey of the Status and Management of the Royal Python (Python regius) in Ghana.&amp;#039;&amp;#039; Part 1. Report for CITES, 1997, {{OCLC|847029797}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Python regius|Königspython}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN | Year=2022.1 | ID=177562 | ScientificName=Python regius | Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Python regius&amp;#039;&amp;#039; (NT) | AssessmentID=15340592 | YearAssessed=2012 | Assessor=N. D&amp;#039;Cruze, T. Wilms, J. Penner, L. Luiselli, M. Jallow, G. Segniagbeto, B. Niagate &amp;amp; A. Schmitz | Download=2022-09-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|1. Januar 2008|40648781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konigspython}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pythons]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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