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	<title>Königsauer Moos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:50:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6nigsauer_Moos&amp;diff=397576&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ratzer: Breite errechnet</title>
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		<updated>2025-05-26T14:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Breite errechnet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte | 1= Deutschland Bayern |maptype=relief| label= Königsauer Moos | position= left | lat= 48/40/30/N | long= 12/32/7/E | region= DE-BY | type= landmark | marksize= 5 | caption= Lagekarte | float= right | width= 200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/40/30/N |EW=12/32/7/E |type=landmark |elevation=350 |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Iris sibirica 060603.jpg|mini|180px|Das Königsauer Moos bietet der [[Sibirische Schwertlilie]] einen Lebensraum.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isartal bei Dingolfing Adrian von Riedl 1802.jpg|mini|[[Adrian von Riedl]]s Karte von 1802 zeigt den wichtigen Zusammenhang zwischen Isar und Königsauer Moos. Der hohe Wasserstand der Isar vor der Begradigung begünstigte die Bildung eines Niedermoores in den angrenzenden nördlichen Teilen des unteren Isartales.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königsauer Moos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Moor#Niedermoore/Flachmoore|Niedermoorgebiet]] im unteren [[Isar]]tal. Es erstreckt sich von Westen ([[Liste der Staatsstraßen in Niederbayern#St 2111|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2111]] bei [[Dingolfing]]) nach Osten ([[Liste der Staatsstraßen in Niederbayern#St 2114|St&amp;amp;nbsp;2114]] bei [[Pilsting|Großköllnbach]]) über eine Länge von 10,3&amp;amp;nbsp;km nördlich der [[BAB 92|A&amp;amp;nbsp;92]] und südlich der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Dingolfing-Landau#DGF 10|Kreisstraße DGF&amp;amp;nbsp;10]], bei einer durchschnittlichen Nord-Süd-Ausdehnung von 1,2 bis 1,3 km. Das Gebiet erstreckt sich im Wesentlichen über die [[Gemarkung]]en [[Lengthal (Moosthenning)|Lengthal]], [[Moosthenning]], [[Thürnthenning]] und [[Ottering (Moosthenning)|Ottering]] (Gemeinde Moosthenning) und über die Gemarkung [[Großköllnbach]] (Gemeinde [[Pilsting]]). Ferner enthält es kleinere Randgebiete im Norden der Gemeinden bzw. Gemarkungen [[Dingolfing|Stadt Dingolfing]], [[Gottfrieding]] und [[Mamming]], wo sich diese nördlich der A 92 ausdehnen. Es hat eine Fläche von 1300 [[Hektar]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ferienland-dingolfing-landau.de/detail/id=632042f6635e33d954269a64 |titel=Königsauer Moos - Standort Infotafel |sprache=de |abruf=2024-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellt eines der letzten großen Niedermoorgebiete in [[Bayern]] dar. Namensgebend ist der [[Einzelsiedlung|Einödhof]] Königsau in der Gemarkung Ottering im Nordosten des Gebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Innerhalb des Königsauer Mooses liegen 130&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] [[Biotop]]flächen und 270&amp;amp;nbsp;ha Vertragsnaturschutzflächen. Aus öffentlichen Kassen werden etwa 150.000&amp;amp;nbsp;[[Euro]] jährlich dafür aufgewendet. Im Königsauer Moos leben 40 % des bayerischen Bestandes an [[Brachvögel]]n. 90 % der [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Grauammer]]n leben hier. Das Königsauer Moos ist ein Rückzugsgebiet für niedermoorspezifische Tier- und Pflanzenarten (z. B. [[Mehlprimel]], [[Riedteufel]], [[Ameisenbläuling]], [[Große Goldschrecke]], [[Knoblauchkröte]]). Im [[Frühjahr]] und [[Herbst]] ist das Königsauer Moos ein wichtiger Rastplatz für den internationalen [[Vogelzug]]. Über 120 [[Vogelarten]] konnten bereits nachgewiesen werden. 2004 wurde das Königsauer Moos als [[Vogelschutzgebiet]] (SPA) in das Europäische Naturerbe aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vogelarten im Königsauer Moos ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saxicola rubetra 3 tom (Marek Szczepanek).jpg|mini|180px|Das [[Braunkehlchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Saxicola rubetra&amp;#039;&amp;#039;) ist ein gefährdeter Vogel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wintergäste:&amp;#039;&amp;#039; [[Kornweihe]], [[Raufußbussard]], [[Silberreiher]], [[Waldwasserläufer]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brutvogelarten:&amp;#039;&amp;#039; [[Rohrweihe]], [[Wiesenweihe]], [[Großer Brachvogel]], [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]] als Koloniebrüter, Grauammer, [[Schafstelze]], [[Wachtel (Art)|Wachtel]], [[Rebhuhn]], [[Blaukehlchen]], [[Braunkehlchen]], [[Schlagschwirl]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durchzügler: &amp;#039;&amp;#039;[[Weißstorch]], [[Schwarzstorch]], [[Kampfläufer]], [[Bruchwasserläufer]], Waldwasserläufer, [[Knäkente]], [[Löffelente]], [[Steinschmätzer (Art)|Steinschmätzer]], [[Brachpieper]], [[Rotkehlpieper]], [[Kranich]].&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Paarung des Großen Brachvogel.jpg|Der Große Brachvogel ist die naturschutzfachliche Leitart des Königsauer Mooses&lt;br /&gt;
Datei:Ankunft des Großen Brachvogels.jpg|Schüttere Vegetation in den Feuchtwiesen begünstigt die Aufzucht der Jungen&lt;br /&gt;
Datei:Männliche Rohrweihe beim Nestbau.jpg|Rohrweihen bevorzugen weite baumfreie Flächen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutzmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallinago gallinago 1 (Marek Szczepanek).jpg|mini|180px|Die [[Bekassine]] (&amp;#039;&amp;#039;Gallinago gallinago&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Königsauer Moorbewohner und laut Roter Liste ebenfalls vom Aussterben bedroht.]]&lt;br /&gt;
Die Qualität des Königsauer Mooses als [[Vogelschutzgebiet]] wird beeinträchtigt und langfristig gefährdet durch Großveranstaltungen am Rande des Gebiets, durch freilaufende [[Haushund|Hunde]], durch schleichende Absenkung des [[Grundwasser]]s, durch knapper werdende Finanzmittel als Ausgleich für die Pflege von Wiesen und durch mutwillige Verfüllungen von Senken. Zur Verbesserung der Lebensräume im Königsauer Moos versuchen Umweltfreunde ([[Bund Naturschutz in Bayern|BN]], [[Landesbund für Vogelschutz in Bayern|LBV]], auch Sponsoren wie Banken und Geschäfte) die schleichende Austrocknung des Niedermoors wenigstens im Hauptbereich des Königsauer Mooses aufzuhalten. Hierbei sind folgende Maßnahmen wichtig: Schaffung von [[Tümpel]]n und Seigen (Unebenheiten in Auwiesen), Grabenaufweitung und die Rückwandlung von Ackerflächen in [[Wiese (Grünland)|Wiesen]], sowie Grundstücksankäufe und die [[Arrondierung]] der Kaufgrundstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.lbv.de/dingolfing/projekt.html | wayback=20070927134343 | text=Bericht vom Königsauer Moos mit Fotos}}&lt;br /&gt;
* [http://www.birdnet-cms.de/cms/front_content.php?client=1&amp;amp;lang=1&amp;amp;idcat=98&amp;amp;idart=1097 Karte mit Abgrenzung des Königsauer Mooses]&lt;br /&gt;
* [https://www.landkreis-dingolfing-landau.de/media/4922/hydrogeologisches_gutachten_koenigsauer_moos.pdf Blasy und Øverland (2022): Hydrogeologisches Gutachten und Vernässungskonzepte Königsauer Moos, Landkreis Dingolfing-Landau. Unveröffentlichtes Gutachten im Auftrag des Landschaftspflegeverbandes Dingolfing-Landau e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konigsauer Moos}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Dingolfing-Landau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ratzer</name></author>
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