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	<title>Köder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:37:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6der&amp;diff=174253&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-12T04:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Köder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine vermeintliche [[Beutetier|Beute]], die eingesetzt wird, um ein [[Tier]] anzulocken. In der Regel ist ein Köder etwas Fressbares oder täuscht es zumindest vor ([[Kunstköder]]). Je nach Aufgabe wird er im Zusammenhang mit einer Fangeinrichtung verwendet oder im Lebensraum des Tieres ausgelegt. Köder werden auch genutzt, um Tiere zur Beobachtung anzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angeln ==&lt;br /&gt;
Häufig wird der Begriff im Zusammenhang mit dem Fischfang bzw. dem [[Angeln (Fischfang)|Angeln]] verwendet, wo der Köder den Fisch an den [[Angelhaken|Haken]] locken soll. Der englische Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Bait (Angeln)|bait]]&amp;#039;&amp;#039; ist in der Karpfenangelei auch im Deutschen gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Geruchsköder werden beim Fischfang gelegentlich (zermahlene) Krebse oder Muscheln benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhart Hoffmeister: &amp;#039;&amp;#039;Fischer- und Tauchertexte vom Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung und Text.&amp;#039;&amp;#039; In: Gundolf Keil, Rainer Rudolf, Wolfram Schmitt, Hans J. Vermeer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fachliteratur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für Gerhard Eis., Metzler, Stuttgart 1968, S.&amp;amp;nbsp;261–275, hier: S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Fisch betäubend wirkende Köder wurden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tollköder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolph Zaunick: &amp;#039;&amp;#039;Die Fischerei-Tollköder in Europa vom Altertum bis zur Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Rezepte für solche Tollköder, wie sie etwa im 1493 erstmals herausgebrachten &amp;#039;&amp;#039;Fischbüchlein&amp;#039;&amp;#039; von [[Jakob Köbel]] genannt werden, gehen zum Teil auf sehr alte Traditionen zurück. Zutat zu Tollködern waren etwa das [[Alpenveilchen]] (so bei [[Oppian]] in dessen seit 1478 in lateinischer Sprache gedruckt vorliegenden Fischfanggedicht &amp;#039;&amp;#039;Halieutika&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Gemeine Ochsenzunge]] (belegt etwa um 1020 im am [[Kloster Tegernsee|Tegernsee]] entstandenen lateinischen Versepos &amp;#039;&amp;#039;[[Ruodlieb]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie die Früchte der [[Scheinmyrte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Grimm (Historiker)|Heinrich Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zur „Fisch-Literatur“ des XV. bis XVII. Jahrhunderts und über deren Drucker und Buchführer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel – Frankfurter Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 89, 5. November 1968 (= &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Geschichte des Buchwesens.&amp;#039;&amp;#039; Band 62), S. 2871–2887, hier: S. 2879 und 2883 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schädlingsbekämpfung ==&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Giftköder&lt;br /&gt;
|4=Köder#Schädlingsbekämpfung&lt;br /&gt;
|2=Oktober 2021|1=[[Benutzer:Jergen|jergen]] [[Benutzer Diskussion:Jergen|?]] 10:03, 8. Okt. 2021 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Köderbox für Mäuse-1459.jpg|mini|Köderbox mit Gift für Mäuse]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Giftköder]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein gezielt zur Vernichtung von [[Schädling]]en ausgelegter vergifteter Köder. Abhängig vom Gift und von der Giftmenge treten Vergiftungserscheinungen sofort oder wenige Stunden nach der Giftaufnahme auf. Es gibt auch Gifte, wie die als [[Rattengift]] verwendeten [[4-Hydroxycumarine|Cumarine]] oder [[Thallium]], bei denen zwischen Aufnahmezeitpunkt und Auftreten der ersten Symptome einige Tage liegen können. Sie werden eingesetzt, da Ratten Köder in der Nähe verendeter Artgenossen nicht mehr annehmen würden (Köderscheu).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/biozide/biozidprodukte/rodentizide &amp;#039;&amp;#039;Rodentizide.&amp;#039;&amp;#039;] [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftköder können bei unsachgemäßer Handhabung auch andere Tiere als die der Zielart gefährden, wenn die Köder oder die daran verendeten Tiere gefressen werden. Die Köder werden daher oft in Formen angeboten, zu der möglichst nur die gewünschte Art Zugang findet, gegen Ratten und Mäuse etwa in Schachteln oder Koffern mit sehr kleinen Zugangsöffnungen (Köderboxen). Zudem werden sie mit [[Bitterstoff]]en wie [[Denatoniumbenzoat]] für den Menschen ungenießbar gemacht, um eine versehentliche Aufnahme zu verhindern. Die Verwendung von Giftködern ist in Deutschland gesetzlich geregelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Technische Regeln für Gefahrstoffe]], TRGS 523: [http://regelwerke.vbg.de/vbg_trgs/trgs523/trgs523_0_.html &amp;#039;&amp;#039;Schädlingsbekämpfung mit sehr giftigen, giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffen und Zubereitungen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagd ==&lt;br /&gt;
[[Jägersprache|Jagdlich]] [[Luder]] genannt, wird ein Köder zum [[Luderplatz]] mittels Geschleppe gezogen, um dort mit Falle oder beim [[Jagdeinrichtung|Ansitz]] Raubwild zu erlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Immunisierung ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impfköder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stück Futter mit einem Impfstoff für eine [[Schluckimpfung]]. Impfköder werden zum Beispiel zur Bekämpfung der [[Tollwut]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anfüttern]]&lt;br /&gt;
* [[Fetzenköder]]&lt;br /&gt;
* [[Luder]]&lt;br /&gt;
* [[Huchenzopf]]&lt;br /&gt;
* [[Wurmautomat]]&lt;br /&gt;
* [[Köderfang (Schmetterlinge)]]&lt;br /&gt;
* [[Schwimmbrot]]&lt;br /&gt;
* [[Tierfalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Eiber: &amp;#039;&amp;#039;Die besten Angelköder für Fried- und Raubfische.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 2005, ISBN 978-3-405-16991-6.&lt;br /&gt;
* [[Julia Numßen]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Jägersprache &amp;#039;&amp;#039; BLV München 2017, ISBN 978-3-8354-1728-1, S. 109.&lt;br /&gt;
* Frieder Schanze: &amp;#039;&amp;#039;Fischbüchlein vom Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Burghart Wachinger]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete Auflage. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Comitis, Gerhard – Gerstenberg, Wigand&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin/New York 1980, ISBN 3-11-007264-5, Sp.&amp;amp;nbsp;741.&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Zaunick]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Fischerei-Tollköder in Europa vom Altertum bis zur Neuzeit. Geschichtliche Studien zur angewandten Naturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Hydrobiologie.&amp;#039;&amp;#039; Supplement-Band 4, 1928, S. 664 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Baits|Köder}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koder}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angelzubehör]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdzubehör]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attrappe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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