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	<title>Käte Ahlmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:16:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%A4te_Ahlmann&amp;diff=583344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Neudabei: Verklärt die Person.</title>
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		<updated>2025-11-25T16:05:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verklärt die Person.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schild Käte-Ahlmann-Platz in Büdelsdorf.jpg|mini|hochkant|Infotafel am Käte-Ahlmann-Platz in Büdelsdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katharina („Käte“) Aline Ahlmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Braun&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1890]] in [[Andernach]]; † [[15. Juni]] [[1963]] in [[Innsbruck]]) war eine deutsche Unternehmerin. Sie war die Leiterin des größten [[Stahl]]werkes Norddeutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Käte Ahlmann war die Tochter des Kölner [[Senatspräsident]]en Josef Braun und seiner Ehefrau. Sie machte nach ihrer Schulausbildung zunächst eine [[Gärtner]]lehre. Am 27. Mai 1914 heiratete sie in Köln [[Julius Ahlmann|Julius Hans Ahlmann]], den damaligen Prokuristen der [[Carlshütte (Büdelsdorf)|Carlshütte]] in [[Büdelsdorf]]. Mit ihm hatte sie zwei Töchter und zwei Söhne, darunter [[Josef-Severin Ahlmann]], Gründer und Gesellschafter der ACO Severin Ahlmann GmbH &amp;amp; Co. KG ([[ACO Gruppe]]). Eine ihrer Töchter starb mit sieben Jahren an einer [[Appendizitis|Blinddarmentzündung]]. Nach dem Unfalltod ihres ältesten Sohnes Hans-Julius Ahlmann im Jahr 1951 teilte die Unternehmerin die Tochterunternehmen mit Ausnahme der Carlshütte und der Transatlanta Reederei unter ihren verbliebenen beiden Kindern auf. Ihre verwitwete Schwiegertochter Juliane Grün heiratete in zweiter Ehe [[Hans Jacob Jebsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1931 übernahm sie, der Abmachung der Eheleute entsprechend, die Geschäftsführung der im Jahr 1827 gegründeten [[Carlshütte (Büdelsdorf)|Carlshütte]] als Generalbevollmächtigte. Als Aufsichtsratsmitglied erhielt sie Unterstützung durch zwei langjährige [[Prokurist]]en der Carlshütte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1937 wandelte Ahlmann – entgegen dem Rat ihres Schwagers [[Carl Wuppermann]], damaliger Chef der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] in Düsseldorf – das Unternehmen in eine [[Kommanditgesellschaft]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beantragte am 25. November 1937 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.132.471).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/181710&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Kerstin Bund | url=https://www.zeit.de/2014/05/kaete-ahlmann-stahlwerk-carlshuette | titel=&amp;amp;#34;Denn Du bist nur eine Frau&amp;amp;#34;: Voll Frau, voll Chefin | werk=[[zeit.de]] | datum=2014-01-23 |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1941 firmierte die Hütte unter &amp;#039;&amp;#039;Ahlmann-Carlshütte K.G.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeiteten für die Hütte bis zu 3.500 Menschen, wobei es sich zeitweise in der Mehrheit um Zwangsarbeiter gehandelt haben soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die ca. 1.000 Zwangsarbeiterinnen soll Käte Ahlmann eine eigene Entbindungsstation eingerichtet haben. Gleichzeitig wird von schikanöser Behandlung berichtet: „Im tiefsten Winter mußte unsere Baracke ausgegast werden. Bei einer Temperatur von fünfundzwanzig Grad unter Null mußten die Bewohner zusehen, wie sie die Nacht verbrachten, weil das Gas auch in der Nacht sein Werk an den Wandläusen verrichten sollte“ (A.A. Steijn in einem Bericht über das Lager der Ahlmann Carlshütte in Büdelsdorf).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Schwarz |url=https://geschichte-s-h.de/sh-von-a-bis-z/z/zwangsarbeit/ |titel=Zwangsarbeit |werk=geschichte-s-h.de |hrsg=Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte |abruf=28.07.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht erfolgte Demontage der Maschinen nach Kriegsende war nicht zuletzt dem Schachzug des „Umzugs“ des Unternehmens nach Kanada zu verdanken, dort wurde die Firma &amp;#039;&amp;#039;ADANAC&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die Ahlmann-Carlshütte war zwischen Krieg und Frieden für drei Tage geschlossen und nahm die Arbeit mit rund 300 Angestellten wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Nachkriegsjahren forcierte die Unternehmerin die Produktpalette (Wiederaufnahme der Badewannenproduktion „CIMBRIA“) und ging auf Expansionskurs (Haus- und Küchengeräte). Vor dem Hintergrund der anhaltenden [[Diversifikation (Wirtschaft)|Diversifikation]] erfolgte eine Erweiterung der Geschäftsfelder um die Bereiche Maschinenbau, Herstellung von Keramik (1947) und Emaille (1948). Ferner kamen im Logistiksektor eine [[Spedition]] (1950) und eine [[Reederei]] (1951) hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin engagierte sie sich in einer Vielzahl von wirtschaftlichen, sozialen und kulturpolitischen Gremien. Käte Ahlmann war die erste Frau im Vorstand der [[Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer]]. Ferner wirkte sie als Mitbegründerin des &amp;#039;&amp;#039;Studienkreises für Wirtschaft in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; sowie als Gründungsmitglied des VdU – [[Verband deutscher Unternehmerinnen|Verbandes deutscher Unternehmerinnen]], deren erste Präsidentin sie in den Jahren 1954 bis 1962 war. Von 1960 bis 1963 war sie Mitglied des Beirats der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]]. Käte Ahlmann hatte eine geschulte Stimme. Es ist überliefert, dass sie beim Begräbnis ihrer Tochter sang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1963 gründete sie das [[Eisenkunstguss-Museum Büdelsdorf]]. Käte Ahlmann übergab die Kunstsammlung der Carlshütte an das Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Käte Ahlmanns begannen familiäre Auseinandersetzungen über die Erbverteilung. Die Rezession im Hochbau, aber auch die Verknappung des Erdöls führten 1974 zur Insolvenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Ahlmann wurde 1960 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] ausgezeichnet und war seit 1961 [[Ehrenbürger]]in ihrer Heimatstadt Büdelsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.buedelsdorf.de/Die-Stadt/Ehrenb%C3%BCrger | titel=Ehrenbürgerrecht | werk=www.buedelsdorf.de |abruf=2020-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felicitas Glade: &amp;#039;&amp;#039;Käte Ahlmann. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Wachholtz Verlag, Neumünster 2006, ISBN 978-3-529-06138-7.&lt;br /&gt;
* Manuela Junghölter: &amp;#039;&amp;#039;Käte Ahlmann (1890–1963). „Moder Ahlmann“. Gnädige Frau.&amp;#039;&amp;#039; In: dieselbe: &amp;#039;&amp;#039;Starke Frauen aus Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2020, ISBN 978-3-8313-3256-4, S. 40–42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kaete-ahlmann-stiftung.de/ Offizielle Website der Käte Ahlmann Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-gottorf.de/eisenkunstguss-museum/museum/mehr-als-ein-firmenmuseum Eisenkunstgussmuseum]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Kerstin Bund |url=https://www.zeit.de/2014/05/kaete-ahlmann-stahlwerk-carlshuette |titel=Voll Frau, voll Chefin |werk=[[Die Zeit]] |datum=2014-01-23 |abruf=2020-03-31 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104541253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104541253|LCCN=no/2007/96808|VIAF=42277724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahlmann, Kate}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Beirat der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Büdelsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahlmann, Käte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ahlmann, Katharina Aline (vollständiger Name); Braun, Käte (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Unternehmerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Andernach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Neudabei</name></author>
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