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	<title>K·p-Methode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:55:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C2%B7p-Methode&amp;diff=1100324&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: –</title>
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		<updated>2025-03-18T22:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/%E2%80%93&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;–&quot;&gt;–&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:k·p-Methode}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;k·p-Methode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KP-Methode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Störungstheorie (Quantenmechanik)|störungstheoretische]] Methode der [[Quantenmechanik]] zur Berechnung der elektronischen [[Bandstruktur]] eines [[Festkörper]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E.O. Kane |Titel=Energy band structure in p-type germanium and silicon |Sammelwerk=Journal of Physics and Chemistry of Solids |Band=1 |Nummer=1–2 |Datum=1956-09 |Sprache=en |DOI=10.1016/0022-3697(56)90014-2 |Seiten=82–99 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/0022369756900142 |Abruf=2023-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bietet eine Näherung der Lösung der [[Schrödinger-Gleichung]] für [[Elektron]]en in [[Halbleiter]]n und anderen [[kristallin]]en Festkörpern. Die Methode erlaubt so auch das elektronische Verhalten von Bauteilen der [[Mikroelektronik]] zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung stammt daher, dass in den [[Energie]]n der einzelnen [[Energieband|Energiebänder]] ein Ausdruck der Form &amp;lt;math&amp;gt;\vec k \cdot \vec p&amp;lt;/math&amp;gt; auftritt, also das [[Skalarprodukt]] aus dem [[Wellenvektor]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec k&amp;lt;/math&amp;gt; und dem quantenmechanischen [[Impulsoperator]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec p&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Methode basiert auf einer Beschreibung der Elektronen als &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; miteinander wechselwirkende [[Teilchen]] in einem [[Periode (Physik)|periodischen]] [[Effektives Potential|effektiven Potential]]. Dieses beinhaltet die Wechselwirkung des beschriebenen Elektrons mit den Elektronen und [[Atomkern]]en des Festkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Lösung der Schrödinger-Gleichung für einen Wellenvektor &amp;lt;math&amp;gt;\vec k_0&amp;lt;/math&amp;gt; des Elektrons im [[Reziproker Raum|reziproken Raum]] aus anderen Methoden (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Dichtefunktionaltheorie (Quantenphysik)|Dichtefunktionaltheorie]]) bekannt, so kann die Elektronen-Energie für Werte von &amp;lt;math&amp;gt;\vec k&amp;lt;/math&amp;gt; in einer Umgebung von &amp;lt;math&amp;gt;\vec k_0&amp;lt;/math&amp;gt; als [[Störungstheorie (Quantenmechanik)|Störung]] dieser Lösung bestimmt werden. Aus der Veränderung der Energie ([[Eigenwert]]e des in der Schrödinger-Gleichung auftretenden [[Hamilton-Operator]]s) mit dem Wellenvektor ist dann die gesuchte Bandstruktur des Festkörpers bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansatz ==&lt;br /&gt;
Die [[Wellenfunktion]] des Elektrons genügt in der [[Hartree-Fock-Methode|Ein-Teilchen-Näherung]] der Schrödinger-Gleichung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left( \frac{p^2}{2m} + V(\vec{r}) \right) \psi(\vec{r}) = E \, \psi(\vec{r})&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* dem quantenmechanischen Impulsoperator &amp;lt;math&amp;gt;\vec p&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Masse &amp;lt;math&amp;gt;m&amp;lt;/math&amp;gt; des Elektrons&lt;br /&gt;
* dem effektiven [[Elektrisches Potential|elektrostatischen Potential]] &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt;, das in einem kristallinen Material eine [[periodische Funktion]] mit derselben [[Periodizität]] wie der [[Kristall]] selbst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bloch-Funktion|Blochs Theorem]] besagt nun, dass die Lösung einer solchen periodischen [[Differentialgleichung]] wie folgt geschrieben werden kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\psi_{n,\vec{k}}(\vec{r}) = e^{\mathrm i\vec{k} \cdot \vec{r}} \, u_{n,\vec{k}}(\vec{r})&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dabei ist&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; ein diskreter Bandindex&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\vec k&amp;lt;/math&amp;gt; der Wellenvektor&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;u_{n,\vec k}&amp;lt;/math&amp;gt; eine Funktion mit derselben Periodizität wie der Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt man &amp;lt;math&amp;gt;\psi_{n, \vec{k}}&amp;lt;/math&amp;gt; in die Einteilchen-Schrödinger-Gleichung ein, so erhält man die folgende Differentialgleichung für &amp;lt;math&amp;gt;u_{n,\vec k}&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left( \frac{p^2}{2m} + \frac{\hbar \vec{k}\cdot \vec{p}}{m} + \frac{\hbar^2k^2}{2m} + V(\vec{r}) \right) u_{n,\vec{k}} = E_{n,\vec{k}} u_{n,\vec{k}}\,.&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Wellenvektor &amp;lt;math&amp;gt;\vec k_0&amp;lt;/math&amp;gt;, für den die Lösungen bekannt sind (oft am [[Brillouinzone|Γ-Punkt]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec k_0 = 0&amp;lt;/math&amp;gt;), behandelt die k·p-Methode nun den Term&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; \frac{\hbar (\vec{k} - \vec{k}_0)\cdot\vec{p}}{m}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in obiger Gleichung als Störung (daher der Name). Ziel der [[Störungstheorie (Quantenmechanik)|Störungsrechnung]] ist es, näherungsweise Ausdrücke für die Energieeigenwerte und die zugehörigen Eigenzustände zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Energien und Eigenzustände werden mit zunehmender Ordnung zwar genauer, die Gleichungen jedoch immer komplexer. Man approximiert daher die gesuchten Ausdrücke mit Störungen zweiter Ordnung. Für alle betrachteten Zustände &amp;lt;math&amp;gt;u_{n,\vec k}&amp;lt;/math&amp;gt; erhält man Gleichungen, in denen Wechselwirkungsterme in Form von [[Übergangsmatrixelement]]en zwischen den betrachteten Zuständen und allen anderen Zuständen &amp;lt;math&amp;gt;u_{n&amp;#039;,\vec k}&amp;lt;/math&amp;gt; auftreten. Man erhält also &amp;lt;math&amp;gt;n &amp;lt;/math&amp;gt; Gleichungen mit jeweils &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; Wechselwirkungstermen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für direkte Anwendungen betrachtet man nur Zustände in der Nähe der [[Bandlücke]], womit die Anzahl der Gleichungen reduziert wird. Des Weiteren nutzt man in kristallinen Schichten die [[Symmetriegruppe|Symmetrieeigenschaften]] der verschiedenen [[Kristallsystem]]e in Form der [[Gruppentheorie]], um mit deren Hilfe viele der Wechselwirkungsterme zu effektiven Termen zusammenzufassen und somit die Anzahl der Wechselwirkungsterme weiter stark zu reduzieren. Schließlich ergeben sich relativ wenige Gleichungen, welche man kompakt als [[Matrix (Mathematik)|Matrix]] darstellt, um anschließend die gesuchten Energieeigenwerte &amp;lt;math&amp;gt;E_{n,\vec k}&amp;lt;/math&amp;gt; und die zugehörigen Eigenzustände &amp;lt;math&amp;gt;\psi_{n,\vec k}&amp;lt;/math&amp;gt; zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Eigenwerten lassen sich dann Ausdrücke für die [[Dispersionsrelation #Festkörperphysik|Dispersion]] &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{\mathrm d}{\mathrm d k}E_{n, \vec{k}}&amp;lt;/math&amp;gt;, die [[effektive Masse]] der Elektronen und [[Auswahlregel]]n für die Wechselwirkung mit Licht mit weniger Aufwand als bei einer vollständigen Rechnung bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist sie insbesondere im Fall [[Entartung (Quantenmechanik)|entarteter]] Bänder, da der &amp;lt;math&amp;gt;\vec k \cdot \vec p&amp;lt;/math&amp;gt;-Term die Bänder miteinander koppelt, die Entartung teilweise aufhebt und neue Auswahlregeln für optische Übergänge zwischen den Bändern bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Störungstheorie|Festkörperphysik}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Fachartikel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=S. L. Chuang, C. S. Chang |Titel=k⋅p method for strained wurtzite semiconductors |Sammelwerk=Physical Review B |Band=54 |Nummer=4 |Datum=1996-07-15 |Sprache=en |DOI=10.1103/PhysRevB.54.2491 |Seiten=2491–2504}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=I J Robertson, M C Payne |Titel=k-point sampling and the k.p method in pseudopotential total energy calculations |Sammelwerk=Journal of Physics: Condensed Matter |Band=2 |Nummer=49 |Datum=1990-12-10 |Sprache=en |DOI=10.1088/0953-8984/2/49/010 |Seiten=9837–9852}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor = Dorothy G. Bell |Titel = Group Theory and Crystal Lattices |Sammelwerk = Reviews of Modern Physics |Band = 26 |Datum = 1954-07-01 |Nummer = 3 |Seiten = 311–320 |DOI= 10.1103/RevModPhys.26.311|Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachbücher ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Chihiro Hamaguchi]] |Titel=Energy Band Structures of Semiconductors |Sammelwerk=Basic Semiconductor Physics |Verlag=Springer International Publishing |Ort=Cham |Datum=2017 |Sprache=en |Reihe=[[Graduate Texts in Physics]] |ISBN=978-3-319-66859-8 |DOI=10.1007/978-3-319-66860-4_1 |Seiten=1–63}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=M. S. Dresselhaus, G. Dresselhaus, A. Jorio |Titel=Group Theory |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2008 |Sprache=en |ISBN=978-3-540-32897-1 |DOI=10.1007/978-3-540-32899-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilfried Schäfer, Martin Wegener |Titel=Semiconductor Optics and Transport Phenomena |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2002 |Sprache=en |Reihe=Advanced Texts in Physics |ISBN=978-3-642-08271-9 |DOI=10.1007/978-3-662-04663-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Beiträge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christian Köpf |Titel=Modellierung des Elektronentransports in Verbindungshalbleiterlegierungen |Ort=Wien |Datum=1997 |Online=https://www.iue.tuwien.ac.at/phd/koepf/diss.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:KpMethode}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenmechanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festkörperphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerchemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenchemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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