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	<title>Jyotisha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jyotisha&amp;diff=629816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Datumsformat im Einzelnachweis korrigiert, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-09T21:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datumsformat im Einzelnachweis korrigiert, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die altindische Lehre der Astrologie. Zur jainistischen Göttergruppe siehe [[Jyotiṣka]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jyotisha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], m., {{lang|sa-Deva|ज्योतिष}}, {{IAST|jyotiṣa}}) ist eine Lehre des alten [[Indien]], in der es um die Deutung der Stellung bestimmter Himmelskörper zur Ermittlung der günstigsten [[Jahreszeit]] und des günstigsten Tages für [[Puja (Hinduismus)|Opferhandlungen]], Rituale, und andere weltliche Aktivitäten geht. Sie wird als [[Vedanga]], Hilfswissenschaft des [[Veda]], und auch als Schwesternwissenschaft des [[Ayurveda]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Vedanga Jyotisha“ ist einer der frühesten Texte über [[Indische Astronomie|Astronomie]] innerhalb der hinduistischen Veden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |vauthors=Richard L. Thompson |title=Vedic Cosmography and Astronomy |date=2004 |language=en |pages=9–240}}&amp;lt;!--page range too wide--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |title=Āryabhaṭa I and his contributions to mathematics |date=1988 |language=en |page=282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Witzel |Titel=Autochthonous Aryans? The Evidence from Old Indian and Iranian Texts |Sammelwerk=Electronic Journal of Vedic Studies |Band=7 |Nummer=3 |Datum=2001-05-25 |Sprache=en |Seiten=1-93 |Online=[https://web.archive.org/web/20180527150828/http://www.people.fas.harvard.edu/~witzel/EJVS-7-3.htm Online] |Abruf=2020-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass die auf dem indischen Subkontinent praktizierte [[Horoskop]]astrologie auf hellenistische Einflüsse zurückgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Pingree |Titel=Jyotihśāstra: Astral and Mathematical Literature |Datum=1981 |Sprache=en |ISBN=978-3447021654 |Seiten=67ff, 81ff, 101ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Samuel Samuel |Titel=The Origins of Yoga and Tantra |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2001 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist jedoch Gegenstand heftiger Debatten, und andere Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass sich das Jyotisha unabhängig entwickelt habe, auch wenn es möglicherweise mit der griechischen [[Astrologie]] in Wechselwirkung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vijaya Narayan Tripathi |Titel=Astrology in India |Sammelwerk=Encyclopaedia of the History of Science, Technology, and Medicine in Non-Western Cultures |Verlag=Springer |Datum=2008 |Sprache=en |ISBN=978-1-4020-4425-0 |Seiten=264-267}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Jyotisha, so der Indologe [[Monier Monier-Williams|Monier-Williams]], leitet sich vom Wort „Jyotish“ ab, was „Licht“ bedeutet, etwa das Licht der [[Sonne]], des [[Mond]]es oder eines [[Himmelskörper]]s. Der Begriff „Jyotisha“ umfasst das Studium der Astronomie, der Astrologie und der Zeitmessung anhand ihrer Bewegungen. Ziel war es, Kalender zu führen und günstige Zeitpunkte für vedische [[Ritual]]e vorherzusagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monier-Williams-1923b&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |last=Monier-Williams |first=Monier |title=A Sanskrit–English Dictionary |publisher=[[Oxford University Press]] |date=1923 |language=en |page=353 |url=https://books.google.com/books?id=_3NWAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA353 |archive-url=https://web.archive.org/web/20230307164257/https://books.google.com/books?id=_3NWAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA353 |archive-date=2023-03-07 |url-status=live |access-date=2020-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James Lochtefeld |Titel=Jyotisha |Sammelwerk=The Illustrated Encyclopedia of Hinduism |Band=Band 1 (A-M) |Verlag=Rosen Publishing |Datum=2002 |Sprache=en |ISBN=0-8239-2287-1 |Seiten=326-327}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monier-Williams-1923a&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |last=Monier-Williams |first=Monier |title=Jyotisa |language=en |date=1923 |url=https://sanskritdictionary.com/?q=jyoti%E1%B9%A3a&amp;amp;iencoding=iast&amp;amp;lang=sans |access-date=2024-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lehre ==&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der [[Hinduismus|Hindus]] offenbart Jyotisha subtile, aus dem Universum kommende Einflüsse. Die Umstände, in die wir hineingeboren werden, seien das Resultat unseres [[Karma]] aus früheren Leben. Äußere Ereignisse unseres Lebens werden demnach von unseren Handlungen aus entfernter Vergangenheit bewegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Karma: An Anthropological Inquiry |Hrsg=Charles F. Keyes, E. Valentine Daniel |Verlag=University of California Press |Datum=1983 |Sprache=en |ISBN=0-520-04429-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wissen um Jyotisha soll helfen, unsere jetzigen Bedingungen zu akzeptieren und danach zu streben, die Zukunft durch die Handlungen in diesem Leben zu formen. Das Ziel des Lebens sei es, zu einem ursprünglichen Selbst, unserer wahren Natur, zurückzukehren. Durch Jyotisha könne man eine bessere Einschätzung bekommen, wie man dieses Ziel erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Unterschied zwischen dem indischen und dem [[Astrologie|westlichen System]] ist die größere Bedeutung des Mondes im indischen System. Eines der Grundlagenwerke der vedischen Astrologie ist die Brihat Parashara Hora Shastra.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maharshi Parāśara |Titel=Brihat Parasara Hora Sastra of Maharshi Parasara |Hrsg=R. Santhanam |Band=Vol. 1 |Verlag=Ranjan Publications |Datum=1984 |Sprache=en |Online=[https://archive.org/details/BPHSEnglish Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weibliches Prinzip wird postuliert und als höher bewertet. Davon ausgehend wird die vedische Astrologie als [[Mond (Astrologie)|Mondastrologie]] kategorisiert, im Gegensatz zur westlichen, die als [[Sonne (Astrologie)|Sonnenastrologie]] bezeichnet wird. Der Hinweis auf die Verwendung des [[Siderischer Tierkreis|siderischen Tierkreises]], der auf der Position des Fixsternes [[Spica]] (0° Waage) basiert, während der im Westen benutzte, tropische Tierkreis sich an der [[Tagundnachtgleiche]] orientiert, mit welcher der Beginn des Frühjahrs im Sternzeichen Widder markiert wird, soll diese Position veranschaulichen. Der Unterschied, der sich zwischen den beiden Tierkreisen ergibt, beträgt zurzeit (2006) fast 24 Grad und wird als Ayanamsa bezeichnet. Alle Planeten werden also um 24 Grad zurückversetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michio Yano |Titel=Calendar, Astrology, and Astronomy |Hrsg=Gavin Flood |Sammelwerk=The Blackwell Companion to Hinduism |Verlag=Wiley |Datum=2008 |Sprache=en |ISBN=978-81-265-1629-2 |Seiten=376-392}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem indischen Geburtshoroskop oder Kreis der Wiedergeburt, Kreis des Lichts, (Janma Kundali) mit seinen 12 Rashis, den Zeichen, werden detaillierte Aussagen über verschiedene Lebensgebiete abgeleitet, z.&amp;amp;nbsp;B. karmische Themen, [[Dharma]] (Zweck des Lebens) und [[Moksha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indische Astrologie beobachtet besonders den Stand des Mondes im Tierkreis und unterteilt die 360 Grad in 27 Mondhäuser, die der Mond durchläuft. Jedes dieser Mondhäuser bringt die spezifische Wirkung der dahinter stehenden Sternbilder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Komilla Sutton |Titel=The Essentials of Vedic Astrology |Sammelwerk=The Wessex Astrologer |Ort=Bournemouth |Datum=1999 |Sprache=en |ISBN=1-902405-06-4 |Seiten=168}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nakshatras]], auch „Mondhäuser“ oder „Frauen des Mondes“ genannt, werden als Ausblicke des Mondes auf den Kosmos bezeichnet. Der Mond gilt als Vermittler, der uns erlaubt, die auf die Erde einströmenden kosmischen Kräfte zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Nakshatra wird in vier gleich große Abschnitte unterteilt: 13° 20′ : 4 = 3° 20′ pro Teil. Diese Abschnitte nennt man Nakshatra Pada, die von eins bis vier nummeriert werden. Jedes Nakshatra Pada hat seine eigene Bedeutung für die Interpretation. Die jedem Pada zugeordnete Sanskritsilbe bestimmt auch den Namen des während dieser Zeit geborenen Kindes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westliche [[Astrologie]] mit tropischem Tierkreis befasst sich mit dem [[Sonnensystem]]. Die indische Astrologie interpretiert auch Objekte jenseits des Sonnensystems. Ein vedischer Astrologe wird als Jyotishi bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Astrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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