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	<title>Jydepott - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jydepott&amp;diff=2776705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-03-12T20:17:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jydepott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Eindeutschung|eingedeutscht]] aus dem [[Dänische Sprache|dänischen]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jydepotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jütepott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suurpott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]]), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taternpott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taterntopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet [[Glasur (Keramik)|unglasierte]] [[Grapen]] ([[Kochtopf|Kochtöpfe]]) aus schwarzgebranntem [[Ton (Bodenart)|Ton]], die besonders im südlichen [[Dänemark]] und nördlichen [[Schleswig-Holstein]] bis in das 19. Jahrhundert seit vielen Jahrhunderten in nahezu unveränderter Form im Gebrauch waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helms-Museum_44&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Helms-Museum |Titel=Jydepötte – Suurpötte – Taterntöpfe |Sammelwerk=Informationsblätter des Helms-Museum |Nummer=44 |Datum=1980-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grapen.jpg|mini|Links ein mittelalterlicher [[Grapen]] als Vorläufer der Jydepötte.]]&lt;br /&gt;
Jydepötte bestehen aus unglasierter [[Keramik]], sie wurden aus Ton geformt und reduzierend unter Sauerstoffabschluss gebrannt, was ihnen ihre charakteristische schwarze Farbe verlieh. [[Kochen|Gekocht]] wurde mit den Jydepötten entweder auf dem Feuer einer offenen [[Herd]]stelle oder auf Holzherden. Mit dem Verschwinden von Holzherden und dem Aufkommen von Gas- und Elektroherden verloren die Jydepötte ihre Bedeutung als Kochgeschirr. Jydepötte sollen vor allem zum Kochen und Aufbewahren von [[Schwarzsauer]] und sauren Fleischgerichten, daher auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Suurpott&amp;#039;&amp;#039;; geeignet gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helms-Museum_44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte der Verbreitung lagen auf der Halbinsel [[Jütland]] und in Schleswig-Holstein, jedoch waren sie, wenn auch seltener, in Regionen weiter südlich verbreitet. In Form und Aufbau gleichen Jydepötte keramischen Kochtöpfen (Grapen) des [[Mittelalter]]s. Häufig wurden diese Töpfe nicht von Töpfern, sondern unter einfachen Bedingungen von den Hausfrauen selbst hergestellt. Sie wurden nicht auf einer [[Töpferscheibe]], sondern meist frei Hand geformt. Dazu wurde ein Klumpen blauer Ton auf einem auf den Knien liegenden, feuchten Holzbrett ausgeformt. Nach dem Antrocknen wurden Henkel oder Füßchen angebracht und die Oberflächen geglättet. Nach dem endgültigen Trocknen wurden die Gefäße im Grubenbrand oder im Brennofen gebrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helms-Museum_44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer archaischen Erscheinung und ihrer auffallenden Ähnlichkeiten mit historischen Keramikgefäßen weckten Jydepötte Anfang des 19. Jahrhunderts das Interesse von Altertumsforschern. Unter anderem bereiste die Prähistorikerin [[Johanna Mestorf]] schleswig-holsteinische Bauernhöfe, um diese Töpfe, die bei den Bauern im täglichen Gebrauch waren, für das Museum zu erwerben. Bei einigen Bauern waren zum Teil antike, mehrere hundert Jahre alte Töpfe im Gebrauch. 1886 berichtete Mestorf von einer Frau Lühmann aus Hindorf ([[Kreis Süderdithmarschen]]), die sich je nach Bedarf der [[Bestattungsurne|Graburnen]] eines auf ihrem Gartens gelegenen [[Gräberfeld]]es bediente und damit auch Nachbarn und Freunde versorgte. Wann immer eine der Frauen um einen „swarten Pott“ bat, nahm Frau Lühmann den Spaten, ging in den Garten und grub einen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helms-Museum_44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezension ==&lt;br /&gt;
Ein [[Spott]]gedicht aus den Zeiten des [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieges]] um 1864 nennt die schwarz gebrannten Jydepötte:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helms-Museum_44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kennst du das Land von Gott veracht,&lt;br /&gt;
wo man aus Holz die Schuhe macht,&lt;br /&gt;
wo man die schwarzen Töpfe brennt&lt;br /&gt;
und wo man Smör die Butter nennt?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Helms-Museum&lt;br /&gt;
   |Titel=Jydepötte – Suurpötte – Taterntöpfe&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Informationsblätter des Helms-Museum&lt;br /&gt;
   |Nummer=44&lt;br /&gt;
   |Datum=1980-04}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rüdiger Articus&lt;br /&gt;
   |Titel=Archäologische Funde aus der Schwan-Apotheke Husum, Großstraße 21&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Husum-Heft&lt;br /&gt;
   |Verlag=Husum Druck- und Verlagsgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=1978-12&lt;br /&gt;
   |Seiten=4-8&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.husumer-stadtgeschichte.de/Schwan-Umbr.pdf Online] &lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=1024&lt;br /&gt;
   |Abruf=2012-10-16}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Andreas G. Jensen&lt;br /&gt;
   |Titel=Jydepotten: von Lands ældste Haandværk&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Vort lands aeldste haandvaerk&lt;br /&gt;
   |Verlag=Levin &amp;amp; Munksgaard&lt;br /&gt;
   |Ort=Kopenhagen&lt;br /&gt;
   |Datum=1924&lt;br /&gt;
   |Sprache=da}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Johanna Mestorf]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Fabrikation der sogenannten jütischen Taterntöpfe&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Archiv für Anthropologie&lt;br /&gt;
   |Nummer=11&lt;br /&gt;
   |Datum=1879&lt;br /&gt;
   |Seiten=453 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.jv.dk/artikel/534408:Billund--Jydepotten-byder-velkommen-til-Grindsted Modell eines überlebensgroßen Jydepottes] auf einem Kreisel im dänischen Grindsted&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramikgefäß]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kochgeschirr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Dänemark)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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