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	<title>Jutta von Sponheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:10:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jutta_von_Sponheim&amp;diff=945019&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Revert: Wie vor, ggf auf Diskussionsseite thematisieren</title>
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		<updated>2025-12-22T13:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: Wie vor, ggf auf Diskussionsseite thematisieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jutta von Sponheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jutta von Spanheim&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jutta vom Disibodenberg&amp;#039;&amp;#039;; * um [[1092]] in [[Sponheim]]; † [[22. Dezember]] [[1136]] auf dem Disibodenberg) war [[Reklusin]] und Vorsteherin (&amp;#039;&amp;#039;magistra&amp;#039;&amp;#039;) einer benediktinisch lebenden [[Klause (Religion)|Frauenklause]] auf dem [[Disibodenberg]]. Sie entstammte dem Grafengeschlecht der [[Sponheimer]] und wird als [[Seligsprechung|Selige]] verehrt. Ihr [[Gedenktag]] ist der 22. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JDie achtjährige Hildegard von Bingen (Mitte) wird zu Jutta von Sponheim (Mitte rechts) auf den Disibodenberg gebracht.jpg|mini|250px|Altarrelief mit Jutta von Sponheim (in der Mitte) und der jungen [[Hildegard von Bingen|Hildegard]] im Kontext der Frauenklause auf dem Disibodenberg (symbolische Darstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Hildegard und St. Jutta von Sponheim.jpg|mini|Die hl. Hildegard wird von der sel. Jutta von Sponheim auf dem Disibodenberg empfangen. Wandgemälde, um 1904]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hildegard3.jpg|mini|Darstellung Juttas von Sponheim als Relief (links) auf dem Hildegardisschrein in Eibingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jutta war die Tochter Stephans und Sophias [[Grafschaft Sponheim|von Sponheim]], einer Grafenfamilie mit Sitz auf [[Burg Sponheim]] westlich von [[Bad Kreuznach]]. Als sie drei Jahre alt war, starb ihr Vater, und die Mutter kümmerte sich allein um die Erziehung der Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Überlieferung erkrankte Jutta mit zwölf Jahren so schwer, dass ihre Genesung eine Wunderheilung zu sein schien, und Jutta versprach, ihr Leben Gott zu weihen. Deshalb wies sie in der Folge alle Heiratsanträge ab, suchte den Mainzer Erzbischof [[Ruthard (Mainz)|Ruthard]] (1098–1109) auf und nahm gegen den Willen ihrer Familie mit 14 Jahren den Schleier. Nach der &amp;#039;&amp;#039;Vita domnæ Juttæ inclusæ&amp;#039;&amp;#039; wurde sie anschließend für mehrere Jahre der geistlichen Witwe Uda von [[Göllheim]] (&amp;#039;&amp;#039;Uda vidua de Gillinheym&amp;#039;&amp;#039;) zur weiteren Unterweisung anvertraut. Dort wird auch Hildegard als Schülerin erwähnt, der genaue Ort bleibt in den Quellen jedoch unbestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Staab: Reform und Reformgruppen im Erzbistum Mainz. Vom „Libellus de Willigisi consuetudinibus“ zur „Vita domnae Juttae inclusae“. In: &amp;#039;&amp;#039;Reformidee und Reformpolitik im spätsalisch-frühstaufischen Reich…&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Stefan Weinfurter (QAmrhKG 68), 1992, Anhang II, S.&amp;amp;nbsp;172&amp;amp;nbsp;ff.; ders.: Aus Kindheit und Lehrzeit Hildegards. Mit einer Übersetzung der Vita ihrer Lehrerin Jutta von Sponheim. In: &amp;#039;&amp;#039;Hildegard von Bingen – Prophetin durch die Zeiten. Zum 900. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Hg. von Äbtissin Edeltraud Forster und dem Konvent der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, Eibingen. Freiburg 1997, S.&amp;amp;nbsp;58&amp;amp;nbsp;ff., hier S.&amp;amp;nbsp;60; Josef Heinzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Hildegard von Bingen und ihre Verwandten. Genealogische Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;. 1997, hier Kap.&amp;amp;nbsp;2.2.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auswertung der &amp;#039;&amp;#039;Vita domnæ Juttæ inclusæ&amp;#039;&amp;#039; und der Klosterüberlieferung datiert die heutige Forschung Juttas Einschluss in die [[Klause (Religion)|Frauenklause]] auf dem Disibodenbergs auf [[Allerheiligen]] 1112, als Jutta etwa 20 und Hildegard etwa 14 Jahre alt waren. Unklar ist, ob neben den beiden noch ein oder zwei weitere Mädchen einzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jutta wurde zur Lehrmeisterin des jungen Konvents und nach ihrem Tod 1136 folgte ihr Hildegard als Magistra. Hildegard schrieb über sie vergleichsweise nüchtern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{zitat|Dieser Frau hat Gott seine Gnade gleichsam wie einen aus vielen Wassern gespeisten Bach eingegossen, so dass sie ihrem Körper in Wachen, Fasten und weiteren guten Werken keine Ruhe ließ, bis sie ihr irdisches Leben mit einem guten Ende abschloss.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volksglaube überliefert die Legende, Jutta von Sponheim habe Wasser in Wein verwandelt und öfter trockenen Fußes den Fluss [[Glan (Nahe)|Glan]] durchschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian von Stramburg: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=OboDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA222&amp;amp;dq=Meginhard+von+Sponheim&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ocfuTZn0H8-Qswb9_MiuCg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Meginhard%20von%20Sponheim&amp;amp;f=false Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer Antiquarius, welcher die wichtigsten und angenehmsten geographischen, historischen und politischen Merkwürdigkeiten des ganzen Rheinstroms, von seinem Ausflusse in das Meer bis zu seinem Ursprunge darstellt.]&amp;#039;&amp;#039; R.F. Hergt, 1853. S. 222&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Meginhard von Sponheim]] († 1135) und [[Hugo von Sponheim]] († 1137), Erzbischof von Köln, waren Juttas Brüder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://genealogy.euweb.cz/sponheim/sponh5.html#G3 Stammbaum der Grafen von Sponheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tode wurde ihr Leben in der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Vita domnæ Juttæ inclusæ&amp;#039;&amp;#039; von einem unbekannten Verfasser, der vermutlich aus ihrem näheren Umfeld stammte, niedergeschrieben. Bereits kurz nach ihrem Tod wurde von [[Wunder]]erscheinungen an ihrem Grab berichtet. [[Guibert von Gembloux (Abt)|Guibert von Gembloux]], der letzte Sekretär Hildegards, bezeichnet sie in seinen Schriften als [[Seligkeit|Selige]] (&amp;#039;&amp;#039;beata&amp;#039;&amp;#039;). Ihre Verehrung auch im Spätmittelalter ist im &amp;#039;&amp;#039;[[Chronicon Hirsaugiense]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Johannes Trithemius]] (um 1500) bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jutta von Sponheim wird im Benediktinerorden als Selige verehrt, ebenso im [[Bistum Speyer]], zu dem der Disibodenberg gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem in der Wallfahrtskirche [[St. Hildegard (Eibingen)|St. Hildegard zu Eibingen]] befindlichen [[Eibinger Reliquienschatz|Hildegardisschrein]], dem Behältnis für die Hildegardsreliquien, ist Jutta von Sponheim frontseitig im Relief abgebildet. In der Klosterkirche zu Sponheim befindet sich eine Figurengruppe, die ursprünglich als Hl. Anna mit Kind angeschafft wurde. Heutzutage sehen Einheimische in dieser Figurengruppe auch Jutta von Sponheim und die hl. Hildegard im Kindesalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Staab]]: &amp;#039;&amp;#039;Reform und Reformgruppen im Erzbistum Mainz. Vom „Libellus de Willigisi consuetudinibus“ zur „Vita domnae Juttae inclusae“&amp;#039;&amp;#039;, Anhang II, in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 68: &amp;#039;&amp;#039;Reformidee und Reformpolitik im spätsalisch-frühstaufischen Reich – Vorträge der Tagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte vom 11. bis 13. September 1991 in Trier&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 172 ff.&lt;br /&gt;
* Franz Staab: &amp;#039;&amp;#039;Aus Kindheit und Lehrzeit Hildegards. Mit einer Übersetzung der Vita ihrer Lehrerin Jutta von Sponheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hildegard von Bingen – Prophetin durch die Zeiten. Zum 900. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Hg. von Äbtissin Edeltraud Forster und dem Konvent der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, Eibingen. Freiburg 1997, S.&amp;amp;nbsp;58&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Josef Heinzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Hildegard von Bingen und ihre Verwandten. Genealogische Anmerkungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 23, 1997, S.&amp;amp;nbsp;7–88.&lt;br /&gt;
* [[Der Pilger|Pilgerkalender]] (Jahrbuch des Bistums Speyer): Jahrgang 1951, Seiten 17–23, &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heilige&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=http://www.bautz.de/bbkl/j/jutta_v_d.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629095330/http://www.bautz.de/bbkl/j/jutta_v_d.shtml |archivedate=2007-06-29 |band=17|spalte=742|autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=Jutta vom Disibodenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12131622X}}&lt;br /&gt;
* [http://thesaurus.cerl.org/record/cnp01412012 Jutta] im [[CERL Thesaurus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12131622X|LCCN=n/99/26036|VIAF=231865541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jutta #Sponheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Spanheimer (Rheinische Linie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bistum Speyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hildegard von Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1136]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jutta von Sponheim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jutta von Spanheim; Jutta vom Disibodenberg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Reklusin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1092&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sponheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1136&lt;br /&gt;
|STERBEORT=auf dem Disibodenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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