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	<title>Jutta Braband - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jutta_Braband&amp;diff=179222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-07T17:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jutta (seit 2002 Judith) Braband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geb. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Czichotzke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1949]] in [[Barth]]) ist eine ehemalige deutsche Politikerin. Sie war [[Inoffizieller Mitarbeiter|Inoffizielle Mitarbeiterin]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]], Vertreterin der [[Bürgerrechtsbewegung]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und Bundestagsabgeordnete auf der Liste der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jutta Braband wurde in Barth geboren und wuchs in [[Stralsund]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=jutta-judith-braband|lemma=Braband, Jutta|autor=Silvia Müller|band=1|idNum=384}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie absolvierte von 1965 bis 1967 eine Ausbildung zur [[Industriekaufmann|Industriekauffrau]] und arbeitete danach als Sachbearbeiterin. 1967 trat sie der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Nachdem sie auf der Volkshochschule ihr Abitur nachgeholt hatte, begann sie 1969 ein Studium an der Fachschule für Außenwirtschaft Berlin. Nach der [[Exmatrikulation]] aus politischen Gründen 1972 musste sie sich „in der Produktion bewähren“ und war Sachbearbeiterin, später wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Berliner Textilbetrieb, zugleich war sie vom [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]] als [[Inoffizieller Mitarbeiter|Inoffizielle Mitarbeiterin]] (IM) registriert. Mindestens drei DDR-Bürger wurden auch aufgrund ihrer Berichte verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dissidentin&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13681063|Titel=Neues Maueropfer|Autor=|Jahr=1992|Nr=9|Seiten=|Datum=1992-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1975 arbeitete sie freiberuflich als Textil- und Modedesignerin und hatte Kontakte zu oppositionellen Gruppen. 1979 trat sie aus der SED aus und wandelte sich zur Dissidentin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dissidentin&amp;quot;/&amp;gt; Nach einer Unterschriftensammlung gegen den Ausschluss kritischer Schriftsteller aus dem [[Schriftstellerverband der DDR]] wurde sie 1980 zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1989 wurde sie Mitglied des [[Unabhängiger Frauenverband|Unabhängigen Frauenverbandes]] (UFV) und erste Geschäftsführerin der [[Vereinigte Linke (1989)|Vereinigten Linken]], deren Vertreterin am Berliner und am Zentralen [[Runder Tisch|Runden Tisch]] sie war. Vom Dezember 1990 bis zum April 1992 war sie auf der Liste der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Abgeordnete des Bundestages]]. Im September 1991 hatte sie sich öffentlich zu ihrer Stasi-Mitarbeit bekannt. Aufgrund der Diskussion um ihre Tätigkeit für das MfS gab sie ihr Mandat zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorname&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2005 war sie Geschäftsführerin des [[ACUD]] in Berlin, seit 1993 ist sie Mitglied des Kuratoriums der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung [[Haus der Demokratie und Menschenrechte]]&amp;#039;&amp;#039; (Vorsitzende von 1997 bis 2003). Seit 2002 tritt sie unter dem Vornamen Judith auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vorname&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/jutta-judith-braband |title=Biographische Angaben aus dem Handbuch &amp;quot;Wer war wer in der DDR?&amp;quot; |publisher=Bundesstiftung Aufarbeitung |accessdate=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Braband trat als eine der Hauptfiguren in dem 2022 erschienenen Dokumentarfilm [[Rise Up (Dokumentation)|&amp;#039;&amp;#039;Rise Up&amp;#039;&amp;#039;]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1169399.judith-braband-das-alles-wird-es-ohne-frieden-nicht-geben.html|title=»Das alles wird es ohne Frieden nicht geben« |publisher=nd |date=2022-12-16 |accessdate=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.pressenza.com/de/2022/10/rise-up-und-trotzdem-weiterkaempfen/ |title=Rise Up Und trotzdem weiterkämpfen |publisher=Pressenza |date=2022-10-29 |accessdate=2025-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta Braband: &amp;#039;&amp;#039;Eine DDR-Biographie&amp;#039;&amp;#039;, in: PIZZA (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Odranoel. Die Linke zwischen den Welten&amp;#039;&amp;#039;, Assoziation A, 1992, ISBN 978-3-922611-28-8&lt;br /&gt;
* Müller-Enbergs, Schulz, Wielgohs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Illegalität ins Parlament. Werdegang und Konzept der neuen Bürgerbewegungen&amp;#039;&amp;#039;, Christoph Links Verlag, Berlin 1991. ISBN 3-86153-017-1&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=jutta-judith-braband|lemma=Braband, Jutta|autor=Silvia Müller|band=1|idNum=384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1165193914|LCCN=|NDL=|VIAF=28153532446348820004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braband, Jutta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Opposition]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braband, Jutta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Braband, Judith; Czichotzke, Jutta (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (PDS), MdB, Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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